22.06.2019 | Dalaman – Stuttgart

Es ist warm, sehr warm und um zu packen und heimzureisen, zu warm. ZR macht Kaffee, Nane packt die letzten Klamotten in die Seesäcke und wundert sich, dass trotz der vielen Dinge, die weniger geworden sind, das Gewicht der Seesäcke nicht wirklich geringer ausfällt ;-) Dirk findet das gaaar nicht lustig, aber bei 30 kg Freigebäck findet Nane 23 kg – 25 kg durchaus okay. ZR grinst bei der Diskussion, die er schon für Tradition hält. Wir sitzen an Deck der Andiamo, schwitzen, trinken Kaffee und essen die Simit, die Canan uns mitgebracht hat.

Wir duschen lang und kalt und verabschieden uns von “unserer” Andiamo – vielleicht bis zum Sommer. Das hängt von vielen Dingen ab, ob Dirk Urlaub bekommt, wie es Nanes Mama gehen wird…. Das waren tolle 2 Wochen, wir haben uns ohne großen Plan treiben lassen, haben unsere Route dem Wind angepasst, um so wenig wie möglich zu motoren, was uns sehr gut gelungen ist. Wir konnten uns erholen, viel segeln und mit Freunden eine gute Zeit genießen, das war uns wichtig.

Pünktlich fährt ein neuer VW-Bus von DM-Transfer vor, um uns abzuholen. Der klimatisierte Transfer tut nach der windstillen Hitze in der Netsel-Marina sehr gut. Seit mehr als 10 Jahren verlassen wir uns auf den Service und sind immer gut gefahren – im wahrsten Sinne des Wortes…

Am Check-In verschafft uns die Miles&More-Karte von Turkish Airlines zumindest auf dem Flug nach Istanbul mehr Beinfreiheit an den Notausgängen – sehr schön. Der neue Flughafen Istanbul kostet von der Landung bis zum Terminal viel Zeit. Wer hier einen engen Zeitplan für den Weiterflug hat, kann durchaus ins Schwitzen kommen. Wir haben genügend Luft, können noch die DutyFree-Angebote checken und gönnen und einen Kaffee und was zu essen. Nane will nach Hause und nach Ihrer Mama sehen – als sich der Weiterflug nach Stuttgart verspätet, wird die Unruhe immer größer. Gleich nach der Landung in Stuttgart lässt sie ZR und Dirk an der Gepäckausgabe stehen, nimmt sich ein Taxi und fährt ins Pflegeheim. Der Mama geht es nicht gut, aber jetzt sind wir wieder da, um sie aufzupeppeln….

Netsel Marina

Netsel Marina

Netsel Marina

Netsel Marina

Netsel Marina

Dalaman Flughafen

Dalaman Flughafen

Dalaman Flughafen

Dalaman Flughafen

Dalaman Flughafen

Dalaman Flughafen

Dalaman Flughafen

Dalaman Flughafen

Dalaman Flughafen

Dalaman Flughafen

Dalaman Flughafen

Dalaman Flughafen

Dalaman Flughafen

der letzte Morgen im Urlaub

der letzte Morgen im Urlaub

der letzte Morgen im Urlaub

der letzte Morgen im Urlaub

der letzte Morgen im Urlaub

der letzte Morgen im Urlaub

der letzte Morgen im Urlaub

der letzte Morgen im Urlaub

der letzte Morgen im Urlaub

der letzte Morgen im Urlaub

der letzte Morgen im Urlaub

der letzte Morgen im Urlaub

21.06.2019 | Ciftlik – Marmaris | 12,62 nm

Als wir aufwachen wird uns bewusst, dass heute unser letzter Urlaubstag beginnt. Nane holt erst mal Ekmek und macht für ZR und Dirk Suzuk mit Ei und für Micha die letzten pochierten Eier an Bord. Wir sind etwas wehmütig. Nach dem Frühstück gehen wir noch mal schwimmen. Nane erklärt, „in der Sonne ist das Wasser schön“, Dirk übersetzt „das Wasser ist warm“ und wird herbe enttäuscht, denn so frisch war es in den letzten beiden Wochen nicht – aber egal, denn es ist der letzte Tag, an dem wir schwimmen können.

Wir gehen ins Deniz Restaurant, um einen letzten Cay zu trinken und die Rechnung vom Vorabend zu bezahlen. Auch hier erwartet man, uns im Sommer wieder zu sehen, aber das können wir nicht versprechen – es hängt von vielen Dingen ab. Ob Dirk im neuen Job Urlaub bekommt, ob es Nanes Mama einigermaßen geht. Die zwei Krankenhausaufenthalte während diesem Törn haben uns nicht wirklich ruhig schlafen lassen – ohne Freunde wie Heidrun und Irmgard wäre das undenkbar gewesen.

