Donnerstag, 13.09.2018 | Palamut – Datca | 13,01 nm

8.30 Uhr | Nane wir wach – pünktlich um 9 Uhr ist sie mit Esin verabredet, um das Familien-Frühstück vorzubereiten. Das letzte Mal – ein komisches Gefühl. Nächstes Jahr wird es das Adamik in der Form nicht mehr geben, das ist die letzte Saison für Esin und ihr Team. Dirk kommt mit, sein Job ist es, die Tische zu rücken, abzuwischen und einzudecken.

9.00 Uhr | Yavas Yavas, erst mal einen Kaffee und eine Zigarette für Esin bevor wir anfangen. Nane bringt die 2 Suzuk schon zu Ali und seiner Frau in die Küche. Unter Anleitung beginnt die Schnibbelei. Tomaten schälen, Gurken schälen, schneiden, anrichten. Tomaten, Paprika, Zwiebeln für Menemen, Eier aufschlagen, Oliven, Honig, Käse auf die Teller und den Tisch… pünktlich um 10 Uhr soll alles fertig sein.

10.00 Uhr | Gürcan ist da mit zwei Freundinnen, Doha ist aufgestanden – wir sitzen gemeinsam am Frühstückstisch und genießen die Leckereien. Nane und Dirk ist es schwer um’s Herz. Doha meint, sie vermisst uns jetzt schon. Ab Januar startet sie in Vancouver ihr Studium. Wir werden WhatsApp schreiben.

11.15 Uhr | Alex und Nane gehen noch auf den kleinen Markt und kaufen für Salat ein. Danach gibt es noch einen türkischen Mokkas zusammen mit Esin. Wir bezahlen die Rechnung und verabschieden uns, einmal, zweimal – schrecklich. Sonst konnten wir uns bis zum nächsten Jahr verabschieden – jetzt ist das nächste Wiedersehen ungewiss.

11.45 Uhr | Schweren Herzens fahren wir aus dem Hafen von Palamut und nehmen Kurs Richtung Datca. Hoffentlich haben wir heute ein wenig Wind.

12.30 Uhr | Die Hoffnung auf Wind müssen wir auch heute begraben. Also motoren wir die knapp 15 Seemeilen, genießen die Sonne und schnacken über Gott und die Welt.

14.30 Uhr | Wir steuern den Hafen von Datca an. So wie es von Weitem aussieht gibt es noch etliche freie Liegeplätze. Der Hafenmeister pfeift und weist uns einen Platz zu. Nane lässt den  Anker fallen. Ein anderer Skipper ruft schon, dass wir auf seinen Anker aufpassen sollen – jaaa das machen wir schon. Wir  haben noch nicht richtig fest gemacht, da steht er schon vor unserem Boot und quatscht Dirk zu. „Skipperschnack“. Dirk antwortet höflich, der Rest der Crew macht seinen Job und nach Passerella und Strom gönnen wir uns erst mal einen Anleger, danach spritzen wir die Andiamo ab und warten mit einem Dondurma, dass sie wieder trocknet.

15.30 Uhr | Es ist warm und hier in Datca gibt es wenig Facilities. Also beschließen wir am Strand schwimmen zu gehen und danach im Süßwassersee mit Thermalquellen das Salzwasser abzuspülen. Sogar Thomas geht mit. Einige Standbars sind schon geschlossen – end of season, obwohl der Strand gut besucht ist. Wir schwimmen, albern rum und wechseln dann in den Süßwassersee. An Bord duschen wir uns dann mit der Heckdusche ab. Danach gehen Thomas und Alex shoppen und Nane und Dirk zum Migros.

Baden in Datca

18 Uhr | Thomas und Alex sind noch auf Shoppingtour und Nane und Dirk wollen einen Cay trinken gehen. Das Restaurant für heute abend steht fest, Café Inn – laut TripAdvisor das Restaurant it den besten Bewertungen in Datca. Hier gibt es Pizza. Unterwegs treffen wir Rolf, den Skipper der „Second Love“, die früher mal unsere Ambiente war, bevor Jürgen sie verkauft hat. Auch er empfiehlt uns Café Inn – wir sind gespannt. Dirk fotografiert die Segelboote, die in der Bucht vor Anker liegen. Wir setzen uns in die kleine Teestube am Wasser und trinken Cay.

