Netsel Marina – Unser Start- / Endhafen in der Türkei

Netsel Marina Marmaris – Unser Start- / Endhafen in der Türkei, hier liegen die Schiffe von Dreamsofsailing welche wir gerne chartern.

Aber fangen wir von vorne an…wir landen in der Türkei

Die meisten werden mit dem Flieger kommen, daher werden sie entweder in Bodrum oder in Dalaman landen, einige wenige fliegen auch nach Rhodos und kommen mit der Fähre. Wir für unseren Teil bevorzugen den Flughafen Dalaman, von hier aus hat man nach Marmaris eine Transferzeit von ca. 90 min, die Strassen sind mittlerweile sehr gut ausgebaut und man kommt gut voran. Beim Transfer gibt es auch verschiedene Möglichkeiten:

  • Taxi – schnellste aber teuerste Variante
  • Havas – öffentlicher Bus, umständlich aber sehr preiswert
  • Sammeltaxi / Sammelbus – diese Fahrzeuge fahren von Hotel zu Hotel
  • Privattransfer – schnell und direkt an das Schiff – die bequemste Art!

 

Einmal in Marmaris angekommen,

stellt sich nun die Frage, ob man schon auf das gebuchte Schiff kann, oder ob man so wie wir sogar schon einen Tag vorher ankommt und noch eine Nacht im Hotel verbringt. Letzteres hat sich für uns bewährt, der erste Tag ist durch Flug, Transfer und Gepäckstress sowieso gelaufen. Hier benötigen wir also noch ein Hotel, dies geht einfach über die bewährten Suchmaschinen im Netz, ohne Anzahlung und völlig stressfrei. Wir hatten bisher die verschiedensten Hotels, immer im 20.- bis 30,-€ Bereich (ÜF-für 2 Personen) und sind noch nie schlecht gefahren, natürlich geht es immer besser und luxeriöser, aber benötigt man das für eine Nacht ? Nein. Am Abend kann man noch gemütlich an der Hafenpromenade etwas essen oder sich in der “Barstreet” noch etwas von der lauten Musik beschallen lassen. Dirk geht gerne noch zum Barber, die haben selbst um 23 Uhr noch geöffnet.

Marmaris

Marmaris

Marmaris

Franzi www.die-letzte-crew.de

Marmaris

Marmaris

Marmaris

Marmaris

Marmaris

Marmaris

die Burgmauer Marmaris

Marmaris Hafenpromenade 2006

Marmaris

Marmaris

Marmaris

Eigenbau

Freund???

Marmaris

Marmaris

Marmaris

Franzi www.die-letzte-crew.de

Marmaris

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Marmaris

Franzi www.die-letzte-crew.de

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Marmaris

Burg von Marmaris

Franzi www.die-letzte-crew.de

Marmaris

Samstag – wir können auf das Schiff…

Nachdem wir dann die Nacht im Hotel verbracht haben, frühstücken wir noch gemütlich im Hotel und lassen uns dann im Anschluss in die Netsel Marina fahren. Das ein oder andere Hotel hat uns einfach so gefahren, die anderen haben uns zumindest ein Taxi bestellt. Der Zustand des Schiffes (welches ja meist am Freitag Abend bis 17 Uhr in den Hafen zurück muß – es darf aber noch bis Samstag 9 Uhr darauf übernachtet werden) entscheidet über den Übergabezeitpunkt an den nächsten Chartergast, für uns ist natürlich je früher desto besser ;-) Wir prüfen die Lage und stellen unser Gepäck in der Charterbasis unter. Nachdem man nun weiß, das wir da sind und wir in etwa wissen, wann wir auf das Schff dürfen, gehen wir einkaufen.

