Freitag, 31.08.2018 | Stuttgart – Istanbul – Dalaman

Pünktlich um 10 Uhr steht ZR vor der Tür und holt uns ab. Wir wollen noch gemeinsam frühstücken, dies ist schon fast Tradition wenn ZR nicht selbst beim Segeln dabei ist. So fahren wir bei uns im Dorf zum Bäcker, um gemütlich noch 1-2 Latte Macchiato zu verhaften und ein Brötchen zu essen. Draußen ist es kalt, nur 13°C, Regen setzt ein, genau richtig um in den Urlaub zu fahren.

11.30 | ZR schmeißt uns wie immer am Terminal 3 in Stuttgart am Flughafen raus, die Seesäcke noch ausgeladen und Tschüss – schönen Urlaub… er wollte ja einfach nicht mit – schade. Im Terminal 3 treffen wir Matty mit seiner kleinen Familie und verabreden uns nach dem Check In auf einen Kaffee.

12.20 Uhr | Wir sitzen, erzählen, spielen mit dem süßen Leon und vergessen fast die Zeit. Die 3 müssen zum Gate. Wir begeben uns auch gemütlich in unsere Richtung. Shoppen werden wir im Duty Free in Dalaman.

13.50 Uhr | Mit 20 Minuten Verspätung heben wir ab Richtung Istanbul.

17.30 Uhr | Wir kreisen über Istanbul und trotz späteren Abflugs setzen wir fast pünktlich zur Landung an. Wir müssen vom International Flughafen durch die Passkontrolle in den Domestic Bereich. Wir erwarten lange Schlangen – aber nein, wir können direkt ohne Warten durch die Kontrolle – ein Wunder. Im Domestic Bereich müssen wir noch mal durch die Sicherheitskontrolle. Nane hat einen Tampon in der Hosentasche, der ihr ausgepackt wird – sie will ihn nicht mehr und schenkt ihn der Kontrolleurin, die “anscheinend” nicht wusste, was das ist.

Auf zur nächsten Etappe. Wir starten pünktlich in Istanbul und landen genauso pünktlich in Dalaman. Wir kommen im neuen Terminal an und warten, dass man uns und andere „International Passengers“ trennt, da wir mit dem Gepäck durch die Zollabfertigung müssen. Aber es passiert nichts in diese Richtung. Wir warten auf unser Gepäck, aber da kommt nichts auf dem Band. Anderen Passagieren geht es ähnlich. Nane will in Richtung Duty Free, der durch Glas abgetrennt ist. Handwerker installieren irgendetwas und haben eine Glaspanele offen. Wir brauchen doch noch Gin als Mitbringsel für Canan und eine Flasche Martini für ein paar Sundowner unterwegs. Kaum ist Nane „illegal“ durch die Glasfront, sieht sie schon unsere Seesäcke spazieren fahren auf einem anderen Band. Sie schreit nach Dirk, der kommt mit dem Gepäckwagen, versucht noch den anderen Passagieren einen Hinweis zu geben, dass ihr Gepäck im anderen Bereich auf sie wartet, aber das will erst mal keiner glauben.

21.00 Uhr | Mit unseren Duty Free Einkäufen und mit den Seesäcken, die diesmal unversehrt geblieben sind, kommen wir aus dem neuen Flughafengebäude und schon wartet DM-Transfer mit einem VIP-Shuttle auf uns – perfekt!

22.30 Uhr | In der Adaköy Marina angekommen, lädt uns Jürgen erst mal auf seinen Kat ein, wir quatschen mit seiner Crew, wollen wissen, wo es ihnen am besten gefallen hat und haben einen lustigen Abend. Dann verkrümeln wir uns in Richtung Schlafplatz.

...los gehts

...los gehts

...los gehts

Regen in Stuttgart

Regen in Stuttgart

Über den Wolken

über den Wolken

über den Wolken

über den Wolken

Im Flugzeug

Flughafen Istanbul

Flughafen Istanbul

Regen in Stuttgart

Regen in Stuttgart

Über den Wolken

Flughafen Istanbul

Istanbul Flughafen

Über den Wolken

Über den Wolken

Über den Wolken

Flughafen Stuttgart

Flughafen Stuttgart

02.06.2018 | Marmaris | Dalaman | Stuttgart/Hamburg/München

03.10 Uhr | Der Vito von DM-Transfer ist pünktlich wie immer zur Stelle – seit 6 Jahren buchen wir grundsätzlich dort und wurden noch nie enttäuscht. Hier mal ein Kompliment für zuverlässigen Service. Wir sind todmüde, schauen in die verschlafene Bucht, schlafen aber schon tief und fest noch bevor wir Marmaris erreicht haben.

