Marti-Marina Orhaniye

Marti-Marina Ein Erfahrungsbericht von Peter René Horak
Bis jetzt haben wir diese Marina am Ende des Hisarönü-Golfs immer nur zum Tanken angefahren. Die Bucht von Orhaniye bietet schönere Ankerplätze und mit dem Steg des Palmiye Restaurants auch gemütlichere Versorgungsmöglichkeiten – abgesehen von einem kulinarisch attraktiven Restaurant.

Das wird auch so bleiben, denn aktuell berichtet Peter René Horak, Skipper des Katamarans Catchup am 18. November 2011 folgendes: “Es ist davon abzuraten diese Marina in Zukunft anzulaufen. Ich habe eine Rechung über den unten genannten Betrag und kann ihn somit beweisen. Diese Abzocke ist wohl eine kleine Meldung in der Yacht wert und natürlich gehört das auch in jeden Revierführer. Liegeplatzgebühren für einen 38 Fuß Katamaran betragen 95,00 € + 5 € für Strom und das Internet ist nicht kostenfrei. Diese Preise wurden am 18.11.2011 für den Segelkatamaran Catchup in Rechnung gestellt. Preis und Leistung stehen in keinem Verhältnis. Restaurant, Swimmingpool und alle andere Infrastruktur ist geschlossen und nicht verfügbar. Ich kann nur jedem andern Segler davon abraten diese Marina anzulaufen. Im Moment sind auch große Umbau und Erweiterungsarbeiten an Land im Gange mit entsprechender Lärmbelastung.”

Orhaniye Palmiye – Selimiye 8,58 sm

Orhaniye Palmiye Hotel 36°45.233’N  028°07.855’E – Selimiye 36°42.501’N  028°05.592’E

11.00 Uhr Wir machen uns klar zum Ablegen, eben kam noch ein SMS von T das der Transfer doch wesentlich länger gedauert hat als geplant und Ö seinen Flieger grad noch so bekommen hat. Mittlerweile haben wir gefrühstückt, klar Schiff gemacht, alles vollgetankt mit Wasser, den Müll entsorgt…einfach wieder mal alles schön gemacht. Morgen gibt es sogar wieder eine neue Hose! ;-)

Unser Nachbar Herbie von der „Acht Glasen“ erzählt uns noch aus seinem reichen Erfahrungsschatz in diesem Revier. N schenkt ihm als Langzeitsegler eine Dose “schwäbische Schinkenwurst” – er freut sich richtig.

11.30 Uhr Alles hat wunderbar geklappt, abgelegt und schon das Groß gesetzt, wir sehen Wind außerhalb der Bucht und bekommen ihn auch deutlich zu spüren, 18 Knoten mit Böen bis zu 22 Knoten, nicht umsonst haben wir schon gerefft. Es wird uns dann deutlich zu viel Krängung, wir reffen nun auch die Genua, so ist es wesentlich angenehmer zu segeln! Wie schnell wir sind, können wir nur am Chartnavigator sehen (7,5 Knoten), denn die Logge tut mal wieder nicht ihren Dienst.

12.45 Uhr In der Einfahrt von Selimiye ist der Wind schon wieder weg, so dümpeln wir einfach nur dahin, genießen die Sonne, das Meer und die Stille!  3 Knoten Fahrt ETA 13.50 Wir wissen noch nicht genau wo wir anlegen werden, reserviert haben wir im „GIRIT“ – wobei das angeblich nicht nötig wäre und wenn voll dann halt voll…so schauen wir uns die Lage mal an und entscheiden spontan.

