Montag 02.09.2013 | Sailors Paradise – Sögüt | 12,5 sm

9.00 Uhr | Dirk holt das frisch gebackene Brot, das wir am Abend zuvor bestellt haben und wir frühstücken gemütlich. Da wir noch ein ganzes Glas Nutella übrig haben, das noch nicht einmal angebrochen ist, schenken wir das der Crew von Sailors zum Abschied, denn das frisch gebackene Brot und Nutella kommen richtig gut. Wir begleichen unsere Rechnung der letzten 2 Tage. Außer Cay bekommen wir noch einen türkischen Kaffee vom Koch (heiß, stark und süß), Honig von der Mama sowie Salbei, Lorbeer und Kekik bevor wir uns für fast ein Jahr verabschieden und an Bord gehen. Der Abschied von Sailors hat immer etwas trauriges, denn das bedeutet, der Urlaub geht zu Ende (auch wenn heute erst Montag ist). Irgendwie haben wir noch mit Wolfgang von der Yavas Yavas gerechnet, stellen aber fest, dass wir da wohl etwas durcheinander gebracht haben, wir dachten ihn noch mal zu treffen und haben uns gar nicht richtig verabschiedet und jetzt wird daraus nichts. Dirk muss anrufen, um sich zu entschuldigen.

10.40 Uhr | Zuerst läuft der Kat neben uns aus – die anderen Nachbarn sind schon weg (wir werden sie nicht vermissen) und wir machen uns auf den Weg nach Sögüt. Die Crew der Surprise gibt uns noch den aktuellen Wetterüberblick 20 bis 25 Knoten aus NW. Nane beschließt an der Küste entlang unter Motor zu fahren, um die Batterien zu laden und dann nur mit der Genua in den Yesilova-Golf abzufallen. Der Plan ist klasse – wir haben 6,5 Knoten Fahrt und kommen mit nur einer Halse direkt in die Einfahrt zwischen Insel und Festland nach Sögüt.

14.00 Uhr | Wir liegen am Steg von Captains Table. Trotz heftigem Seitenwind und nur zu zweit kommen wir super an den Jetty. Sali kommt mit dem Dinghi um ein seitliches Abtreiben zu verhindern und springt dann an Bord, um Nane mit der Muring zu helfen. Alles super. Mareike und Aylin sind auch da – was für ein goldiges Baby. Wir trinken Cay, quatschen, trinken noch mehr Cay und quatschen, spielen mit Aylin usw.

16.30 Uhr | Mareike verabschiedet sich mit dem Baby und wir machen uns auf den Weg zum Jetty des Octopus-Restaurants, um unseren englisch-irischen Nachbarn unsere Email-Adresse zu geben, denn wir haben sie unter vollen Segeln gefilmt und fotografiert, falls sie das Bildmaterial möchten. Sie freuen sich sehr – da sind wir ja mal gespannt, ob sie sich melden. Quentin und Linda sind auf ihrer „Vicky“ auch schon am Jetty – sie waren heute so verunsichert, dass sie komplett unter Motor hier her gekommen sind. Morgen geht die Flotilla nach Dirsek und übermorgen nach Bozukkale – also werden wir sie noch mal treffen. Wir gehen einkaufen und bringen der Familie von Sali „Dondurma“ mit. Sali ist gerade dabei allen Booten Cay zu bringen, also trinken wir noch einen, bevor wir an Bord gehen. Nane schreibt für den Blog und Dirk betankt das Boot mit Wasser.

18.30 Uhr | Dirk ist noch losgezogen, um ein paar Fotos zu machen, danach wollen wir schwimmen gehen, bevor wir uns auf ein leckeres Abendessen freuen.

Eigentlich wollten wir unbedingt noch mal nach Palamut – aber bei den angekündigten Windvorhersagen und nur zu zweit ist uns das zu heftig. Schade und traurig, aber für uns ein bisschen zu risikoreich. Unseren Schweizer Nachbarn, die mit der Philotes von Phönix neben uns liegen, geben wir noch den Tipp Palamut, Sailors Paradise und Selimiye auf keinen Fall auszulassen.

20.00 Uhr | Wir essen zusammen mit Wolfgang, den wir 2006 mit der Anyway kennengelernt haben zu Abend und schnacken ein wenig. Nane gönnt sich gegrillten Octopus – super lecker. Auch unsere Schweizer sind total begeistert vom Essen bei Sali.

22.00 Uhr | Müde durch die Seeluft gehen wir heute recht früh zu Bett.

Sailors Paradise - Sögüt

Sögüt Oldie "RHEA"

Sögüt Oldie "RHEA"

das wird nix mehr...

das wird nix mehr...

