Montag, 28.05.2012 | Tomb Bay – Coldwater Bay | 16 nm

Tomb Bay 36°41’43.83″N 28°51’50.87″E – Coldwater Bay 36°33’47.30″N 29° 4’55.81″E

Gestern sind wir alle sehr schnell nach dem Aperol Sprizz in der Koje verschwunden – heute war Ausschlafen angesagt. Naja um 8.00 Uhr haben wir den ersten Kaffee gekocht. Ö hat gestern mit Ali Tuna von der Coldwater Bay telefoniert. Vor 17.00 Uhr dürfen wir nicht da sein, weil die Bucht dann noch von Ausflugsbooten belegt ist. Zum Frühstück gab es einen frisch gepressten Orangensaft – hier schon mal ein herzliches Dankeschön an Hermann und seine Crew – ohne Eure Orangen, hätten wir keinen frisch gepressten Saft! In Euren Tüten haben sich all die Dinge befunden, die Nane vergessen hat einzukaufen.

Vor 12.00 Uhr werden wir nicht auslaufen – also Yavas Yavas ( nein nicht Wolfgangs Boot..) – erst mal alles langsam angehen lassen.

12.10 Uhr Wir laufen aus, T zuerst, er setzt die Segel und scheint einen Umweg zu segeln, wir wollen noch etwas „Strom“ produzieren und nutzen die Passage durch die Inseln durch. Es ist mehr Wind als angesagt, aber es hat Wind ;-)

13.00 Uhr Wir setzen die Segel, Maschine stopp, Inverter aus, Kühlschrank runtergedreht – wir segeln!

15.10 Uhr  Nane hat Hunger und macht Pasta al burro e parmigiano für alle. Lecker. Der kalte Wind und etwas Warmes im Bauch – schönes Gefühl.

16.20 Uhr Segel bergen, Motor an, Inverter an, Kühlschrank hochdrehen – wir sind fast da. Kurz vor 17.00 Uhr laufen wir in die Bucht ein und bekommen die beiden Liegeplätze direkt vor der kalten Quelle, genau wie das letzte mal. Bei 18°C Wassertemperatur möchte keiner von uns baden, aber es ist schön hier. Als Anleger gibt es erst mal einen Aperol Sprizz und danach Kaffee, Tee und Kekse von Micha zubereitet.

18.30 Uhr Dirk und MM machen das Dinghi klar (erst mal mehr Luft rein), damit wir zum Restaurant-Steg kommen. T telefoniert mit seinem Vercharterer und bestellt ein Technik-Team nach Kalkan, weil seine Instrumente etwas spinnen. Wir bekommen den Tipp rechtzeitig in Kalkan einzulaufen, denn der Gemeindehafen ist klein. Also müssen wir unser Timing für morgen modifizieren. Abfahrt 9.00 Uhr ist angesagt. Wir haben 31 Meilen vor uns (ca. 6 Stunden).

19.45 Uhr  Wir werden abgeholt und können uns das Paddeln ersparen, der Weg auf den Berg in das Restaurant ist wie immer ganz schön anstrengend, aber der Ausblick von dort ober entschädigt für alle Anstrengungen die man bis hierher unternommen hat. Der Service und das Essen ist wie immer hervorragend, Preis Leistung stimmt mit Sicherheit auch wobei in dieser Region jeder automatisch das „Menu“ nehmen muss, heisst Vorspeisenauswahl, Hauptspeise und etwas Nachtisch, das alles für ca 35-45 TL pro Person zzgl. Getränke.

Bei Ali Tuna in der Coldwater Bay kann man kostenlos frühstücken, allerdings erst ab 8.30 Uhr, wenn man vorher zu Abend isst. Das wollten wir mal testen, aber der Hinweis von Ali das doch mehrere nach Kalkan wollen, hat uns dazu veranlasst schon um 8.00 Uhr auszulaufen, also ab in die Koje.

Nomad Restaurant

Blick in die Tomb Bay

Katze geht Gassi

Blick in die Tomb Bay

Nomad Restaurant

das Schiff der "kleinen Crew"

Blick in die Tomb Bay

Chart Navigator

Pfingsttörn 2012

Unterwegs

Unterwegs

Unterwegs

Unterwegs

Unterwegs

Die Ambiente

Pause...

Restaurant von Ali Tuna Coldwater Bay

Coldwaterbay

Coldwaterbay

Coldwaterbay

Coldwaterbay

Coldwaterbay

Coldwaterbay

Unsere Flagge...

Die Flaggen der "kleinen Crew" ???

Coldwaterbay

Coldwaterbay

Coldwaterbay

Coldwaterbay

Coldwaterbay

Sonntag, 27.05.2012 | Ekincik Ankerbucht – Tomb Bay Nomad Restaurant | 31 nm

Ekincik 36°48’5.11″N 28°31’49.99″E – Tomb Bay 36°41’43.83″N 28°51’50.87″E

Die “letzte Crew” trifft auf die kleine 180° Crew. Hier ist ja nun auch MM an Bord und wird zu uns “umsteigen”. MM ist ja erst gestern spät abends eingetroffen und hat dann die Nacht bei T&Ö auf dem Boot in Fethiye verbracht, während wir mit der Ambiente schon  ausgelaufen sind und die Nacht in der Bucht von Ekincik verbracht haben.

