02.09. Sailors Paradise – Orhaniye | 14,43 nm

9.00 Uhr | Wir werden durch jodeln und bayerische Volksmusik am Steg geweckt. SUPER! Irgendjemand hat Geburtstag und T. fragt sich, wie man schon um 09.00 Uhr morgens Sekt trinken kann. Nane macht Frühstück: Kaffee, Suzuk-Omelette, Schafskäse, Honig, Nutella, Himbeermarmelade, O-Saft…. lecker. Wir spülen und gehen erst mal schwimmen. Mitten in der Bucht vielleicht 500m weg vom Steg liegt ein rotes Schiff vor Anker. Wir schwimmen hin und zurück – T. nimmt das mit dem Sportprogramm sehr ernst ;-)

12.00 Uhr | Wir hoffen, dass um 13.00 Uhr etwas Wind aufkommt und wollen so kurz nach eins auslaufen. Ziel heute ist die Cennet Marine in Orhaniye, hier hat Nane für uns reserviert… wir werden erwartet, vorher wollen wir aber noch in der Marti Marina tanken…wenn es Diesel gibt

13.45 Uhr I wir sind draußen im Golf, es hat Wind. Wir setzen die Segel und gleiten mit knapp 7 Knoten durch den Hisarönü Golf, machen eine Halse nach der anderen und erfreuen uns am Segeln…kein Motorengeräusch, kaum andere Segler aber Wind – herrlich.

14.45 Uhr I Wir halsen noch immer…T. steht am Ruder und auch er scheint es zu genießen. Kaum Gegenverkehr oder andere Segler. In der Bucht liegt ein riesen Kahn AL MIRQAB 48 – mal schauen wer da so unterwegs ist. ETA 16.00 Uhr

15.50 Uhr I Wir sind vor der Marti Marina, Zeit die Segel zu bergen. Wir wollen noch tanken, einfach um sicher zu sein denn wir haben ja keine Motorstundenanzeige. Was für ein schöner Segeltag, der erste in diesem Urlaub mit richtig segeln.

16.05 Uhr | Wir haben die Fender draußen und wollen am Schwimmsteg der Tankstelle in Orhaniye anlegen. Der Tankwart kommt auf den Steg und ruft, dass Diesel aus ist – schon das 2. Mal passiert und das hier in der Marti Marina in Orhaniye – was soll das denn? Nane meint, dass das wohl keine gute Organisation ist und der Tankwart gibt ihr recht. Sobald der Wind weg ist, ist es drückend heiß, richtig heiß, unerträglich heiß.

16.30 Uhr | Wir liegen am Steg der Cennet Marine in Orhaniye und T. und Dirk spannen sofort das Sonnensegel auf. Nane macht einen Anleger mit Käse, Salami, Ekmek und Oliven. T. will danach sofort schwimmen – wir sind beeindruckt. Wir kühlen uns im Pool ab und legen uns auf die Sunbeds. Dirk schickt Nane zum Eis holen im Mama Market und nachdem wir das Eis genüßlich verzehrt haben, sind wir alle 3 kurz vor dem Einschlafen. T. findet sogar die neue Duschen hier richtig gut – Ziel erreicht.

19.30 Uhr | Wir gehen zum Essen. Nane und T. wollen heute nur vegetarisch. Es gibt Salat und vegetarische Casserole. Dirk entscheidet sich für Spaghetti Bolognese. Heute werden wir nicht alt. Wir sind etwas müde, um nicht zu sagen sehr müde. So schliessen wir die Augen im sehr warmen Orhaniye.

unterwegs

unterwegs

unterwegs

unterwegs

Catamaran NIKE

Catamaran NIKE

Catamaran NIKE

Catamaran NIKE

Catamaran NIKE

Catamaran NIKE

Catamaran NIKE

Catamaran NIKE

Catamaran NIKE

Catamaran NIKE

Regatta Punkt

unterwegs

Catamaran NIKE

Regatta Punkt

Catamaran NIKE

Catamaran NIKE

Catamaran NIKE

Catamaran NIKE

Catamaran NIKE

Catamaran NIKE

Sailors Paradise

Sailors Paradise

Sailors Paradise

Andiamo

Helmut

Helmut

 

01.09. Palamut – Sailors Paradise | 25,53 nm

8.15 Uhr I Nane erwacht, schaut auf die Uhr und dreht sich nochmal um – prima denn auch ich bin noch müde. Die erste Nacht mit T. an Bord, kein Geschnarche nix, es ist wie immer. Trotzdem kommen wir langsam in die Gänge und machen – T. ist ja an Bord – das erste richtige Frühstück auf der Andiamo.

