19.06.2019 | Sailors Paradise – Serce Limani – Bozukkale | 23,82 nm

Heute wollen wir um 10:30 Uhr ablegen, weil Wind mit 20 bis 25 Knoten aus West angesagt ist, aber so richtig kommen wir nicht in die Gänge. Der Abschied von Sailors Paradise tut immer etwas weh, hier endet bereits ein Teil unseres Urlaubs, ein Stück unseres Herzens bleibt da. Zerrin, Tarek und der kleine Egge sind schon um 8 Uhr los mit dem Fischerboot – sie müssen nach Marmaris. Wir winken ihnen hinterher – hoffentlich klappt das mit Dirks Urlaub im Sommer. Micha und ZR suchen Milch, aber in keiner Backskiste ist noch etwas zu finden. Nane versucht „Süt“ zu organisieren, der Koch versteht sie falsch und denkt, sie will Gas kaufen. Erst die Mama kann uns helfen. Gerade kommen die frischen Fladenbrote aus dem Ofen – Nane nimmt gleich 3 Stück mit, die Jungs sind immer hungrig.  Wir gönnen uns Spiegeleier zum Fladenbrot , Nane geht im Anschluss noch mal schwimmen und Dirk quatscht mit Werner, dem Eigner der Surprise.

Wir gehen zum Zahlen, trinken noch einen Cay und verabschieden uns von Mehmet und der Mama. Nane bekommt Eier, Paprika, Salbei und Kekik geschenkt. Wir hoffen uns im Sommer wieder zu sehen – wie gesagt, das hängt von Dirks Urlaub ab. Wir legen unter Motor ab, der angesagte Wind ist noch nicht da, also motoren wir das erste Stück – auch gut, die Batterien können das sicher vertragen. Am Kap Kizil Burun setzen wir die Genua und kommen bei halbem Wind mit 5 Knoten gemütlich voran.

Gegen 13 Uhr nimmt der Wind zu und kommt in Böen mit über 20 Knoten, wir knacken die 8 Knoten Fahrt – das macht richtig Spaß. Wir wollen heute mal eine Bucht weiter und Serce Limani testen, da waren wir bestimmt 10 Jahre nicht mehr. Die Welle nimmt zu und bei achterlichem Wind, passieren wir die beiden kleinen Inseln Catal Adalari.

Um 15 Uhr haben wir Serce Limani erreicht, die Einfahrt gefunden, die erst sichtbar wird, wenn man darauf zusteuert und die Genua eingeholt. In der Bucht pfeifen die Böen schlimmer als draußen, es ist keine andere Yacht hier, wir wären die einzigen. Der Fischer kommt uns entgegen, erzählt was von alles  sicher und um 19 Uhr ist der Wind weg… erstmal an eine Muringboje mit Landleine etc. , wir versuchen die Andiamo zu drehen –  ohne Erfolg, der Wind drückt uns überall hin nur nicht dorthin wohin wir wollen. Wir brechen ab, das ist uns zu heiß und verlassen die Bucht, zurück nach Bozukkale.

Wir setzen noch mal die Genua und segeln trotz Welle mit 7,5 Knoten hart am Wind Richtung Rhodos. Um 15.30 Uhr fährt Nane eine Wende und mit halbem Wind cruisen wir in die Bucht von Bozukkale. Um 16 Uhr liegen wir am Jetty, gönnen uns einen Anleger und gehen danach erst mal baden – das Wasser ist hier wesentlich frischer, als im Hisarönü-Golf, also fällt die Badepause heute etwas kürzer aus. Dirk hilf den folgenden Schiffen noch beim Anlegen, ZR und Nane chillen und Micha macht sich auf den Weg zur Burg. Kurz nach 19 Uhr ist er wieder da und wir machen uns auf den Weg zum Essen. Heute bestellen wir die Vorspeisen ab, denn wenn wir nicht selbst auswählen können und das Angebot nicht unserem Geschmack entspricht, brauchen wir es auch nicht auf der Rechnung. Dirk und ZR entscheiden sich noch mal für Fisch, Nane nimmt Calamares und Micha wie üblich Salat – lecker. Der Wind hat auch nach Sonnenuntergang nicht nachgelassen und es ist frisch – Nane und Micha sitzen in Jacke und Pulli beim Essen.

An Bord wollen wir noch Resteverwertung starten. ZR und Nane kümmern sich um den Weißwein, Micha um die Kekse. Der Sternenhimmel ist fantastisch – wir warten auf den Mond. ZR erklärt uns, dass der Mond jeden Tag 70 Minuten später aufgeht – aha. Nane hat keine Lust zu warten und verabschiedet sich ins Bett. Der Rest verkrümelt sich nach und nach.