19.00 Uhr | Zurück an Bord treffen wir Thomas und Alex und machen uns auf den Weg zum Café Inn. In Richtung Gökova sehen wir heftige Blitze und hören Donergrollen, also entscheiden wir uns, „drinnen“ zu sitzen. Das Ambiente ist bisschen Vintage angehaucht und sehr gemütlich. Die Bedienung super nett und die Preise mehr als günstig. Oliven und ein leckeres Nußbrot kommen „on the house“, danach noch Börek mit Paprika, Käse und Zwiebeln – sehr fein. Thomas und Alex gönnen sich zusätzlich noch Vorspeisen, gebratene Leber und Mushrooms in Gorgonzola Soße mit Walnüssen.  Thomas  entscheidet sich für eine Pizza mit 4 Käsesorten, Nane und Dirk wollen Tuna Pizza und Alex nimmt Meeresfrüchte. Die Pizzen sind super lecker und der Preis liegt bei 35 bis 50 Lira – das sind  gerade mal 5 bis 6 Euro mit aktuellem Kurs.

21.00 Uhr | Nane bestellt die Rechnung. Die zwei Hamburger wollen noch mal shoppen und Dirk und Nane gehen zurück an Bord. Neben uns liegt die libanesische Yacht Lady Arpy – für die hat Nane vor 6 oder 7 Jahren in Selimiye schon mal eine Leine aus dem Ruderblatt getaucht. Der Eigner erinnert sich und ist plötzlich viel freundlicher.

22.30 Uhr | Thomas und Alex sind auch zurück, wir nehmen noch einen Absacker, lauschen der konkurrierenden Musik aus unterschiedlichen Bars und gehen in die Kojen.

Datca

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Baden in Datca

auf nach Datca

auf nach Datca

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auf nach Datca

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Datca Süsswassersee

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Pool in Orhaniye ...

Romantik

 

Dienstag, 23.05.2018 | Datca – Palamut | 14,22 nm

7.15 Uhr | Wir wachen auf, weil der Nachbar hier in Datca gemütlich sein Boot abspritzt und Thomas mit einer unfreiwilligen Dusche weckt, weil er ins Kabinenfenster trifft. Eine Entschuldigung hat er dafür nicht parat – naja dafür ist er auf seiner Hanse 575 ja auch „Upperclass“.

8.00 Uhr | Nane und Thomas holen Simit, Micha kocht Kaffee und wir bereiten das Frühstück vor. Heute gibt es nichts Besonderes, Frischkäse, Marmelade, Nutella – das reicht. Wir wollen noch Geld abheben, der Kurs ist gigantisch 5,5 Tyl für 1 Euro, in die Apotheke und in einen Schuhladen. Thomas hat den Auftrag handgefertigte Ledersandalen mitzubringen. Gestern hat er Fotos der unterschiedlichen Modelle gemacht, in der Nacht die Bestellung erhalten und heute ist Großeinkauf angesagt.

9.30 Uhr | Wir machen uns auf den Weg in die Stadt. Thomas kommt nach. Wir heben Geld ab, besorgen in der Apotheke eine spezielle Creme für einen Freund und treffen Thomas im Schuhladen. In einer Teestube gönnen wir uns noch einen Cay. Micha will noch ein paar Modelle der handgemachten Sandalen testen, ist aber nicht ganz überzeugt. Thomas kauft noch ein paar nette dekorative Ketten.

10.30 Uhr | Wir legen ab. Der Nachbar, der uns geweckt hat, ist bereits weg, so dass wir Platz haben. Micha holt den Anker ohne Probleme auf, die Sonne scheint, es wird ein guter Tag.

11.00 Uhr | Wir haben die Segel gesetzt, aber der Wind will nicht so richtig, naja wir haben ja Zeit, also gleiten wir gemächlich dahin.

12.00 Uhr | Wir haben mit ein paar Wenden die Höhe des kleinen Leuchtturms erreicht, an dem wir nun Richtung Westen von Datca nach Palamut wollen. Der Wind ist weg. Wir holen die Genua ein und machen den Motor an, das hat so keinen Wert. Dirk hat Kreuzschmerzen und Micha gibt ihm Pain AwayÖl  – wir sind gespannt. Zur Entspannung bekommt er eine Fuß-Reflexzonen-Massage und genießt sein Skipper-Wellnessprogramm sichtlich.

