Samstag, 08.06.2024 | Kocabahce Koyu /Sailors Paradise – Sögut | 12,29 nm

ZR schläft länger als sonst und so kommt der erste Kaffee erst nach 8 Uhr in die Tassen. Die Hitze macht allen tatsächlich zu schaffen. Nane macht trotzdem Suzuk mit Eiern zum Frühstück und den Jungs schmeckt es trotzdem. Wir beziehen die Betten frisch und gehen eine Runde baden. Nane bezahlt die Rechnung von gestern Abend –  das Preisniveau ist wie in Ciftlik  – und verabschiedet sich schon mal von der Familie. Wir sehen uns erst im September wieder. Neben uns legt eine Sun Odyssey mit englischer Crew ab und hat ein Problem. Das Ruder lässt sich nicht bewegen. Mit vereinten Kräften kriegen wir sie zurück an den Steg und versuchen die Ursache für das Problem zu finden. Im Grunde genommen einfach – am Backbord-Steuerrad hat sich die Schraube zum Festmachen des Steuers festgefressen, so dass Lenkbewegungen nicht mehr möglich waren. Kaum gelöst legt die Crew auch wieder ab, so dass wir alles klar machen können, um raus zu gehen. Wir hoffen auf Wind. Zumindest ist er angesagt….

Als wir ablegen haben wir ein wenig Wind und kaum aus der Bucht setzen wir hochmotiviert die Segel. Elmar übernimmt das Ruder und kreuzt gegenan Richtung Atabol Burun. Kaum am Kap schläft der Wind ein. Wir müssen wieder mal motoren. Erst in der Mitte des Yesilova-Golfs können wir die Genua wieder setzen und mit achterlichem Wind Richtung Sögüt cruisen. Die Düse nach der Sögüt Adasi gibt uns nochmal richtig Schub und kurz nach 15 Uhr liegen wir wieder am Jetty von Captains Table und wieder neben der “Noss of Darts”, der Hallberg Rassy. Wir genießen den Nachmittag, schwimmen, hören Musik, gehen duschen und gönnen uns einen Sundowner. Das Abendessen in Captains Table ist wie immer köstlich und Öykü unterstützt im Service. Dirk sagt immer zu ihr „Smile or swim.“ und sie entscheidet sich für swim und lacht. Öykü möchte unsere WhatsApp-Nummer, um englisch schreiben zu üben, das machen wir doch gerne. Nach dem Essen machen wir einen Spaziergang durch den Ort, schlendern einmal beim Octopus vorbei, sagen Oktay hallo und laufen zu der kleinen Bar gegenüber von Irems Market, die aber schon geschlossen hat. Zurück an Bord gönnen wir uns einen letzten Raki und gehen in die Kojen…

Kocabahce Koyu

Sailors Paradise

Sailors Paradise

Sailors Paradise

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Sailors Paradise

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Sailors Paradise

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Dienstag, 04.06.2024 | Sögüt – Kurucabükü | 13,01 nm

In der Nacht hatten wir ein paar Moskitos, die uns den Schlaf geraubt haben und so kommen wir etwas langsamer in die Gänge. Der Kaffee von ZR als konstante Größe am frühen Morgen lässt uns wieder munter werden und so gehen Nane und Dirk erst mal in Irems Market, um die zwei vorbestellten Village-Breads abzuholen und Salat und Gemüse einzukaufen, weil heute geht es in eine Bucht. Der Salat, die Zucchini und die Gurken sind aus dem Garten der Familie und gerade erst geerntet – frischer geht es nicht. Wir kaufen noch einen 12er-Pack Sirma, denn von den in Marmaris 36 bestellten Flaschen, wurden nur 12 geliefert. Ozkan fährt uns die Flaschen mit seinem Motorroller an den Jetty – super lieb.

