Montag 24.08.15 | Ciftlik – Marmaris | 11,65 nm

7.30 Uhr | Nane ist wach. Es hat die ganze Nacht noch gewindet und auch heute früh haben wir hier in der Bucht 14 Knoten wahren Wind. Noch eine Runde lesen bevor der Tag beginnt – schön.

9.00 Uhr | Wir frühstücken, Tee, Obst und Joghurt – nach mehr ist uns gerade nicht. Wir sind gespannt wann Phoenix kommt.

10.15 Uhr | Das Team von Phoenix kommt inkl. Murat, dem neuen Mechaniker. Nach 15 Minuten bekommen wir die Nachricht, dass wir zurück nach Marmaris müssen. Murat bleibt aber an Bord, denn mit einem defekten Motor, haben wir keine Lust allein auf See zu sein.

10.30 Uhr | Nane rennt, um die Rechnung von gestern im Deniz Restaurant zu bezahlen und wir machen die Andiamo klar zum Auslaufen.

10.50 Uhr | Mit 1800 Umdrehungen und 7,4 Knoten fahren wir Richtung Marmaris – danke für den zusätzlichen Sprit-Verbrauch. Die Reparatur soll mindestens 1 Tag dauern. Wenn es dumm läuft, starten wir unseren Törn also erst Mittwoch – die erste Woche Urlaub hätten wir uns fast schenken können – wir sind frustriert. Da schuftet man zu Hause 60 Stunden die Woche, um sich diese Art von Urlaub leisten zu können – Danke für’s Gespräch.

12.45 Uhr | Wir laufen in die Netsel Marina ein – niemand ist am Ponton N zu sehen – super. Dirk pfeift, Murat ruft – endlich bewegt sich was… Mit der schlecht verlegten Muring sitzen wir relativ schief am Jetty – das findet der Skipper sch…! Jetzt müssen wir warten, bis der Motor abkühlt und die Techniker Ihren Job machen können. Es ist drückend heiß hier und wir sind leicht genervt.

13.30 Uhr | Der Motor wird zerlegt, vom Getriebe getrennt und die Schwungscheibe ausgebaut – überall schwarzer Gummiabrieb und die Schwungscheibe die normal ein Teil ist besteht aus vielen Teilen – der Techniker meint, wir hatten Glück, dass wir damit noch von Ciftlik nach Marmaris gekommen sind.

14.15 Uhr | Nane beschließt mit Dirk ins Pineapple zu gehen und diesen “schicken Döner” zu essen, der mit vielen Extra-Tellern und Soßen serviert wird. Für 14 TYL (ca. 4,50 Euro) kann man in diesem schicken Restaurant nichts sagen.

15.00 Uhr | Wir haben im Migros noch etwas Obst gekauft und machen uns zurück auf den Weg zur Andiamo. Der Motor-Techniker ist fast fertig. Er arbeitet total sauber, mit Tüchern und Unterlage, dass er nichts schmutzig macht, der junge Kerl schmiert seine schwarzen Pfoten überall hin. Nane kann nachher erst mal putzen!

16.00 Uhr | Jetzt warten wir auf den Elektriker, der den Anlasser bringen will, um dann das nächste Problem anzugehen. Warten ist nicht eine besondere persönliche Eigenschaft von uns und schon gar nicht die von Nane.

17.00 Uhr | Der Anlasser wird repariert und eingebaut – das Piepsen bleibt. Dann wird ein Panel aus einem Boot einer Partner-Firma ausgebaut und getestet – das Piepsen ist weg, aber der Drehzahlmesser geht nicht mehr – muss irgendwie mit dem Schwungrad zusammenhängen, hier scheint nun der Sensor den Geist aufgegeben zu haben.

18.00 Uhr | Nane leiht sich von Canan ein Fahrrad und geht Eis holen, vielleicht motiviert das alle ein wenig? Vor lauter Arbeit wollen Sie nicht mal Pause machen, nur Nane und Dirk essen ein Cornetto “Cheesecake”

18.30 Uhr | Nane trinkt mit Canan einen Weißwein – holt dann noch Ihre Flasche aus dem Kühlschrank der Andiamo und wundert sich, dass das Schaltpanel um 180° verdreht verbaut ist. Okay das ändern sie noch.

19.00 Uhr | Morgen muss um 8.30 Uhr noch ein Sensor organisiert und eingebaut werden, das soll aber eine Kleinigkeit sein, so dass wir spätestens um 10.00 Uhr ablegen können – hoffen wir’s.

