Dienstag, 14.09.2021 | Bozukkale – Ciftlik | 16,95 nm

Wie üblich beginnt der Tag mit frischem Kaffeeduft – Danke ZR. Heute haben wir keine große Lust auf Frühstück. Nane isst Joghurt mit Banane, Dirk Müsli und ZR ein Schinkenbrot – das war’s. Dafür gehen wir nochmal ausgiebig schwimmen. „Stellt Euch vor, nächsten Dienstag im Büro denkt ihr an diesen Moment“ – Motivation pur. Um 11:30 Uhr machen wir alles klar zum Ablegen und laufen aus. Tschüss bis zum nächsten Jahr. Da wir ja auf der „Chill-Tour“ sind, die ZR gebucht hat, setzen wir auch bei wenig Wind die Genua, um mit achterlichem Wind  zu cruisen. Dirk sorgt für die musikalische Untermalung – schön.

Um 15:30 Uhr machen wir am Steg vom Deniz-Restaurant fest und freuen uns, dass wir heute ein wenig mehr Zeit haben – also mindstens zwei mal schwimmen – denkt an den nächsten Dienstag im Büro bzw. Homeoffice.

Um 16 Uhr bekommen wir Nachbarn, die Happy Day von GMM acht neben uns fest, Nane gibt die Muring rüber und Dirk zeiht los, um ein Dondurma für unsere Crew zu besorgen. Letzte Woche war die GMM noch mit Sabine unterwegs… Gegen 17 Uhr beginnt es zu gewittern, Dirk nimmt die Andiamo vom Strom und wir machen alle Luken dicht. Ein Blitz schlägt in den Hügeln ein und es beginnt im Wald zu brennen. Sofort wird die Feuerwehr alarmiert, aber Gott sei Dank, löscht der Regen das Feuer schnell wieder. Seit 7 Monaten hat es hier nicht mehr geregnet – Hassan meint nur „Halleluja“.  Um 19 Uhr gehen wir im Regen zum Essen. Dirk bestellt wie immer Chicken Kavurma, ZR entscheidet sich für Lamb-Chops und Nane für Garnelen – lecker. Nach ein paar Cay nehmen wir noch Eiswürfel mit an Bord, denn auch der Raki muss mal getrunken werden, schmeckt.

Bozukkale

Bozukkale

Bozukkale

Gewitter

Gewitter

Gewitter

Gewitter

Ciftlik

Ciftlik

Ciftlik

Ciftlik

Ciftlik

Ciftlik

Ciftlik

Ciftlik

Ciftlik

Ciftlik

los nach Ciftlik

los nach Ciftlik

los nach Ciftlik

los nach Ciftlik

los nach Ciftlik

los nach Ciftlik

los nach Ciftlik

los nach Ciftlik

los nach Ciftlik

los nach Ciftlik

los nach Ciftlik

los nach Ciftlik

los nach Ciftlik

Montag, 13.09.2021 | Sögüt – Bozukkale | 18,39 nm

Es riecht nach Kaffee – der Duft zieht durch’s Schiff und weckt Nane und Dirk. ZR ist ganz aus seinem Konzept gebracht, er wollte Kaffee trinken und gemütlich schwimmen, wir sind für ihn eindeutig zu früh am Start.

Nane macht Omelett mit Schinken und Käse für die Jungs wir können es gemütlich angehen, der Wind kommt erst gegen Mittag und unser Platz am Jetty von Mustafa ist reserviert. Wir holen noch 2 5-Liter-Kanister im Market und ein paar Eier, Tomaten und Gurken. Nane lässt „Dondurma-Money“ im Market für Öykü und Deniz, dass sie sich ein Eis bei der Tante holen können. Wir trinken noch zwei, drei Cay, bezahlen die Rechnung vom Vorabend, verabschieden uns bis zum nächsten Jahr und machen die Andiamo klar zum Ablegen. Um 11:30 legen wir ab und setzen in der Ausfahrt der Sögüt Bucht die Segel. Es ist nicht viel Wind angesagt und wir wollen, das beste herausholen und kreuzen gegenan aus dem Yesilova Golf. Wir bekommen mit 8-9 Knoten scheinbarem Wind immerhin 4 Knoten Fahrt – Chill-Modus.

