Montag, 01.06.2015 | Ekincik – Sarsala Bay

7.45 Uhr | Der Kat INVICTUS legt ab – es ist absolut windstill, aber die Anweisungen von Skipper Thorben sind kryptisch. Vorne wird an der Muring gezogen, weil man das Ende sucht und die Achterleinen dürfen nach seinen Anweisungen das Wasser nicht berühren. Was dazu führt, dass eine Achterleine nicht gelöst wird und der Kat schräg kommt – die Leine wurde zumindest nicht nass. Schließlich sind sie doch los gekommen – viel Glück….auf jeden Fall hatte ZR so schon Hafenkino zum Kaffee..

9.00 Uhr | Nane macht Frühstück mit Spiegelei. Der Skipper tankt Wasser nach, wir bringen den Müll weg und so langsam machen wir uns klar zum Auslaufen. Nane bittet noch einen Marinero als Standbye im Dinghi vor den Felsen, wenn wir auslaufen.

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10.00 Uhr | Wir legen ab. Dirk dampft in die Spring ein und wir kommen super vom Steg weg. Den Marinero haben wir nicht gebraucht, das war ein geniales Anlegemanöver mit leichtem Seitenwind, aber Nane ging es mit Standbye-Assistance besser. Sie bedankt sich bei dem jungen Mann im Dinghi.

10.40 | Wir nehmen Kurs auf Disibilmez Burun, um aus der Bucht von Ekincik raus zu kommen. ETA 16.00 Uhr. Vor uns hat die SENNUR (eine Sense von Phoenix) abgelegt, kaum draußen erst mal die Tanks geleert…mitten in der Einfahrt der Marina – super gemacht. Dann setzen sie die Genua und ziehen dann das Groß hoch…ich dachte immer das macht man anders herum?! Hm..

11.45 Uhr I Es ist keine Wolke am Himmel zu sehen – auch mal schön, aber leider auch kein Wind?!

13.00 Uhr I Nane will spielen – also Genua raus…wieder rein…Groß raus und Genua raus und los…es reicht für knapp 4 Knoten ETA 17.30 Uhr

14.00 Uhr I Hoffnungslos…kein Wind..ETA nie. Wir holen die Genua ein und fahren unter Motor weiter.

15.00 Uhr I Noch weniger Wind wird nicht gehen – also auch das Groß einholen. Wir geben die Hoffnung auf. Jockel an… ETA 16.30 Uhr

15.40 Uhr | Wir fahren zwischen der Insel Domuz Adasi und Festland in den Golf von Göcek. Im Golf hat es Wind und wir sehen eine Phönix-Regatta. Das eine Schiff hat genau den Blister, der auf den Bildern der Andiamo zu sehen war als Jürgen sie gekauft hat. Vielleicht gibt es ja mehrere davon ;-)Andiamo_2015

16.20 Uhr | Wir liegen am Steg in der Sarsala Bay . Nane und ZR machen einen „SARSALA-Anleger“ Honigmelone, Schafskäse und einen klitzekleinen Raki – dies in Andenken an einen Abend mit Thomas und Özy hier in der Bucht.

17.00 Uhr | Wir gehen schwimmen und das Wasser ist hier mal richtig angenehm – nicht zu kalt. Sogar der Skipper kommt ins Wasser, was für die „annehmbare“ Wassertemperatur spricht.

18.00 Uhr | Dirk geht auf Fotosafari und MM folgt ihm irgendwann nach. ZR und Nane genießen ein Weißweinschorle und lesen an Bord – einfach gemütlich.

19.30 Uhr | Wir gehen zum Essen. In der Region hier bekommt man automatisch ein „Menü“ – man kann nur die Hauptspeise wählen, Meze und Obst zum Nachtisch sind dabei. Wir bekommen eine Schüssel Salat, Knoblauchbrot, kleine Lahmacum, Bohnen, Auberginen-/Tomaten-Gemüse und eine Art Tsatsik – sehr lecker alles. Nane und MM entscheiden sich für eine vegetarische Kasserole und sind begeistert. ZR nimmt einen Lamm-Spieß und der Skipper ein halbes Hähnchen aus dem Ofen. Die Preise für die Menüs liegen zwischen 45 TL (vegetarisch) und 65 TL (Lamm) – Fisch steht mit 70 TL auf der Karte. Wir genießen das Essen und wehren uns gegen die „Arsch-nach-vorne-Flieger“ und trinken noch einen Cay als Absacker.SarsalaBay

20.30 Uhr | Nane verschwindet in der Koje zum Lesen, der Rest der Crew unterhält sich noch ein bisschen und verschwindet auch in den Kojen.

Unterwegs...

Unterwegs...

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Unterwegs...

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Käsefuß ??

Unterwegs...

Neilson...

Spritschleuder

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Unterwegs...

Güllet

Güllet

Güllet

Unterwegs...

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Mittwoch 6.06.2012 | Sarsala Bay – Asi Koyu | 22,4 nm

Sarsala Bay 36°39’24.52″N 28°51’25.49″E – Asi Koyu 36°43’12.86″N  28°38’42.41″E

10.00 Uhr  Nach dem letzte Cay an Land und einer herzlichen Abschiedsumarmung legt Nane ab, aber  nicht ohne den nächsten Wiedersehenstermin am 27. August in Bodrum mit T&Ö besprochen zu haben. Unser Ziel Asi Koyu, hier werden wir nochmals mit Landleine ankern.

10.30 Uhr Wir haben die Durchfahrt durchquert und setzen die Segel, hoffentlich haben wir nochmals die Möglichkeit so schön wie gestern zu segeln…  ein paar Delphine begleiten uns für kurze Zeit, schön dass es so was noch gibt. Bis allerdings die Videokamera Unterdeck geholt wird, sind sie schon wieder weg.