20.00 Uhr | Wir gehen duschen und Nane macht Bruschette – wir haben keinen Bock noch mal in die Stadt zu laufen.

21.00 Uhr I Wir sind satt – nun noch einen Absacker an Bord und gut, die “Thomson Spirit” von TUI macht noch eine Sicherheitsübung, alle müssen mit Rettungswesten auf Deck kommen – ein fürchterliches Geschrei.

Feierabend…

Andiamo

Netsel Marina

Thomson Spirit

Netsel Marina

Netsel Marina

Marina

Netsel Marina

Netsel Marina

Netsel Marina

Thomson Spirit

Cool..mit Pinne!

Andiamo

Thomson Spirit

Sennur

Netsel Marina

Thomson Spirit

Netsel Marina

Netsel Marina

Netsel Marina

Sennur

Netsel Marina

Andiamo

Thomson Spirit

Thomson Spirit

Thomson Spirit

Trockendock...

Netsel Marina

Farbenpracht

DAS ist eine Winch

Thomson Spirit

23.08. | Marmaris – Bozukkale – und dann doch Ciftlik | 11,83 nm

8.00 Uhr | Nane wacht auf und ist froh lange geschlafen zu haben. Heute gibt es ein schnelles Frühstück mit Heildelbeer-Vanille-Tee (nicht, dass der Skipper schlechte Laune hätte ;-) ) und Choco-Pops mit Milch. Wir wollen raus aus dem Hafen…aufs Meer

8.35 Uhr | Dirk füllt die Wassertanks auf, Nane ruft das Wetter ab, bei Rhodos und Kos weht es heftig mit bis zu 30 Knoten Wind. Bei uns ist erst ab 15.00 Uhr bis 21.00 Uhr Wind über 20 Knoten angesagt, aber so um 15.30 Uhr wollen wir ja schon in Bozukkale sein und die erste Runde baden.

8.50 Uhr | Jetzt wird gefrühstückt und dann machen wir das Schiff klar zum Auslaufen. Wir haben 27 Seemeilen vor uns. Spätestens morgen (in Sögüt bei Captains Table) haben wir wieder einen Internetzugang, dass wir den Bericht vervollständigen können. Aber manchmal kommt es eben anders als man denkt…

9.45 | Wir sind unterwegs und in der Bucht von Marmaris. Das Ablegemanöver hat trotz kleiner Crew gut geklappt. Wir sind langsam aus der Netsel Marina ausgelaufen, haben alle Leinen und Fender verstaut (wie war das noch ZR? Wie viele Fender hattest Du wie in der Backskiste?) und laufen unter Motor auf die kleinen Inseln Yildiz Adasi und Keci Adasi zu, um zwischen Ihnen durchzufahren. Die Temperatur von 31°C merkt man dank Wind kaum. Wir haben hier in der Bucht 15 Knoten aus NW. Mal sehen, was uns draußen erwartet.

10.30 I Wir haben Mustafa in Bozukkale informiert, dass wir kommen. Alles gut, für uns ist immer Platz…

11.00 Uhr I Sell elektrisch…schei… Das Panel piepst am Anfang alle 5 Minuten und dann haben wir einen nervtötenden Dauerton – das Panel zeigt Batteriekontrolle an, wir telefonieren mit Armin und laufen Ciftlik an. Keilriemen etc. alles gut, die Lima scheint zu laden…Zündschloss gibt es keines (alte Geschichte) – wir werden sehen.

11.50 Uhr | Wir liegen am Jetty vom Deniz Restaurant – beim Anlegen gibt es ein paar Ungereimtheiten, Ibo zeigt längsseits innen, der andere junge Mann am Steg zeigt längsseits außen – Dirk is not amused und tut das auch kund. Jetzt warten wir auf das Service-Team von Phoenix und finden die Situation erst mal alles andere als lustig. Wir sind zu zweit unterwegs, da sollte man sich auf die Technik verlassen können.18.08.13 | Marmaris - Ciftlik

12:45 Uhr | Der nette Elektriker von Phoenix kommt mit einem jungen Mann an Bord. Wir erklären, dass nach ca. 2 Stunden Motorfahrt das Piepsen erst im Abstand von 5 Minuten kam und dann als Dauerton blieb. Sie gehen nach unten und suchen nach dem Fehler. Der junge Phoenix-Mitarbeiter ist mit einem aus dem Deniz-Team befreundet und meint „büyük problem“ – Nane versteht nicht viel türkisch, aber büyük heißt groß – nicht gut. Es wird hin und her getestet, aber das Piepen bleibt. Nane unterhält sich mit unseren französischen Nachbarn eine Beneteau Oceanis 523 und gibt ihnen Tipps der Region, wo sie sich kulinarisch noch verwöhnen lassen können: Sailors Paradise, Aurora, Café Cerie und das Adamik ist jetzt auf der Reiseroute der Franzosen verbucht..