9.00 Uhr I Klar Schiff, alles wird zum Auslaufen vorbereitet, wir müssen nur noch Strom einholen und fertig. So dackeln wir dann zum Abschied und zum „Hesap“ machen ins Adamik. Esin schläft noch und wird von Nane liebevoll aus dem Bett geholt ;-) Wir machen es kurz und schmerzlos und gehen an Bord zum Ablegen.

10.30 Uhr I Wir laufen aus, aufgrund des nicht vorhandenem Winds müssen wir motoren, erst gegen 12.45 Uhr als wir das Kap von Datca passieren und den Kurs auf 74° Richtung Sailors Paradise ändern können wir zumindest die Genua setzen, um mit 3,5 Knoten vor uns hin zu dümpeln – aber besser als motoren… (sogar unser „speed without target“-Mitsegler findet das „gechillte“ dahingleiten schön).

14.30 Uhr I T. hat das Ruder übernommen und Nane die Kombüse…es kommt ein leckerer Salat nach oben…Mahlzeit. Es ist noch immer Wind, wir cruisen mit 5 Knoten unserem Ziel entgegen – ETA 16.00 Uhr

15.30 Uhr I Der Salat war lecker und Dirk hat alles gespült und aufgeräumt (schööön). Wir haben sogar noch Wind und T. steuert das Boot brav Richtung Ziel Sailors Paradise.

16.10 Uhr I Wir bergen die Segel, das Halsen zwischen den Inseln bringt nicht wirklich etwas, die Wellen sind schneller als wir mit eingeschlafenem Wind. Motor an. Die Batterien sind schon wieder leer, trotz 3 Tage Landstrom und runtergedrehten Kühlschränken…ich denke hier wurde beim Anschließen und prüfen der Lima etwas verdreht oder vertauscht?! Die Landleinen sind klar, die Fender machen wir in der Bucht. Heute hat uns T. uns gut und entspannt ans Ziel gebracht.

16.30 Uhr | Nane macht ein Weißweinschorle als Anleger und danach gehen wir schwimmen. T. ist ohne murren und knurren mit dabei – schließlich will er ja das Trainingsprogramm für uns entwickeln ;-)

19.00 Uhr | Der Jetty ist voll. Helmut mit seinem Trimaran liegt auch hier und hat sich mit Uschi für das Abendessen zu uns an den Tisch setzen lassen. Zerrin ist krank und erkältet, macht aber die Meze-Erklärung für alle Tische. Nane erklärt ihr, sie soll sich mit Ada-Cay ins Bett legen, dafür hat sie aber leider keine Zeit.

22.00 Uhr | Wir haben lange gequatscht, Helmut hat uns von Flüchtlingsanstürmen auf ein paar kleinen griechischen Inseln erzählt, was für die Inselbewohner kaum zu organisieren ist. Nach dem letzten Cay, nimmt Nane noch etwas Eis mit und als Absacker gibt es einen Baileys bevor wir uns ins Bett verkriechen.

Gürcan beim Bügeln

Gürcan beim Bügeln

Helmut

Helmut

Miau

Sailors Paradise

Sailors Paradise

Sailors Paradise

Sailors Paradise

Andiamo

Andiamo

Andiamo

Sailors Paradise

Andiamo

Unterwegs

Unterwegs

Unterwegs

Libelle

Unterwegs

Libelle

Libelle

Libelle

Libelle

Libelle

29.08. Sailors Paradise – Palamut | 25,24 nm

Palamut – da wollen wir heute hin…

8.30 Uhr I Nane ist schon wach und weckt mich auch gleich, wir wollen heute nach Palamut und dort nicht allzu spät ankommen, Wind ist mit sagenhaften 0 Knoten vorhergesagt. Wir frühstücken ausgiebig Chocopops mit Milch – hoffentlich macht uns T. ein besseres Frühstück ;-) und machen die Andiamo klar zum Auslaufen.

9.45 Uhr I Der Abschied fällt nicht schwer, wir kommen ja noch mal wieder, nur Turgut werden wir nicht mehr sehen, er muss zurück nach Ankara. Der Mann der „ich falle aus dem Dhingi-Crew“ kommt angerudert, um ein Brot zu holen, er bedankt sich noch bei uns für die Hilfe und meint, man habe noch an Bord über sich selber gelacht, der Spruch „Why are you dry“ wird uns in Erinnerung bleiben. Zerrin scheint noch zu schlafen, daher verabschieden wir uns nur „gschwind“ von den noch Anwesenden und laufen aus…

10.30 Uhr | Wir haben keinen Wind. Der Tipp von Turgut, doch den Mastfuß zu streicheln, hat auch nichts gebracht. Wind – yok! Vielleicht wird das ja in der Bucht von Datca was.