Um kurz vor halb drei haben wir das Kap des Yesilova Golfs erreicht und der Wind schläft fast komplett ein und kommt dann statt aus West plötzlich aus Südwest. Wir bleiben geduldig und nutzen den Wind der da ist. In der Zwischenzeit gönnen wir uns ein Stück von Thomas Toblerone, die er vergessen hat – Danke dafür. Auf der Höhe von Mersin Burun nimmt der Wind wieder zu und wir werden wieder schnell – 8 Knoten SOG – cool.

Nach dem Kap Karaburun können wir abfallen und cruisen wieder gemütlich mit 4,5 Knoten Fahrt und achterlichem Wind Richtung Bozukkale.  Um 16 Uhr machen wir am Jetty fest gönnen uns einen Anleger und gehen erst mal schwimmen. ZR hätte das Wasser wärmer erwartet, aber trotzdem ist er der Meinung, dass es einen Tick wärmer ist als Pfingsten. Dirk findet es auch kalt, aber nächsten Montag hat er keine Option mehr zum Baden, also rein ins Wasser.

Nach und Nach füllt sich der Jetty und wir beobachten spannende Anlegemanöver – Dirk springt gleich los und hilft am Steg – er ist in seinem Element.

Wir gönnen uns zum Sonnenuntergang noch einen Drink und gehen um 19. 30 Uhr zum Essen. Diesmal verzichten wir auf die Meze und bestellen uns einen gegrillten Levrek für 3 Personen, Salat und Pommes – lecker. An Bord denken wir an Thomas und hängen die Lichterketten auf. Dirk hat Eiswürfel organisiert und wir nehmen einen Raki als Absacker und hören Mike Oldfield – extra für ZR. So richtig alt werden wir heute nicht, die Sternbilder bekommen wir auch nicht zusammen und beschließen deshalb einfach ins Bett zu gehen.

Sögüt

auf nach Bozukkale

Sögüt Untiefe

auf nach Bozukkale

auf nach Bozukkale

auf nach Bozukkale

auf nach Bozukkale

auf nach Bozukkale

auf nach Bozukkale

auf nach Bozukkale

auf nach Bozukkale

auf nach Bozukkale

auf nach Bozukkale

auf nach Bozukkale

auf nach Bozukkale

auf nach Bozukkale

auf nach Bozukkale

auf nach Bozukkale

auf nach Bozukkale

auf nach Bozukkale

auf nach Bozukkale

auf nach Bozukkale

auf nach Bozukkale

Sögüt

fürs Alter?!

Kam via Dolmus ;-)

Andiamo neu gemacht

Andiamo neu gemacht

Andiamo neu gemacht

Andiamo neu gemacht

Samstag, 11.09.2021 | Datca – Sailors Paradise | 16,38 nm

Die Nacht war kurz. Der Wecker von Thomas bimmelt schon früh um 7.00 Uhr und unser Großer beginnt zu packen. Er und Alex gehen heute von Bord und fahren mit der Fähre nach Bodrum – noch eine Nacht in einem Luxus-Hotel und shoppen, bevor es wieder nach Hamburg geht – es sei Ihnen gegönnt.

Um 8.00 Uhr verabschieden wir uns und hoffen auf ein baldiges Wiedersehen. Danach machen die Andiamo klar, ZR bezieht seine Kabine und auch Nane bezieht die Betten frisch für die letzte Woche. Unser Nachbar wollte um 8.00 Uhr ablegen, aber es ist noch niemand an Deck zu sehen. Wir sind zwischen Motoryacht und der Beneteau so eingeklemmt, dass einer ablegen sollte, dass wir raus kommen. Auch die Motoryacht wollte heute früh raus – aber niemand hat den Begriff früh konkretisiert. Nane geht in der Zwischenzeit zum Migros einkaufen.