13.45 Uhr | Nach einer Stunde Arbeit ist zumindest schon mal klar, dass der Anlasser auch ein Problem hat, das Ritzel ist komplett zerstört. Er wird ausgebaut und die Phoenix-Jungs fahren jetzt erst mal zurück nach Marmaris, um das Zahnrad zu ersetzen, in der Hoffnung heute am Sonntag jemanden zu finden, der das Ersatzteil liefern kann. Wenn das Zahnrad nicht zu bekommen ist, will man versuchen es auf einem anderen Schiff auszubauen und dann in unserem Anlasser wieder einzubauen. Das sollte heute noch klappen, aber das Problem mit dem Piepsen und der Batterie-Anzeige ist damit noch nicht vom Tisch. Wir sind gespannt und gehen jetzt erst mal baden. Es gibt schlechtere Orte, um zu warten ;-) Es weht ein angenehmer Wind, so dass die Temperatur von 36°C auch gut zu ertragen ist.

14.30 Uhr | Dirk hat bei unseren französischen Nachbarn gesehen, dass es Tomatenbrot zum Mittag gab und möchte das jetzt auch. Nane geht erst mal Village Bread kaufen und bereitet dann den Mittags-Snack vor. Lecker – das mochte Nanes Papa auch sehr gern.

15.15 Uhr | Der Wind frischt auf und die Jettys werden langsam voll. Im Normalfall hätten wir an einem Sonntag Ciftlik nicht auf dem Plan gehabt, denn die Bucht ist auch für einen Sonntagsausflug sehr beliebt und entsprechend voll mit Badegästen. Wir chillen an Bord und warten, was Phoenix heute noch hinbekommen wird.

15.17 Uhr | Ein Anruf von Phoenix reißt den Skipper aus dem Halbschlaf. Armin teilt uns mit, dass sie das Zahnrad für den Anlasser heute nicht mehr bekommen und die Reparatur auf morgen vertagen müssen.

16.00 Uhr | Ein weiterer Anruf von Phoenix und Armin teilt uns mit, dass morgen noch ein Mechaniker mitkommt, denn die vielen Metallspäne lassen darauf schließen, dass eventuell noch mehr defekt ist. Falls “Bumperdisk” ausgetauscht werden muss, müssten wir zurück in die Netsel Marina… Dirk schaut Nane an und sein Blick spricht Bände – falls das der Fall ist, ist unsere erste Woche mehr oder minder verpfuscht. Hauptsache wir sind am 31.08. rechtzeitig in Palamut um T. abzuholen!

19.00 Uhr | Nane meint, der Jetty ist voll, es wäre sinnvoll zum Essen zu gehen, denn sonst zieht sich das Abendessen endlos… Guter Plan.

19.40 Uhr | Nane bestellt sich gegrillten Octopus und Tsatsik, Dirk entscheidet sich für Chicken-Sis. Jetzt trinken wir erst mal einen Cay.

21.00 Uhr | Das Essen war “naja” und schon mal besser – vielleicht liegt es an der Menge Gäste, die heute zu bewältigen waren und noch sind…auch das Personal ist nicht sehr gut gelaunt…

Franzi www.die-letzte-crew.de

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Ciftlik

Ciftlik

Ciftlik

Franzi www.die-letzte-crew.de

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Ciftlik

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Ciftlik

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Ciftlik

Ciftlik

Ciftlik

Ciftlik

Ciftlik

Ciftlik

Jetty Deniz Restaurant in Ciftlik

Ciftlik

Cifltik

Cifltik

Ciftlik

Ciftlik

Franzi www.die-letzte-crew.de

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Samstag, 23.08.2014 | Marmaris

8.00 Uhr | Dirks Handy weckt uns, wir duschen und gehen zum Frühstück. Schnell noch ein paar WhatsApp-Nachrichten verschickt und das Wetter abgerufen, bevor es weiter in die Marina geht.