Bunkern – die Crew will versorgt sein…

Wir haben das Wasser (Mineralwasser) meist schon vorbestellt, das bekommen wir direkt auf das Schiff geliefert, so haben wir einen Großteil schon geschafft. Wir laufen gemütlich in die Stadt, zum Obst und Gemüsemarkt der gegenüber des kleinen Ladens ist, der uns das Wasser an Bord liefert und kaufen alles was wir gerne frisch haben möchten ein. Das Eingekaufte bringt uns der Gute vom “Marinamarket” nachdem wir das Wasser bezahlt haben, auch noch zum Schiff da er ja eh mehrfach am Tag in die Netsel Marina fährt, um auch andere Crews mit Lebensmitteln zu versorgen. Beim “Olivenmann”, ein wirklich alter aber netter Herr kaufen wir noch ein richtig gutes Öl, nicht ohne vorher noch ein paar Oliven mit Ihm gemeinsam zu verspeisen (nur Dirk nicht – er mag keine Oliven), dass ist ihm sehr wichtig.
Auf dem Weg zum Tansas liegt auch noch eine Apotheke, hier kann man sich wirklich günstig (auch für zu Hause?) bevorraten, der Apotheker spricht sehr gut deutsch und konnte uns bisher immer weiterhelfen.
Der Tansas – einer der grösseren Supermärkte in Marmaris hat alles was das Herz begehrt, ohne “Marinaaufschlag” und vor allem liefert er auch ans Schiff, hier sollte man nur vorher in der Netsel Marina im Marina Office Bescheid geben, dass man zum Tansas geht und dass dieser einem die Waren dann auch an das Schiff liefert  – nicht dass der Sicherheitsmann an der Pforte den Fahrer dann nicht rein lässt.
Direkt im Tansas machen wir auf uns aufmerksam, dass wir gerne den “Yacht-Service” in die Netsel Marina in Anspruch nehmen möchten – meist werden wir eh schon erkannt und freundlich begrüsst mit den Worten “Hosgeldeniz – no Problem”  So macht das Bunkern doch Spaß. An der Kasse nutzen wir als Schwaben natürlich auch die Tansas-Rabatt-Karte (gibt es an der Info für 1Tyl), denn es gibt hier auf viele Produkte noch extra Rabatt – das schont die Bordkasse ;-)  Nach dem Bezahlen (hier wird einem an der Kasse sogar alles in Tüten und Kartons verpackt) wird man dann zum Schiff gefahren, hier hatten wir schon das Vergnügen in einem Kühl-LKW mitzufahren oder es wurde kurzerhand der Wagen vom Chef genommen…das ist Service!

lecker Backwaren...

Bordküche

Markt in Marmaris

Markt in Marmaris

Markt in Marmaris

Vorräte werden verladen...

Vorräte werden verladen...

Istanbul

Unsere Einkäufe....

Übergabe Schiff

Von der Zeit her, schaffen wir es immer auf ca. 14 Uhr mit den Einkäufen, so beladen wir das Schiff, verstauen alles ordentlich und haben so dann auch gleich den Überblick, ob etwas fehlt oder kaputt ist. Zwischenzeitlich haben wir in der Charterbasis die Kaution hinterlegt und das Übergabeprotokoll und das Transitlog bekommen, welches natürlich gewissenhaft Punkt für Punkt durchgegangen wird. Dadurch, dass wir immer sehr gewissenhaft alle Papiere schon vorab per Mail vesenden geht das sehr schnell. Nane macht das Schiff in der Zwischenzeit bewohnbar…und packt aus. Wir sind angekommen.

Nun liegt es am Rest der Crew, sind alle da oder fehlt noch jemand? Wenn Nein steht dem Auslaufen nichts mehr im Wege, eine kurze Etappe wäre hier z.B Ciftlik…?

Fortsetzung folgt ;-)

Ekincik Limani

Ekincik Limani – ja oder nein? Segeln wir im Sommer nun dorthin oder nicht, auf der Suche nach der Antwort bin ich in Facebook über einen Post von Inci von SAILVATION gestolpert,  es gibt ja noch eine Alternative zur My Marina – einfach etwas weiter rein in die Bucht, auf der linken Seite wurde eine Mole gebaut, bzw modernisiert.Ich habe Inci gebeten, mir die Fotos die Sie dort gemacht hat, zur Verfügung zu stellen – was Sie auch umgehend gemacht hat! Vielen Dank dafür – vielleicht kommen ja noch welche dazu…

