Dienstag, 14.06.2022 | Sarsala Koyu – Kuyucak Koyu | 5,46 nm

Rina freut sich in der Sarsala über das traditionelle Ankerfrühstück – Pfannkuchen. Mit Nektarinen, Aprikosen, Kirschen, Birnen und Äpfeln als frische Komponenten, ist es für alle ein Genuss. Thomas wir denken an dich. Nach dem Frühstück müssen wir alle erst mal ins Wasser, denn wir riechen nach den Pfannkuchen, die Nane rausgebacken hat. Wir checken das Wetter, es soll zwischen 13 und 14 Uhr regnen. Also entscheiden wir früher rauszufahren und mit Spaßsegeln und Manövern im Göcek-Golf den beiden „Newcomern“ etwas Spaß zu gönnen.

Wir legen kurz nach 11 Uhr ab und setzen das Groß und die Genua. Christopher übernimmt das Steuer und fühlt den Unterschied zu gestern nur unter Genua sehr deutlich. Wir bekommen zwischenzeitlich über 6 Knoten Fahrt und fahren ein paar Wenden. Das kyrillisch anmutende Zeichen, das Christopher in den Göcek-Golf segelt, müssen wir uns noch übersetzen lassen ;-)

Die Wolken nehmen zu, also steuern wir unserem Ziel entgegen. Wir waren noch nie in der Amigos Bay, die uns Walter empfohlen hat. Wir kommen in die Bucht und legen seitlich an dem hölzernen Schwimmsteg an. Die Fender müssen tiefer gehängt werden und wir legen uns zwischen das „Kochschiff“ und einen Kat. Dirk fragt, ob es Cay gibt und wir trinken unseren ersten Anleger erst mal bei Recep im Restaurant. Das Ambiente ist herrlich. Wir werden begrüßt mit „willkommen im Paradies“. Es sieht alles so aus, wie vor 50 Jahren, als die ersten Segler in die Region kamen. Hühner laufen rum, Ziegen, einfach klasse. Aus einem Cay werden zwei und Christopher und ZR gönnen sich noch einen Kaffee. Danach wechseln wir zum zweiten Anleger auf die Pura Vida und gönnen und Coban Salat wieder in modularer Form (Thunfisch und Schafskäse zur Wahl) und ein Fläschchen Weißwein. Danach gehen wir erst mal eine Runde schwimmen.

Nach dem Schwimmen machen sich Rina, Dirk und Christopher auf, um auf einer kleinen Wanderung ein paar Fotos zu machen und die Gegend zu erkunden. Irgendwie verlieren sie sich unterwegs, aber alle kommen wohlbehalten zurück und müssen erst noch mal eine Runde schwimmen.

Um halb acht organisieren Nane und Dirk den WhatsApp Video-Call mit Walter und Recep. Recep ist ganz im Glück, seinen alten Freund wieder zu sehen und erklärt, dass alles an ihm „kaputt“ ist, der Rücken, die Beine, die Zähne – aber er lacht dabei.

Um acht Uhr gehen wir zum Essen und sind dann doch etwas gespannt, auf die Wildschein-Casserole. Nane hat sich für Fisch entschieden und Christopher für Tavuk. As Vorspeise gibt es Sigara Börek, Linsen, Tsatzik, Gemüse und selbstgebackenes Ekmek. Zu den Hauptgerichten kommen Pommes und Reis. Die Preise, die heir aufgerufen werden sind heftig 400 und 500 Tyl – aber wir nehmen es als Entertainment Gastronomie. Recep erklärt, wie er auf Wildscheinjagd geht und wie riesig der Kopf des Wildscheins war, das ihn auf den Baum gejagt hat und versucht hat, ihn da runterzuschütteln. Wir können das gar nicht so recht glauben, aber Rina fragt Google und zeigt uns Bilder. Den Wildschweinen hier sollte man besser nicht ohne Gewehr begegnen. Der Mond geht auf und scheint riesig orange in die Bucht. Wir versuchen ihn fotografisch festzuhalten, aber das gelingt leider nicht so gut – also machen wir Kopfbilder und behalten den Moment in Erinnerung.

Wir werden wieder von „Arsch-nach-vorne-Fliegern“ belästigt und verkrümeln uns zurück an Deck um für Elke und Thomas ein paar „Prost“-Bilder zu schießen und nach Massenheim zu schicken. Wir gönnen uns einen Raki zum Abschluss. Nane nimmt einen Thomas-Gedächtnis-Erdbeerlimes, hören Musik und unterhalten uns. Als erster verschwindet der Skipper in der Koje und wir nach und nach auch. In der Nacht werden wir durch einen Alarm geweckt – Gott sei Dank nicht bei uns an Bord,  aber trotzdem nervig, weil laut und nicht endend. Am nächsten Morgen erfahren wir, dass es die Stromversorgung der Solar-Anlage war, die Alarm geschlagen hat – naja, die Nacht wurde für eine Weile unterbrochen.