DM Transfer

04.45 Uhr | Flughafen Dalaman. Wir steigen aus, strecken die müden Knochen und leisten Micha noch bei einer Zigarette Gesellschaft. Er möchte noch draußen bleiben. Sein Flieger geht später. Nane und Dirk müssen durch die erste Sicherheitskontrolle bevor sie zu den Checkin-Schaltern kommen. Tschüss Micha – bis zum nächsten Mal.

05.15 Uhr | Nanes Seesäcke sind gar nicht so schwer wie die Jungs behauptet haben. 23 und 24 kg – wenn man 30 kg mitnehmen darf, ist das doch okay!

06.00 Uhr | Die Miles&Smiles-Karten von Turkish Airlines lohnen sich – wir haben wieder die Plätze am Notausgang bekommen. Den Start verschlafen wir komplett.

10.35 Uhr | Am Flughafen Istanbul Sabiha Gokcen kaufen wir noch ein paar Zigaretten für Dirks Kollegin und starten fast pünktlich Richtung Stuttgart. Auch diesen Flug verschlafen wir zum Großteil – nur kurz unterbrochen vom Bordservice durch ein Frühstück und Getränke.

12.35 Uhr | WIr landen in Stuttgart und schreiben Harry gleich eine WhatsApp, dass wir wieder im Lande sind. Er wird uns gleich abholen und nach Hause fahren. Mal sehen, wann wir ihn und seine Familie mal wieder an Bord begrüßen dürfen…. Wir arbeiten daran. Die Seesäcke sind Gott sei Dank nicht noch mehr zerstört. Das müssen wir noch klären, wie der Schaden beglichen wird, doch jetzt erst mal raus und nach Hause.

14.00 Uhr | Nane lässt die Waschmaschine laufen und packt aus. Dirk sortiert die Post und wir warten auf ZR, der mit uns in den Mostbesen will. Gute schwäbische Küche als Willkommensgruß passt doch.

16.30 Uhr | ZR fährt uns noch kurz zum Supermarkt, wir kaufen ein paar Kleinigkeiten für Sonntag zum Frühstück und schmeißen uns zu Hause auf’s Sofa. Das frühe Aufstehen schlaucht – naja man wird älter. Wir schreiben noch ein paar WhatsApp an unsere Freunde in der Türkei und zählen die Tage bis zum 31. August.

Istanbul

...schwerer Seesack

Flughafen

Flughafen Stuttgart

über den Wolken

über den Wolken

Über den Wolken

Land in Sicht

Land in Sicht

Dalaman Flughafen

Dalaman Flughafen

los gehts...

Dalaman Flughafen

Dalaman Flughafen

Dalaman Flughafen

Dalaman Flughafen

...schwerer Seesack

 

Freitag, 22. Mai 2015 | Stuttgart – Dalaman + Salzburg – Dalaman

2.30 Uhr | Deizisau bei Stuttgart : Der Wecker klingelt nach einer kurzen Nacht. Das Aufstehen ist grässlich, aber der Grund ist herrlich – wir starten in unseren ersten Segelurlaub 2015. Duschen, Anziehen, Seesäcke ins Auto und ab zu Harry, der uns an den Flughafen bringen wird.

3.20 Uhr | Harry kommt leicht verschlafen aus dem Haus – für ihn ist das schlimmer, denn das frühe Aufstehen hat für ihn nicht den gleichen positiven Sinn, wie für uns. Bea winkt aus dem Dachfenster und wir starten Richtung Esslingen, um ZR aufzulesen.

3.30 Uhr | ZR sieht auch müde aus, seine Pack-Aktion hat erst am Vorabend stattgefunden. Wir verstauen den 3. Seesack im Mokka und starten Richtung Flughafen.