Ekincik

Ekincik

Ekincik - Mole

Ekincik - Mole

Ekincik - Mole

 

Auf die Frage ob ich denn dann in das Hotel zum Essen muß, kam umgehend die folgende Antwort von Inci, die ja gerade vor Ort war:

“Nein, man kann auch 75 TL (ca 25€) bezahlen, egal was für ein Schiff, ob Monohull oder Kat, und Strom und Wasser ist inklusive, oder man geht im Hotel essen und dann ist das Anlegen frei… Ich habe übrigens gestern mal nebenan im „Lydia“ gegessen, das war auch vorzüglich und sehr empfehlenswert. Aber…der Koch im Hotel ist der ehemalige Koch von der My Marina ;-) …und ab nächster Saison 2016 gibt es hier auch Muringleinen…”

Auch Jürgen von Dreams of Sailing war mit seinem Kat hier, nachdem er in der My Marina 150Tyl hätte zahlen sollen, seine Crew hat sich dann für das Essen im Hotel entschieden und war durchaus zufrieden, zumal man auch alle Anehmlichkeiten des Hotels auch als Restaurantgast nutzen darf!

Bei der weiteren Recherche im Internet über Ekincik bin ich auch auf die Hompage des Hotel Ekincik gekommen, hier findet man auch das ein oder andere Bild vom Strand… der nicht zu verachten ist.
Ausserdem gibt es auch Informationen beim Insider und noch bessere Bilder und Beschreibungen bezgl Ansteuerung bei ESYS

Wir nehmen also Ekincik mit guten Ankerplätzen mal mit in die grobe Törnplanung auf, da wir ja 3 Wochen unterwegs sind haben wir ja Zeit, letztendlich entscheidet eh das Wetter und der Wind wohin es uns verschlägt.

Wir werden berichten…Infos haben wir ja nun Genug – werden aber totzdem hoffentlich bald unsere eigenen Erfahrung machen…

Flüchtlinge in Seenot – was tun?

Flüchtlinge in Seenot – und das in unserem Revier – was sollen wir tun? Diese Frage beschäftigt uns eigentlich schon seit längerem, zumal die Presse hier ja regelmässig darüber berichtet. Bisher war es für uns ja eigentlich immer weit weg dieses Thema, aber mittlerweile werden diese Flüchtlinge (“Boatpeople”) ja auch in unserem Revier der türkischen Küste bei Bodrum / Kos / Symi etc. gesichtet, der Insider berichtete schon im November 2014 darüber. Nachzulesen HIER

Auch in den Sozial-Media Gruppen in Facebook wurde dies nun ein Thema, man diskutiert darüber, welcher Funkspruch abzusetzen ist, welche Maßnahmen getroffen werden können und/oder getroffen werden sollten. Trotzdem bin ich noch immer unschlüssig wie ich selber reagieren werde wenn uns auf dem Segeltörn denn nun Boatpeople sprich Flüchtlinge begegnen werden. Auf unserem Sommertörn 2015 werden Nane und Ich alleine mit der Andiamo unterwegs sein – von daher werden wir wohl aus sicherem Abstand die zuständige Coastguard ( in der Türkei die SAHIL GÜVENLIK ) anfunken und abwarten…schon um uns selbst nicht in Gefahr zu bringen?!

Auf einen kleinen “Ratgeber” von “Pro Asyl” in PDF Form hat mich Inci von Sailvation hingewiesen, diesen kann man ja ausdrucken und eventuell einfach zum Törnführer dazupacken, so hat man Ihn immer griffbereit und kann wenn der Fall eintritt auf die Hinweise zu Küstenwache und Telefonnummern etc zurückgreifen. Schaden kann es auf keinen Fall !!!FlüchtlingeWer noch mehr tun will oder mehr Informationen will, kann sich ja auch an die vielen Organisationen wie z.B Sea-Watch wenden.

Ich wünsche uns allen, das wir nie in eine solche Situation kommen, aber wenn dem so sein sollte, haben wir zumindest mal was darüber gelesen und haben ein paar Rufnummern etc zur Hand. Schaden kann es also nicht!