Immer wieder spannend, wie unterschiedlich der Verbrauch von Lebensmitteln ist, je nach Crew-Zusammensetzung. Kaffee und Salami sind auf diesem Törn die Renner, Obst und Joghurt wird kaum angenommen, so dass Nane sich hier fast allein darum bemühen muss – nur bei Kirschen ist ZR unterstützend dabei.

Wir motoren aus dem Yesilova-Golf und wundern uns über den fehlenden Wind. Schade. Kurz nach der Atabol Adasi kommt etwas Wind auf und wir setzen die Genua um mit gemütlichen 4 Knoten Richtung Kuruca Adasi zu segeln. Um 14.30 Uhr kommen wir in die Bucht, fast leer ist, nur zwei englische Yachten liegen frei schwojend vor dem Campingplatz und ein Motorboot hat mit Landleine auf der gegenüberliegenden Seite fest gemacht. Wir wollen auch frei schwojend ankern und werfen den Anker auf 15 Meter Tiefe. Mit 55 Meter Kette und 2000 Umdrehungen im Rückwärtsgang fahren wir den Anker richtig ein, um egal bei welchem Wind sicher zu liegen. Danach wollen wir erst mal ins Wasser. Die Temperaturanzeige der Pura Vida zeigt 25,6 Grad an. Wir denken, dass die Wahrheit bei 22 Grad liegt. Es ist herrlich zu schwimmen und bis auf ein paar Geräusche vom Campingplatz, wo man sich auf den Saisonstart vorbereitet und zwischendrin mal hämmert und klopft, liegen wir hier sehr ruhig und ungestört.

Nane und Petra bereiten Salat mit Thunfisch und Schafskäsepäckchen vor – in allen Varianten: nur mit Zucchini für ZR, mit Zucchini, Paprika und Auberginen für Elmar, mit allem für Petra und ohne Aubergine für Nane und Dirk. Kann keiner sagen, dass die individuellen Wünsche der Crew nicht berücksichtigt wären. Dirk lässt die Drohne steigen und so vergeht die Zeit gechillt und entspannt. Die Schafskäsepäckchen brauchen mehr als eine Stunde im Ofen und als es endlich so weit ist, haben alle richtig Hunger.

Wir genießen den Sternenhimmel und gönnen uns ein oder auch zwei Absacker, bevor wir nach und nach in den Kojen verschwinden.

...unterwegs

Kaffee...oft und viel

dann baden

Kuruca Bükü

Kuruca Bükü

Kuruca Bükü

Kuruca Bükü

Kuruca Bükü

Kuruca Bükü

PuraVida

PuraVida

PuraVida

PuraVida

Kuruca Bükü

Kuruca Bükü

Kuruca Bükü

Kuruca Bükü

Kuruca Bükü

Kuruca Bükü

Kuruca Bükü

Kuruca Bükü

Kuruca Bükü

Kuruca Bükü

Sögüt

Sögüt

Sögüt

Sögüt

Kuruca Bükü

Kuruca Bükü

Kuruca Bükü

Montag, 03.06.2024 | Karasüleyman Bükü – Sögüt | 19 nm

Nane ist kurz vor 7 Uhr wach und setzt einen Hefeteig für Pfannenbrot an, weil wir sonst kein Brot zum Frühstück haben. Das traditionelle Buchtenfrühstück mit Pfannkuchen ist für 3 von 5 Crewmitglieder eher unattraktiv – aber wir stellen uns ja auf die Bedürfnisse aller ein. Gegen 8 Uhr ist der Teig so weit, dass er in die Pfanne wandern könnte. Problem 1: Wir haben keine beschichtete Pfanne. Problem 2: Die Pfanne ist zu groß für den Herd, denn sie sitzt nur mit einer Stelle auf der Gasflamme, so dass man sie immer wieder drehen muss. Wir testen die Variante in der Pfanne, mit ein paar dunklen Stellen und entscheiden uns für den Test im Ofen, der viel besser gelingt. Da die Pfanne nun schon in Benutzung ist, kriegen die Jungs noch Spiegeleier zum Frühstück. Wurst und Käse gehen gut, Obst wird nur sparsam angenommen – so hat jede Crew ihr Besonderheiten.