10.00 Uhr | Ein Fahrer vom DM-Transfer steht pünktlich da, um uns mit einem Mercedes Vito in die Marina zu fahren. Wir packen die Seesäcke bei Phoenix an die Station, sprechen mit Canan, wann die Ambiente fertig ist und machen uns auf den Weg in die Stadt. Nane klärt im Marina Office, ob wir uns vom Tansas beliefern lassen dürfen. Das wäre okay, aber nicht mehr mit dem großen Kühlwagen, nur mit einem kleineren Transporter. Die Hitze macht unserer Crew etwas zu schaffen und die Pause im klimatisierten Barber-Salon tut uns allen gut. HW bekommt seine erste Rasur und Dirk lässt sich einen neuen Haarschnitt verpassen und rasieren.

12.00 Uhr | Wir gehen auf die Post um Geld zu tauschen und machen uns danach auf den Weg zum Tansas. Nane klärt mit dem Manager den „Yacht-Service“ und wir fangen an einzukaufen. Akmina ist yok – anscheinend gibt es gerade in keinem Supermarkt Mineralwasser mit Kohlensäure, naja, kaufen wir halt stilles Wasser. Wir bunkern 6 Einkaufswägen voll mit allem was wir brauchen (oder zumindes denken, dass wir es brauchen) und finden den Service vom Tansas wie immer toll. Es werden Tüten für uns gepackt und ein einen kleinen Lieferwagen geladen. BW und MW dürfen sich noch auf die Rückbank quetschen, Nane sitzt vorne beim Fahrer und Dirk und HW machen sich zu Fuß zurück auf den Weg in die Marina.

Als wir unsere Einkäufe in den Kofferwagen von Staryachting gepackt haben und gerade vor der Ambiente stehen sind auch schon Dirk und HW da, um uns beim Bunkern zu helfen. Es ist warm und uns läuft der Schweiß in wahren Sturzbächen, aber das gehört nun mal dazu. Was jetzt noch fehlt ist Mineralwasser und Olivenöl (was wir in dem kleinen Olivenölladen in der Parallelstraße zur Barstreet kaufen wollen). Dirk und Nane machen die Papiere im Phönix-Office klar und sehen Canan mit einer Akmina-Flasche. „Wo hast Du die her?“ ist unsere erste Frage. Es gibt nur noch einen Laden, der das Mineralwasser hat, sofort ruft sie dort an und wir bestellen 10 Six-Packs direkt an den Steg zur Ambiente. Klasse – das wäre auch gelöst.

Wir machen die technische Abnahme und stellen fest, dass das Dinghi kaum mehr Luft hat. Wir bekommen ein Ersatzdinghi für den Törn, das etwas besser ausschaut. Ansonsten ist alles okay, über die getauschte Ankernuss freuen wir uns besonders – der erste Test wird es zeigen.

Das Wasser kommt und wir wollen die 6-Packs unter dem Bett in der Bug-Kabine verstauen. Oops da unten steht ja Wasser drin. Dirk schippt 9 Eimer raus und wir bitten Canan, dass hier noch mal einer der Techniker schaut, was los ist. Das Problem ist bekannt, der Wassertank leckt, aber sie haben das Leck noch nicht gefunden – wir müssen damit leben und den Tank max. nur bis zu 50% füllen. Das restliche Wasser wird von Phönix „rausgesaugt“ und wir verstauen die Akminas unter dem Bett – gut, dass wir hier vor dem Ablegen mal reingeschaut haben, hätte man ja auch erwähnen können ;-)

Wir nehmen einen Drink an Bord und gehen duschen – der Tag heute ist irgendwie rasend schnell vergangen. Nane lässt noch die Passerella reparieren, die einen extremen Sprung hat und so sicher keine 3 Wochen mehr halten würde – Bobo sieht das Gott sei Dank genauso.

19.30 Uhr | Wir machen uns auf den Weg in die Stadt, um Oliven und Olivenöl zu kaufen. Danach geht es ins Golden Plate, wo wir Humus, Cigara Börek, Tsatzik, Chicken Curry, Chicken Golden Plate und Salat essen. Nach dem Essen gibt es einen Cay und da wir todmüde sind, geht es zurück auf die Ambiente, nach einem kurzen Absacker verschwinden schon um kurz vor 22.00 Uhr alle in der Koje.

fertig für uns...

einkaufen...

einkaufen...

einkaufen

Netsel Marina

Netsel Marina

Golden Plate

Netsel Marina

Golden Plate

Netsel Marina

DM Hotel

DM Hotel

DM Hotel

DM Hotel

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