Freitag | 13. Mai 2016 | Stuttgart – Istanbul – Dalaman – Marmaris

Es hätte so schön sein können. ZR hat uns nach dem Frühstück auf den Flughafen gebracht. Wir waren die ersten am Schalter, nur mit den Bordkarten gab es ein bisschen hin und her. Da wir die Bordkarten für den Flug Stuttgart-Istanbul schon im Internet generiert hatten, hieß es man könne uns keine Bordkarten für den Flug Istanbul-Dalaman geben, die müssten wir uns in Istanbul am Pegasus-Schalter holen. Da wir von einem knappen Zeitfenster zwischen Landung und Weiterflug ausgegangen sind, wollten wir das so nicht akzeptieren und Dirk hat es dann mit seinem Charme, Verhandlungsgeschick oder mit was auch immer geschafft, dass wir doch gleich die Bordkarten für den Weiterflug um 18.40 Uhr bekommen haben.

Pünktlich wie wir sind, waren wir zur geplanten Boarding-Zeit am Gate. 13.00 Uhr sollte es losgehen, aber es war noch gar keine Maschine zu sehen. Nach einigem hin und her, weil immer mehr Passagier wissen wollten, was denn Sache ist, wurde dann ein Delay von 45 Minuten angekündigt, der sich, bis wir dann endlich abgehoben sind noch vergrößert hat. Statt um 13.45 Uhr sind wir um 14.40 Uhr gestartet. Schnell war klar, dass wenn wir wie angekündigt um 18.30 Uhr landen, den Weiterflug um 18.40 Uhr verpassen. Das Kabinenpersonal meinte, wir müssen uns dann nach der Passkontrolle am Pegasus-Schalter melden.

18.35 Uhr waren wir dann endlich am Boden und haben uns zügig auf den Weg zur Passkontrolle gemacht, dort wurden wir von einem Pegasus-Mitarbeiter abgefangen und bekamen unsere neuen Bordkarten für den Flug um 19.55 Uhr statt 18.40 Uhr. Das Prozedere an der Passkontrolle am Sabiha-Gökcen-Flughafen in Istanbul dauerte ewig, denn für die Menge an Passagieren, waren nur 3 Schalter besetzt. Also schnell vom International Terminal in den Domestic gehetzt, noch mal durch die Sicherheitskontrolle und dann zum Gate. Dort bekamen wir dann eine weitere Verzögerung von 50 Minuten präsentiert. Dirk versuchte Ressort Hoppa zu erreichen, um unseren Transfer von dieser weiteren Verspätung zu informieren. Die 2. Seite der Reservierung mit den entsprechenden Emergency-Nummern hatten wir natürlich nicht mit ausgedruckt. Dirk versuchte irgendwo einen Wifi-Spot zu finden und über T+Ö die Nummer heraus zu bekommen. Nane bat einen Türken neben sich, ob sie sein Laptop kurz nutzen dürfte, um die Mails einzusehen. Die Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit der Türken, denen wir begegnen haben wir schon oft beschrieben und selbstverständlich war unser Sitznachbar in der Wartehalle bereit, dass wir seinen Laptop nutzen durften.

Nach mehrmaligen Versuchen, haben wir dann auch einen Mitarbeiter von Ressort Hoppa erreicht, der meinte, das sei kein Problem. Statt um 20.40 zu starten, konnten wir dann nach noch einer Stunde Wartezeit auf dem Rollfeld um ca. 22 Uhr losfliegen und kamen um halb zwölf Uhr in Dalaman an. Bis dann aber alle internationalen Passagiere eingesammelt waren, um in das International Terminal zu fahren, gingen noch mal 20 Minuten ins Land.

In dem Transferbus hat uns eine angetrunkene Diana aus Dänemark noch angeboten, mit ihr und ihren 2 Hunden nach Marmaris zu fahren, aber das wollten wir dann nicht wirklich. Am Ressort Hoppa-Schalter war man zwar freundlich, meinte aber, wir müssen nun doch noch auf eine andere Maschine aus Oslo warten und so starteten wir erst um kurz vor 1.00 Uhr Richtung Marmaris mit einem vollen Bus und doch stark angeheiterten Norwegern.

