Eine Crewtasse findet ihren Besitzer in Orhaniye

Besuch in Orhaniye – Übergabe der Crewtasse

Nun sind wir schon eine Woche unterwegs, alleine, nur Nane und Ich…es ist wie immer herrlich, das Wetter, die Menschen, das Segeln…da weiß man wofür man spart.

Aber nun kommt Leben an Bord, Thomas aus HH kommt uns besuchen, einen Kumpel hat er auch gleich mitgebracht…Action! Wir haben vereinbart, sie hier in Orhaniye im Palmiye Hotel aufzunehmen, mitten im Geschehen. Wir sind gespannt was er uns alles neues zu erzählen hat, klar sind wir immer per WhatsApp in Kontakt, aber Hamburg & Stuttgart ist ja nicht ums Eck…

Thomas war jetzt schon so oft dabei, schon ein paarmal haben wir Ihm “SIE” versprochen! Jetzt ist es so weit, wir haben es geschafft und eine bestellt…!

Die Ultimative Crewtasse – nur für Ihn alleine – endlich. Die bekommt nicht jeder!!!

Crewtasse

Crewtasse

 

Die Tasse sieht nicht nur schick aus, sie hat auch einen Sinn, ständig standen Tassen rum, benutzt, keiner wusste wem welche gehört – das hat nun ein Ende! Wenn nun eine irgendwo rumsteht weiß man doch sofort wem die gehört und kann den Übeltäter dann “versäckeln” Aber seither standen keine mehr rum…Ziel erreicht.

 

Nun werden wir eine Woche gemeinsam segeln und viel Spaß haben…ihr könnt ja hier mitlesen.

 

Samstag, 01.09.2018 | Adaköy Marina – Ciftlik | 10,2 nm.

8.50 Uhr | Die Nacht war kurz in der Adaköy Marina und von ungewohnten Geräuschen geprägt, die einen immer wieder aufwachen ließen. Wir gehen duschen und wollen mit dem Dolmus in die Stadt. Dirk muss zum Barber und wir brauchen Internet für den Törn. Der Dolmus fährt alle 15 Minuten, das klappt wunderbar. Als erstes organisieren wir im Türkcell-Laden unser Internet, dann lässt sich Dirk rasieren und Nane genießt in der Zeit die Klimanlage beim Barber. Wir kaufen in der Apotheke noch ein paar Ibus für den Törn (man kann ja nie wissen) und machen uns auf den Rückweg. Canan meinte, dass sie bei Migros alles für uns bestellt hat, aber Soda, wäre gerade nicht lieferbar. Also nehmen wir auf dem Rückweg noch ein paar Sodaflaschen aus dem Migros am Hafen mit und heben noch etwas Geld ab, bevor wir uns wieder mit dem Dolmus zurück bringen lassen.

13.30 Uhr | Die Andiamo ist fertig, wir können unser Gepäck an Bord bringen und uns häuslich einrichten. Jetzt fehlt nur noch der Einkauf, dann können wir los, Richtung Ciftlik. Die Crew von Jürgen ist auch eingetroffen und warten, dass die Sundowner startklar gemacht wird. Dirk geht die Checkliste durch. Wir holen die Bootspapiere und zahlen Transitlog und Starterpackage. Canan hat mal wieder alles perfekt vorbereitet – sie ist der Melek (Engel) von Phoenix in Marmaris. Die Einkäufe kommen auch, wir bezahlen, was Canan ausgelegt hat und machen die Andiamo fertig zum Auslaufen aus der Adaköy Marina.

15:30 | Wir legen ab. Gott sei Dank, dass das noch geklappt hat. Wir haben achterlichen Wind in der Bucht von Marmaris und setzen die Genua. Schon am ersten Tag erreichen wir mit dem neuen Segel 7 Knoten Fahrt – perfekt!

17:30 | Die letzte Stunde mussten wir mit Motor fahren, denn der Wind war weg. In der Bucht von Ciftlik bekommen wir dann thermischen Wind. Wir legen am Kopf des Steges mit Muring an und haben herrlichen Wind, der von hinten ins Boot pfeift und für ein angenehmes Klima sorgt.

18:30 Uhr | Wir gehen noch eine Runde schwimmen und genießen den ersten „Sundowner“ an Bord. Herrlich wir sind angekommen.

20.00 Uhr | Im Deniz Restaurant gönnen wir uns Dorade und Adana Kebap, vorweg noch ein paar Sigara Börek und Haydari – lecker. Wir sitzen mit Jürgen und seiner Crew am Tisch – eine lustige Truppe aus der Schweiz und aus Osnabrück und unterhalten uns angeregt.