Bozukkale

Bozukkale

Bozukkale

Bozukkale

Bozukkale

Bozukkale

Bozukkale

Bozukkale

Bozukkale

Bozukkale

Bozukkale

Bozukkale

Bozukkale

Bozukkale

Bozukkale

Bozukkale

Bozukkale

Bozukkale

Bozukkale

Micha auf der Burg

Micha auf der Burg

Micha auf der Burg

Micha auf der Burg

...unterwegs

...unterwegs

...unterwegs

...unterwegs

...unterwegs

...unterwegs

18.06.2019 | Armak Bükü – Sailors Paradise | 4,35 nm

Kurz vor acht Uhr kocht Micha schon Kaffee und ZR fragt uns, ob wir alle verrückt sind, schon am Start zu sein. Er geht erst mal schwimmen und bestellt schon mal Spiegeleier bei Nane. Das Fladenbrot kommt in den Backofen und Dirk deckt den Tisch. Wir frühstücken lange und malen Zukunftsbilder, was für ein Boot wir haben möchten, wenn wir nur noch segeln (vorausgesetzt die Altersvorsorge spielt mit). Heute haben wir keine weite Strecke vor uns, wir sehen die Einfahrt zu Sailors gegenüber – also ist Spaßsegeln angesagt. Ab morgen ist für den Rest der Woche viel Wind angesagt, wir wollen eventuell zu Serce oder nach Bozukkale und dann nach Ciftlik. Nanes Mama wurde heute wieder ins Krankenhaus gebracht – dementsprechend wollen wir erreichbar sein und beschließen, erst mal in der Bucht zu bleiben, wir haben es ja nicht weit. Nach dem Mittag dann die beruhigende Nachricht, dass es keinen Grund gibt, sie stationär aufzunehmen und sie wieder zurück ins Pflegeheim kann.  Nane macht gefülltes Fladenbrot im Backofen – je nach gusto der Mitsegler vegetarisch,  mit oder ohne Thunfisch, mit oder ohne Tomate – dekoriert wird das Ganze mit Crema di Balsamico und scheint zu schmecken, denn auch die doppelte Portion wird gegessen.

Wir gehen noch mal baden und legen kurz vor 15 Uhr ab. Wir haben Wind und können gemütlich über den Hisarönü-Golf segeln. Nur mit der Genua und halbem Wind kommen wir mit knapp 6 Knoten gut voran. Gegen 16 Uhr legen wir bei Sailors Paradise am Jetty an. Zerrin lädt uns zu Cay und frisch gebackenem Kuchen ein – das klingt doch sehr gut. Wir genießen Sesamkekse (mit viel Butter) und ein Kuchen, der einfach super schmeckt, ein Marmorkuchen mit Orangenote, fluffig und leicht – genial.  Nach der Schlemmerei gehen wir erst mal schwimmen. Der Jetty ist voll – eine holländische Flotille ist mit 4 Booten dabei, ansonsten sind die Flotillen hier weniger geworden. Dirk entdeckt am Jetty einen Octopus, den der Fischer auch geschickt mit dem richtigen Köder fängt, aber nachdem er ihn gestreichelt hat wieder frei lässt – zu klein „Baby-Octopus.“

Baby Octopus

Baby Octopus

Baby Octopus

Baby Octopus

Baby Octopus

Baby Octopus

Baby Octopus

Baby Octopus

Baby Octopus

Baby Octopus

Baby Octopus

Baby Octopus

Baby Octopus

Baby Octopus

Baby Octopus

Baby Octopus

Baby Octopus

Baby Octopus

Baby Octopus

Baby Octopus

Baby Octopus

Baby Octopus

Um 19.30 Uhr gehen wir zum Essen. Dirk und ZR gönnen sich einen fangfrischen Fisch, der hervorragend zubereitet ist und toll schmeckt. Nane nimmt King Prawns und eigentlich wollten wir nur ein paar wenige Vorspeisen wie Waterkress, Sigara Börek, Chilli-Salat und Gemüsepuffer – da haben wir die Rechnung aber ohne Zerrin gemacht, wir bekommen gefüllte Weinblätter, gefüllte Zucchini-Blüten, Calamari, Bohnensalat und Auberginen mit Walnüssen „on top“ – super lecker, aber richtig viel. Als Nachtisch bekommen wir frische Früchte, sogar ZR ist tapfer dabei – der Vitaminschock in diesem Urlaub wird ihn noch die nächsten Wochen verfolgen.

Gegen 21 Uhr verabschieden wir uns und Nane trinkt mit ZR erst mal einen großen Raki, so satt waren wir schon lange nicht mehr. Wir genießen die laue Nacht mit leichtem Wind und verabschieden uns gegen 23 Uhr – lazy days machen müde.

Kaffee gab es immer...

