Donnerstag 04.06.2015 | Boynuz Bükü – Tersane | 5,73 nm

8.30 Uhr | ZR kocht Kaffee und geht schwimmen, Micha auch. Nane liest und der Skipper schläft noch. Micha holt frisches Brot und Nane macht Käse-Rührei à la Evelyn. Wir frühstücken, versuchen ins WLAN zu kommen, was auch gelingt, aber es gibt keinen Internetzugriff. Schade, also muss unsere Berichterstattung weiter warten.

10.00 Uhr | Nane regt sich über eine deutsche Männer-Crew auf, die die Damentoiletten verunreinigt hat. AAAHHH. Sie sagt das den Jungs auch direkt, aber es tangiert sie nicht wirklich. Wir spritzen das Cockpit aus.

10.30 Uhr | Die Yacht neben uns will ablegen und fängt sich die Muring ein. Das Rettungs- und Reparatur-Manöver nimmt 1 Stunde in Anspruch – jetzt ist alles wieder gut.

11.30 Uhr | Wir machen uns klar zum Auslaufen – weit haben wir es heute nicht, knapp 3 nm liegen vor uns, also können wir es ruhig angehen lassen: Yavas Yavas. Wind ist auch keiner zu erwarten, also hoffen wir einfach, dass kein Regen kommt, wie vorhergesagt.

12.00 Uhr I Draußen angekommen spielen wir ein wenig mit der Genua, wir haben ja Zeit. Mit 3,5 Knoten „cruisen“ wir durch die Bucht. Es kommt etwas „Abschiedsstimmung“ auf…das letzte Mal, dass wir in diesem Urlaub nicht in einer Marina anlegen. Morgen müssen wir in die ECE SARAY Marina und die ANDIAMO wieder abgeben. Aber in 78 Tagen werden wir sie in Marmaris ja schon wieder übernehmen ;-) Es kommt noch etwas Wind auf und Nane schafft allein mit der Genua über 7 Knoten. Wir kreuzen an der Insel Tersane vorbei und kehren dann um, um die Einfahrt der Tersane-Insel anzusteuern.

13.15 Uhr | Wir liegen am Steg der Tersane-Bucht. Nach einem Anleger gehen wir erst mal schwimmen, chillen und genießen diese ruhige Bucht. Seit unserem letzten Besuch in 2010 hat sich einiges verändert. Der Schwimmsteg ist modernisiert, die Anlage wirkt gepflegter, die Toiletten sind moderner. Wir fragen nach Dondurma und bekommen jeder 2 Kugeln Eis im Glas – auch nicht schlecht.

16.00 Uhr | Wir waren noch mal im Wasser und ZR macht einen Kaffee. Dirk und Micha gehen auf Expedition und kommen mit Bildern von Schildkröten, Eidechsen und Schafen zurück.

19.30 Uhr | Wir gehen essen. Nane und Micha wollen heute nur Salat zu den Meze. Wir bekommen noch einen Cay und trinken auf der Andiamo noch einen Raki um 22.00 Uhr verschwinden wir in die Kojen und freuen uns, dass die Wettervorhersage mit leichtem Regen auch heute nicht gestimmt hat.

Boynus Büku

Tersane

Tersane

unterwegs

unterwegs

unterwegs

unterwegs

FB Ankerwinch im Cockpi

unterwegs

unterwegs

unterwegs

unterwegs

unterwegs

unterwegs

unterwegs

unterwegs

unterwegs

unterwegs

Spritschleuder

unterwegs

unterwegs

unterwegs

unterwegs

unterwegs

unterwegs

unterwegs

unterwegs

unterwegs

unterwegs

Tersane

 

Mittwoch, 03.06.2015 | Coldwater Bay – Yacht Mola Restaurant Boynuz Bükü | 17,46 nm

8.20 Uhr | ZR trinkt seinen ersten Kaffee mit Blick in die Coldwater Bay. Wir werden langsam wach. Dirk pumpt das Schlauchboot noch ein wenig auf und wir lassen noch 20 Minuten den Motor laufen, um die Batterie etwas zu laden. MM schwimmt eine Runde und erklärt uns, das Wasser sei sehr erfrischend – aber keiner hat Lust auch in das kalte Nass zu springen.

9.10 Uhr | Dirk bringt uns auf 2 Mal an Land und wir laufen den Weg hoch zum Restaurant, um mit herrlicher Aussicht zu frühstücken. Wir speichern diese Aussicht in unseren Köpfen ab und verabreden und für nächsten Mittwoch 10.20 Uhr genau daran zu denken, wenn wir wieder im Job sind.

