Montag, 13. Juni 2022 | Siralibük Koyu – Sarsala Koyu | 15,35 nm

Wir haben es heute nicht weit, im Grunde genommen, wollen wir nur in der Nachbarbucht Sarsala ankern – ideale Bedingungen, um Katharina und Christopher etwas Spaßsegeln zu gönnen. Nach einem ausgiebigen Frühstück mit Spiegelei, Schinken, Wurst, Käse, Marmelade, Honig und Joghurt gehen wir noch eine Runde baden und machen die Pura Vida startklar, als kurz vor 11 etwas Wind aufkommt. Nane hat noch frischen Basilikum bekommen und zwei Brot gekauft, Dirk hat noch den Müll weggebracht und so legen wir kurz nach 11 Uhr ab. Wir setzen die Genua und Katharina bekommt das Steuer übergeben. Sie hat ein gutes Feeling am Steuer und hält gut Kurs, so segeln wir unterhalb der Tersane Adasi raus in den Fethiye Golf. Der Wind wird etwas stärker – obwohl kein Wind angesagt ist und Katharina lässt sich die Wende erklären und fährt ihr erstes Wendemanöver. Bei der zweiten Wende wird es besser und Christopher übernimmt das Steuer, um die letzte Wende bevor wir wieder durch den Kanal zwischen den Inseln zurück in den Göcek-Golf fahren, zu machen. Auch er macht das für das erste Mal sehr gut und segelt uns bis zur Einfahrt bei Domuz Adasi. Wir holen die Segel ein und fahren unter Motor durch den Kanal. Im Göcek-Golf holen wir nochmal die Genua raus und cruisen Richtung Sarsala Koyu. Wir wollen auf der Südseite mit Landleine Ankern.

Kurz vor 15 Uhr haben wir einen schönen Ankerplatz mit zwei Pollern für uns ausgemacht und fahren das Ankermanöver. Wir liegen gut, der Anker hält, aber wir haben nur 35 Meter Kette draußen, das ist uns bei 18 Metern Tief etwas zu wenig. Also genießen wir unseren Anleger, gehen eine Runde schwimmen und fahren gegen 17 Uhr noch mal weiter raus, um den Anker tiefer in der Bucht zu werfen – 50 Meter Kette sind draußen, der Abstand zum Ufer ist etwas größer. ZR schwimmt das zweite Mal für die beiden Landleinen und Dirk kann mit einem besseren Gefühl den Abend genießen. Eine tolle Bucht um zu ankern, landschaftlich schön gelegen, mit türkisgrüner Wasserfarbe – einfach schön. Im Sommer ist es hier leider mit vielen Booten sehr schwer einen Ankerplatz zu bekommen.

Ein Kat, der der kleinen Nebenbucht vor Anker lag, legt wieder ab und macht neben uns fest, die Motivation dahinter erschließt sich uns nicht wirklich, aber der Abstand ist groß genug, dass wir kein Problem haben.

Nane und Rina machen Brotsalat und Pasta Limon zum Abendessen – sehr lecker aber etwas viel Abwasch für Dirks Geschmack. Ein kleines Marketboot fährt durch die Bucht. Nane winkt und kauft noch ein paar Tomaten, Kirschen, Aprikosen und Magnum für die Jungs. Christopher und Dirk bringen die Küche wieder in einen ansehnlichen Zustand und wir genießen einen Raki an Deck unter Sternenhimmel bei „Kaffeehausmusik“ aus Rinas Playlist.

große Sarsala Bay

große Sarsala Bay

große Sarsala Bay

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große Sarsala Bay

große Sarsala Bay

Knotenkunde

Knotenkunde

Turtle

Ankern in Sarsala

Ankern in Sarsala

Ankern in Sarsala

Ankern in Sarsala

Ankern in Sarsala

Ankern in Sarsala

Ankern in Sarsala

Ankern in Sarsala

Ankern in Sarsala

Ankern in Sarsala

Ankern in Sarsala

Ankern in Sarsala

Ankern in Sarsala

Ankern in Sarsala

...unterwegs

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Sonntag, 12. Juni 2022 | Fethiye – Siralibük Koyu | 16,8 nm

Als Nane in Fethiye aufwacht, hat ZR schon eine Kanne Kaffee getrunken. Für’s Frühstück brauchen wir Brot, also zieht Nane los, um Ekmek und ein paar Simit zu kaufen. Als erstes Frühstück an Bord gibt es Suzuk mit Ei, Kirschen, Aprikosen, Schinken, Käse, Gurke, Joghurt, Honig, Feige…. Alles was das Herz begehrt. Der Plan ist, um 11 Uhr abzulegen – das sollten wir hinkriegen. Nane trifft noch die Crew, der wir in der Coldwater Bay begegnet sind. Sie schauen sich heute ein paar Sehenswürdigkeiten an, weil 20 Knoten Wind in Böen 25 wollen sie sich mit den Schwiegereltern nicht antun. Grüße an Thomas.