11.10 Uhr Alle Segel draussen … und sofort wird der Winddruck so stark, dass wir fast in den Wind schiessen, von der Küste kommen Fallwinde mit 25 Knoten, also werden sofort Genua und Groß gerefft… Die Ambiente sollte ab 18 Knoten Wind gerefft werden.

12.00 Uhr MM genießt Bimini, Nane und ZR bereiten einen Snack vor, der Wind lässt nach, permanentes Kreuzen ist nötig, um auf Kurs zu bleiben.

12.45 Uhr Wir benötigen die Maschine zur Unterstützung, der Kurs wäre sonst nicht machbar – zu spät wollen wir nicht in Asi Koyu vor Anker gehen. Uns kommen außergewöhnlich viele Segelboote entgegen, ob die alle zur Regatta nach Fethiye wollen?

13.00 Uhr An der Insel vorbei haben wir wieder den passenden Wind, COG 305°und wir fliegen direkt in die Bucht mit 6,5 Knoten

14.00 Uhr  Die Bucht liegt vor uns, der Wind hier schläft ein oder wird abgedeckt, wir bergen die Genua und fahren das letzte Stück unter Motor. In der Bucht angekommen sind wir froh, dass nur einer hier ist, dieser ist zwar am Schwojen aber egal. Wir fahren unser Manöver wie vorher genau besprochen und liegen vor Anker mit 2 Landleinen – alles gut.

Irgendwann kommt noch ein Kat von Moorings der wie wir anlegt, dann noch ein „Offshore“ Kat, die AIDA, hier wird so wild und schnell hin und hergefahren, dass sich die Kette in den Felsen verhakt und durch einen Fender markiert zurückgelassen werden muss. Der Kat versucht dann noch wild mit einem kleinen Anker an einer Leine zu ankern, verlässt dann aber nach 2 Stunden ohne den Anker die Bucht…

19.45 Uhr Nane fängt unter Aufsicht von MM an, das Abendessen zuzubereiten… Pasta al burro e parmigiano, davor Bruschette und noch einen Gurkensalat. Ich falle fast ins Koma vor Müdigkeit, um 22.00Uhr sind wir im Bett…

Dienstag 5.06.2012 | Fethiye – Sarsala Bay | 17,4 nm

Fethiye 36°37’20.89″N 29° 5’56.69″E – Sarsala Bay 36°39’24.52″N 28°51’25.49″E

12.00 Uhr wir sind startklar, nach einem Cappuccino auf die Bordkasse legen wir ab. Eigentlich sollte ja die kleine Crew zuerst ablegen, aber es kommt wieder anders. Wir legen vorschriftsmäßig ab, alles schön gemütlich und perfekt durchdacht, schön wenn man eine so eingespielte Crew hat. Jeder weiß, wo er hinlangen muss! Wir nehmen Kurs auf die Sarsala Bucht. Der Wind frischt auf, wir haben 18 Knoten scheinbaren Wind und kreuzen hart am Wind aus der Fethiye Bucht. Da wir nicht in den Wind schießen wollen, reffen wir etwas, um die Ambiente besser auf Kurs halten zu können.

14.00 Uhr der Wind lässt nach, wir setzen wieder volle Segel, aber auch nur bis wir in der Bucht sind, hier müssen wir einen Düseneffekt  haben, der Wind knallt – herrlich. Nane macht nebenher noch einen kleinen Snack. Wir sind gespannt was die Videokamera so für Filme hergibt…

15.15 Uhr Wir haben Wasser auf der Küchenzeile, das können wir uns aber nicht erklären. Wir trocknen es alles ab und werden beobachten, wir hatten aber auch heftig Lage, wer weiss was da noch so in den Leitungen ist. Der Wind nimmt etwas ab, die Segeln sind gerefft und wir gleiten mit ca. 5 kn Richtung Sarsala Bucht. Noch ca. 1,5 nm, aber wir haben ja Zeit, also noch eine Wende und gut…

15.45 Uhr wir liegen am Sarsala Restaurant. Das Wasser hier ist herrlich (auch warm!) darum gehen wir mal gleich baden. Der Jetty ist fast leer, das Publikum ist gemischt.

MM und Dirk besteigen mal wieder einen Berg, in der Hoffnung ein paar schöne Bilder/Filme machen zu können, aber die Wildnis macht den beiden einen Strich durch die Rechnung. Große Spinnen und Disteln lassen sie umkehren.

19.30 Uhr  Wir haben uns mit der „kleinen Crew“ zum Essen verabredet, MM ist heute sehr gut drauf…  ;-)  Er spendiert einen Raki vor dem Essen, der mit Melone und Schafskäse serviert wird. Das Essen hier ist mal wieder komplett anders, die Vorspeisen mit einer „Minipizza“ sehr lecker und gemischt, die Hauptspeisen lecker. Zum Nachtisch Melone.

Das „Highlight“ des Abends sind die „Wunschballons“, Nane & MM werden mit dem Dinghi in die Bucht hinausgefahren um endlich die Ballons steigen zu lassen, ein Schauspiel für alle am Steg, auf dass die Wünsche aller in Erfüllung gehen. Nach dem langen und feuchtfröhlichen Abend gehen wir alle – nach einem weiteren Absacker an Bord –  zu Bett.  Ein bisschen Wehmut kommt auf, die gemeinsame Reise mit der „kleinen Crew“ ist hier zu Ende, wir haben noch Asi Koyu und Ciftlik vor uns – dann ist der Pfingst-Törn schon wieder vorbei…

Youpi

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"Youpi" vorraus

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die kleine Crew

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schöne Aussicht

schöne Aussicht

auch von Phoenix

Ambiente

schöne Aussicht

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