10.00 Uhr | Wir machen die ANDIAMO klar zum Ablegen. Ali Tuna macht unsere Landleine und Micha und Nane den Anker. Jetzt sind wir gespannt, was uns im Yacht Mola Restaurant in Boynuz Bükü erwartet. Nane hat gestern Abend noch reserviert. Hier sollten wir etwas Strom und Wasser welches angeblich frisch aus der Quelle kommt tanken – laut Bay Express ist das hier möglich.

11.00 Uhr I 3 Knoten Wind bringen uns nicht wirklich weiter beim Segeln, die Sonne drückt und langsam verzieht sich auch das düstere Wolkenbild, welches am Morgen noch über der Küste hing und heftig nach Regen aussah.

11.20 Uhr | Nane beschließt, dass wir die Segel setzen und versuchen aus 8 Knoten Wind so viel wie möglich rauszuholen. Mit 4 Knoten SOG kommen wir gemütlich voran.

12.00 Uhr | MM übernimmt das Steuer. Wir sind ca. in der Mitte des Fethiye Körfezi. SOG 4,5 Knoten und ETA 14.30 Uhr. Hoffentlich können wir heute noch baden, denn für morgen ist Regen angesagt.

13.30 Uhr I Noch 2 nm dann sind wir da – leider kein Wind im Göcek Golf…so werden wir halt direkt zum Anlegen fahren und den Tag noch etwas die Sonne genießen. Die Lage des Restaurants soll ja vielversprechend sein – wir werden berichten.

14.30 Uhr | Wir liegen am Jetty mit Strom und Wasser. Neben uns eine schwedische Eigneryacht. Nane macht erst mal Schafskäse-Päckchen als Anleger. Plötzlich stehen 16 Mountainbiker am Jetty – hier geht’s nicht weiter. Der Slang ist schwäbisch. Sie warten auf ein Boot, das sie abholt: Radwandern in der Türkei mit einer Gullet. Hört sich gut an. Hinter dem Jetty gibt es eine Badeleiter wir gehen eine Runde schwimmen, das Wasser ist herrlich.

Fahrräder

Fahrräder auf der Gullet

15.45 Uhr | Nane geht duschen und bringt auf dem Rückweg Dondurma für alle mit. Die Duschen sind toll, das Wasser ist heiß. Nane ist begeistert.

16.30 Uhr | Dirk und Micha machen sich auf eine Wanderung, finden aber weder den Wasserfall noch sonstige interessante und spannende Dinge. Die Jungs gehen noch mal schwimmen.

19.00 Uhr | Wir machen uns langsam auf den Weg zum Essen. Wie hier üblich gibt es nur Menü. Nane entscheidet sich für mit Käse gefüllte Aubergine, ZR nimmt eine Grillplatte, Dirk Köfte und Micha will einen großen Salat. Plötzlich ertönt ein lautes Brummen wie von einem Motorrad und Rauch steigt auf – ein Mitarbeiter geht in die Botanik und sprüht Rauch in das Schilf und in die Büsche gegen die Moskitos. Auf jedem Tisch steht schon türkisches „Autan“ als Service. Zwischen 50 und 60 TL zahlen wir pro Nase und 20 TL Strom stehen extra auf der Rechnung – Dirk findet, dass das vorher angekündigt werden sollte, oder im Bay Express vermerkt werden müsste, das Strom hier extra kostet – einfach kommentarlos auf die Rechnung ist nicht die feine Art.

viel Rauch…Hust

21.30 Uhr | Wir gehen zurück auf die Andiamo und trinken noch einen Raki. Die Nachbarn meinen, dass es laut Wetterbericht nach Mitternacht einen kurzen Regenschauer geben soll, Micha will es trotzdem draußen versuchen und hat Glück – es regnet nicht.

hat Angst vor uns...

unterwegs

unterwegs

unterwegs

unterwegs

unterwegs

unterwegs

unterwegs

unterwegs

unterwegs

unterwegs

unterwegs

unterwegs

unterwegs

unterwegs

unterwegs

unterwegs

unterwegs

unterwegs

unterwegs

unterwegs

unterwegs

unterwegs

unterwegs

unterwegs

unterwegs

unterwegs

unterwegs

unterwegs

unterwegs

 

Dienstag, 02.06.2015 | Sarsala Koyu – Coldwater Bay | 15,83 nm

8.00 Uhr | MM und ZR haben schon Kaffee gekocht und waren eine Runde in der Sarsala Bucht schwimmen. Wir decken den Frühstückstisch während ZR frisches Brot holt. Das Buchten-Brot hier ist „fluffig“ und riecht ein bisschen nach Kuchen. Warmes Brot mit Nutella – einfach genial. Nane versucht Ali Tuna von der Coldwater Bay zu erreichen, um einen Platz für heute zu reservieren, leider nimmt keiner ab. Gleich darauf läutet aber das Telefon, Ali ruft zurück und wir kündigen uns für den Nachmittag an. Wir sollen auf jeden Fall auf das blaue Dinghi warten und uns von niemandem sonst beim Anlegen helfen lassen – hier würde ein alter Mann versuchen Geld zu verdienen.

