Samstag, 01.09.2018 | Adaköy Marina – Ciftlik | 10,2 nm.

8.50 Uhr | Die Nacht war kurz in der Adaköy Marina und von ungewohnten Geräuschen geprägt, die einen immer wieder aufwachen ließen. Wir gehen duschen und wollen mit dem Dolmus in die Stadt. Dirk muss zum Barber und wir brauchen Internet für den Törn. Der Dolmus fährt alle 15 Minuten, das klappt wunderbar. Als erstes organisieren wir im Türkcell-Laden unser Internet, dann lässt sich Dirk rasieren und Nane genießt in der Zeit die Klimanlage beim Barber. Wir kaufen in der Apotheke noch ein paar Ibus für den Törn (man kann ja nie wissen) und machen uns auf den Rückweg. Canan meinte, dass sie bei Migros alles für uns bestellt hat, aber Soda, wäre gerade nicht lieferbar. Also nehmen wir auf dem Rückweg noch ein paar Sodaflaschen aus dem Migros am Hafen mit und heben noch etwas Geld ab, bevor wir uns wieder mit dem Dolmus zurück bringen lassen.

13.30 Uhr | Die Andiamo ist fertig, wir können unser Gepäck an Bord bringen und uns häuslich einrichten. Jetzt fehlt nur noch der Einkauf, dann können wir los, Richtung Ciftlik. Die Crew von Jürgen ist auch eingetroffen und warten, dass die Sundowner startklar gemacht wird. Dirk geht die Checkliste durch. Wir holen die Bootspapiere und zahlen Transitlog und Starterpackage. Canan hat mal wieder alles perfekt vorbereitet – sie ist der Melek (Engel) von Phoenix in Marmaris. Die Einkäufe kommen auch, wir bezahlen, was Canan ausgelegt hat und machen die Andiamo fertig zum Auslaufen aus der Adaköy Marina.

15:30 | Wir legen ab. Gott sei Dank, dass das noch geklappt hat. Wir haben achterlichen Wind in der Bucht von Marmaris und setzen die Genua. Schon am ersten Tag erreichen wir mit dem neuen Segel 7 Knoten Fahrt – perfekt!

17:30 | Die letzte Stunde mussten wir mit Motor fahren, denn der Wind war weg. In der Bucht von Ciftlik bekommen wir dann thermischen Wind. Wir legen am Kopf des Steges mit Muring an und haben herrlichen Wind, der von hinten ins Boot pfeift und für ein angenehmes Klima sorgt.

18:30 Uhr | Wir gehen noch eine Runde schwimmen und genießen den ersten „Sundowner“ an Bord. Herrlich wir sind angekommen.

20.00 Uhr | Im Deniz Restaurant gönnen wir uns Dorade und Adana Kebap, vorweg noch ein paar Sigara Börek und Haydari – lecker. Wir sitzen mit Jürgen und seiner Crew am Tisch – eine lustige Truppe aus der Schweiz und aus Osnabrück und unterhalten uns angeregt.

21.30 Uhr | Noch einen Absacker an Bord, Musik hören, etwas lesen und die Sterne bewundern – ein schöner Tag geht zu Ende.

Ciftlik

unterwegs...

Peperoni

Yat Marina

am Jetty

am Jetty

AZMAK Ciftlik

neue Segel...

Nautitech

neue Genua

Netsel Marina

Netsel Marina

Netsel Marina

Netsel Marina

Yat Marina

Adakoy Marina

Ciftlik

Ciftlik

Netsel Marina Marmaris – die erste Nacht liegt hinter uns

Die Netsel Marina in Marmaris, hier liegt die Andiamo, das ist der Heimathafen. Gestern Abend sind wir angekommen, haben die erste Nacht hinter uns. Normalerweise ist an schlafen ja nicht zu denken, der Lärm von der “Barstreet” und die Temperaturen, aber davon haben wir recht wenig mitbekommen – wir waren einfach platt ;-) Das Alter halt…

Heute werden wir einkaufen, mitten in der Stadt im großen Tansas, mit der Rabattkarte (typisch schwäbisch) die Bordkasse schonen. Vorab werden wir natürlich noch beim Hafenmeister vorbei gehen und mitteilen, das wir die Waren dann per Transporter direkt an das Schiff in der Netsel Marina gebracht bekommen, warum alles tragen wenn es auch einfach geht?! In der Apotheke besorgen wir das nötigste für den Urlaub, den Rest für zu Hause kaufen wir am Ende des Urlaubs.

Nachdem dann alles an Bord verstaut ist, sind bestimmt auch schon alle Papiere fertig und Nane und ich können Schiffsübergabe machen, sämtliche Papiere sind hier von uns beiden schon hinterlegt und das was noch nötig war haben wir per Mail vorab geschickt.

