Zu Gast auf der Pura Vida
Dienstag, 26.10.2021 | Kalkan – Kelebekler Vadisi

Heute gönnen wir uns Sucuk und Rührei zum Frühstück. Martin war schon beim Bäcker und hat frisches Brot mitgebracht – lecker. Wir legen gleich nach dem Frühstück ab. Ziel heute ist Gemiler Adasi, aber wir wollen vorher noch in eine Badebucht. Außer uns sind noch ein paar Ausflugsboote da, denn in der Bucht kann man sich mit “Schlamm” einschmieren – keiner von uns hat da große Lust drauf, aber wir amüsieren uns über die anderen Crews, die sich von Kopf bis Fuß eingeschmiert haben. Wir haben nicht viel Wind und cruisen gemütlich vor uns hin. Am langgezogenen Strand von Patara (12km lang!) überlegen wir, noch mal einen Badestopp einzulegen und steuern Richtung Ufer. Die letzte Badepause ist noch nicht so lange her, so dass keiner wirklich Lust hat, als wir vor uns Richtung Strand eine Segelyacht sehen, die augenscheinlich Probleme hat. Die Jungs schauen sich das mit dem Fernglas mal genauer an und berichten, dass ein Crewmitglied am Baum hängt und versucht die Segelyacht frei zu schaukeln. Anscheinend ist die Yacht auf Sand aufgelaufen. Dirk geht ins Wasser, schwimmt zu der Yacht und schaut sich das Problem mit der Taucherbrille an. Der Kiel sitzt fest im Sand. Die deutsche Crew besteht aus 2 Mann und anscheinend besteht auch noch ein Problem mit dem Ruder. Das Steuerrad lässt sich nicht drehen. Dirk schaut sich das auch noch mal Unterwasser an, aber das Ruder ist frei, daran kann es nicht liegen. Wie so oft, wurde aus Versehen der Autopilot aktiviert, so dass zumindest das Ruder in die richtige Richtung gelegt werden kann. Nane funkt mit dem Skipper der anderen Yacht und Dirk versucht das vor Ort zu koordinieren. Der Skipper befestigt eine Leine am Spiefall und wir versuchen die Segelyacht mit unserer Landleine in Schräglage (Krängung) nach vorne wegzuziehen. Dabei müssen wir auf unsere eigene Tiefe achten, nicht das wir auch noch feststecken. Trotz viel Gas bewegt sich das Schiff bei den ersten Versuchen kaum. Aber endlich nach über 1 Stunde spüren wir eine Bewegung und bekommen die Yacht wieder frei. Die Freude ist riesig – bei uns an Bord genauso wie auf der befreiten Yacht. Wir verabreden uns in der Kelebekler Vadisi / Butterfly Valley um die Rettungsaktion zu feiern. Wir ankern in der wunderschönen Bucht auf 15 Meter Tiefe und Nane schwimmt die Landleine. Die befreite Yacht liegt frei schwojend vor Anker und der Skipper bringt uns mit seinem Dinghi eine Flasche Prosecco, um sich zu bedanken. Am nächsten Abend will er uns zum Essen einladen, um die Befreiungsaktion richtig zu feiern, wir nehmen die Einladung gerne an. Die Reservierung im Adaia Restaurant in der Manastir Koyu im Göcek-Golf übernimmt unsere gerettete Crew. Martin zaubert inzwischen in der Kombüse eine super leckere Ragu-Soße mit Spaghetti für uns und Dirk darf assistieren (zumindest mal die Soße umrühren), was alle überrascht. Normalerweise lässt Martin niemand in die Küche, wenn er am Kochen ist ;-) Die Pasta schmeckt super und der Prosecco ist auch sehr lecker – was für ein Tag. Nane dekoriert das Cockpit noch mit Lichterketten von unserem Hamburger Jung und wir genießen den Abschluss eines aufregenden Tages unter tollem Sternenhimmel im Cockpit. Mit dem guten Gefühl, einer anderen Crew geholfen zu haben, verschwinden wir nacheinander extrem Müde in den Kojen.