Sögüt

Sögüt

Sögüt

Sögüt

Dondurma...

Aylins Fuss

Sögüt

Aylins Fuss

Cay yok

Libelle

Libelle

unsere Nachbarn..

Libelle

unterwegs...

unsere Nachbarn..

Dirsek

unterwegs...

unterwegs...

unterwegs...

unterwegs...

unterwegs...

unterwegs...

unterwegs...

unterwegs...

Barometer - wieder 1010


Sailors Paradise - Sögüt  Segeln Türkei
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Sailors Paradise - Sögüt  Segeln Türkei

 
 

Montag, 20.05.2013 | Sögüt – Palamut | 30,5 sm

Sögüt 36°39.600’N  028°05.020’E – Palamut 36°40.196’N  027°30.244’E

Heute Nacht haben uns Mücken geplagt – 4 dieser Biester mussten heute früh daran glauben. ZR war schon schwimmen. Dirk holt Brot und jetzt wird gefrühstückt, dann wollen wir los Richtung Thomas und Özy, die gerade in Knidos liegen und sich heute mit uns in Palamut treffen wollen. Zusammen geht’s dann weiter in den Gökova-Golf.

9.40 Uhr wir machen alles klar zum Auslaufen. Das Geschenk für Mareike und Sali haben wir abgegeben und hoffen, dass sich die beiden darüber freuen.

9.50 Uhr wir laufen aus und verabschieden uns bis zum Sommer. Aktuelle Motorstundenzahl 522,1, auch heute werden es wohl wieder ein paar Stunden mehr werden, denn es sieht nicht nach Wind aus. Wir passieren Bozburun und werfen einen Blick auf den „Hangar“ in dem gerade die größte Holzsegelyacht der Welt gebaut wird – aber außer dem Hangar sieht man leider nichts.

11.35 Uhr lassen wir Symi an Backbord, es frischt etwas auf und wir hoffen gleich die Segel setzen zu können. Wir setzen gegen 12.00 Uhr die Segel – und es reicht doch tatsächlich zu 5 Knoten Fahrt…Endlich!

13.15 Uhr ist es wie verhext…gerade haben wir richtig Speed mit 6,8 Knoten auf direktem Kurs und plötzlich von 20 Knoten Wind NW auf 0,0 !!!  Wir werfen den Motor an. Es kommt Wind auf – jetzt aus SW – wir müssen kreuzen. Da der Wind nur mit 10 Knoten bläst, setzen wir das komplette Groß, dass Nane heute früh wegen der Vorhersage um ¼ gerefft haben wollte.

14.00 Uhr der Wind frischt auf und kommt mit über 20 Knoten. Wir reffen die Genua. Die See ist kabbelig. Mal kommt eine warme Brise, mal eine kalte – komisches Wetter heute. Mit vollem Groß wird es bei 24 Knoten ungemütlich und der Wind frischt weiter auf.

15.00 Uhr wir holen die Segel ein und beschließen die restliche Stunde auf direktem Kurs nach Palamut zu laufen, schließlich werden wir erwartet.

16.00 Uhr wir laufen in Palamut ein und haben einen perfekten Platz mit Muring direkt neben der Papillon von T + Ö. Wiedersehensfreude pur. Auf das Wiedersehen müssen wir anstoßen, nach einer Weißweinschorle gibt es erst mal Cay im Adamik. Danach gehen ZR, Dirk und Nane schwimmen – naja ZR und Nane schwimmen, Dirk ist das Wasser zu kalt. Im Verhältnis zu Sögüt und Ciftlik ist es wesentlich frischer und außer uns sind nur 2 einheimische Kinder im Wasser. Wir gehen duschen und freuen uns über heißes Wasser und entsprechenden Wasserdruck.

17.30 Uhr eine australische Flotille läuft ein, 5 Boote, die eine mehrtägige Regatta untereinander austragen. Wir befüllen unseren Wassertank und spritzen die Ambiente ab, damit sie wieder schön aussieht. T hübscht seine Papillon ebenfalls auf. Unsere Nachbarn aus Ciftlik laufen ein, wollen aber heute selber kochen (sie wissen nicht, was sie verpassen).

19.00 Uhr wir gehen zum Essen, denn die Flotille mit 20 Personen hat sich auf 19.30 Uhr angekündigt. Die „weiße“ und die „schwarze“ Crew fallen den Australiern auf und wir werden gebeten eine Video-Gruß an eine Daheimgebliebene im Chor zu sprechen. Pfeffersteak und Filet Royal schmecken köstlich, zum Nachtisch gibt es eine Obstplatte. Das Licht geht aus und Happy Birthday erklingt. Eine australische Lady hat Geburtstag und wir bekommen von dem leckeren, aber sehr süßen Kuchen etwas ab. Dann wird getanzt – sieht aus wie eine Art Sirtaki, auf türkisch eben. Die Australier sind begeistert und machen mit. Plötzlich sind Özy und Nane auch dabei – was ein Spaß. Dann noch ein Absacker an Bord der Papillon und wir gehen kurz vor Mitternacht in die Koje, denn morgen müssen wir um 10.00 Uhr los, damit H ein Freund von T+Ö seinen Flughafen-Transfer um 17.00 Uhr rechtzeitig in Cökertme erreicht.