Der Fahrer lies sich auch nicht davon abhalten, eine 20 minütige Pause zu machen und so waren wir 2.30 Uhr am Eingang der Netsel Marina. Dirk schleppte die Seesäcke Richtung Ponton N und erst nach halber Strecke konnte Nane einen Wagen organisieren, um die Seesäcke den Rest des Weges zu ziehen. Das georderte Wasser war schon an Bord. Das Licht brannte, dass wir unser Schiff auch finden – ein großes Danke an Canan . Einen Seesack haben wir noch ausgepackt, aber dann vielen wir einfach in die Kojen und mussten schlafen.

Hinflug

Hinflug

Hinflug

Hinflug

Hinflug

Hinflug

 

 

Segeln in der Türkei – Los geht’s

Wir lassen uns nicht unterkriegen, jeden Kommentar über die angeblich so “gefährliche Türkei” haben wir ignoriert und werden wir weiter ignorieren, es kann immer und überall etwas passieren…wir lieben die Türkei, das tolle Segelrevier und die Menschen, in Sailors Paradise, Bozukkale, Palamut und und und…die Liste hier wäre endlos…

Wir starten für ganze 14 Tage, um Spaß und vor allem Erholung zu haben und natürlich um zu segeln, wir erwarten am Samstag unsere restliche Crew und werden die gemeinsame Zeit auf dem Törn genießen. In den folgenden Tagen werden wie gewohnt unser Logbuch online stellen, so könnt Ihr mitlesen und “dabei” sein…

ZR will diesmal nicht mit, er ist auch schwer im Umzugsstress, daher muss er uns wenigsten an den Flughafen fahren, das ist ja wohl das Mindeste ;-).

Wie immer werden wir gemeinsam frühstücken bevor er uns zum Flughafen bringt, natürlich standesgemäß mit dem Crewmobil…

Crewmobil

Crewmobil

Der Flug mit Pegasus geht wie immer über Istanbul, so werden wir gegen 20 Uhr in Dalaman landen und nach dem Transfer dann gegen 22 Uhr in der Netsel Marina aufschlagen und die ANDIAMO beziehen, die schon fertig gerichtet auf uns wartet.

Getränke haben wir schon vorab geordert, diese sind Dank Canan schon an Bord, wenn die Lust und die körperliche Verfassung es zulässt, wird wohl auch der Barber noch auf dem Programm stehen…wir können es kaum erwarten – Segeln in der Türkei !!!

Dalaman - Marmaris Transfer

StepMap Dalaman - Marmaris Transfer

Flottillensegeln … ab Marmaris und Göcek

Flottillensegeln … ab Marmaris

Nun ist es endlich raus, die “kleine Crew” hat auch ein Schiff gechartert – ab Göcek. Da unsere 2 von der “180° Crew” aber schon am Samstag früh auslaufen können, werden wir uns wohl am Sonntag in Ciftlik treffen, um dann gemeinsam noch ein paar Tage Flottillensegeln zu machen…aber im gemütlichen Sinne und ohne Stress. Es ist auch durchaus möglich, dass wir mal getrennt unterwegs sind, da wir teilweise unterschiedlicher Meinung sind, was ein schöner Liegeplatz oder “Ankerplatz” ist ;-)

Pfingsten 2009 haben wir die “kleine Crew” das erste mal getroffen nachdem Thomas bei Dreamsofsailing seinen SKS-Schein in Marmaris gemacht hat. Im Sommer 2009 haben sie uns spontan besucht als wir von Rhodos aus losgesegelt sind, hier hatten sie zuvor mit Dreamsofsailing einen Flottillentörn zum Üben gemacht – seitdem versuchen wir uns immer wieder mal zu sehen…gemeinsam zu segeln und Spaß zu haben.

Auf jeden Fall freuen wir uns tierisch auf die 2

T & Ö ;-)

Flottillensegeln

180° Crew & die letzte Crew

Hier noch auf einem Schiff....

Hier auf einem Schiff – an Pfingsten getrennt auf 2 Schiffen…