Es hat alles so schön angefangen….der Flug verlief planmäßig. In Istanbul haben wir noch ein paar alte Postkarten vom letzten Jahr geschrieben, mal sehen, wann die ankommen. Wir sind pünktlich in Dalaman gelandet, die Seesäcke waren schnell eingesammelt und wir freuten uns, auf die Fahrt nach Marmaris – endlich ankommen. Das war wohl nix. Unser gebuchter Transfer „Fox Transfer“ war nicht zu finden. Kein Mensch kennt dieses Unternehmen. Also mussten wir wohl oder übel die Nummer +44… in England anrufen. Die Hotline konnte uns auch nicht weiter helfen. Am Schalter 20 oder 21 müssten wir unseren Fahrer finden. Die Herrschaften dort fanden das lustig, weil sie keine Firma mit Fox Transfer kannten. Das ganze übers Handy nach England mit einem Menschen an der Leitung, der nicht wirklich gutes Englisch sprach – die Euros hat man förmlich schmelzen sehen. Dann bekamen wir eine Nummer von der „lokalen Agency“ – der Herr am anderen Ende der Leitung hat uns klipp und klar erklärt, dass er nicht für Fox Transfer arbeitet. Ein türkischer Mitarbeiter von Ressort Hoppa wollte helfen und rief noch mal an, um heraus zu finden, ob er eine andere Kontaktperson nennen könnte, die für Fox Transfer arbeitet. Er wurde auch nur angeschnauzt. Also mussten wir ein Taxi nehmen. 70 Euro hat uns der Spaß gekostet – das Geld für den Transfer hatten wir schon bezahlt, das ist erst mal weg. Mit dem Taxi kamen wir dann noch in eine Polizeikontrolle, der Fahrer musste „pusten“ – aber Gott sei Dank hatte er kein Alkohol im Blut, so dass wir weiter konnten. Kurz vor Mitternacht sind wir dann ziemlich geschafft im Hotel Dost angekommen. Kurz die Seesäcke auf’s Zimmer gepackt, ein schnelles Shandy getrunken und dann ab ins Bett. Was für ein Tag.
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Update Revierführer Türkei / Revierinformation für Segler
Für den Revierführer Türkei auf www.esys.org gibt es nun ein Update.
Ausserdem findet man hier auch viele tolle Panoramabilder aus unserem Lieblingsrevier!
Auch Online gibt es viele Revierführer zu finden zb HIER
Nicht zu vergessen ist auch der Bay Express, der Bay Express ist ein kulinarischer Führer zwischen Cesme und Antalya (griechische Inseln des Dodekanes und Samos sind auch enthalten) Egal ob einfaches „Buchtenrestaurant“ oder „edles“ Restaurant in einer Marina /Stadt – es sind alle hier beschrieben. Den Bay Express gibt es nun seit Mai 2006 einmal im Jahr als „Restaurantführer“ für Segler im A3 Format. Es werden viele Restaurants und Marinas zwischen Bodrum und Finike beschrieben, ergänzt durch Info über Essen, Anlegemöglichkeiten (Wasser / Strom / Muring etc) Es sind fast alle Buchtenrestaurants und Marinas aus der Luft fotografiert, die Texte in Englisch, Deutsch und Türkisch. Zur Törnplanung zu Hause sehr gut geeignet und unterwegs auf dem Törn immer wieder hilfreich. Damit steht einem tollem Segelurlaub nichts mehr im Wege.
Meist liegt er an Bord der Charteryacht, ansonsten kann er fast überall dort gekauft werden wo man gerade mit dem Schiff angelegt hat.
Freitag, 7. September | Ciftlik – Marmaris | 12,3 sm
Ciftlik 36°42’57.67″N 28°14’17.40″E – Netsel Marina 36°51’9.66″N 28°16’50.89″E
Happy Birthday lieber MM – ganz unauffällig :-). Wir frühstücken im Deniz-Restaurant und genießen einen langsamen Start in den Tag. Heute geht’s zurück in die Netsel Marina. Leider spielt die Windrichtung nicht mit und wir motoren den letzten Tag. Zuerst mal an die Tankstelle – wir haben Glück und müssen nicht warten. Am Ponton N ist noch nicht viel los, wir sind das zweite oder dritte Schiff – auch nicht schlecht. Jetzt gibt es erst mal einen Anleger. Danach wird die Ambiente wieder auf Vordermann gebracht. Zuerst packen wir schon mal das meiste zusammen und dann machen wir innen “klar Schiff” im wahrsten Sinne des Wortes. K&M schicken wir zum Duschen und jetzt wird die Ambiente außen geschrubbt. Nachdem das geschafft ist, gehen wir erst mal in die Stadt. Die Jungs zum Barber und Nane und K shoppen. Um 19.30 Uhr sind wir mit der Sundowner-Crew zum Essen im Golden Plate verabredet. Die Crew der Balina kommt auch dazu – schön. Ein sehr leckeres Essen rundet diesen schönen Abend ab. Morgen müssen alle wieder nach Hause (bis auf Jürgen und Elisabeth). So schnell können 3 Wochen vorbei gehen – schade, aber der nächste Törn kommt bestimmt.



















