29.08. Sailors Paradise – Palamut | 25,24 nm

Palamut – da wollen wir heute hin…

8.30 Uhr I Nane ist schon wach und weckt mich auch gleich, wir wollen heute nach Palamut und dort nicht allzu spät ankommen, Wind ist mit sagenhaften 0 Knoten vorhergesagt. Wir frühstücken ausgiebig Chocopops mit Milch – hoffentlich macht uns T. ein besseres Frühstück ;-) und machen die Andiamo klar zum Auslaufen.

9.45 Uhr I Der Abschied fällt nicht schwer, wir kommen ja noch mal wieder, nur Turgut werden wir nicht mehr sehen, er muss zurück nach Ankara. Der Mann der „ich falle aus dem Dhingi-Crew“ kommt angerudert, um ein Brot zu holen, er bedankt sich noch bei uns für die Hilfe und meint, man habe noch an Bord über sich selber gelacht, der Spruch „Why are you dry“ wird uns in Erinnerung bleiben. Zerrin scheint noch zu schlafen, daher verabschieden wir uns nur „gschwind“ von den noch Anwesenden und laufen aus…

10.30 Uhr | Wir haben keinen Wind. Der Tipp von Turgut, doch den Mastfuß zu streicheln, hat auch nichts gebracht. Wind – yok! Vielleicht wird das ja in der Bucht von Datca was.

12.00 Uhr I Immer wieder hat Nane die Eingebung man könnte segeln – jetzt haben wir es probiert und: Nix, Nullkommanix…also Segel wieder rein und weiter per Dieselwind. ETA 15 Uhr

13.00 Uhr | Wir passieren Ince Burun das Kap der Bucht von Datca und gehen auf 273° – der Wind geht mit und bleibt schwach gegenan. Irgendwann schläft er fast ganz ein, kaum Wellen, kaum Strömung, so haben wir bei kaum Drehzahl (geht ja nur gefühlt) trotzdem fast 6 Knoten Fahrt. ETA 14.45

14.20 Uhr | Palamut ist in Sicht und man sieht auf dem Wasser eine dunkelblaue Linie. Plötzlich kommt Wind auf und zwar richtig! 20 Knoten aus NW. Wir schauen uns an und fühlen uns ein wenig verschaukelt. Wind zum Segeln gibt es nicht, aber wenn es darum geht anzulegen, dann fängt er an uns zu ärgern. In der Einfahrt des Hafens sind wir sehr langsam und vorsichtig unterwegs, aber es werden uns immer noch 70 cm Wasser unterm Kiel angezeigt.

15.05 Uhr | Wir liegen im Hafen von Palamut. Der Harbour-Master freut sich uns zu sehen, denn im Hafen liegen nur wenige Schiffe. So wie an allen anderen Orten, die wir bis jetzt angelaufen haben, erzählt man uns, dass von den europäischen Segler dieses Jahr nur sehr wenige unterwegs sind. Vielleicht liegt es an der politischen Situation, an der Berichterstattung unserer Medien Anschläge der PKK oder an der Angst, syrischen Flüchtlingen zu begegnen. Keiner weiß es so genau, aber für die Menschen hier ist das schade, denn sie bestreiten ihren Lebensunterhalt von Seglern, wie uns. Aktuell ist das Preis-Leistungs-Verhältnis für uns auch noch phänomenal günstig, denn wir tauschen 1 Euro gegen 3,4 TYL – vor einigen Jahren haben wir nur 1,8 TYL für einen Euro bekommen.

15.30 Uhr | Wir fallen Gürcan uns Esin um den Hals und erzählen uns erst mal alles, was nicht warten kann. Esins Mann Salih kommt und meint, wir sollten beim Mittagstisch weiter sprechen… Es gibt gegrilltles Gemüse in Joghurt-Soße – wir könnten uns reinlegen….

16.30 Uhr | Jetzt erst mal einen Cay in Esins neuer Cafeteria und göttliche Cookies dazu (Mandel-Zimt) – wow. Noch ein kulinarischer Grund mehr, Palamut anzulaufen.

18.00 Uhr | Wir gehen zusammen baden. Das Wasser in der kleinen Bucht hinter dem Hafen ist erfrischend kühl und Dirk kostet es ein klein wenig Überwindung. Aber ist man einmal im Wasser, fühlt es sich herrlich an. Wir quatschen und lachen und sind froh, Zeit miteinander zu haben.

19.00 Uhr | Nach einer Dusche chillen wir ein wenig an Bord. Der Hafenmeister kommt zu uns an Bord und erzählt uns ein paar lustige Geschichten über Vorkommnisse im Hafen. Was interessant ist, dass nächstes Jahr die Hafeneinfahrt und der Hafen auf 4 Meter ausgebaggert werden soll und dass Duschen und Toiletten kommen sollen sowie Wifi.

20.00 Uhr | Dirk ist begeistert vom Vollmond und fotografiert. Wir gehen zum Essen und suchen uns ein paar Vorspeisen aus, die wir als gemischte Meze bestellen und entscheiden uns dann für Cökertme Kebap. Das Restaurant ist gut besucht. Die türkischen Urlauber haben den gleichen Geschmack wie wir.

21.30 Uhr | Nach dem Essen laufen wir einmal durch den Ort und gönnen uns danach in Esins Café noch ein paar Cay. So lecker die Kuchen auch aussehen, wir sind so satt….Esin kommt zu uns, es ist so schön einfach zu sitzen und zu quatschen…kurz vor Mitternacht verkrümeln wir uns zurück auf die Andiamo.

darauf freut sich jemand...

Vollmond

Andiamo

Andiamo

Vollmond

Vollmond

Adamik Restaurant

Adamik Restaurant

Adamik Restaurant

Vollmond

Sundowner

cool...

kuck kuck...

Vollmond

Vollmond

Vollmond

Vollmond

Vollmond

Vollmond

Vollmond

Vollmond

Vollmond

Vollmond

 

 

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