Patara Strand

Patara Strand

Patara Strand

Patara Strand

Patara Strand

Patara Strand

Patara Strand

Patara Strand

Patara Strand

Patara Strand

Patara Strand

Patara Strand

Patara Strand

Patara Strand

Patara Strand

Patara Strand

Patara Strand

Patara Strand

Patara Strand

Patara Strand

Patara Strand

Patara Strand

Patara Strand

Patara Strand

Patara Strand

Patara Strand

Badebucht

Badebucht

unterwegs

Stadthafen Kalkan

Zu Gast auf der Pura Vida
25.10.2021 | Kekova – Kalkan

Morgens funktionieren wir schon wie eingespieltes Team. Wasser für Tee und Kaffee wird gekocht, Obstsalat geschnippelt, Brot aufgebacken, der Tisch wird gedeckt und der O-Saft eingeschenkt. Wir schwimmen noch mal eine Runde und legen ab. Wir kommen an Kas und Kastellorizon vorbei und steuern Kalkan an. Wir hoffen, im Stadthafen noch einen Platz zu bekommen und verzichten auf eine Badepause, um rechtzeitig vor Ort zu sein.

Heute wollen wir einkaufen gehen und K. erzählt uns von einer Cocktailbar in einem Baumhaus, die wir unbedingt austesten müssen. Wir kommen kurz vor 16 Uhr in Kalkan an und bekommen noch einen Platz im Hafen. Zwischen einem Ausflugsboot und einem Katamaran quetschen wir uns an die Hafenmauer und machen uns gleich auf den Weg zum Einkaufen. Wir müssen die Straße am Hafen ein wenig bergauf laufen, um nach einem Kreisverkehr einen Migros Jet zu finden. Vorher kaufen wir beim Metzger ein Kilo Rinderhack, das frisch für uns durch den Fleischwolf läuft. Wir lassen es noch in der Kühlung und nehmen es auf dem Rückweg vom Migros zurück an Bord. Leider bietet auch dieser Migros keinen Yachtservice an und wir verteilen das Gewicht untereinander auf, um unsere Einkäufe Richtung Pura Vida zu schleppen.

Nach der schweißtreibenden Angelegenheit brauchen wir erst mal eine Erfrischung und gönnen uns für 20 Tyl in der Marina eine ausgiebige Dusche. Auf der Suche nach einem Restaurant bummeln wir durch die Gassen des Städtchens und genießen das Flair. Schließlich landen wir im Akin Restaurant, das uns alle wirklich begeistert. Eine tolle Aussicht, mit sehr leckerem Essen, tollem Service und einem fairen Preis-Leistungsverhältnis – was will man mehr.

Im Anschluss ans Essen wollen wir uns die von K. so gerühmte Baumhaus-Bar anschauen und machen uns auf den Weg in die Botanik-Garden-Bar. Wir klettern die steile Holztreppe hoch Richtung Baumhaus und machen es uns auf den Kissen gemütlich. Den Kellner ruft man über eine Klingel am Baumhaus und wir gönnen uns alle einen Cocktail. So ganz geheuer ist uns die Konstruktion nicht, aber der Abend ist sehr lustig. In so einer Location haben wir noch nie etwas getrunken und wir können es wirklich nur empfehlen – vorausgesetzt die Crew ist schwindelfrei. Kurz vor Mitternacht klettern wir wieder zurück auf die Erde, quatschen noch ein bisschen mit dem Wirt und gehen zurück an Bord. Morgen wollen wir wieder in eine Bucht und kochen – bzw. Martin will kochen und darauf freuen sich schon alle.

Herbstsegeln

Herbstsegeln

Herbstsegeln

Herbstsegeln

Herbstsegeln

Kalkan

Kalkan

Kalkan

Kalkan

Kalkan

Kalkan

Kalkan

auf nach Kalkan

auf nach Kalkan

auf nach Kalkan

auf nach Kalkan

auf nach Kalkan

auf nach Kalkan

auf nach Kalkan

auf nach Kalkan

auf nach Kalkan

auf nach Kalkan

auf nach Kalkan

auf nach Kalkan

auf nach Kalkan

auf nach Kalkan

auf nach Kalkan

auf nach Kalkan

auf nach Kalkan

auf nach Kalkan

Sonntag 3.06.2012 | Kalkan – Coldwater Bay | 32 nm

Kalkan 36°15’44.05″N 29°24’50.31″E – Coldwater Bay 36°33’47.30″N 29° 4’55.81″E

Während früh morgens schon reger Betrieb auf der Ambiente ist, verweilen wir noch bis 9.00 Uhr der Koje, stehen auf, schreiben diesen Blog und nebenher wird Frühstück gerichtet, ZR muss zum Bäcker. Ö ist im Hammam.

