Sonntag 31.05.2015 | Ciftlik – Ekincik | 20 nm

8.00 Uhr | Micha kocht Kaffee – ZR ist irgendwie ausgenockt. Nane macht Frühstück. Das Barometer ist auf 1013 gestiegen – kommt jetzt der Sommer?

9.30 Uhr | Wir haben gespült, müssen jetzt noch Wasser tanken – das ist in der Region um Göcek, Fethiye etwas schwieriger – und unsere Rechnung von gestern bezahlen. Heute laufen wir in Ekincik am westlichen Ende der Bucht eine Mole mit Restaurant an – mal was Neues. Nane hat auf jeden Fall gestern schon reserviert.

Jetzt sind wir erst mal offline – mal sehen, wo wir im Golf von Göcek und Fethiye Wifi finden ;-) Aktueller Motorstundenstand: 3210

10.35 Uhr | Wir laufen aus. Draußen ist wieder absolute Windstille, aber es sind auch keine Boote unterwegs, wie ausgestorben. Ein Schlauchboot kommt auf uns zugerast, wir denken schon wer weiß was – aber das sind nur Angler (?) die vermutlich mit einem Fishfinder ausgestattet dem Fisch hinterher ziehen…sie wollen nichts von uns.

12.00 Uhr | Wir haben die Einfahrt zur Bucht von Marmaris hinter uns gelassen und fahren langsam auf die Yilancik Adasi zu, die wir an Backbord liegen lassen. ETA 14.30 Uhr. Wenn uns die Mole des Inceler Restaurants nicht gefällt können wir immer noch den Jetty der My Marina anfahren – wir haben Zeit für Plan B. Laut Bay Express gibt es einen Sandstrand hier – einen der wenigen in der Region – und für Yachtgäste auch die Benutzung der Infrastruktur des Hotels mit Duschen und WC – wir werden es austesten.

16.00 Uhr I Uns hatte die Mole nicht gefallen, es war keiner da wie versprochen, extremer Seitenwind und die Tiefe ließ rapide nach – also steuern wir mal die My Marina an. Erst ist auch keiner da, dann plötzlich springen 6 Jungs im gelben T-Shirt rum, die alle was anderes winken, pfeifen oder zeigen. Wir müssen in den innenliegenden Teil des Stegs an einem Fels vorbei und bekommen erst mal eine Muring, die uns schräg zieht. Letztendlich liegen wir längsseits innen am Steg, etwas ungewöhnlich aber wir liegen – mal sehen wie die Nacht wird. Draußen hätte es noch reichlich Liegeplätze gegeben, aber vermutlich sind wir zu klein.

16.15 Uhr I Nane geht schwimmen. ZR folgt in das kalte Nass…(beide behaupten es wäre nicht kalt). Danach testen wir unsere bordeigene Cay-Maschine – klappt gut. Esin hat uns extra Cay aus Palamut mitgegeben. Das werden wir im Sommer auf jeden Fall nutzen – Cay an Bord.

17.00 Uhr | Eine Yacht nach der anderen steuert die My Marina an. Sogar eine Neilson Flottille macht hier fest.

17.30 Uhr | So langsam ist die Marina voll. Es macht ein 450 Lagoon Kat am Außensteg fest – die Muring wird nicht richtig gezogen und als Fender hinten dient das Dinghi – auch eine Variante. Die Crew hat aber Spaß und feiert sich. Eine schöne Yacht von Pupa-Yachting läuft ein und knallt mit voller Wucht gegen den Steg, das tut weh.

20.00 Uhr | Fast alle Yachten gehen zum Essen, wir gönnen uns einen Sundowner und danach Bruschette mit Tomatensalat und Pasta al burro e parmighiano. Als Nachtisch gibt es ein Snickers und alle sind zufrieden. ZR trinkt mit Nane wieder ein Schorle und wir sind glücklich, dass es ihm wieder besser geht.

22.00 Uhr | In Gedenken an Nik gibt es einen Raki mit Kirschsaft – schmeckt nicht wirklich, aber 2006 fanden wir das irgendwie toll ;-)

23.00 Uhr | Wir verschwinden (nach dem Skipper) in den Kojen.

Pamorama

Panaroma

My Marina Ekincik

My Marina Ekincik

My Marina Ekincik

My Marina Ekincik

My Marina Ekincik

My Marina Ekincik

My Marina Ekincik

My Marina Ekincik

My Marina Ekincik

My Marina Ekincik

My Marina Ekincik

My Marina Ekincik

My Marina Ekincik

My Marina Ekincik

My Marina Ekincik

My Marina Ekincik

Andiamo in der My Marina

My Marina Ekincik

Andiamo

Sennur

My Marina Ekincik

My Marina Ekincik

My Marina Ekincik

My Marina Ekincik

My Marina Ekincik

My Marina Ekincik

My Marina Ekincik

auch mal ein Fußbild ;-)

Sonntag, 27.05.2012 | Ekincik Ankerbucht – Tomb Bay Nomad Restaurant | 31 nm

Ekincik 36°48’5.11″N 28°31’49.99″E – Tomb Bay 36°41’43.83″N 28°51’50.87″E

Die “letzte Crew” trifft auf die kleine 180° Crew. Hier ist ja nun auch MM an Bord und wird zu uns “umsteigen”. MM ist ja erst gestern spät abends eingetroffen und hat dann die Nacht bei T&Ö auf dem Boot in Fethiye verbracht, während wir mit der Ambiente schon  ausgelaufen sind und die Nacht in der Bucht von Ekincik verbracht haben.

