Sonntag 28.08.2016 | Marmaris – Bozukkale | 35,88 nm

8.00 Uhr | Wir haben herrlich geschlafen trotz der Hitze. Im Hafen ist es schrecklich ruhig, es sind kaum Chartergäste zu sehen – traurig. Nane und Micha kochen erst mal Kaffee mit Jörgis “Schütt-Technik”. Bozukkale soll unser heutiges Ziel sein.

8.15 Uhr | Nane leiht sich Canans Fahrrad und fährt zum Migros, um Brot zu holen. Der Migros macht aber erst um 8.30 Uhr auf, also wartet sie zusammen mit einem LKW-Fahrer auf seiner Ladepritsche bis der Migros öffnet. Frisches Brot gibt es noch nicht, aber man telefoniert und verspricht, dass es in 5 Minuten da ist. “Real 5 Minutes, not turkish 5 minutes” ;-) Nane kauft noch einen kleinen Kuchen für Canan als Dankeschön.

08.45 Uhr | Wir frühstücken und wollen so um 10.30 Uhr raus, richtig Hunger hat keiner von uns, aber der Kaffee tut gut.

10.00 Uhr | Gefrühstückt und geduscht, machen wir die Andiamo klar zum Auslaufen. Wasser hat Dirk noch mal aufgefüllt, das Schlauboot wird runtergebunden und der Landstrom weggenommen. Noch schnell ein Bild für Sandra von Ihrem Phoenix-Fan per WhatsApp verschickt und die Navigation  gestartet. Der Törn kann beginnen.

10.20 Uhr | Wir legen ab. Ohne Wind und mit viel Platz, kein Problem. Nane macht die Muring, Micha die Achterleinen. Der Hafen von Marmaris, der sonst voll mit Gullets ist, ist fast leer. Schade für die Menschen, die hier Leben und arbeiten.

10.35 Uhr | Klaus Ottes kommt uns auf dem Weg nach Bozukkale entgegen –Dirk macht ein paar Fotos, wir winken uns zu und es geht weiter. Viel Spaß lieber Klaus mit Deinem Fitnessclub, der heute an Bord kommt.

12.15 Uhr | An Steuerbord sehen wir die Insel von Ciftlik und fahren unter Motor mit wenig Wind auf der Nase weiter. ETA 16.30 Uhr. Micha macht uns Nektarinen und wir genießen den warmen Fahrtwind auf die Nase.

Ciftlik

13.00 Uhr |  Kaum dass sich der Skipper auf’s Ohr gehauen hat, beschließen Nane und Micha zu segeln. Wir setzen alles was wir haben, denn viel Wind gibt es nicht. Zumindest machen wir unter Segel 6 Knoten Fahrt, auch wenn wir kreuzen müssen – wir haben ja Zeit.

14.30 Uhr | Der Wind nimmt zu, dass wir richtig Schräglage haben und nach einer halben Stunde beschließen wir, zu reffen. Nane will den Motor starten, vergisst aber den Power-Schalter umzulegen (stattdessen hat sie vorgeglüht), der Motor kann also gar nicht anspringen und kriegt das P ins Gesicht. Dirk „is not amused“ denn schließlich, macht sie das ja nicht zum ersten Mal. Der Wind hat weiter zugenommen, also holen wir das Groß ganz rein und fahren nur mit der Genua.

15.00 Uhr | Wir machen 7,5 Knoten Fahrt durch’s Wasser aber die Welle nimmt zu und so haben wir nur 5 bis Knoten Speed over Ground. Was soll’s es macht Spaß. Zwischendrin kommen wir auf 8 Knoten. Parallel zu uns, segelt nur ein Boot, die anderen Segler fahren unter Motor gegenan – auch ne Variante.

16.45 Uhr | Feierabend…wir kommen ohne heftiges Kreuzen nicht mehr gut voran, der Wind lässt auch etwas nach, aber die Welle drückt gegenan. Maschine an…! Dirk ist eine Leine durch die Finger gerauscht…da fehlt nun “etwas” Haut. Ab morgen gibt’s Handschuhe!

17.20 Uhr | Wir liegen am Steg von Sailors House in Bozukkale. Im Anlegemanöver fährt uns noch eine Gullet in den Weg und Dirk meint darauf den alten Koch von hier zu erkennen. Der Steg ist mit 6 Schiffen ganz gut besucht, im Gegensatz zu den anderen beiden Buchten-Restaurants. Mustafa und Selami begrüßen uns herzlich und freuen sich, uns zu sehen. Wir bereiten nur einen kleinen Anleger vor, eisgekühlte Drinks und ein paar Chips, denn wir wollen ins Wasser. Zuerst gibt es aber noch einen Cay und dann können wir endlich schwimmen. Das Wasser ist herrlich. Dirk brennen die Hände, aber es tut gut (meint er unter Schmerzen).

19.00 Uhr | Micha kocht noch nen Kaffee und wir chillen ein wenig – Urlaub. Tatsächlich kommt der alte Koch mit einem Dinghi, um frisches Brot zu kaufen – auch er freut sich, uns mal wieder zu sehen.

18.45 Uhr | Wir machen uns fertig, um zum Essen zu gehen. Mustafa arbeitet mit verkleinerter Mannschaft im Service (sprich er macht alles allein). Wir genießen die Vorspeisen, gegrillten Octopus, Chicken Casserole und Salat. Als Nachtisch gibt es eine Art Grießbrei mit Nüssen – lecker.