Unser Nachbar auf der Beneteau taucht an Deck auf und ist sich unschlüssig, ob er ablegen will oder nicht. Er hat Sorge wegen dem Wind, der kommen soll. Nane fragt, wo der denn hin will. Er möchte nach Orhaniye, bei achterlichem Wind ja kein Problem. Wir sind gestern aus Orhaniye ja auch hierher gekommen. Er ist ganz irritiert, dass wir unter Segel die Strecke zurück gelegt haben. Er entscheidet sich also noch einen Tag in Datca zu bleiben und jetzt warten wir auf die Crew der Motoryacht, die aber wiederum auf Customs-Papiere wartet. Dirk wird nervös, denn sogar im Hafen von Datca bläst der Wind mittlerweile heftig. Es sind 20 Knoten angesagt.

Kurz vor 11 Uhr haben wir keine Geduld mehr auf wen auch immer zu warten und entscheiden uns, uns zwischen den beidn Booten herauszudrücken, was auch wegen der beiden Ankerketten, die uns den Weg versperren, etwas knapp werden könnte. Mit Hilfe der beiden Crews schaffen wir es ohne Schaden raus. Nane hat ihre Segeljacke an und der Wind bläst frisch mit 25 Knoten aus West. Wir setzen die Genua nur gerefft und haben sofort 7,5 Knoten Fahrt über Grund. So cruisen wir unserem Ziel in Kocabahce Koyu entgegen. Der Wind nimmt zwar etwas zu, ebenso die Welle, aber wir können problemlos segeln. Dirk meint, die Einschätzung der anderen Segler in Datca, die alle einen Tag länger im Hafen bleiben wollten, hat ihn schon irritiert. Um 13.30 Uhr segeln wir in die Bucht und Dirk darf bei starkem Seitenwind anlegen.

Wir sind froh angekommen zu sein und gönnen uns erst mal als Anleger Brot, Käse, Tomaten und Salami, gefrühstückt haben wir heute früh nicht.

Nane schreibt mit Mahmut, wie wir das Problem mit der Ankerwinsch lösen und bekommt die Info, dass uns morgen eine neue Fernbedienung nach Sögüt geschickt wird – passt. Dirk und ZR werden das schon hinbekommen.

Wir gehen schwimmen und genießen das Wasser. Der Wind ist zwar frisch und man fröstelt, wenn man aus dem Wasser kommt, aber zu Hause haben wir keine Gelegenheit mehr schwimmen zu gehen, also ab ins Wasser. ZR kocht Kaffee und wir chillen durch den Nachmittag. Nane und Dirk gehen zum Familiy Cay und danach wollen wir noch eine Runde schwimmen. ZR will die ersten zwei Wochen von uns aufholen, indem er doppelt so viel schwimmt. Neben uns macht eine Motoryacht fest und am späten Nachmittag kommt noch eine Yelkenli Ycht rein, die beim Anlegen quer kommt und der Motoryacht mit dem Anker einen fetten Schrammen in den Bug fährt. Der Skipper bleibt davon unberührt und gibt Gas, vor und zurück, Dirk hilft am Jetty, bis auch dieses Boot sicher am Steg liegt.

Zum Abendessen gönnen sich ZR und Nane Bonefilet – sehr lecker – und Dirk entscheidet sich für Chicken. Wir beschließen, hier morgens auch noch zu frühstücken – nach der Abenteuer-Woche von Thomas und Alex, kommt jetzt die Chill-Woche mit ZR.

Tarek bittet Dirk, ob er mit unserem Laptop helfen könnte, die Webcam anzuschließen. Nane geht ins Bett und die Jungs sind bis kurz vor Mitternacht beschäftigt, aus der Ferne greift noch der “Webcam-Spezialist” Remote auf unseren Laptop zu – Dirk hat schon Sorge, dass danach Bilder und die Navigation fehlen. Das Ergebnis ist leider nicht befriedigend, man kann von außen nicht auf die Webcam zugreifen, also wird das Problem vertagt und auch ZR und Dirk verschwinden in den Kojen.

noch in Datca

noch in Datca

noch in Datca

noch in Datca

noch in Datca

noch in Datca

noch in Datca

noch in Datca

noch in Datca

noch in Datca

noch in Datca

noch in Datca

noch in Datca

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auf nach Kohcabahce

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noch in Datca

noch in Datca

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