Sonntag, 12. Juni 2022 | Fethiye – Siralibük Koyu | 16,8 nm

Als Nane in Fethiye aufwacht, hat ZR schon eine Kanne Kaffee getrunken. Für’s Frühstück brauchen wir Brot, also zieht Nane los, um Ekmek und ein paar Simit zu kaufen. Als erstes Frühstück an Bord gibt es Suzuk mit Ei, Kirschen, Aprikosen, Schinken, Käse, Gurke, Joghurt, Honig, Feige…. Alles was das Herz begehrt. Der Plan ist, um 11 Uhr abzulegen – das sollten wir hinkriegen. Nane trifft noch die Crew, der wir in der Coldwater Bay begegnet sind. Sie schauen sich heute ein paar Sehenswürdigkeiten an, weil 20 Knoten Wind in Böen 25 wollen sie sich mit den Schwiegereltern nicht antun. Grüße an Thomas.

Wir setzen die Genua und kommen auch nur mit der Genua gut voran. Nane übergibt Christopher das Steuer und er schafft es sehr gut, Kurs zu halten, und sich immer „am Wind“ entlang zu hangeln, auch wenn der Wind dreht. Unterhalb der Tersane Adasi müssen wir zweimal Vorfahrt gewähren und Wenden fahren. Mit der letzten Wende cruisen wir dann an Tersane vorbei in den Göcek-Golf. Der Wind nimmt weiter zu und zwischenzeitlich haben wir scheinbar 27 Knoten. Die Pura Vida fliegt auch nur mit Genua durch’s Wasser – sie lässt sich super segeln. Kurz nach zwei fahren wir die letzte Wende und cruisen in die Bucht. Die neue Crew lernt schnell, wir holen die Genua ein, bringen die Fender und die Achterleinen aus und sind froh, dass wir reserviert haben. Kurz nach halb drei ist der Jetty fast voll und wir bekommen unseren Platz. Das Anlegemanöver funktioniert viel besser als beim letzten Mal – so langsam bekommen wir ein Gefühl für die Pura Vida in Rückwärtsfahrt. Nach dem ersten Anleger, gehen wir alle baden und gönnen uns danach einen Kaffee mit Keksen.  Neben uns liegt eine 38er mit 5 stämmigen englischen Männern – Nane fragt sich, wie das mit den Kojen funktionieren kann.

Das Abendessen ist sehr lecker, es gibt Köfte, Kavurma, Chicken Sis, Chicken Fajita und Vorspeisen – wie immer, sind wir mehr als satt, aber es ist alles soo lecker. Katharina und Christopher, haben sich auch akklimatisiert und genießen den lauen Abend. Zurück an Bord lassen wir die LED-Kerzen in den blauen Lichtern von Thomas leuchten und gönnen uns einen Raki zum Abschluss. Die Nachbarcrew kommt stark angeheitert zurück und trinkt weiter. Wir haben Sorge, dass noch einer über die Reling oder den Jetty fliegt, so schwankend wie sie unterwegs sind. Das Schauspiel wollen wir uns nicht weiter anschauen und verschwinden kurz vor Mitternacht in den Kojen. Morgen wollen wir ankern – das zweite Mal Tersane lassen wir aus – Preis-Leistung passt hier für uns nicht wirklich.

unterwegs

unterwegs

Zeytin Restaurant

Zeytin Restaurant

Zeytin Restaurant

Zeytin Restaurant

Zeytin Restaurant

Zeytin Restaurant

Zeytin Restaurant

Zeytin Restaurant

Zeytin Restaurant

Zeytin Restaurant

Zeytin Restaurant

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kläglicher Versuch

Zeytin Restaurant

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Zeytin Restaurant

Zeytin Restaurant

Zeytin Restaurant

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...unterwegs

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