20.00 Uhr | Plötzlich ruft Micha mitten in der Unterhaltung „ein Fuchs“ und tatsächlich kommt ein Fuchs auf die Terrasse. Dirk fängt sofort an, dieses „Bozukkale Wildlife-Erlebnis“ fotografisch zu dokumentieren und eine Russin vom Nachbartisch fängt an den Fuchs zu füttern. Die Katzen von Sailors House sind neidisch und so fauchen sie ein bisschen und klauen dem Fuchs einen Teil seiner Beute. Cool, wir haben noch nie einen frei lebenden Fuchs außerhalb eines zoologischen Gartens gesehen ;-) Er scheint relativ zahm zu sein und Mustafa meint, er kommt mittlerweile fast jeden Abend vorbei.

21.45 Uhr | Heute sind wir etwas platt und verkrümeln uns schnell in die Kojen.

Ciftlik

Sögüt - Bild im Hotel

Andiamo am Jetty

unterwegs...

unterwegs...

unterwegs...

unterwegs...

unterwegs...

unterwegs...

unterwegs...

unterwegs...

endlich Baden

unter Wasser

unterwegs...

unterwegs...

unterwegs...

unterwegs...

Bozukkale

Bozukkale Sailors House

kurz vor Bozukkale

unterwegs...endlich

Bozukkale

Piratenschiff ?

Klaus Ottes

Klaus Ottes

Klaus Ottes

Klaus Ottes

Klaus Ottes

Piratenschiff ?

Klaus Ottes

 

 

 
...unterwegs

09.09. Sögüt – Bozukkale | 16,04 nm

Heute hat Bea Geburtstag, auch sie ist leider (selber schuld ;-) ) nicht dabei! Da werden wir nachher von Mustafa aus doch mal kurz gratulieren.

8.30 Uhr I Wir erwachen, mehr oder weniger fit, machen wir uns daran Frühstück zu machen. Dirk holt ein Brot, Nane macht Eier und T. deckt den Tisch. Der Wind hat nachgelassen, das Wasser ist klar wie sonst kaum.

9.30 Uhr I Fertig aufgeräumt, Nane wollte noch zu Salihs Schwester, um ein paar bestellte Dinge abzuholen, die sie aber leider nicht bekommen hat. Eigentlich haben wir gar keine Lust aufzubrechen, das Ende naht – man merkt es deutlich ;-( Klar machen zum Auslaufen… 10 Uhr wollen wir los…

09.45 Uhr I Wir laufen aus, es soll heute ordentlich Wind geben…lassen wir uns überraschen. ETA 15 Uhr

10.15 Uhr I Segel setzen, Jogi ist dicht hinter uns, geht ja aber zwecks Transitlog nach Bozburun. Wir kreuzen bei gutem Wind und 6 Knoten Fahrt durch den Golf – endlich mal wieder schönes Segeln.

11.35 Uhr I Wir verlassen den Yesilova Golf, wir können deutlich abfallen, um mit ½ Wind Richtung Karaburun zu segeln. Wind im Moment ca. 12 Knoten…SOG 4,5 Knoten ETA 13.15 Uhr. Die Küstenwache kommt vorbei, ich geh mal kurz unter Deck, sie wollen natürlich nichts von uns, fahren nur vorbei.

12.15 Uhr I Der Wind wird schwächer, noch 1 sm bis zur Untiefe Karaburun, dann geht’s rum um die Nase nach Bozukkale.

12.35 Uhr I Halse – Kurs Bozukkale SOG 5,5 Knoten

13.35 Uhr I Wir liegen, nur noch ein kleines Boot liegt hier am Jetty, es hat ordentlich Wind auf den Popo der Andiamo, aber wir liegen. Selamy hat ganze Arbeit geleistet.

Der Rest des Tages verläuft völlig gechillt, baden, Cay trinken und lesen, Dirk macht Fotos… Nane verschwindet irgendwann zum Duschen und auf 20 Uhr gehen wir zum Essen. Der Jetty ist wieder mal fast voll, an den Bojen hängen auch noch Schiffe – gut für das Geschäft. Nane organisiert Eiswürfel von Mustafa und wir genießen einen Absacker an Bord, es kommt noch völlig unbeleuchtet etwas Großes rein, ankert vorm Loryma-Restaurant und ist am nächsten Morgen schon wieder weg – seltsam.

So gehen wir alle gemütlich ins Bett. Bei dem Wind hier sind auch keine Mücken zu erwarten. Es ist eine sternenklare Nacht ohne Wolken und fast ohne Mond, Rhodos ist zu sehen wie es seinen „Lichtsmog“ Richtung Himmel wirft.

 

Silver Moon

Bozukkale

Bozukkale

Bozukkale

Bozukkale

Bozukkale

Bozukkale

Andiamo

Bozukkale

Bozukkale

Ein Nachbar

Bozukkale

Bozukkale

Bozukkale

Bozukkale

Bozukkale

Bozukkale

...unterwegs

...unterwegs

...unterwegs

...unterwegs

Andiamo

...unterwegs

...unterwegs

Sögüt

Sögüt

frisches Brot..

Neues aus Bozukkale

Bozukkale hat einen neuen Chef ;-) Am 7. November kam der Juniorchef vom Sailors House in Bozukkale auf die Welt! Wir freuen uns für die Familie Sengül über den Stammhalter “Eren”.  Auf das wir uns doch bald sehen…

Auf jeden Fall ist Mustafa megastolz auf seine Familie, das sieht man Ihm an. Auch seine Frau (sie ist wohl auf) freut sich über den Junior und die große Schwester realisiert das ganze wahrscheinlich erst in ein paar Tagen.. ;-)

Leider ist die komplette Familie selten in der Bucht, aber wir freuen uns trotzdem für die Familie Sengül und hoffen sie bald zu sehen.

geb. 7.11.2014

Eren Sengül geb. 7.11.2014