Zur Begrüssung unserer “kleinen befreundeten Crew” haben wir doch tatsächlich extra in Stuttgart auf dem Wasen noch 2 Lebkuchenherzen anfertigen lassen…Die Bilder sprechen für sich..  ;-)

Für wen das wohl ist??

Für wen das wohl ist??

Für wen das wohl ist??

7.00 Uhr – ohne Wecker sind Nane und ZR wach. ZR kocht Kaffee (sehr stark) und Nane fängt  an das Frühstück zu machen. Rührei mit Frühlingszwiebeln. Frisch aufgebackenes Brot, Tomaten, Schinken und Frischkäse stehen auf dem Tisch. Ein Glas O-Saft für alle. Jetzt steht auch der Skipper auf…

Um 8.30 Uhr machen wir die Ambiente klar zum Auslaufen. ZR schwimmt, um die Landleine zu lösen. 18 °C Wassertemperatur – wir sind stolz auf ihn! Wir holen die 60m (bei 7m Wassertiefe) Ankerkette ein. Nane will Standgas geben und gibt aus versehen einen richtigen Schub – da schimpft der Skipper. Die Längenmarkierungen der Kette (farbige Kabelbinder) verhaken sich in der Ankervinsch, aber unsere Technik-Experten lösen das Problem recht zügig.

T. ruft an und braucht die Koordinaten unseres heutigen Ziels. In Fethiye ist kein Bay Express zu bekommen. Wir freuen uns, unseren MM heute  Nachmittag an Bord zu bekommen und alle endlich wieder zu sehen. So eine winterliche Segelpause ist (zu-) lang.

Wir sind erst mal unter Motor unterwegs – no wind. In der Höhe von Baba Adasi kommt Wind auf. Wir setzen die Segel! 6 Knoten sind eine angenehme Reisegeschwindigkeit. In der Bucht von Fethiye lässt der Wind nach. Wir holen die Genua ein. Dann macht Nane etwas zu essen. Gebratene Nudeln und Bauernsalat – sobald sie in der Kombüse ist, kommt im Normalfall Wind. So auch diesmal. Nur mit der Genua und achterlichem Wind machen wir 5 Knoten und essen erst mal gemütlich.

Im Göcek-Golf bekommen wir noch mal 6 Knoten Speed – direkter Kurs auf das Nomad-Restaurant. Wir sind das zweite Schiff am Steg. T und Ö und MM sind mit der Youpi noch nicht da. Wir legen an. Nane macht die Muring. Es ist 14.30 Uhr – wir freuen uns auf die anderen.

Dirk und ZR gehen zum Barber, der will aber 40 TL. Dirk als Schwabe lässt das bleiben. ZR kann aber seine „Langhaar“-Frisur nicht länger ertragen. Er gönnt sich den Spaß.

17.30 Uhr Jetzt kommt endlich die Youpi in die Bucht. Nach der Muring-Leine muss man erst tauchen. Aber jetzt liegt sie sicher neben uns. Um 19.00 Uhr gehen wir zum Essen. Wie in dieser Region üblich kann man die Hauptgerichte nur als „Menü“ bestellen inkl. Starters und Beilagen. Das Essen ist lecker, wenn auch etwas teuer – das ist die Gegend. Jetzt trinken wir den letzten Cay und gehen auf unsere Ambiente – ich habe einen Aperol Sprizz als Absacker versprochen…

Nomad Restaurant

Nomad Restaurant

Nomad Restaurant

Youpi

Anleger

Tomb Bay

Tomb Bay

Tomb Bay

Tomb Bay

Tomb Bay

Tomb Bay

Tomb Bay

Tomb Bay

Tomb Bay

Tomb Bay

Fenderaussenfahrer

Fenderaussenfahrer

Fenderaussenfahrer

Fenderaussenfahrer

Fenderaussenfahrer

Tomb Bay

Tomb Bay

Tomb Bay

Tomb Bay

Tomb Bay

Tomb Bay

Tomb Bay

Tomb Bay

Tomb Bay

Das Schiff der "kleinen Crew"

Samstag, 26.05.2012 | Marmaris Netsel Marina – Ekincik Ankerbucht | 20,2 nm

Marmaris Netsel Marina 36°51’9.66″N 28°16’50.89″E – Ekincik 36°48’5.11″N 28°31’49.99″E

…aber erst werden wir nach einer kurzen aber hoffentlich entspannten Nacht nach dem Frühstück unser Gepäck in der Netsel Marina verstauen, das Transitlog im Phoenixbüro abholen, kurz die Ambiente IV aufsuchen (mal sehen was noch Verwertbares an Bord ist), Jürgen und Elisabeth besuchen und dann in die Stadt um im neu erbauten Tansas einen Grosseinkauf zu machen. Dies werden wir mit Sicherheit völlig routiniert durchziehen :-) , zumal der Tansas ja Yachtservice anbietet und den Einkauf bis an das Schiff liefert.