Armak Bükü

Armak Bükü

Armak Bükü

Armak Bükü

Armak Bükü

Armak Bükü

Armak Bükü

Armak Bükü

in der Palmenbucht

in der Palmenbucht

in der Palmenbucht

in der Palmenbucht

in der Palmenbucht

in der Palmenbucht

in der Palmenbucht

in der Palmenbucht

in der Palmenbucht

in der Palmenbucht

in der Palmenbucht

in der Palmenbucht

in der Palmenbucht

in der Palmenbucht

in der Palmenbucht

in der Palmenbucht

in der Palmenbucht

in der Palmenbucht

in der Palmenbucht

in der Palmenbucht

in der Palmenbucht

17.06.2019 | Sögüt – Armak Bükü | 15,42 nm

Die Nacht war schwül warm – etwas gerädert stehen wir auf. Micha und ZR gehen erst mal schwimmen. Der Himmel ist aufgeklart, für heute ist kein Wind angesagt – deshalb wollen wir heute Abend in die Palmenbucht (Armak Bükü). Wir legen gegen 11 Uhr ab und setzen bei leichtem Wind die Segel. Wir kreuzen aus der Bucht von Sögüt in den Yesilova Golf und kommen mit 4,5 bis 5 Knoten gut voran. Ab der Untiefentonne Atabol Adasi schläft der Wind wieder ein und wir motoren in den Hisarönü-Golf.  Mit dem Fernglas versuchen wir die Lage in der Azmak Bükü auszumachen. Es liegen einige Gullets und zwei Segler schon vor Anker. Wir schauen nach Dirsek rein, aber auch da ist die Bucht gut besucht. Also nehmen wir mit achterlichem Wind und der Genua Kurs auf Azmak Bükü und setzen darauf, dass bis zu unserer Ankunft, der ein oder andere wieder geht.

Es ist 16 Uhr, wir haben noch 45 Minuten vor uns und die ersten Gullets legen bereits ab. Bis wir ankommen, liegt nur noch der Katamaran mit Achterleine und Anker mittig in der Bucht – perfekt. Wir suchen uns ein Plätzchen im westlichen Teil der Bucht aus. ZR schwimmt die Landleine, Dirk ist am Steuer und Micha macht den Anker. Beim ersten Versuch haben wir zu wenig Kette draußen, also noch mal – ZR bringt die Landleine und wir liegen perfekt. Erst mal schwimmen – ohne Anleger gehen wir ins Wasser. Der Coban Salat kann auch später noch gemacht werden.

Das Wasser ist herrlich – manche Stellen Richtung Ufer sind karibisch blau. Dirk begibt sich mit seiner Kamera auf Fotosafari – der Rest der Crew trinkt Kaffee. Micha wünscht sich Vanilleeis mit Erdbeeren – leider können wir den Wunsch nicht erfüllen.

Kurz vor 18 Uhr ist Dirk zurück und wir gönnen uns einen Coban Salat, Thomas Portion bleibt übrig. Wir haben keinen wirklichen Hunger mehr und beschließen, die Pasta mit Gorgonzola Sauce auf einen anderen Tag zu verschieben. Es kommt noch ein Segler in die Bucht und schmeisst vor uns seinen Anker mit Kette auf einen Haufen, um frei schwojend liegen zu bleiben. Da kein Wind angesagt ist, kann das gut gehen, für unser Gefühl ist er zu nah an den westlichen Felsen.

Wir schnacken, ZR und Nane gönnen sich ein Weißweinschorle oder zwei und wir genießen das Zirpen der Grillen, das Rauschen des Wassers, wenn es das Ufer erreicht und die Palmen – einfach schön. Der Mond geht auf – wir haben Vollmond und der Mond leuchtet in einem wundervollen orange. Micha und Dirk versuchen das mit ihren Kameras festzuhalten.

Es geht ein leichter Wind aus Nord, der achterlich ins Boot weht – ZR freut sich, dass auch er mal frischen Wind in seine Kabine bekommt. Es ist nicht zu warm, sondern angenehm frisch. Wir bewundern die Sterne, beschließen, mal wieder ins Planetarium zu gehen, wenn wir zu Hause sind und gehen in die Kojen.

Sögüt

Armak Bükü

Armak Bükü

Armak Bükü

Armak Bükü

Sögüt

Sögüt

in der Bucht...

in der Bucht...

in der Bucht...

in der Bucht...

in der Bucht...

in der Bucht...

Katamaran in der Armak Bükü

Katamaran in der Armak Bükü

Ziegentransport

Ziegentransport

Spaß im Dinghi

Katamaran in der Armak Bükü

Katamaran in der Armak Bükü

Spaß im Dinghi

Spaß im Dinghi

Katamaran in der Armak Bükü

Sögüt

Sögüt

Sögüt

Palmenbucht

Palmenbucht

Palmenbucht

Palmenbucht