Im Girit gibt es keinen Jetty und niemand ist zu sehen. Wir fahren im Kreis, aber es kommt keiner. Also machen wir uns auf den Weg zum Gemeindesteg. Auch hier ist niemand zu sehen. D gibt eine Runde aus. Endlich kommt „Osman mit den Goldzähnen“ an den Steg. Wir haben wie üblich Seitenwind. Er schmeißt die Muring, obwohl wir ihn bitten es nicht zu tun. Prompt wirft er beim ersten Mal daneben. Beim zweiten Mal klappt es. Die Muring hier ist ewig lang N zieht und zieht und zieht. Wir liegen noch nicht  richtig, da lässt Osman unsere Achterleinen liegen und schmeißt dem nächsten Boot die Muring. Auch das klappt nicht, also nehmen wir die Muring und übergeben sie an die neuen Nachbarn. Eine wunderschöne blaue Sun Odyssey 54, die “Lady Arpy”. Sie kommen neben uns und plötzlich haben sie die Leine vom Dinghi in der Schraube. Das Schiff kommt quer. Osman rennt zum nächsten Schiff und will die Muring schmeißen, N springt von Bord (was sie noch nie getan hat) auf den Jetty, um unserem Nachbarn bei den Achterleinen zu helfen. Der Eigner (ältere Generation) geht ins Wasser, kann aber nichts ausrichten, auch sein „Hausmädchen“ ist hilflos. N zieht sich auf dem Steg aus und sagt zu D, er möge ihr die Flossen und die Brille geben, sie könnte ja mal schauen (zu viel ChocoPops?). Die Leine war Gott sei Dank nicht in der Schraube, sondern zwischen Ruderblatt und Rumpf verklemmt. N hat sie los bekommen und D hilft, das Boot richtig fest zu machen. N spuckt Hafenwasser –  bäh! Während unser Nachbar noch manövrierunfähig neben uns getrieben ist und N im Wasser war, wollen Österreicher anlegen. D ruft Ihnen zu, dass sie warten sollen, bis das andere Boot sicher liegt. Das wollen sie nicht und treiben plötzlich quer, so dass sie unseren Nachbarn fast rammen. HAFENDRAMA in Selimiye. Unser Nachbar und wir liegen jetzt Gott sei Dank sehr gut. Er bedankt sich recht herzlich auf deutsch und lädt uns auf einen Kaffee ein, den wir später gerne mit ihm trinken werden. Er kommt aus dem Libanon. Die nächsten Boote kommen rein. Unser Nachbar und D machen einen auf Marinero und helfen den nächsten zwei Booten beim Anlegen. Der Hafen-Kasper von Selimiye kommt dann wieder nur zum Kassieren. An einem Platz fehlt die Muring. Also versucht ein Boot zu ankern. Der Nachbar (ein Türke) schreit, dass das nicht geht, er will neben sich niemanden liegen haben. Er schnauzt alle an, D, unseren libanesischen Nachbarn und die Neuankömmlinge. Was für ein Hafenkino. D will auf die Toilette und kommt zurück: „Das geht gar nicht“ – seit Pfingsten hat sich also an den sanitären Einrichtungen von Selimiye nichts geändert. Was soll’s an Bord der Ambiente IV ist es auch schön. Jetzt erst mal ein Shandy als Anleger und dann eine kühlende Dusche.

17.15 Uhr jetzt sind wir von unserem ersten Rundgang durch Selimiye zurück. Erste Anlaufstation war das Gözleme-Restaurant. Hier haben wir uns erst mal zwei Gözleme gegönnt. Einen mit Käse und einen mit Hackfleisch. Es ist so heiß, dass wir dazu nur Wasser gebraucht haben. Dann sind wir gemütlich in unser Cafe Ceri geschlendert, um Capuccino und Nane-Limon-Limonade zu trinken. Es ist relativ voll – Bayram. Am Nachbartisch wurde ein Gast erst mal von der Katze angegriffen und hatte blutige Finger, als er sie streicheln wollte – das kann halt nur unser M. Ein kleines türkisches Mädchen hat sich genüsslich einen Schokoladen-Pudding schmecken lassen. Das ganze Kind war danach ein Schoko-Kuss. Aber die Wonne, den Pudding zu essen, hat man ihr angesehen.

D ist jetzt erst mal zum Barber und kommt völlig entspannt und glattrasiert zurück – es ist immer wieder ein Genuss hier zum Barber zu gehen!

19.20 Uhr Der Wind pfeift mit 22 Knoten wahrer Wind in der Bucht von Selimiye aus West. Der Gemeindesteg ist voll. Unsere Nachbarn an backbord mit einer schönen Bavaria „Renatale“ sind entsetzt über die sanitären Einrichtungen. Wir haben sie ins Cafe Ceri geschickt, um sich mit Selimiye zu versöhnen.

Selimiye - neuer Bankomat

Cafe Ceri Selimiye

Cafe Ceri - lecker Selimiye

im Cafe Ceri schmeckt es...

Faulenzia

Faulenzia

Faulenzia

Gözleme in Selimiye

neues Auto gefällig???

Selimiye

Selimiye

Kaya Lodge Hotel Selimiye

Selimiye - neue Bungalowanlage

Selimiye - Gemeindesteg

unterwegs...