Geld haben wir noch etwas vom letzten Urlaub übrig, werden aber versuchen ob wir noch mehr bekommen,der Kurs steht gut (1€ = 3,38TYL) und dafür haben wir uns extra wieder eine Kreditkarte machen lassen, mit der man überall auf der Welt (und nicht nur in der Eurozone) kostenlos Bargeld abheben kann – ganz wichtig. Somit ersparen wir dem Rest der Crew am Sonntag eventl. den Weg zur Post.

Netsel Marina

Netsel Marina

Die letzte Crew ist nun auch wieder unter der gewohnten Telefonnumer zu erreichen…

Nane hat wieder alles perfekt organisiert, das erste Dondurma haben wir verhaftet, den ein oder anderen haben wir getroffen – wir haben Urlaub…

Wie es wohl der “kleinen Crew” ergeht? Thomas und Özy starten ab Göcek, die 2 treffen wir hoffentlich morgen in Ciftlik wenn alles gut geht…das wünschen wir uns zumindest.

Spät am Abend erwarten wir Sandra, noch später in der Nacht kommt unser Micha mit den 2 “Neuen” Ernst und Lorenz… (wenn die wüssten das der Segelvirus eine schreckliche Sucht werden kann…)

Während wir den Abend dann in Marmaris mit lecker Essen geniessen wünschen wir euch zu Hause viel Spaß beim ESC (Eurovision Song Contest) und drücken Deutschland natürlich die Daumen.

die Sonne geht unter...

Die Ambiente

Netsel Marina Marmaris

Die Ambiente

Netsel Marina Marmaris

Netsel Marina Marmaris

Netsel Marina Marmaris

Netsel Marina Marmaris

Netsel Marina Marmaris

Netsel Marina Marmaris

Netsel Marina Marmaris

Netsel Marina Marmaris

Netsel Marina Türkei

Franzi www.die-letzte-crew.de

Marmaris

Netsel Marina 2006

Netsel Marina bei Nacht

Netsel Marina bei Nacht

Netsel Marina bei Nacht

Netsel Marina bei Nacht

Netsel Marina bei Nacht

Netsel Marina bei Nacht

Netsel Marina bei Nacht

Netsel Marina bei Nacht

Netsel Marina Tankstelle

Marmaris

Phoenix Yachting

Netsel Marina Marmaris

Marmaris

Franzi www.die-letzte-crew.de

 

 

Samstag, 18.05.2013 | Marmaris – Ciftlik | 11 sm

Netsel Marina 36°51.117’N  028°16.717’E – Ciftlik 36°43.000’N  028°14.351’E

Um 8.00 Uhr läutet der Wecker (zu Hause ist es erst 7.00 h). Wir duschen und gehen frühstücken. Dirk hat den Schock mit dem Transfer gerade so überwunden. Das Frühstück im Hotel Dost hat sich zum letzten Jahr noch verbessert. Wir genießen den Start in den Tag. Nach dem Frühstück fährt uns  der Besitzer persönlich in die Netsel Marina. Am Ponton N liegt auch schon die Ambiente.

9.50 Uhr Dirk versucht die Papiere im Vorfeld klar zu machen, wird aber vertröstet. Erst heißt es „Afternoon“ – das geht aber gar nicht, dann wird uns das Transit-Log für die Mittags-Zeit versprochen. Also gehen die Jungs erst mal zum Barber und Nane auf die Post, um Geld zu tauschen. Der Kurs liegt bei 2,31 TL. Dann auf zum Tansas wir kaufen für 660 TL ein, fahren diesmal mit unseren Einkaufswägen auf der Pritsche eines Transporters in den Hafen (mehr als abenteuerlich, v.a. wenn man nebenher versucht ein Eis zu essen) und bunkern die Ambiente voll.

Es ist 13.00 Uhr – perfekt wir wollen ja noch nach Ciftlik. Dirk checkt alles für die Übergabe – das ist mit Jürgen und Elisabeth wirklich schöner und unbürokratischer. Das Transitlog ist jetzt auch da, aber der Inverter tut nicht. Nach einem kurzen Telefonat mit Jürgen von Dreams of Sailing, wissen wir, dass es nicht an unserer Bedienung liegen kann, es ist irgendetwas kaputt. Wir können nicht auslaufen. Es kommt erst ein Phönix-Mitarbeiter, dann der nächste. Nix geht. Der Dritte baut den Inverter aus und kommt mit einem anderen – auch der tut nicht – also nimmt er ihn wieder mit. Der Satz von ZR „Sell Elektrisch is äll a Glomb“ bewahrheitet sich mal wieder. Die kleine Crew mit T+Ö kann da auch ein Lied von singen. Langsam finden wir es nicht mehr lustig, es ist 15.27 Uhr! 10 Minuten später kommt der Elektriker wieder mit einem Inverter unterm Arm. Dieser Versuch klappt. Gott sei Dank.