Pfannkuchen

Pfannkuchen

Pfannkuchen

Pfannkuchen

Ankern in der Sarsalabay

Ankern in der Sarsalabay

Ankern in der Sarsalabay

Ankern in der Sarsalabay

Ankern in der Sarsalabay

Ankern in der Sarsalabay

Ankern in der Sarsalabay

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...unterwegs

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Montag, 13. Juni 2022 | Siralibük Koyu – Sarsala Koyu | 15,35 nm

Wir haben es heute nicht weit, im Grunde genommen, wollen wir nur in der Nachbarbucht Sarsala ankern – ideale Bedingungen, um Katharina und Christopher etwas Spaßsegeln zu gönnen. Nach einem ausgiebigen Frühstück mit Spiegelei, Schinken, Wurst, Käse, Marmelade, Honig und Joghurt gehen wir noch eine Runde baden und machen die Pura Vida startklar, als kurz vor 11 etwas Wind aufkommt. Nane hat noch frischen Basilikum bekommen und zwei Brot gekauft, Dirk hat noch den Müll weggebracht und so legen wir kurz nach 11 Uhr ab. Wir setzen die Genua und Katharina bekommt das Steuer übergeben. Sie hat ein gutes Feeling am Steuer und hält gut Kurs, so segeln wir unterhalb der Tersane Adasi raus in den Fethiye Golf. Der Wind wird etwas stärker – obwohl kein Wind angesagt ist und Katharina lässt sich die Wende erklären und fährt ihr erstes Wendemanöver. Bei der zweiten Wende wird es besser und Christopher übernimmt das Steuer, um die letzte Wende bevor wir wieder durch den Kanal zwischen den Inseln zurück in den Göcek-Golf fahren, zu machen. Auch er macht das für das erste Mal sehr gut und segelt uns bis zur Einfahrt bei Domuz Adasi. Wir holen die Segel ein und fahren unter Motor durch den Kanal. Im Göcek-Golf holen wir nochmal die Genua raus und cruisen Richtung Sarsala Koyu. Wir wollen auf der Südseite mit Landleine Ankern.

Kurz vor 15 Uhr haben wir einen schönen Ankerplatz mit zwei Pollern für uns ausgemacht und fahren das Ankermanöver. Wir liegen gut, der Anker hält, aber wir haben nur 35 Meter Kette draußen, das ist uns bei 18 Metern Tief etwas zu wenig. Also genießen wir unseren Anleger, gehen eine Runde schwimmen und fahren gegen 17 Uhr noch mal weiter raus, um den Anker tiefer in der Bucht zu werfen – 50 Meter Kette sind draußen, der Abstand zum Ufer ist etwas größer. ZR schwimmt das zweite Mal für die beiden Landleinen und Dirk kann mit einem besseren Gefühl den Abend genießen. Eine tolle Bucht um zu ankern, landschaftlich schön gelegen, mit türkisgrüner Wasserfarbe – einfach schön. Im Sommer ist es hier leider mit vielen Booten sehr schwer einen Ankerplatz zu bekommen.

Ein Kat, der der kleinen Nebenbucht vor Anker lag, legt wieder ab und macht neben uns fest, die Motivation dahinter erschließt sich uns nicht wirklich, aber der Abstand ist groß genug, dass wir kein Problem haben.

Nane und Rina machen Brotsalat und Pasta Limon zum Abendessen – sehr lecker aber etwas viel Abwasch für Dirks Geschmack. Ein kleines Marketboot fährt durch die Bucht. Nane winkt und kauft noch ein paar Tomaten, Kirschen, Aprikosen und Magnum für die Jungs. Christopher und Dirk bringen die Küche wieder in einen ansehnlichen Zustand und wir genießen einen Raki an Deck unter Sternenhimmel bei „Kaffeehausmusik“ aus Rinas Playlist.

große Sarsala Bay

große Sarsala Bay

große Sarsala Bay

große Sarsala Bay

große Sarsala Bay

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Knotenkunde

Knotenkunde

Turtle

Ankern in Sarsala

Ankern in Sarsala

Ankern in Sarsala

Ankern in Sarsala

Ankern in Sarsala

Ankern in Sarsala

Ankern in Sarsala

Ankern in Sarsala

Ankern in Sarsala

Ankern in Sarsala

Ankern in Sarsala

Ankern in Sarsala

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...unterwegs

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