Nach dem Frühstück gehen wir erst mal schwimmen, einfach herrlich wir haben die große Bucht für uns alleine und das Wasser ist hier mit Abstand am Wärmsten. Nane versucht ihre Rückenschmerzen mit Schwimmen zu bekämpfen, zumindest wird es nicht schlimmer.

Wir chillen den Vormittag an Bord, hören Musik und Dirk lässt nochmal die Dohne steigen. Heute wollen wir nach Sögüt zu Captains Table. Die Reservierung wurde über WhatsApp bestätigt, so dass wir auf Wind warten können, auch wenn das Warten kaum zum Erfolg führt.

Gegen 12.30 Uhr holen wir den Anker auf und cruisen aus der Bucht, vorbei an der Luxus-Yacht, die gestern am späten Abend noch reinkam. Erst mit dem Fernglas erkennen wir den Namen „AMOA“ sie gehört einem Scheich und kostet laut Internet 129 Mio Dollar. Man gönnt sich ja sonst nichts. Wir setzen das Großsegel und die Genua um aus dem Hisarönü raus zu kreuzen und dann Richtung Yesliova-Golf abzubiegen. Elmar übernimmt das Steuer und wir starten bei gemächlichen 3 Knoten Fahrt. Nane meint, bei 5 Knoten gibt es ein Efes, revidiert kurz darauf und erhöht auf 6 Knoten, denn Elmar gibt plötzlich Gas. So kriegen wir bei 12 -19 Knoten Wind 6 bis 6,5 Knoten Fahrt aus der Pura Vida – das ist genau der Spaßfaktor, auf den es ankommt. Nane macht sich zwischendurch mal lang – die Kreuzschmerzen sind noch nicht wirklich besser geworden. Erst als sie in der Koje wahrnimmt, dass es langsamer wird, kommt sie an Deck denn leider hat der Wind keine Lust mehr und bei der Durchfahrt zwischen der Untiefentonne Atabol Adasi und dem Festland starten wir dann doch den Motor und holen die Genua ein. Der Wind kommt nicht wieder und so cruisen wir durch den Yesliova-Golf. Nane nutzt die Zeit, um aus den restlichen Nudeln vom Vorabend Schinkennudeln als Mittagssnack zuzubereiten. Gegen 16.30 Uhr legen wir an und freuen uns Sabit und seine Familie wieder zu sehen. Neben uns liegt ein englisches Pärchen mit der “Noose of Dart”, einer Hallberg Rassy, die wir schon öfter in diesem Revier getroffen haben. Nach dem Anleger gehen wir erst mal schwimmen, das Meer hier ist nochmal wärmer, so dass es kaum mehr Überwindung kostet ins Wasser zu gehen. Wir schwimmen, unterhalten uns mit dem Skipper der Noose of Dart und genießen den späten Nachmittag. Die Crew freut sich über die Duschen und bevor wir zum Essen gehen, gönnen wir uns noch einen Sundowner-Drink. Das Abendessen ist wie immer sehr lecker und bis jetzt am preiswertesten von allen Restaurantbesuchen. Zurück an Bord verabschiedet sich Nane zwecks Rückenschmerzen in die Horizontale und die Crew gönnt sich noch den ein oder anderen Absacker an Bord.

Ventilator PV

ZR seine Putzfrau

Karasüleyman Bükü

Karasüleyman Bükü

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Karasüleyman Bükü

Karasüleyman Bükü

Karasüleyman Bükü

Karasüleyman Bükü

...unterwegs

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Pura Vida

Karasüleyman Bükü

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Karasüleyman Bükü

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Karasüleyman Bükü

Pura Vida

Ankercheck

Ankercheck

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