20 Mai 2013

20 Mai 2013

20 Mai 2013

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20 Mai 2013

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Montag | 20. Mai 2013

Sonntag, 19.05.2013 | Ciftlik – Sögüt | 30 sm

Ciftlik 36°43.000’N  028°14.351’E –  Sögüt 36°39.600’N  028°05.020’E

7.15 Uhr Nane ist wach und richtet Ihren Wind- und Luftdruckmesser ein. ZR kocht Kaffee. Wir haben heute ca. 32 sm vor uns und ab 15.00 Uhr soll es etwas windiger werden, so dass wir früh los möchten. Im Moment ist der Himmel bedeckt und es fühlt sich frisch an. Der Wind weht westlich über die Hügel von Ciftlik.

7.50 Uhr ZR geht Brot holen und will versuchen, zu veranlassen, dass das Wifi aktiviert wird. Irgendwie müssen diese Blog-Einträge ja ins Netz und eine aktuelle Wettervorhersage wäre auch nicht schlecht.

9.20 Uhr wir haben lecker gefrühstückt und trinken jetzt einen Abschluss-Cay bei Kadir im Deniz Restaurant in 30 Minuten wollen wir los…

9.40 Uhr wir legen ab. Vorher haben wir der Nachbar-Crew noch für Palamut das Adamik sowie Selimiye und das Aurora empfohlen. Die erste Stunde fahren wir bei bedecktem Himmel unter Motor. Dann kommt etwas Wind auf, zuerst aus Süd, dann dreht er auf West.

10.20 Uhr wir setzen die Segel. Das Groß aufgrund der Vorhersage erst mal um ¼ gerefft, die Genua aber voll. Im Groß sind ganz schön heftige Falten drin. Der Wind kommt jetzt mit 15 Knoten und die Ambiente macht 6 Knoten SOG. Da die Logge immer noch nicht funktioniert, haben wir nur die Angaben aus dem Chart-Navigator.

11.00 Uhr der Wind ist weg – komplett. Wir holen die Genua ein, starten den Motor und der Skipper versorgt uns mit frischem Obst. ZR mit dem Motto „Fleisch ist mein Gemüse“ macht sich. Heute früh hat er Tomaten und Gurken gegessen und jetzt sogar saure Äpfel – seine Mama wäre stolz auf ihn. Wir sind kurz vor Kizilada.

12.15 Uhr wir hatten eine kurze Starkwindphase die uns dazu veranlasst hatte die Segel zu setzen, allerdings wäre der Kurs dann Rhodos gewesen…da wollen wir nicht hin! Also den „Jockel“ wieder an und los. Der richtige Zeitpunkt für ZR sich eine Tasse „braunes Wasser“ zu gönnen wie sein Bruder zu sagen pflegt ;-) So dümpeln wir mit 5,5 Knoten Fahrt vor uns hin. ETA 15.45Uhr

14.00 Uhr Nane ist der Meinung wir haben Wind…also raus mit der Genua, das Gross steht ja noch, wir drehen in den Yesilova Golf. Die Logge tut immer noch nicht, aber SOG gibt uns 6,8 Knoten an. Bei der Einfahrt in die Bucht von Sögüt machen wir uns auf Fallböen gefasst, hier sind wir letztes Jahr so was von überraschend in den Wind geschossen… Kaum daran gedacht, schon sind sie da – diesmal machen wir daraus aber einfach mehr Speed für die Ambiente.

15.52 Uhr wir liegen am Steg von Captains Table. Nach dem obligatorischen Anleger geht ZR schwimmen. Dirk meint, man solle die Logge checken – “man” naja also ist Nane ins Wasser um das halbe Schiff im etwas trüben Wasser abzusuchen, nix war’s. Also weiter ohne Logge.

17.00 Uhr der Skipper holt Eis, wir genießen das Dondurma in der Sonne am Steg und beschließen einen Cay trinken zu gehen.

Das Abendessen bei Captains Table war mal wieder sehr lecker. Aber wir sind müde und landen schnell nach einem kleinen Absacker in den Kojen.

Chartnavigator bei der Arbeit...

Sonntag | 19. Mai 2013