Wir setzen die Genua und kommen auch nur mit der Genua gut voran. Nane übergibt Christopher das Steuer und er schafft es sehr gut, Kurs zu halten, und sich immer „am Wind“ entlang zu hangeln, auch wenn der Wind dreht. Unterhalb der Tersane Adasi müssen wir zweimal Vorfahrt gewähren und Wenden fahren. Mit der letzten Wende cruisen wir dann an Tersane vorbei in den Göcek-Golf. Der Wind nimmt weiter zu und zwischenzeitlich haben wir scheinbar 27 Knoten. Die Pura Vida fliegt auch nur mit Genua durch’s Wasser – sie lässt sich super segeln. Kurz nach zwei fahren wir die letzte Wende und cruisen in die Bucht. Die neue Crew lernt schnell, wir holen die Genua ein, bringen die Fender und die Achterleinen aus und sind froh, dass wir reserviert haben. Kurz nach halb drei ist der Jetty fast voll und wir bekommen unseren Platz. Das Anlegemanöver funktioniert viel besser als beim letzten Mal – so langsam bekommen wir ein Gefühl für die Pura Vida in Rückwärtsfahrt. Nach dem ersten Anleger, gehen wir alle baden und gönnen uns danach einen Kaffee mit Keksen.  Neben uns liegt eine 38er mit 5 stämmigen englischen Männern – Nane fragt sich, wie das mit den Kojen funktionieren kann.

Das Abendessen ist sehr lecker, es gibt Köfte, Kavurma, Chicken Sis, Chicken Fajita und Vorspeisen – wie immer, sind wir mehr als satt, aber es ist alles soo lecker. Katharina und Christopher, haben sich auch akklimatisiert und genießen den lauen Abend. Zurück an Bord lassen wir die LED-Kerzen in den blauen Lichtern von Thomas leuchten und gönnen uns einen Raki zum Abschluss. Die Nachbarcrew kommt stark angeheitert zurück und trinkt weiter. Wir haben Sorge, dass noch einer über die Reling oder den Jetty fliegt, so schwankend wie sie unterwegs sind. Das Schauspiel wollen wir uns nicht weiter anschauen und verschwinden kurz vor Mitternacht in den Kojen. Morgen wollen wir ankern – das zweite Mal Tersane lassen wir aus – Preis-Leistung passt hier für uns nicht wirklich.

unterwegs

Tomb Bay

unterwegs

unterwegs

unterwegs

unterwegs

unterwegs

unterwegs

unterwegs

unterwegs

Zeytin Restaurant

Zeytin Restaurant

Zeytin Restaurant

Zeytin Restaurant

Zeytin Restaurant

Zeytin Restaurant

Zeytin Restaurant

Zeytin Restaurant

Zeytin Restaurant

Zeytin Restaurant

Zeytin Restaurant

Zeytin Restaurant

kläglicher Versuch

...unterwegs

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Freitag, 10. Juni 2022 | Siralibük Koyu – Fethiye | 13,52 nm

Wir wollen heute nicht zu spät in Fethiye sein, noch wissen wir nicht ob wir tanken wollen oder ob wir mit Thomas nach Motorstunden abrechnen – das werden wir sehen. Obwohl kein Wind angesagt ist, haben wir guten Wind und können mit halbem Wind durch den Fethiye Golf cruisen. Wir legen einen kurzen Stopp ein, um „sell Sanitär isch echt a Glomb“ zu lösen. Dirk löst das Problem schwimmend. Der Held des Tages mit einem Gedenken an Thomas Papa Franz, der warmes Wasser als Lösung vieler Probleme beschrieben hat.

Um 13 Uhr nähern wir uns der Bucht von Fethiye und entscheiden, nicht an die Tankstelle zu fahren. Nane gibt im Yachtclassic-Hotel Bescheid, dass wir kommen. Am Jetty isst einiges los, zwei kleinere Vercharterer haben dort ihre Basis. Wir bekommen einen schönen Außenplatz, ein Dinghi mit Marinero steht als Assistance bereit, das wir nicht brauchen, uns aber als Backup ein gutes Gefühl gibt. Dirk legt ein perfektes Anlegemanöver hin. Prima, wir sind da. Da der Agent von Miknatis für unseren Crew-Change nicht wirklich zur Verfügung stand, haben wir das selbst gelöst – wir sind so gut vernetzt, dass wir das ohne Unterstützung gelöst haben. Der Agent kommt an Bord und holt alle notwendigen Papiere ab – passt. Wir gönnen uns einen Coban-Salat und Nane und Dirk organisieren schon mal die Getränke für die zweite Woche mit Yacht-Service, der kleine Özdemir Market ist wirklich zu empfehlen. Wir besuchen Mahmut und sein Team von Derya-Yachting, die sich freuen uns zu sehen und uns Support anbieten, wenn wir ihn brauchen – einfach Klasse die Hilfsbereitschaft, wenn man sich über Jahre kennt.

Zurück an Bord gönnen wir uns erst mal einen Pool-Aufenthalt und eine ausgiebige Dusche bevor wir um 20 Uhr zum Abendessen gehen. Das Mori-Restaurant bietet ein tolles Ambietne, super leckeres Essen und absolut faire Preise, viel günstiger als in den Buchten und weil wir hier essen, kostet die Jetty-Gebühr umgerechnet nur knapp 35 Euro – super. Die Ece Saray Marina hätte 90 Euro aufgerufen  – also absolut zu empfehlen.

In der Nacht überrascht uns ein Gewitter und Dirk und Nane machen alle Luken zu, holen die Handtücher ein und checken das Wetter. Für morgen sind in Böen bis zu 45 Knoten angesagt, das brauchen wir nicht, unsere neue Crew als erste Segelerfahrung erst recht nicht. Wir entscheiden, hier zu bleiben. Nane wird das morgen als erstes checken. Wir legen uns wieder hin und schlafen nach einiger Zeit wieder ein.

Yacht Classic Hotel Fethyie

Saustall...

Deko

Fethiye Yacht Classic Hotel

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