13.30 Uhr | Wir laufen im Hafen von Palamut ein. Der Hafenmeister erkennt uns und ruft schon von weitem “Nane here”…. Das  Anlegemanöver zwischen zwei Yachten klappt auf den Punkt. Wir schauen nach Strom und gehen zuerst mal Esin, Gürcan und das Team vom Adamik begrüßen. Gürcan hängt Muscheln auf, Tische werden abgewischt und Menü-Karten aktualisiert –heute ist der erste Tag, an dem das Restaurant öffnet. Die Wiedersehensfreude ist groß. Nane und Esin fangen sofort an sich upzudaten. Es ist warm, sehr warm und Thomas leidet ein wenig.

14.50 Uhr | Genug gequatscht für’s erste, nach einem leckeren türkischen Mokka gehen Dirk, Micha und Nane erst mal schwimmen. Das Wasser in der Bucht hinter dem Hafen ist kristallklar aber auch kalt – wir brauchen eine kleine Weile, um uns zu überwinden. Wir waren alle etwas schläfrig, das kalte Wasser hilft. Danach lassen wir uns am Strand in der Sonne trocknen – was will man mehr. Gürcan kommt mit Taucherbrille, Flossen und seiner Harpune, er will in den Felsen der Hafenmauer auf Jagd gehen. Hat heute aber kein Glück.

16.30 Uhr | Die Jungs wollen zum Barber und Nane füllt die Wassertanks und spritzt die Andiamo ab. Der Wasserdruck ist nicht besonders groß und so dauert die Aktion seine Zeit. Zur Belohnung gibt es im Anschluss einen Martini mit Tonic Water.

18.30 Uhr | Wir gehen zum Essen und sind gespannt, was die heute erst eröffnete Küche zu bieten hat. Dirk gönnt sich Makrele und Hamsi als Vorspeise, Nane und Micha wollen Humus und Auberginen-Joghurt, Thomas will heute keine Vorspeisen, er hat vor lauter Hunger schon das restliche Brot an Bord verhaftet. Nane und Thomas bestellen Filet Royal, Micha Salat und Chips und Dirk Köfte. Als Nachspeise gibt es noch kein Souflée aber gebackenes Halva.

20.00 Uhr | Gürcan bringt uns den bestellten Honig von Caglar und wir quatschen mit Esin noch ein Weilchen. Morgen früh um 8.30 Uhr soll Nane in der Küche erscheinen, um Frühstück für das ganze Team und die Crew zu machen – eine schöne Tradition.

22.00 Uhr | Wir sind todmüde und verabschieden uns. Nane schläft kaum, dass sie in der Koje liegt. Gute Nacht.

Datca

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schöner Laden!

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Andiamo

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Datca - Hafenmeister

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Dienstag, 22.05.2018 | Sailors Paradise – Datca | 20,13 nm

8.30 Uhr | Auf nach Datca! Die Erholung setzt ein, wir wachen später auf. Nane hat den Jungs Kaiserschmarrn zum Frühstück versprochen – da ist jetzt einiges zu tun. Thomas wäscht schon mal die Gläser von gestern ab. Wir setzen Kaffeewasser auf und Nane macht den Teig.

9.45 Uhr | 4 Pfannen Kaiserschmarrn für 4 Erwachsene – das kommt so hin. Lecker war’s. Nane will jetzt erst noch mal eine Runde schwimmen. Emi von der Sundowner geht mit – einmal zur roten Boje und zurück.

10.15 Uhr | Wir gehen ins Restaurant, zahlen die Rechnung von gestern Abend und bekommen noch einen Abschieds-Cay. Nane und Micha gehen mit Zerrin ins Ziegengehege, um das neugeborene Zicklein von gestern Abend zu bewundern. Ein kleiner Ziegenbock, der gierig an den Zitzen der Mutter trinkt und noch die Nabelschnur hängen hat. Nane will wissen, wie der kleine Kerl heißt – es gibt noch keinen Namen, also schlagen wir „Dirk“ vor. Zerrin und ihre Mama sind sofort begeistert und so hat unser Skipper jetzt einen kleinen Namensvetter. Tags zuvor sind kleine Ziegenmädchen zur Welt gekommen. Eine wird Nane getauft und eine Emi – unsere Familie hier wächst. Nächste Woche machen wir ein Selfie für’s Familienalbum. Wir verabschieden uns bis zur nächsten Woche und machen alles klar zum Auslaufen. Mehmet empfiehlt uns noch ein Restaurant in Datca und gibt uns einen Zettel mit, auf dem er seinem Freund Maradonna schreibt, dass er uns gut umsorgen soll, wenn wir bei ihm essen.