Um 11.30 Uhr legen wir ab – es ist drückend heiß und wir zerfließen fast. Ohne wirklichen Wind motoren wir Richtung Marmaris. In der Bucht Turunc Bükü legen wir noch einen Badestopp ein und ankern auf 14 Meter Tiefe – die Abkühlung tut richtig gut. Jetzt waren wir tatsächlich das letzte Mal baden auf diesem Törn. Gegen 14 Uhr legen wir wieder ab, denn die Warteschleifen an der Tankstelle können ganz schön Zeit in Anspruch nehmen. Es kommt etwas Wind auf und wir setzen zum letzten Mal die Genua. Statt mit 4,5 Knoten unter Motor kommen wir mit 6,5 Knoten voran – schön. Kurz vor der Einfahrt zur Netsel Marina startet der Run auf die Tankstelle. Mit Vollgas versucht ein Schiff nach dem anderen noch an uns vorbei zu kommen. Wir starten den Motor und bergen die Genua „on the fly“. Vor uns sind 3 Schiffe in  Warteposition. Eine türkische Yacht Kelebek überholt uns dreist, Nane erklärt „line up, like the others“, was er ziemlich doof findet und dann entscheidet, doch gleich an den Ponton zu gehen.

Der Tankwart erkennt uns und freut sich über zwei kalte Efes. Wir haben knapp 29 Liter auf diesem Törn verbraucht und kommen auf ca. 1,75 Liter pro Motorstunde – das ist super. Das Absaugen für die Bluecard kostet dieses Jahr 50 Tyl, letztes Jahr waren es noch 25 Tyl, 1 Liter Diesel kostet umgerechnet 1 Euro, das ist günstiger als bei uns.

Am Ponton M von Phönix gibt man uns die Muring über das Nachbarschiff und Dirk parkt souverän ein, etwas schnell, aber passt. Es ist 16 Uhr, Nane macht den letzten Coban Salat und wir gönnen uns ein Anleger Shandy dazu. Dirk und Micha gehen gleich danach zum Barber, denn Micha wird bereits um 21.45 Uhr abgeholt. Wir wollen ja noch in den Laden Silvermoon und Pashmina Schals kaufen. ZR und Nane packen nebenbei und trinken mit Canan noch einen Martini mit Tonic Water. Wir sind gespannt, wie sich das Business hier entwickelt, die Gesetzeslage für Charterschiffe hat sich in der Türkei verändert, mal sehen, wie es weiter geht.

Dirk und Micha sind um 18 Uhr zurück und Charly steht schon am Jetty und macht Werbung für das Golden Plate. Wir gehen duschen und machen uns in der Hitze auf den Weg in die Stadt. Wir wollen zuerst zu unseren Pashmina Schals und ZR kauft auf Empfehlung von Nane auch Seidenschals für seine Mutter (zumindest einer ist für sie gedacht) – wir hoffen, dass er ihr gefällt. Im Anschluss gehen wir ins Golden Plate, um Garlic Mushrooms, Humus, Steak und Salat zu genießen. ZR verweigert das Gemüse – naja er gewöhnt sich schon wieder an zu Hause. Am Nachbartisch sitzt ein deutsches Ehepaar, dass bei SailBest mit in der Flotille war – auch die wollen aufgeben, weil das Chartergeschäft in der Türkei zu kompliziert wird. Schon ist es kurz vor neun und wir zahlen schnell, um unseren Micha zu seinem Transfer zu begleiten. Er hat Ressort Hoppa gebucht und kommt für 10 Euro zum Flughafen. Wir umarmen ihn herzlich und sagen Tschüss bis zum nächsten Mal. Schade, dass Micha so weit weg wohnt – wir sind gern mit ihm zusammen.

Zurück auf der Andiamo gönnen ZR und Nane sich das oder die letzten Weißweinschorle und hoffen, dass es noch etwas abkühlt, bevor wir das letzte Mal in unsere Kojen gehen. Morgen werden wir um 10 Uhr abgeholt – das war ein schöner Törn, wir kommen wieder.

