Sonntag, 19. August | Marmaris – Ciftlik | 14,73 sm

Netsel Marina 36°51’9.66″N  28°16’50.89″E – Ciftlik 36°42’57.67″N  28°14’17.40″E

08.30 Uhr nach dieser kurzen Nacht wachen wir langsam auf. Jürgen von Dreams of Sailing bringt uns frisches Brot und Simit an Bord. MM kocht Kaffee – es ist warm! G&M haben die Torturen der Anreise noch in den Knochen. Nach dem Frühstück gehen wir gemütlich duschen und in die Stadt. Es ist Bayram – die meisten Läden sind zu, doch G&M finden noch ein paar Shopping-Möglichkeiten. Wir holen das bestellte Olivenöl ab und kaufen die restlichen vergessenen Dinge im Migros.

13.30 Uhr  Sicherheitseinweisung des Skippers. Dirk wird plötzlich streng – zuhören ist angesagt! Wir alle passen die Rettungswesten und Lifebelts an. Dirk erklärt die Technik und die Besonderheiten der Ambiente.

14.00 Uhr Es geht los: Motorstundenzähler: 307,3

Wir laufen aus, neben uns liegen keine Boote mehr, so können wir gemütlich aus dem Hafen fahren. Jürgen und Elisabeth verfolgen uns noch kurz mit der Sundowner, bevor Sie dann abbiegen und wir den Kurs nach Ciftlik nehmen.

15 Uhr Wir setzen die Segel… Der Wind ist angenehm mit 18 Knoten kommen wir mit Kreuzen trotz Wind gegenan gut voran.

17.45 Uhr Wir legen an. Ein Drink als Anleger – dann gehen wir erst mal baden. Das Wasser ist herrlich 28° C. Wasserball spielen wird bei Wind etwas anstrengend.

20.00 Uhr Das Essen im Deniz Restaurant ist wie immer sehr lecker. Die Nachbar-Crew hat das Prinzip mit dem Restaurant-Steg nicht wirklich verstanden. Sie legen an, sie nehmen Strom und Wasser, sie benutzen die Duschen und Toiletten und gehen in einem anderen Restaurant zum Essen. Als Ibo vom Deniz Restaurant sie darauf anspricht, werden sie unverschämt. Das ist nicht die feine „englische“ Art!

23.00 Uhr Wir sind richtig müde und verkrümeln uns nach dem Absacker an Bord nacheinander in die Kojen.

Marmaris - Ciftlik / Ciftlik - Marmaris
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StepMap Marmaris - Ciftlik / Ciftlik - Marmaris

 

Ciftlik

Ciftlik Ambiente

unterwegs....

Über den Wolken…

befinden wir uns im Moment, endlich ist es soweit, der Urlaub hat begonnen. Die Seesäcke sind im Gepäckraum, wenn wir was vergessen haben, ist es eh zu spät. Vor uns liegen 14 Tage Segelabenteuer, die werden wir in vollen Zügen geniessen…

Gegen 21.20 Uhr werden wir nach einem Aufenthalt in Istanbul hoffentlich planmässig in Dalaman landen, hier erwartet uns der Transfer von Resort Hoppa, der uns für 7,50 € pro Nase in unser Hotel (Erfahrungsbericht folgt) nach Marmaris bringen wird. Nach einem kurzen “Absacker” werden wir sicherlich in unsere Betten fallen und schön fest schlafen…

…und haben wir auch nicht viel gemacht, so haben wir doch den ersten Tag verbracht…!

Nachtrag: Der Flug war okay. In Istanbul hat es stark geregnet, aber in Dalaman war der Himmel wieder klar. Pünktlich um 21.20 Uhr sind wir gelandet. Der Transfer mit Ressort Hoppa hat diesmal fast 3 Stunden in Anspruch genommen (eigentlich 1 h 40 min), was entweder an dem altersschwachen Bus oder dem altersschwachen Fahrer lag, der auch nicht wusste, wo sich die Hotels befinden. Nach empörten Engländern, ergebnislosen Diskussionen und einem Fahrgast, der den Bus unter Protest verlassen hat, sind wir schließlich angekommen. Im Hotel Dost haben wir um 1.00 Uhr erst noch mal ein Shandy (Radler) getrunken und sind dann ins Bett gefallen.

Wir sind unterwegs!

Wir sind unterwegs!

Wir sind unterwegs!

Wir sind unterwegs!

Dalaman Flughafen

im Anflug...

unsere Flaggen

Unsere Seesäcke

Stuttgart Flughafen - warten

Pegasus über den Wolken..

Pegasus der Sonne entgegen

Der  Flug war okay. In Istanbul hat es stark geregnet, aber in Dalaman war der Himmel wieder klar. Pünktlich um 21.20 Uhr sind wir gelandet. Der Transfer mit Ressort Hoppa hat diesmal fast 3 Stunden in Anspruch genommen (eigentlich 1 h 40 min), was entweder an dem altersschwachen Bus oder dem altersschwachen Fahrer lag, der auch nicht wusste, wo sich die Hotels befinden. Nach empörten Engländern, ergebnislosen Diskussionen und einem Fahrgast, der den Bus unter Protest verlassen hat, sind wir schließlich angekommen. Im Hotel Dost haben wir um 1.00 Uhr erst noch mal ein Shandy (Radler) getrunken und sind dann ins Bett gefallen.

Törnstart: Marmaris – Asi Koyu – Göbün Koyu

Um 10.42 h laufen wir aus der Netsel Marina aus. Wir lassen uns noch ein paar technische Feinheiten erklären. 40,6 sm am ersten Tag! Das war nicht der ursprüngliche Plan. Eigentlich wollten wir nur in Asi Koyu vor der grauen Felswand ankern. Diese Idee hatten aber auch noch andere Crews. Mit zwei Schiffen keine Chance. Also weiter zur Insel Baba Adasi aber auch hier kein Ankerplatz mehr frei. Es bleiben zwei Möglichkeiten: entweder 12 sm zurück nach Ekincik oder einfach weiter in den Golf von Fethiye. Wir sind uns einig: zurück macht keinen Sinn. Also geht’s weiter Richtung Gobün Koyu. Um hier nicht erneut das Problem “kein Platz” zu haben, reservieren wir im Kapı Creek Restaurant. Die letzte Crew ist geschlaucht – noch nicht richtig angekommen, müde und durch die Hitze mit hoher Luftfeuchtigkeit leicht angeschlagen.  Da kommt ein längerer Schlag am ersten Tag nicht gut an. Am Nachmittag schläft einer nach dem anderen ein. N. ist am Ruder und hält die Stellung. Als der Wind einschläft, holt sie mit Hilfe von Charlie (dem Autopiloten) allein die Segel ein. Zum Sonnenuntergang sind alle wieder wach und es entstehen tolle Fotos. Um 19.15 h kommen wir an. Kapi Creek hatten wir in den Törn nicht eingeplant, aber so haben wir ein sehr schönes Fleckchen Erde kennengelernt. Koordinaten: 36º 38′ N 28º 53′ E