Zur Begrüssung unserer “kleinen befreundeten Crew” haben wir doch tatsächlich extra in Stuttgart auf dem Wasen noch 2 Lebkuchenherzen anfertigen lassen…Die Bilder sprechen für sich..  ;-)

Für wen das wohl ist??

Für wen das wohl ist??

Für wen das wohl ist??

7.00 Uhr – ohne Wecker sind Nane und ZR wach. ZR kocht Kaffee (sehr stark) und Nane fängt  an das Frühstück zu machen. Rührei mit Frühlingszwiebeln. Frisch aufgebackenes Brot, Tomaten, Schinken und Frischkäse stehen auf dem Tisch. Ein Glas O-Saft für alle. Jetzt steht auch der Skipper auf…

Um 8.30 Uhr machen wir die Ambiente klar zum Auslaufen. ZR schwimmt, um die Landleine zu lösen. 18 °C Wassertemperatur – wir sind stolz auf ihn! Wir holen die 60m (bei 7m Wassertiefe) Ankerkette ein. Nane will Standgas geben und gibt aus versehen einen richtigen Schub – da schimpft der Skipper. Die Längenmarkierungen der Kette (farbige Kabelbinder) verhaken sich in der Ankervinsch, aber unsere Technik-Experten lösen das Problem recht zügig.

T. ruft an und braucht die Koordinaten unseres heutigen Ziels. In Fethiye ist kein Bay Express zu bekommen. Wir freuen uns, unseren MM heute  Nachmittag an Bord zu bekommen und alle endlich wieder zu sehen. So eine winterliche Segelpause ist (zu-) lang.

Wir sind erst mal unter Motor unterwegs – no wind. In der Höhe von Baba Adasi kommt Wind auf. Wir setzen die Segel! 6 Knoten sind eine angenehme Reisegeschwindigkeit. In der Bucht von Fethiye lässt der Wind nach. Wir holen die Genua ein. Dann macht Nane etwas zu essen. Gebratene Nudeln und Bauernsalat – sobald sie in der Kombüse ist, kommt im Normalfall Wind. So auch diesmal. Nur mit der Genua und achterlichem Wind machen wir 5 Knoten und essen erst mal gemütlich.

Im Göcek-Golf bekommen wir noch mal 6 Knoten Speed – direkter Kurs auf das Nomad-Restaurant. Wir sind das zweite Schiff am Steg. T und Ö und MM sind mit der Youpi noch nicht da. Wir legen an. Nane macht die Muring. Es ist 14.30 Uhr – wir freuen uns auf die anderen.

Dirk und ZR gehen zum Barber, der will aber 40 TL. Dirk als Schwabe lässt das bleiben. ZR kann aber seine „Langhaar“-Frisur nicht länger ertragen. Er gönnt sich den Spaß.

17.30 Uhr Jetzt kommt endlich die Youpi in die Bucht. Nach der Muring-Leine muss man erst tauchen. Aber jetzt liegt sie sicher neben uns. Um 19.00 Uhr gehen wir zum Essen. Wie in dieser Region üblich kann man die Hauptgerichte nur als „Menü“ bestellen inkl. Starters und Beilagen. Das Essen ist lecker, wenn auch etwas teuer – das ist die Gegend. Jetzt trinken wir den letzten Cay und gehen auf unsere Ambiente – ich habe einen Aperol Sprizz als Absacker versprochen…

Nomad Restaurant

Nomad Restaurant

Nomad Restaurant

Youpi

Anleger

Tomb Bay

Tomb Bay

Tomb Bay

Tomb Bay

Tomb Bay

Tomb Bay

Tomb Bay

Tomb Bay

Tomb Bay

Tomb Bay

Fenderaussenfahrer

Fenderaussenfahrer

Fenderaussenfahrer

Fenderaussenfahrer

Fenderaussenfahrer

Tomb Bay

Tomb Bay

Tomb Bay

Tomb Bay

Tomb Bay

Tomb Bay

Tomb Bay

Tomb Bay

Tomb Bay

Das Schiff der "kleinen Crew"

Samstag, 26.05.2012 | Marmaris Netsel Marina – Ekincik Ankerbucht | 20,2 nm

Marmaris Netsel Marina 36°51’9.66″N 28°16’50.89″E – Ekincik 36°48’5.11″N 28°31’49.99″E

…aber erst werden wir nach einer kurzen aber hoffentlich entspannten Nacht nach dem Frühstück unser Gepäck in der Netsel Marina verstauen, das Transitlog im Phoenixbüro abholen, kurz die Ambiente IV aufsuchen (mal sehen was noch Verwertbares an Bord ist), Jürgen und Elisabeth besuchen und dann in die Stadt um im neu erbauten Tansas einen Grosseinkauf zu machen. Dies werden wir mit Sicherheit völlig routiniert durchziehen :-) , zumal der Tansas ja Yachtservice anbietet und den Einkauf bis an das Schiff liefert.