9.30 Uhr | Nane geht „einkaufen“ – offiziell gibt es hier keinen Market, wenn man aber nach Tomaten, Gurken, etc. fragt, kann man die von der Küchen-Crew abkaufen. Für 17TL (3€) haben wir wieder frisches Gemüse inkl. Knoblauch an Bord – lecker.

9.45 Uhr | Nane und Dirk gehen auch noch eine Runde schwimmen, danach machen wir das Schiff langsam klar zum Auslaufen.

11.20 Uhr | Wir setzen das Groß und die Genua mit 9 Knoten Wind aus SW können wir mit knapp 5 Knoten Fahrt Am Wind segeln – das Kap von Dökükbasi Burun werden wir ohne Wende nicht auf Anhieb schaffen, aber wir haben Zeit. ETA 14.30 Uhr.

13.15 Uhr | Der Wind schläft ein, das Meer ist spiegelglatt. Wir holen die Segel ein und fahren weiter unter Motor. Vorbei an den Inseln Karacören Adasi und Gemiler Adasi – eine traumhafte Kulisse. Von weitem sehen wir den weißen Strand von Ölüdeniz und biegen links ab in die Coldwater Bay.

14.15 Uhr | Ali Tuna kommt uns mit seinem Boot entgegen, sein Markenzeichen, den Strohhut hat er auch auf und begrüßt uns. Wir bekommen einen tollen Platz etwas abseits der Quelle näher zu seinem Anlegesteg hin, hier haben wir länger Sonne. Er weist uns super ein, sagt genau an, wo und wie der Anker fallen muss und macht uns die Landleine – ein echter Service.

15.00 Uhr | Nach einem Anleger gehen wir schwimmen. Das Wasser ist erfrischend aber nicht zu kalt ( Naja…). Wenn man Richtung Quelle schwimmt wird es immer kälter. Nane gibt auf und ZR traut sich am weitesten vor. Es sind viele Ausflugsboote da, die sich alle 30 Minuten abwechseln. Aus den Lautsprechern tönt, laute Musik und die Ansage, dass 5 Minuten in der kalten Quelle das Leben um 5 Jahre verlängert. Highlight eines jeden Ausflugsschiffes ist ein „Cliff-Springer“ – sie steigen auf einen Felsen und springen in die Bucht – dabei spielt jedes, wirklich jedes Boot lautstark den Titanic-Song von Celine Dion. Wir genießen die Sonne und kühlen uns regelmäßig im Wasser wieder ab.

16.30 Uhr | ZR macht Kaffee für alle und Dirk und MM machen sich auf eine Wander- und Fotosafari mit dem Dinghi. Nane liegt in der Sonne und liest. Ab morgen soll das Wetter schlechter werden, also noch mal Sonne tanken.

17.00 Uhr | Der letzte Ausflugsdampfer verzieht sich und es kehrt Ruhe ein.

18.45 Uhr | Micha und Dirk kommen zurück und haben schöne Bilder mitgebracht. Wir machen uns langsam fertig, um zum Essen zu fahren.

19.30 Uhr | Bei Ali Tuna gibt es als Meze Salat, Sigara Börek, Gemüseküchlein, Tsatsik, Oliven, gekochtes Gemüse und Brot. Micha und Nane bestellen sich einen gegrillten Gemüsespieß, Dirk Chicken Curry und ZR Lamm-Köfte. Jedes Essen kostet 60 TYL inkl. Vorspeisen – als Nachtisch gibt es Elma (Apfel) und Lokum. Wir kündigen uns für den nächsten Morgen zum Frühstück an. Wer abends hier zum Essen kommt, bekommt am nächsten Morgen ein kostenloses Frühstück.

22.00 Uhr | Wir trinken noch einen Raki und gehen nach und nach ins Bett. Ein Ausflugsdampfer auf Nachttour beschallt die Bucht bis ca. 23.00 Uhr, dann ist wieder Ruhe. Auf dem Kat neben uns feiern Engländer einen Geburtstag, das geht bis 2.30 Uhr morgens.

komische Wolken ?

komische Wolken ?

Unterwegs

Unterwegs

Unterwegs

Unterwegs

Unterwegs

Unterwegs

Unterwegs

Unterwegs

Andiamo

Sarsala Koyu

Na? Wo sind wir ?

Sarsala Koyu

Spinne

Solar

Flora

Fauna

Sarsala Koyu

Fauna

Sarsala Koyu

Sarsala Koyu

Fisch

Langusten

Sarsala Koyu

Sarsala Koyu

MM schwimmt

Sarsala Koyu

Sarsala Koyu

Sarsala Koyu