Zu Gast auf der Pura Vida
Samstag, 23.10.2021 | Finike – Kekova

Am Morgen werden wir durch Vogelgezwitscher geweckt und bekommen im Halbschlaf einen wunderschönen Sonnenaufgang zu sehen – ein perfekter Start in den Tag.

Die „alte Crew“ frühstückt noch an Bord, wir werden eingeladen, mit zu frühstücken, wollen aber nur einen Kaffee – so ganz wach sind wir noch nicht. Während an Bord gepackt wird, erkunden wir ein wenig Finike und gönnen uns erst mal zwei Simit.

Um 9:30 Uhr kommt das andere Pärchen an Bord, dass diese Woche mit dabei sein wird und nachdem wir unsere Seesäcke in der Steuerbord-Kabine ausgepackt haben, gehen wir erst mal zusammen einkaufen, um für die Woche gut versorgt zu sein. Der Migros oberhalb vom Hafen bietet leider keinen Yacht-Service an und wir müssen einen Personalausweis als Pfand deponieren, damit wir die Einkaufswägen mitnehmen dürfen, um unsere Einkäufe zu transportieren.

Nachdem alle Vorräte verstaut sind, trinken wir erst mal gemeinsam einen Kaffee, lernen uns ein bisschen kennen. Der Skipper kümmert sich um das Transitlog und wir gönnen uns nach dem schweißtreibenden Einkauf noch eine Dusche, bevor wir alles klar machen, um auszulaufen. Wir wollen heute noch nach Kekova. Kaum aus der Marina setzen wir die Segel, es ist halb zwei und wir haben ca. 17 Seemeilen vor uns, müssen aber gegenan kreuzen.

Ziel ist eine Bucht hinter der Insel Asirli Adasi. Wir kommen an Demre vorbei und kommen unserem Ziel langsam näher. Der Wind lässt nach und die Sonne geht am Horizont schon unter, als wir den Motor starten. Martin beschließt schon mal in der Kombüse sein Curry vorzubereiten und es duftet schon herrlich, als wir im Dunkeln den Anker fallen lassen. Das Abendessen ist köstlich und wir sind Martin wirklich dankbar, dass er schon unterwegs zu kochen angefangen hat. Prost Smutje!

Finike Marina

Finike

Finike

Finike

Finike

Finike

Finike

Finike

Finike

Finike

Finike

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Finike

Finike

Finike

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Finike

Finike

Finike

Finike

Finike

Finike

Finike

Finike

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Zu Gast auf der Pura Vida
Freitag, 22.10.2021 | Stuttgart – Antalya – Finike

Ende Oktober nochmal segeln? Hört sich gut an. Wir wollen uns die Pura Vida anschauen, eine Sun Odyssey 45, für die ein Miteigner gesucht wird. Deshalb entscheiden wir uns spontan eine Woche an Bord zu gehen und eines der Eigner-Pärchen mit ihren Freunden von Finike nach Marmaris zu begleiten.

Am Freitag, den 22.10.2021 bekommen wir noch einen Direktflug mit Corendon nach Antalya, den wir für 77 Euro buchen. Mit etwas Verspätung landen wir um 22.15 Uhr in Antalya. Dirk hat über „gettransfer“ einen Vito gebucht, der uns nach Finike in die Setur Marina bringt. Die 120 km schafft unser Fahrer in weniger als 2 Stunden und so kommen wir um 00:30 in der Marina an. Die Pura Vida liegt am Ponton C und wir dürfen im Cockpit schlafen. Um diese Uhrzeit haben wir noch ca. 20 Grad, das müsste passen. Die vorherige Crew schläft schon, der Skipper begrüßt uns und wir freuen uns, dass „die Betten schon gemacht sind“. Wir machen es uns im Cockpit gemütlich, Dirk auf der Steuerbordseite, Nane auf der Backbordseite und wünschen uns eine gute Nacht. Wir freuen uns auf die kommende Woche und sind gespannt, was uns erwartet.

Flug nach Alanya

Flug nach Alanya

los gehts in Stuttgart

los gehts in Stuttgart

los gehts in Stuttgart

los gehts in Stuttgart

los gehts in Stuttgart

los gehts in Stuttgart

Freitag, 17.09.2021 | Böynuz Bükü – Fethiye | 12,75 nm

Wir haben herrlich durchgeschlafen – keine Schiffsbewegungen, keine Geräusche, die unseren Schlaf verhindern.  Um 8.00 Uhr sind wir trotzdem wach. ZR kocht Kaffee – was für eine herrliche Konstante. Schwimmen wollen wir hier nicht, zu viele Boote, zu viel Spülwasser, zu viel Abwasser von Bootswäsche etc. – ZR meint, im Marina-Wasser ist nicht gut schwimmen. Unser Nachbar will ablegen, kann aber erst raus, wenn wir weg sind. Also hade, hade Nane.

Um 10:30 Uhr legen wir ab und kurven durch die vielen Ankerlieger in der Bucht – das ist nicht unsere favorisierte Region. Wir nehmen Kurs Richtung Fethiye und ZR meint, bevor wir uns einen Ankerplatz zum schwimmen suchen, können wir das auch auf dem offenen Meer tun. Um 11:30 Uhr stoppen wir den Motor, Wind ist eh keiner da und legen eine Leine mit Fender aus, damit wir schwimmen können, ohne uns zu weit von der Andiamo zu entfernen. Wir genießen auf 190 Meter Tiefe das kühle Nass, baden zum letzten Mal auf diesem Törn, duschen uns ab und starten den Motor Richtung Fethye. Auf Höhe der Insel Kizil Adasi kommt achterlicher Wind auf und wir wollen es nochmal wissen. Wir setzen die Genua und cruisen mit knapp 5 Knoten Richtung Ece Saray Marina. Um 13:15 Uhr funken wir die Marina auf Kanal 73 an und müssen uns in die Warteschlange zur Tankstelle einreihen „Petrolstation is busy at the moment“. Wir cruisen ca. 30 Minuten vor der Marina und finden es spannend, dass v.a. russische Crews denken, die Regeln gelten für alle anderen, nur nicht für sie. Konsequenterweise hat die Marina das irgendwie im Griff. Wir tanken 52 Liter und haben durchschnittlich 1,67 Liter pro Motorstunde gebraucht – das passt zu unseren Vergleichszahlen seit 2018.

Wir chillen bis kurz nach 16 Uhr am Steg, trinken Weißweinschorle, vernichten die letzten Chips und beobachten das Tankstellen-Drama. Sehr schnell, sehr wichtig versuchen sich Yachten noch in der Marina gegenseitig zu überholen. Andere legen an, ohne zu tanken und fragen „Why?“ wenn der Vercharterer sie darauf aufmerksam macht. Hafenkino vom Feinsten. Jetzt werden wir packen, unser Transfer holt und um 3.00 Uhr früh ab, danach ab unter die Duschen und Richtung Fischmarkt. Wir wollen noch mal richtig schlemmen. Morgen früh sind wir schon um 10.00 Uhr wieder in Stuttgart – so schnell vergehen 3 Wochen Segelurlaub. Schön war’s wir kommen wieder.

...zurück in die Marina ;-(

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Boynuz Bükü

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