4.00 Uhr | Harry wird herzlich verabschiedet und mit dem Hinweis „Sommer 2016“ für nächstes Jahr motiviert. Der Flughafen ist voll, wir stellen uns an einem der vielen TUIfly-Schalter an. Vor uns werden viele Menschen wieder weg geschickt und der Aufruf kommt „Jemand für Dalaman“ – schwups sind wir an erster Stelle und bekommen unsere Bordkarten. Die Seesäcke wiegen alle knapp unter 20kg – prima. Wir stellen uns an der Sicherheitskontrolle an und stellen gleich fest, warum das so langsam voran geht: neue Technik! Ein Ganzkörper-Scanner ist der Grund für die Verzögerung – nicht jeder Fluggast versteht die Anweisungen des Personals. Nane wird nach dem Scannen trotzdem nochmal „von Hand“ abgetastet und Dirk muss mit seinem Laptop zum Drogentest.

4.40 Uhr | Wir stellen entsetzt fest, dass es bis zum Abflug ja noch richtig lang ist und trinken erst mal Latte Macciato und Milchkaffee – als Nane fragt, was da denn jetzt genau der Unterschied ist, sagt die Dame hinter der Kaffeebar – es gibt keinen, die Maschine macht das gleiche. ZR stellt aber fest, dass Nane für „das Gleiche“ mit Namen Latte Macciato 30 Cent mehr bezahlt. Wir gönnen uns noch 3 Brezeln und warten geduldig auf’s Boarding.

5.45 Uhr | Boarding mit nur 2 Bussen ist die Sache erledigt, wir sind startklar – denken wir. Das Flugzeug wartet und wartet. Bis sich der Kapitän über die Lautsprecher meldet, dass uns noch 7 Fluggäste fehlen – als Grund nennt er die neue Sicherheitskontrolle. Wir waren ja früh dran, aber mit zunehmendem Passagier-Aufkommen war der Stuttgarter Flughafen in der Abwicklung überfordert.

6.20 Uhr | Endlich ein Bus kommt und es steigen statt der fehlenden 7 Passagiere 11 aus. Okay Mathe ist bei vielen Menschen nicht beliebt, da kann man 7 und 11 schon mal durcheinanderbringen, wenn man zählt. Die Passagiere steigen ein – eigentlich kann es losgehen. Jetzt läuft eine Stewardess durch die Maschine und fragt, ob es hier einen Herrn Six gibt. Wir wundern uns, denn anhand der Bordkarten müsste das so ein Computersystem doch hergeben – ZR erklärt mir, dass ich immer noch zu naiv bin, wenn ich an funktionierende IT glaube – okay.

6.35 Uhr | Der Kapitän meldet sich wieder und erklärt, dass noch 4 Passagiere fehlen , die aber eingecheckt hatten und dass der Flughafen nicht weiß, wo sie abgeblieben sind. Wir dürfen aber nicht mit Gepäck fliegen, wenn kein zugehöriger Passagier an Bord ist. Deshalb werde man jetzt alle Koffer wieder ausladen und jeder Passagier muss sich auf dem Rollfeld zu seinem Gepäckstück begeben, es identifizieren, dann wird es wieder eingeladen. AAAAAAHHH Nane ist genervt, es passiert alles wie in Zeitlupe.

Seesackidentifizierung

7.00 Uhr | Wir haben unsere Seesäcke identifiziert fotografieren das Dilemma noch und steigen wieder ein. ZR findet das lustig, v.a. weil Nane es nicht lustig findet. Man bedankt sich über Lautsprecher für unser Verständnis (welches Verständnis?) und wir sollen uns jetzt mal anschnallen.

7.30 Uhr | Wir starten mit 1,5 Stunden Verspätung – da hat sich das frühe Aufstehen wirklich gelohnt. Als Snack gibt es gefühlte 3 Tage alte Brötchen – bäh. Wir werden es überleben.

11.40 Uhr | Wir landen in Dalaman. Der Anflug war etwas ruckelig – es gibt Wind – aber das ist ja gut! Die Passkontrolle in Dalaman ist ein Traum – keine Schlangen und ein freundliches „Merhaba“ – „Hosgeldiniz“ (keine Ahnung wie man willkommen schreibt). Die Seesäcke sind auch schnell da, wir kaufen noch einen Raki im Duty Free und gehen nach nochmaligem Scannen unseres Gepäcks zum Ausgang.