12.00 Uhr I Immer wieder hat Nane die Eingebung man könnte segeln – jetzt haben wir es probiert und: Nix, Nullkommanix…also Segel wieder rein und weiter per Dieselwind. ETA 15 Uhr

13.00 Uhr | Wir passieren Ince Burun das Kap der Bucht von Datca und gehen auf 273° – der Wind geht mit und bleibt schwach gegenan. Irgendwann schläft er fast ganz ein, kaum Wellen, kaum Strömung, so haben wir bei kaum Drehzahl (geht ja nur gefühlt) trotzdem fast 6 Knoten Fahrt. ETA 14.45

14.20 Uhr | Palamut ist in Sicht und man sieht auf dem Wasser eine dunkelblaue Linie. Plötzlich kommt Wind auf und zwar richtig! 20 Knoten aus NW. Wir schauen uns an und fühlen uns ein wenig verschaukelt. Wind zum Segeln gibt es nicht, aber wenn es darum geht anzulegen, dann fängt er an uns zu ärgern. In der Einfahrt des Hafens sind wir sehr langsam und vorsichtig unterwegs, aber es werden uns immer noch 70 cm Wasser unterm Kiel angezeigt.

15.05 Uhr | Wir liegen im Hafen von Palamut. Der Harbour-Master freut sich uns zu sehen, denn im Hafen liegen nur wenige Schiffe. So wie an allen anderen Orten, die wir bis jetzt angelaufen haben, erzählt man uns, dass von den europäischen Segler dieses Jahr nur sehr wenige unterwegs sind. Vielleicht liegt es an der politischen Situation, an der Berichterstattung unserer Medien Anschläge der PKK oder an der Angst, syrischen Flüchtlingen zu begegnen. Keiner weiß es so genau, aber für die Menschen hier ist das schade, denn sie bestreiten ihren Lebensunterhalt von Seglern, wie uns. Aktuell ist das Preis-Leistungs-Verhältnis für uns auch noch phänomenal günstig, denn wir tauschen 1 Euro gegen 3,4 TYL – vor einigen Jahren haben wir nur 1,8 TYL für einen Euro bekommen.

15.30 Uhr | Wir fallen Gürcan uns Esin um den Hals und erzählen uns erst mal alles, was nicht warten kann. Esins Mann Salih kommt und meint, wir sollten beim Mittagstisch weiter sprechen… Es gibt gegrilltles Gemüse in Joghurt-Soße – wir könnten uns reinlegen….

16.30 Uhr | Jetzt erst mal einen Cay in Esins neuer Cafeteria und göttliche Cookies dazu (Mandel-Zimt) – wow. Noch ein kulinarischer Grund mehr, Palamut anzulaufen.

18.00 Uhr | Wir gehen zusammen baden. Das Wasser in der kleinen Bucht hinter dem Hafen ist erfrischend kühl und Dirk kostet es ein klein wenig Überwindung. Aber ist man einmal im Wasser, fühlt es sich herrlich an. Wir quatschen und lachen und sind froh, Zeit miteinander zu haben.

19.00 Uhr | Nach einer Dusche chillen wir ein wenig an Bord. Der Hafenmeister kommt zu uns an Bord und erzählt uns ein paar lustige Geschichten über Vorkommnisse im Hafen. Was interessant ist, dass nächstes Jahr die Hafeneinfahrt und der Hafen auf 4 Meter ausgebaggert werden soll und dass Duschen und Toiletten kommen sollen sowie Wifi.

20.00 Uhr | Dirk ist begeistert vom Vollmond und fotografiert. Wir gehen zum Essen und suchen uns ein paar Vorspeisen aus, die wir als gemischte Meze bestellen und entscheiden uns dann für Cökertme Kebap. Das Restaurant ist gut besucht. Die türkischen Urlauber haben den gleichen Geschmack wie wir.

21.30 Uhr | Nach dem Essen laufen wir einmal durch den Ort und gönnen uns danach in Esins Café noch ein paar Cay. So lecker die Kuchen auch aussehen, wir sind so satt….Esin kommt zu uns, es ist so schön einfach zu sitzen und zu quatschen…kurz vor Mitternacht verkrümeln wir uns zurück auf die Andiamo.

darauf freut sich jemand...

Andiamo

Vollmond

Andiamo

Vollmond

Vollmond

Adamik Restaurant

Adamik Restaurant

Adamik Restaurant

Vollmond

Sundowner

cool...

kuck kuck...

Vollmond

Vollmond

Vollmond

Vollmond

Vollmond

Vollmond

Vollmond

Vollmond

Vollmond

Vollmond