11:10 Uhr | Kurz bevor wir ablegen, bekommen wir noch frischen Salat, Petersilie, Zitronen und Minze geschenkt – hmmmm Micha freut sich schon auf  den Mittagssnack. Wir haben nur 15 Seemeilen vor uns, hoffen aber, dass wir genügend Wind haben, um zu segeln.

12:30 Uhr | Wind ist keiner angesagt, aber er kommt angenehm aus NW. Die Sonne drückt, es ist extrem diesig, wir haben eine geschlossene Wolkendecke, keine direkte Sonneneinstrahlung, keinen blauen Himmel – irgendwie strange und unwirklich. Außer uns ist auch kaum jemand unterwegs – schade, aber egal, mit 6 – 7  Knoten kreuzen wir Richtung Datca. Zwschendurch knackt Thomas die 8 Knoten-Marke und freut sich auf seinen Belohnungs-Drink.

15.15 Uhr | Wir sind kurz vor der Einfahrt zum Hafen und holen die Segel ein. Fender raus, Ankersicherung rein, Achterleinen klar – jeder auf seine Position. Dirk übernimmt das Ruder von Nane – anlegen mit Anker ist Chefsache.(Nane traut sich ja nicht) Angerufen haben wir diesmal nicht da hier eh so wenig los ist. Der Hafenmeister wäre unter der Tel: +90 532 468 3355 zu erreichen…!

15.45 Uhr | Wir liegen direkt vor dem Büro des Hafenmeisters. Nane und Micha zaubern aus dem Salat von Sailors Paradise mit einem Vinaigrette-Dressing und Parmesansplittern einen leckeren Mittagssnack. Micha holt noch etwas Sesambrot und wir schlemmen im Cockpit.

16.45 Uhr | Wir laufen einmal durch die Stadt, gönnen uns am Ende der Hafenpromenade einen Cay in einer Teestube und wollen auf dem Rückweg in Migros um ein paar Vorräte nachzubunkern. Die Straßen in Datca werden gerade saniert, nette Geschäfte haben sich angesiedelt, der Charme einer kleinen Stadt am Meer entwickelt sich, ohne dass der Tourismus hier zugeschlagen hat.

18.00 Uhr | Micha, Dirk und Nane wollen in dem Süßwassersee mit warmen Thermalquellen schwimmen gehen, Thomas entscheidet sich dagegen und bleibt lieber an Bord. Der See ist lustig, vor allem, da die warmen Quellen wandern. Wir bleiben relativ lange im Wasser bevor wir uns auf den Rückweg machen.

19.30 Uhr | Micha hat für alle noch einen Kaffee gekocht und so langsam machen wir uns auf den Weg Richtung Strandpromenade, um das Restaurant zu suchen, dass uns Mehmet empfohlen hat: Maradonna Restaurant. Es ist eines der Restaurants, mit Tischen direkt am Strand – schön. Maradonna begrüßt uns, Mehmet hat schon angerufen und wir bekommen einen Tisch direkt am Wasser. Der Wind ist etwas kühl und Thomas bittet um Decken und so sitzen wir in der ersten Reihe bei romantischer Beleuchtung und denken an Petra.

22.00 Uhr | Wir gehen zurück an Bord, die Musik der umliegenden Bars beschallt den Hafen. Wir gönnen uns einen Absacker, checken Mails und WhatsApp und beobachten die Flaniermeile.

23.00 Uhr | Gute Nacht zusammen, morgen geht’s nach Palamut.

Käsefuss

unterwegs

unterwegs

gut festhalten

gut festhalten

Kriegsschiff

Dreams of Sailing

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welch Ausblick

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Kaiserschmarrn ;-)

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Zucker und Zimt

Kartentisch

Zucker und Zimt

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unterwegs

unterwegs

unterwegs

Sailors Paradise

Sailors Paradise

Sailors Paradise