Big Foot Bucht

Tankstelle Marti Marina Orhaniye

Marti Marina Orhaniye

Ambiente IV am Palmiye Jetty

Orhaniye am Morgen

Orhaniye

Orhaniye

Selimiye

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Sailors Paradise – Orhaniye Palmiye Restaurant 9,3 sm

Sailors Paradise 36°41.893’N  028°00.482’E  – Orhaniye Palmiye Hotel 36°45.233’N  028°07.855’E

Um 8 Uhr werden wir durch Geklapper geweckt. T macht Kaffee für Ö. Anscheinend gibt es noch kein Brot. Also macht N erst mal doppelte Portion Milchreis. Der angekündigte stürmische Wind in der Nacht ist ausgeblieben. T und Ö bauen das Sonnensegel auf – es wird warm. Nach dem Spülen gehen wir nochmals baden, wir wissen ja nicht wie das Wasser in Orhaniye ist, sogar T kommt mit ins Wasser (wegen der Gewebestraffung…), wir sind begeistert und geniessen es.

11.00 Uhr Wir legen nach dem obligatorischen „Tschüss – Cay“ ab. Es klappt alles wunderbar – wie gehabt. Nachdem draußen wieder mal entgegen aller Wind Gurus etc. absolut kein Wind ist Motoren wir nach Orhaniye. Hier wollen wir in der Marti Marina tanken.

12.30 Uhr Wir haben an der Tanke perfekt längsseits festgemacht und getankt. 204 Tyl / 55l / 3,75Tyl/l – das macht bei einem Motorstundenstand von 4429,6 (Anfangsstand 4397,9) 31,7 gefahrene Motorstunden – eigentlich viel zu viel – aber ohne Wind?? Der Verbrauch mit 1,73l/h ist aber sehr gut.

13.00 Uhr Wir sind im Palmiye angekommen, der Muringman hat die Ruhe weg, kommt nicht in die Puschen – dies sind wir hier aber schon gewohnt und haben daher alles was geht an Sicherheitsmaßnahmen getroffen! Anleger… Lecker Käsewürfel, Mixed Pickles und noch das gute Brot von Sailors.

16.00 Uhr Wir hatten einen Cay, ein Dondurma ( manche auch 2 !! :-) ), haben den Pool und das Hotel besichtigt…naja. Ö hat den Transfer gebucht (220Tyl von Orhaniye nach Bodrum) und nun geniessen wir noch ein wenig die extrem leichte Brise unter dem Sonnensegel…, im 5 Min. Rhythmus kommen bekloppte in Jeeps vorbei gerast, grölen und filmen sich selber bei lautstarken Hupkonzerte. Bis jetzt hatten wir nur schwärmende Berichte von diesem Steg und dem Palmiye Restaurant zu hören bekommen. Wir sind aber enttäuscht. Das Wasser am Steg ist schmutzig. Das Restaurant direkt an der Strasse und der Pool naja. Da würde ich lieber in einer sauberen Bucht im Meer schwimmen.Mal sehen, was heute abend die Restaurantküche so her gibt.

Von unserem Steg sehen wir die Sandbank, auf der etliche Menschen ins Meer laufen. N wollte hinschwimmen, aber das Wasser hier ist zu stark verschmutzt.

23.30 Uhr Jetzt waren wir essen und müssen echt sagen, es war lecker, echt lecker und anders als sonst! Noch einen Absacker an Bord, die Aufbruchstimmung von T und Ö ist noch nicht richtig da, trotzdem ist komische Stimmung, wenn sich die Crew mal wieder von anderen Crewmitgliedern verabschieden muss! Vor allem: Dauert es nun bis Pfingsten 2012 bis man sich wiedersieht??? Wer weiß….man wird sehen.

N und ich werden nun noch eine Woche alleine unterwegs sein, aber auch das wird eine schöne Zeit und wir werden sie geniessen! Das kalte Deutschland kommt früh genug wieder.

Maris Hotel

Maris Hotel

Sailors Paradise

die "alte" Viva Solo in Orhaniye

schön...

Orhaniye (Palmiye Hotel)

Orhaniye Sandbank

Orhaniye Sandbank

Orhaniye Sandbank

Ambiente IV

D-Hotel Maris ex Hotel Club Resort Select Maris

unterwegs

D-Hotel Maris ex Hotel Club Resort Select Maris

D-Hotel Maris ex Hotel Club Resort Select Maris

Orhaniye

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