Unser Plan ist ja noch heute auszulaufen in die Bucht von Ekincik um dort zu Ankern…wir hoffen das wir den auch in die Tat umsetzen können!!

Wir werden berichten…

7.30 Uhr, der Wecker klingelt. Eigentlich sind wir alle trotz der kurzen Nacht relativ fit. Wir gehen einer nach dem anderen duschen, packen unser Gepäck zusammen und widmen uns dem leckeren Frühstücksbuffet. Das Hotel Dost ist relativ nah an der Marina, extrem sauber und scheint neu renoviert. Unser 3-Bett Zimmer war einwandfrei, das Frühstücksbüffet hatte alles, was das Herz begehrt und der Transfer zur Marina war inklusive – was will man mehr.

9.30 Uhr wir fahren zum Ponton N in der Netsel Marina, laden unsere Seesäcke aus und lagern sie bei Phönix zwischen. Dann begrüßen wir Jürgen und Elisabeth. Die zwei sind gerade dabei die Ambiente für unseren Törn vorzubereiten. In zwei Stunden können wir das Schiff übernehmen. Also machen wir uns auf den Weg in die Stadt, um erst mal Geld zu tauschen. Auf der Post bekommen wir den besten Kurs: 2,25 TL. Für die Bordkasse haben wir pro Woche und pro Person 150,- Euro einkalkuliert.
Mit gefüllter Bordkasse gehen wir zum Tansas. Den alten Tansas  gibt es nicht mehr. Der neue Tansas ist keine 2 Minuten weg, etwas kleiner, aber den Yacht-Service gibt es immer noch. ;-)

Wir kaufen ein: 610 TL geben wir aus und lassen uns mit dem LKW in die Marina fahren. Dirk und ZR hinten mit den 4 Einkaufswägen. Nane vorne neben Fahrer und Tansas-Mitarbeiter. In der Marina werden uns die Einkaufswägen an die Ambiente gefahren, man hilft uns , alles auf’s Schiff zu packen und das war’s. Eine bayerische Crew bringen wir auf die Idee, Ihre Einkäufe doch genauso geschickt zu lösen. Sie fahren mit dem LKW von Tancas gleich mit zurück in die Stadt.

Bunkern, Seesäcke auspacken, Übergabe mit Jürgen und Elisabeth, eine Besichtigung der Sundowner, warten auf’s Transitlog, ein kurzer Abschied von unseren Dreams of Sailing (Jürgen und Elisabeth) und schon geht’s los.

14.00 Uhr wir laufen aus. In der Bucht von Marmaris haben wir achterlichen Wind, der nicht wirklich prickelnd ist, also fahren wir erst mal unter Motor raus. Kaum verlassen wir die Bucht, haben wir halben Wind und können segeln. 14 Knoten Wind und die Ambiente kommt bis auf 7,9 Knoten Fahrt – so haben wir uns den ersten Tag vorgestellt. Auf unserem Kurs nach Ekincik, kommt der Wind nach einer Weile achterlich mit etwas Welle, aber bis kurz vor unserem Ziel, können wir segeln.

16.50 Uhr wir sind in der Bucht und suchen einen geeigneten Ankerplatz. Der Platz, den uns Elisabeth empfohlen hat, ist belegt und die Yacht hat ihre Landleinen so gespannt, dass keiner mehr dazu liegen kann. Wir fahren um die nächste Nase – 5 Gullets. Noch ein Versuch. Hier liegt schon eine Gullet, die andere fährt gerade ihr Ankermanöver. Die Landleine wird von einem Crewmitglied im Dinghi gemacht. Nane fragt freundlich nach, ob man uns mit der Landleine helfen könnte. Klar kein Problem – das ist ein Grund, warum wir die Türkei lieben! Lauter hilfsbereite und nette Menschen.

Wir liegen mit 60 m Kette sicher vor Anker. ZR will schwimmen. Nane ist vor ihm im Wasser, sie will den Anker abtauchen. Die 20,6° C kosten echte Überwindung.  Jetzt gibt es endlich was zu essen. Pasta mit Gorgonzola-Sauce und Gurkensalat. Lecker.

Wir warten auf Infos von der 180°-Crew. Wir wollen uns morgen im Göcek-Golf treffen und dann zusammen weiter segeln. Heute werden wir nicht alt. Die Sonne geht unter und wir merken, dass wir zwei anstrengende Tage hinter uns haben.

Die Ambiente

Die Ambiente

Netsel Marina Marmaris

Netsel Marina Marmaris

Netsel Marina Marmaris

Netsel Marina Marmaris

Netsel Marina Marmaris

Netsel Marina Marmaris

Netsel Marina Marmaris

Netsel Marina Marmaris

Netsel Marina Marmaris