16.00 Uhr das Problem mit dem Inverter ist behoben. Auf Nachfragen beim Elektriker kam nur das verächtliche Wort „China“ – naja wir wollen los und Dirk will das Stromkabel abziehen. Der Stecker hat einen defekten Bajonett-Verschluss, den wir schnell noch reparieren lassen (Schraube rein und das Bajonett ist für immer fest); Wir bitten das Phönix-Team, eine Slip-Leine auf’s Nachbar-Boot zu legen, damit wir sicher auslaufen können. Nane macht die Muring, ZR die Achterleinen, Dirk steht am Ruder – die Jungs von Phönix auf dem Nachbar-Schiff. Das mit der Slipleine war eine gute Maßnahme – wir kommen ohne Probleme raus.

16.20 Uhr die Logge tut nicht, aber laut Chart-Navigator machen wir 5,8 Knoten unter Motor. ETA in Ciftlik 18.05 Uhr. Die Sonne scheint, aber der Wind ist frisch. Wir sind froh unterwegs zu sein – es fühlt sich an wie nach Hause kommen.

17.06 Uhr wir sind kurz vor dem Kap Kadirga Burnu. Mit 12 Konten wahrem Wind gegenan macht es heute keinen Sinn mehr die Segel zu setzen. Wir wollen vor der Dämmerung ankommen und können es uns zeitlich nicht mehr leisten zu kreuzen. Also gibt es zur moralischen Unterstützung eine Runde Pistazien für alle.

17.58 Uhr Wir sind angekommen. Der Wind ist fast komplett eingeschlafen und wir liegen gemütlich am Steg des Deniz Restaurant. Ibo, Hassan und Cadir freuen sich, uns nach fast einem Jahr wieder zu sehen. Die Nachbar-Crew (8 Herren auf einer Jeanneau 53) geht baden, wir wollen es nicht glauben, dass das Wasser angenehm sein soll. ZR probiert es als erster und meint es wäre okay. Nane will sich keine Blöße geben und geht auch schwimmen, so dass unser Skipper nicht anders kann, als auch ins Wasser zu kommen. Es ist wirklich schön, wenn man dann mal drin ist. ZR will die Heckdusche anschmeißen, aber es kommt kein Wasser. Alle Sicherungen werden getestet, keine Pumpe läuft. Dirk ruft bei Phönix an – man will uns gleich zurück rufen. Die Idee, dass beim Inverter-Tausch irgend etwas anderes einen Wackler bekommen hat, ist nicht so abwegig. Ein Multimeter ist hier nicht zu finden, also checkt Dirk alle Kabelverbindungen und Stecker und siehe da, es gibt ein paar nicht isolierte Kabel, die „bitzeln“ (so wurde mir als Frau an Bord das erklärt) wenn sie zusammen kommen. Das Problem wird behoben und unsere Pumpen laufen wieder. Phönix ist erleichtert, das zu hören.

19.00 Uhr wir gehen zum Essen und genießen die ersten türkischen Vorspeisen, Calamares, gegrillte Hähnchen- und Lammspieße. Nane hilft Ibo bei einer facebook-Geschichte und nach einigen Cay und einem Raki als Absacker an Bord sinken wir wie tot ins Bett.

Tansas Shopping Tour

Tansas Shopping Tour

Tansas Shopping Tour

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Samstag | 18. Mai 2013

einkaufen für 3Wochen...

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Yachtservice...

Yachtservice...

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Ciftlik Nachtrag

Während der letzten Jahre ist einem manchmal das Hotel „Green Platan“ (negativ) aufgefallen, dieses Jahr war es erstaunlich ruhig. Auf unsere Nachfrage hin, wurde uns erklärt, das hier der Eigentümer gewechselt habe und dieser das Hotel nun komplett renovieren möchte und daher erst in 2014 wieder eröffnen wird. Daher ist auch der „Mini-Basar“ bei dem wieder immer wieder mal die ein oder andere kurze Hose erstanden haben weg, es gibt also derzeit wirklich nur den kleinen Yachtclub und die Jettys der Restaurants. Hier bleiben wir ja aber unserem „Deniz-Restaurant“ treu, wir bekommen immer einen Platz, es gibt immer einen Cay für uns und der herzliche Empfang am Anfang des Törns und die Verabschiedung am Ende des Törns lassen bei uns immer die Vorfreude auf das „nächste Mal“ wachsen.