21.30 Uhr | Noch einen Absacker an Bord, Musik hören, etwas lesen und die Sterne bewundern – ein schöner Tag geht zu Ende.

Ciftlik

unterwegs...

Peperoni

Yat Marina

am Jetty

am Jetty

AZMAK Ciftlik

Nautitech

neue Segel...

neue Genua

Netsel Marina

Netsel Marina

Netsel Marina

Netsel Marina

Yat Marina

Adakoy Marina

Ciftlik

Ciftlik

Freitag, 31.08.2018 | Stuttgart – Istanbul – Dalaman

Pünktlich um 10 Uhr steht ZR vor der Tür und holt uns ab. Wir wollen noch gemeinsam frühstücken, dies ist schon fast Tradition wenn ZR nicht selbst beim Segeln dabei ist. So fahren wir bei uns im Dorf zum Bäcker, um gemütlich noch 1-2 Latte Macchiato zu verhaften und ein Brötchen zu essen. Draußen ist es kalt, nur 13°C, Regen setzt ein, genau richtig um in den Urlaub zu fahren.

11.30 | ZR schmeißt uns wie immer am Terminal 3 in Stuttgart am Flughafen raus, die Seesäcke noch ausgeladen und Tschüss – schönen Urlaub… er wollte ja einfach nicht mit – schade. Im Terminal 3 treffen wir Matty mit seiner kleinen Familie und verabreden uns nach dem Check In auf einen Kaffee.

12.20 Uhr | Wir sitzen, erzählen, spielen mit dem süßen Leon und vergessen fast die Zeit. Die 3 müssen zum Gate. Wir begeben uns auch gemütlich in unsere Richtung. Shoppen werden wir im Duty Free in Dalaman.

13.50 Uhr | Mit 20 Minuten Verspätung heben wir ab Richtung Istanbul.

17.30 Uhr | Wir kreisen über Istanbul und trotz späteren Abflugs setzen wir fast pünktlich zur Landung an. Wir müssen vom International Flughafen durch die Passkontrolle in den Domestic Bereich. Wir erwarten lange Schlangen – aber nein, wir können direkt ohne Warten durch die Kontrolle – ein Wunder. Im Domestic Bereich müssen wir noch mal durch die Sicherheitskontrolle. Nane hat einen Tampon in der Hosentasche, der ihr ausgepackt wird – sie will ihn nicht mehr und schenkt ihn der Kontrolleurin, die “anscheinend” nicht wusste, was das ist.

Auf zur nächsten Etappe. Wir starten pünktlich in Istanbul und landen genauso pünktlich in Dalaman. Wir kommen im neuen Terminal an und warten, dass man uns und andere „International Passengers“ trennt, da wir mit dem Gepäck durch die Zollabfertigung müssen. Aber es passiert nichts in diese Richtung. Wir warten auf unser Gepäck, aber da kommt nichts auf dem Band. Anderen Passagieren geht es ähnlich. Nane will in Richtung Duty Free, der durch Glas abgetrennt ist. Handwerker installieren irgendetwas und haben eine Glaspanele offen. Wir brauchen doch noch Gin als Mitbringsel für Canan und eine Flasche Martini für ein paar Sundowner unterwegs. Kaum ist Nane „illegal“ durch die Glasfront, sieht sie schon unsere Seesäcke spazieren fahren auf einem anderen Band. Sie schreit nach Dirk, der kommt mit dem Gepäckwagen, versucht noch den anderen Passagieren einen Hinweis zu geben, dass ihr Gepäck im anderen Bereich auf sie wartet, aber das will erst mal keiner glauben.

21.00 Uhr | Mit unseren Duty Free Einkäufen und mit den Seesäcken, die diesmal unversehrt geblieben sind, kommen wir aus dem neuen Flughafengebäude und schon wartet DM-Transfer mit einem VIP-Shuttle auf uns – perfekt!

22.30 Uhr | In der Adaköy Marina angekommen, lädt uns Jürgen erst mal auf seinen Kat ein, wir quatschen mit seiner Crew, wollen wissen, wo es ihnen am besten gefallen hat und haben einen lustigen Abend. Dann verkrümeln wir uns in Richtung Schlafplatz.

...los gehts

...los gehts

...los gehts

Regen in Stuttgart

Regen in Stuttgart

Über den Wolken

über den Wolken

über den Wolken

über den Wolken

Im Flugzeug

Flughafen Istanbul

Flughafen Istanbul

Regen in Stuttgart

Regen in Stuttgart

Über den Wolken

Flughafen Istanbul

Istanbul Flughafen

Über den Wolken

Über den Wolken

Über den Wolken

Flughafen Stuttgart

Flughafen Stuttgart