Ciftlik

Ciftlik

Ciftlik

"Wach" - Hund

Ciftlik

"Wach" - Hund

Entengrütze

...unterwegs

...unterwegs

...unterwegs

...kurz ankern in Turunc

...kurz ankern in Turunc

...kurz ankern in Turunc

...kurz ankern in Turunc

...kurz ankern in Turunc

...kurz ankern in Turunc

...kurz ankern in Turunc

...kurz ankern in Turunc

...kurz ankern in Turunc

...kurz ankern in Turunc

...kurz ankern in Turunc

...kurz ankern in Turunc

...kurz ankern in Turunc

Morgens in Ciftlik

Morgens in Ciftlik

Morgens in Ciftlik

Morgens in Ciftlik

Morgens in Ciftlik

Morgens in Ciftlik

Morgens in Ciftlik

20.06.2019 | Bozukkale – Ciftlik | 16,42 nm

Der Wind hat in der Nacht nicht nachgelassen und durchgeweht. Dirk ist nachts raus und hat Handtücher gesichert. Heute früh ist es sogar ZR zu windig zum Schwimmen. Nane macht Menemen mit den Eiern und den Paprikas von Sailors Paradise. ZR kriegt pochierte Eier, er mag ja keine warmen Tomaten und schon gar keine Paprika.  Nane und Dirk gehen Hessap machen und verabschieden sich von Burcu und den Kindern – Mustafa ist in Marmaris. Fatma kriegt noch Dondurma-Lira für sich und Eren und kommt mit an den Steg, um uns zu verabschieden.

Wir legen um 11 Uhr ab und setzen gleich in der Ausfahrt die Genua um mit achterlichem Wind Richtung Ciftlik zu cruisen. Der Wind wechselt zwischen achterlichem und halbem Wind und wir kommen mit 5 bis 6 Knoten gut voran. Zwischendrin hangeln wir uns durch das ein oder andere Windloch – dafür haben wir auch mal über 8 Knoten Fahrt und für einen kurzen Moment sogar über 9 Knoten – Nane hat sich ein Bier verdient.

Um 15 Uhr kommen wir als erstes Schiff an den Jetty vom Deniz Restaurant in Ciftlik. Der Wind kommt mit 17 Knoten von hinten. Dirk gibt Micha den Hinweis, dass die Muring schnell gehen muss – wir sind ein gut eingespieltes Team – es klappt wie am Schnürchen. Nane geht einkaufen und holt Tomaten, Milch und Ekmek, als Anleger gibt es einen Coban Salat. Dirk spritzt mit Micha so lange das Boot ab. Im Anschluss gehen wir schwimmen – das Wasser ist mit 22 Grad relativ kalt und der Wind pfeift – eine erfrischende Kombination.

Der Wind nimmt immer mehr zu und während wir den reinkommenden Booten zuschauen, gönnen wir uns ein Dondurma auf die Bordkasse. Wir gehen schwimmen – das Wasser ist frisch – fast wie zu Beginn unseres Törns.

Zwischendrin haben wir 30 Knoten achterlich. Macht nichts, wie liegen sicher. Ein Sundowner-Drink – im Cockpit und den Sonnenuntergang genießen. Es kommen noch einige Yachten rein – die Jettys sind relativ voll. Kurz vor 20 Uhr gehen wir Essen. ZR entscheidet sich für Dorade, Nane und Dirk wollen nochmal das leckere Chicken Kavurma und Micha Salat. Als Vorspeise gönnen wir uns Haidari, Hunterböreg und Sigara Börek –  lecker. Das Preis-Leistungsverhältnis von Ciftlik ist seit Jahren konstant gut. Wir verabschieden uns, die Rechnung machen wir morgen – jetzt noch einen Absacker an Bord und den warmen Wind genießen. Wir sind nicht glücklich, dass zwei Wochen so schnell rum sind, aber leider hat ZR den Auftrag von Nane noch nicht umgesetzt, einen Knopf zu erfinden, der die Zeit anhält. In diesem Sinne gute Nacht.

Morgenstund...

Morgenstund...

Morgenstund...

...unterwgs

...unterwgs

...unterwegs nach Ciftlik

...unterwegs nach Ciftlik

...unterwegs nach Ciftlik

...unterwegs nach Ciftlik

...unterwegs nach Ciftlik

...unterwegs nach Ciftlik

...unterwegs nach Ciftlik

...unterwegs nach Ciftlik

...unterwegs nach Ciftlik

...unterwegs nach Ciftlik

...unterwegs nach Ciftlik

...unterwegs nach Ciftlik

...unterwegs nach Ciftlik

...unterwegs nach Ciftlik

...unterwegs nach Ciftlik

...unterwegs nach Ciftlik

...unterwegs nach Ciftlik

...unterwegs nach Ciftlik

...unterwegs nach Ciftlik

...unterwegs nach Ciftlik

...unterwegs nach Ciftlik

...unterwegs nach Ciftlik

...unterwegs nach Ciftlik

...unterwegs nach Ciftlik

...unterwegs nach Ciftlik