Unser Plan ist ja noch heute auszulaufen in die Bucht von Ekincik um dort zu Ankern…wir hoffen das wir den auch in die Tat umsetzen können!!

Wir werden berichten…

7.30 Uhr, der Wecker klingelt. Eigentlich sind wir alle trotz der kurzen Nacht relativ fit. Wir gehen einer nach dem anderen duschen, packen unser Gepäck zusammen und widmen uns dem leckeren Frühstücksbuffet. Das Hotel Dost ist relativ nah an der Marina, extrem sauber und scheint neu renoviert. Unser 3-Bett Zimmer war einwandfrei, das Frühstücksbüffet hatte alles, was das Herz begehrt und der Transfer zur Marina war inklusive – was will man mehr.

9.30 Uhr wir fahren zum Ponton N in der Netsel Marina, laden unsere Seesäcke aus und lagern sie bei Phönix zwischen. Dann begrüßen wir Jürgen und Elisabeth. Die zwei sind gerade dabei die Ambiente für unseren Törn vorzubereiten. In zwei Stunden können wir das Schiff übernehmen. Also machen wir uns auf den Weg in die Stadt, um erst mal Geld zu tauschen. Auf der Post bekommen wir den besten Kurs: 2,25 TL. Für die Bordkasse haben wir pro Woche und pro Person 150,- Euro einkalkuliert.
Mit gefüllter Bordkasse gehen wir zum Tansas. Den alten Tansas  gibt es nicht mehr. Der neue Tansas ist keine 2 Minuten weg, etwas kleiner, aber den Yacht-Service gibt es immer noch. ;-)

Wir kaufen ein: 610 TL geben wir aus und lassen uns mit dem LKW in die Marina fahren. Dirk und ZR hinten mit den 4 Einkaufswägen. Nane vorne neben Fahrer und Tansas-Mitarbeiter. In der Marina werden uns die Einkaufswägen an die Ambiente gefahren, man hilft uns , alles auf’s Schiff zu packen und das war’s. Eine bayerische Crew bringen wir auf die Idee, Ihre Einkäufe doch genauso geschickt zu lösen. Sie fahren mit dem LKW von Tancas gleich mit zurück in die Stadt.

Bunkern, Seesäcke auspacken, Übergabe mit Jürgen und Elisabeth, eine Besichtigung der Sundowner, warten auf’s Transitlog, ein kurzer Abschied von unseren Dreams of Sailing (Jürgen und Elisabeth) und schon geht’s los.

14.00 Uhr wir laufen aus. In der Bucht von Marmaris haben wir achterlichen Wind, der nicht wirklich prickelnd ist, also fahren wir erst mal unter Motor raus. Kaum verlassen wir die Bucht, haben wir halben Wind und können segeln. 14 Knoten Wind und die Ambiente kommt bis auf 7,9 Knoten Fahrt – so haben wir uns den ersten Tag vorgestellt. Auf unserem Kurs nach Ekincik, kommt der Wind nach einer Weile achterlich mit etwas Welle, aber bis kurz vor unserem Ziel, können wir segeln.

16.50 Uhr wir sind in der Bucht und suchen einen geeigneten Ankerplatz. Der Platz, den uns Elisabeth empfohlen hat, ist belegt und die Yacht hat ihre Landleinen so gespannt, dass keiner mehr dazu liegen kann. Wir fahren um die nächste Nase – 5 Gullets. Noch ein Versuch. Hier liegt schon eine Gullet, die andere fährt gerade ihr Ankermanöver. Die Landleine wird von einem Crewmitglied im Dinghi gemacht. Nane fragt freundlich nach, ob man uns mit der Landleine helfen könnte. Klar kein Problem – das ist ein Grund, warum wir die Türkei lieben! Lauter hilfsbereite und nette Menschen.

Wir liegen mit 60 m Kette sicher vor Anker. ZR will schwimmen. Nane ist vor ihm im Wasser, sie will den Anker abtauchen. Die 20,6° C kosten echte Überwindung.  Jetzt gibt es endlich was zu essen. Pasta mit Gorgonzola-Sauce und Gurkensalat. Lecker.

Wir warten auf Infos von der 180°-Crew. Wir wollen uns morgen im Göcek-Golf treffen und dann zusammen weiter segeln. Heute werden wir nicht alt. Die Sonne geht unter und wir merken, dass wir zwei anstrengende Tage hinter uns haben.

Die Ambiente

Die Ambiente

Netsel Marina Marmaris

Netsel Marina Marmaris

Netsel Marina Marmaris

Netsel Marina Marmaris

Netsel Marina Marmaris

Netsel Marina Marmaris

Netsel Marina Marmaris

Netsel Marina Marmaris

Netsel Marina Marmaris