12.15 Uhr | Wir sitzen endlich im Mercedes-Vito von DM-Transfer und fahren Richtung Marmaris.

13.30 Uhr | Wir sind in der Netsel-Marina – endlich. Ponton N – da ist sie die Andiamo. Außer der Andiamo sind auch noch 4 Techniker an Bord, die die Gang-Schaltung austauschen – wir sind nicht ganz so begeistert, tragen unsere Seesäcke auf die Andiamo und packen halt mal aus. Was super geklappt hat war Dirks Deal mit Canan – das Mineralwasser Akmina (teilweise schwer zu bekommen) ist schon an Bord. Die elektrischen Toiletten sind verschwunden und durch normale Pump-Technik ersetzt – komisch. Naja jetzt verabreden wir uns erst mal mit T + Ö im Pineapple, wir haben Hunger und der Spaß in einem edlen Restaurant einen Döner in Pide zu essen, bei dem einem von mehreren Kellnern Joghurt-Soße und scharfe rote Pepperoni-Soße gereicht wird – das ganze für 14 TYL ist wirklich groß.

14.00 Uhr | Endlich sehen wir uns wieder. T+Ö haben das Pineapple nicht gleich gefunden (wir waren schon mal zusammen hier) und wir sitzen und reden und essen und reden und trinken und reden – herrlich.

15.30 Uhr | Ein Abstecher zum Migros wir gönnen uns das erste Dondurma (Eis) und nehmen Cola Zero, Fanta, Sprite, Weißwein, Efes und Eiswürfel mit, um mit T+Ö an Bord weiter zu schnacken. Die Andiamo gefällt auch unseren beiden „Luxus-Seglern“ – wir fühlen uns langsam angekommen – endlich. Die kleine Crew verabschiedet sich – wir verabreden uns auf 20.00 Uhr im Golden Plate zum Essen.

17.00 Uhr | Nane richtet die Bordkasse ein, Dirk installiert die Technik, jetzt fällt uns auf, dass wir hundemüde sind. Etwas chillen an Bord und dann zum Duschen – das weckt auf. Charly vom Golden Plate kommt vorbei wir kündigen uns an und unterhalten uns ein wenig. Die Schiffe in der Marina liegen zu 90% ohne Besatzung am Ponton – normalerweise ist hier richtig viel los, alle Crews müssen am Freitag zurück in den Hafen – das heisst, die Schiffe waren gar nicht draußen. Armin von Phoenix meint, dass viele Gäste die aktuelle politische Situation verunsichert und das die russischen Gäste wegen der Sanktionen, der Ukraine-Krise und dem schlechten Kurs des Rubel auch weg bleiben.

20.00 Uhr | Wir haben für MM einen Zettel geschrieben, der um 18.30 Uhr von Salzburg über Istanbul kommend, landet, dass er uns im Golden Plate findet und genießen die für uns erste laue Sommernacht mit einem herrlichen Essen. Humus, Börek, Fried Mushrooms, Ballon-Brot, Chicken-Curry, Golden Plank-Steak, Filetsteak und Chicken Salad wandern in unsere Bäuche.

20.40 Uhr | MM kommt! Die Freude ist riesig. Nane rennt ihm entgegen – er sieht sie nicht und nimmt einen anderen Weg. Er gönnt sich noch etwas Gemüse und Brot und es ist ein wunderbares Gefühl, wieder mit allen gemeinsam an einem Tisch zu sitzen.

22.00 Uhr | Wir verabschieden uns ins Bett, haben ein neues Wort gelernt „jorgun“ heißt müde auf türkisch (keine Ahnung in Sachen Schreibweise) und Nane ist „cok jorgun“ – sehr müde. Wir verabreden uns auf 10.00 Uhr im Pineapple zum Frühstück und laufen zurück in die Marina. MM bekommt noch sein „GESCHENK“ dann verschwindet Nane sofort im Bett.

Gepäckspiele am Flughafen

Gepäckspiele am Flughafen

Fisch in der Salzkruste

Ballonbrot

Netsel Marina

Tankstelle Netsel Marina

Golden Plate

Tankstelle Netsel Marina

Tankstelle Netsel Marina

Netsel Marina

Netsel Marina

Netsel Marina

ein Vogel...?! Was für einer?

ein Vogel...?! Was für einer?

ein Vogel...?! Was für einer?

ein Vogel...?! Was für einer?

Netsel Marina

Netsel Marina

Netsel Marina

Netsel Marina

Netsel Marina

Netsel Marina

Netsel Marina

Netsel Marina

Die Sundowner