10.15 Uhr Wir sind soweit fertig, Nane und MM besuchen nochmals kurz die örtlichen Wasserspiele die hier in der Liegegebühr NICHT enthalten sind, sondern separat bezahlt werden müssen. Gestern waren wir wieder im Pirat Hotel zum Essen. Das Buffet ist gut und für jeden etwas dabei – der Blick auf den Hafen passt auch. Vor uns laufen gerade alle Güllets aus, einer hat sich unseren Anker gefangen, kann ihn aber ohne Aufhebens ausfädeln. Alles gut.

10.30 Uhr Zeit zum Ablegen – alles klappt wie immer am Schnürchen. ETA 16.00 Uhr.   Nach einen Telefonat mit der Saadet Crew wissen wir nun auch, dass hier alle technischen Mängel behoben sind, der Anker funktioniert, sie können nach Ciftlik auslaufen.

11.30 Uhr Wir sichten immer wieder Delphine, aber bis die Kamera bereit ist…sind sie wieder weg, schade.

12.15 Uhr  Es ist wie verhext, es ist kalt aber kein Wind…wieder müssen wir mit Motor fahren.

12.30 Uhr Nane fängt an Salat zu machen und siehe da…Wind kommt auf?

14.00 Uhr Nach dem Salat wird nun gesegelt, T zieht mit vollen Segeln und einem für uns nicht nachvollziehbarem Kurs unter Maschine an uns vorbei, wir kreuzen ein wenig hin und her.

14.30 Uhr Wir bergen die Segel und machen das Bimini auf, im Schatten ist es saukalt. Wir fahren ein Stück unter Maschine, Zeit die ZR bekommt um Kaffee zu kochen..  ;-) Im Moment würden wir nur mit einem großen langen Schlag von der Küste weg kommen, aber die ETA wird immer später.

15.00 Uhr Noch haben wir etwas Wind, aber leider aus der falschen Richtung, wir müssten komplett kreuzen um dann irgendwann in der Nacht anzukommen, also fahren wir weiterhin mit der Maschine dem Ziel entgegen.

16.45 Uhr wir liegen vor Anker mit Landleine direkt an der kalten Quelle. Nach einem Anleger gehen wir erst mal baden. Das Wasser ist mit 21 °C frisch, aber nach dem windlosen Trip eine willkommene Abwechslung.

T und Ö haben Probleme mit einer Reff-Leine. Wir schauen uns das an und das Problem ist schnell gelöst. Wir testen den Granat-Apfel-Tee von T und finden, das türkischer Cay besser schmeckt.

19.00 Uhr wir lassen uns von der Ambiente abholen und gehen bei Ali Tuna zum Essen. An diesen Blick auf die Bucht kann man sich wirklich gewöhnen. Die frisch gegrillten Spieße (sogar als vegetarische Variante) schmecken gut. Morgen früh wollen wir hier frühstücken.

21.45 Uhr Wierder an Bord zurück, nehmen wir einen Absacker und gehen schlafen.

schöner Strand

schöner Strand

Schnee...

Unterwegs

Ambiente "klein"

schöner Strand

schöner Strand

Unterwegs

wo ist die Coldwater Bay??

Wolken..??

Unterwegs

Ali Tuna Restaurant Coldwater Bay

Coldwater Bay

?? Cay?

wo ist die Coldwater Bay??

Coldwater Bay

Coldwater Bay

Kaktus...

Coldwater Bay

Coldwater Bay

Coldwater Bay

Coldwater Bay

Coldwater Bay

Coldwater Bay

Coldwater Bay

Coldwater Bay

Coldwater Bay

Coldwater Bay

Coldwater Bay

Coldwater Bay