Abschieds-Grüße der Saadet II

…das erreicht uns per Mail von der SAADET-Crew

Hallo Ihr Lieben,

leider ist unser Törn schon zu Ende. Nach einer reibungslosen Rückreise sind wir nun wieder  bei ganzen 15 Grad (brrrrr…..) in der Heimat angekommen. Unsere letzten Tage allein an Bord waren schon sehr spannend, haben aber letztendlich doch sehr gut geklappt. Garniert mit ein bisschen Adrenalin, guter Vorbereitung und ein wenig Psycho-Stärkung konnten wir alles meistern. Nachdem es am Donnerstagvormittag eine herzliche Verabschiedungs-Szene zwischen SAADET- und BELINA-Crew am Steg gegeben hat, haben wir Kurs auf Ciftlik genommen.  Aufgrund der weiteren Strecke von 32 sm und des fehlenden Windes, sind wir erst einmal unter Motor gefahren. Die zweite Tageshälfte konnten wir uns dann bei 4 Bft. achterlichem Wind nur mit Vorsegel hervorragend ins Ziel schieben lassen. In Ciftlik angekommen werden die fehlenden Hände deutlich. Wir werden zum Längsseits-Anlegen eingewiesen, d.h. für uns, schnell noch Vorleine legen, die Backbord-Fender rüberholen, dann oje……Fender zu hoch für den Steg, also alle Fender tiefer. Spring anbringen! So, als dann endlich die ganze Rennerei vorbei ist, konnten wir ein geglücktes Anlegemanöver verbuchen.. puhhhh!
Mit einem erfrischenden Bad und einem romantischen Dinner zu Zweit haben wir dann den  Abend ausklingen lassen. Freitagmorgen beim Frühstück rückte die Romantik ein wenig in den Hintergrund, strategische Ablegegespräche beherrschten die Zweisamkeit. Nicht der tiefe Blick in die Augen, sondern der Blick zum Windfinder war angesagt  ;-) Das Ablegemanöver rückwärts vom Steg hat super geklappt. Auf zum nächsten Adrenalin-Stoß – TANKEN !! Um den Massenandrang zu vermeiden, haben wir direkt Kurs auf die Netsel Marina in Marmaris genommen…wurde auch belohnt. Gegen 12.30h eingetroffen, waren nur 2 Schiffe vor uns! Haben alles gut vorbereitet -incl. Spüli und Lappen- …..hat auch relativ gut geklappt, aber ganz ohne Widrigkeiten geht es ja anscheinend nie. Durch viel Schwell im Hafengebiet schieben sich unsere Fender an der Kaimauer hoch…, ich springe von Bord, um das Boot noch rechtzeitig abhalten zu können…,schwitz!! Aber auch hier: Ende gut, alles gut! Da wir ja so früh dran waren, haben wir uns noch eine kleine Segelrunde in der Bucht vor Marmaris gegönnt. Ca. 14.30h steuern wir dann unserem letzte Anlegemanöver entgegen und werden am Ponton K schon von unseren beiden Crew-Mitgliedern U und J empfangen (…nett!), die ja zwischenzeitlich noch ein paar Hoteltage in Marmaris genossen haben. Somit konnten wir noch gemeinsam den Abschlussdrink an Bord genießen, bevor dann mal wieder ein wunderschöner Segelurlaub zu Ende geht!
So, liebe BELINA-Crew, wir wünschen Euch noch ganz viel Spaß und eine schöne, entspannte Zeit…..einen dicken Drücker an alle von E und P

Saadett II

Saadett II

Saadett II

Saadett II

Saadett II

Saadett II

Saadet II Bavaria39

Saadet II Bavaria39

Saadet II Bavaria39

Saadet II Bavaria39

Saadet II Bavaria39

Competition-Versuche Saadet II

Saadet II Bavaria39

Saadet II Bavaria39

Saadet II Bavaria39

Saadet II Bavaria39

Saadet II Bavaria39

Saadet II Bavaria39

Competition-Versuche SAADET II

Saadet II Bavaria39

Saadet II Bavaria39

Vorsprung Saadet II Bavaria39

Vorsprung Saadet II Bavaria39

Competition-Versuche Saadet II Bavaria39

Wind flaut ab Saadet II Bavaria39

Saadet II Bavaria39

Sailors Paradise Saadet II Bavaria 39

Saadet II Bavaria 39

Ankunft Saadet II

Selimiye Saadet II Bavaria 39

Bozukkale – Marmaris

Die letzten 25 sm für 2010 liegen vor uns. Wir verabschieden uns bis zum nächsten Jahr. Mustafa antwortet mit “insallah”, was soviel bedeutet, wie “so Gott es will”. Hoffentlich. Es wird ein guter letzter Segeltag Richtung Marmaris. Wir haben 4 Bft und kommen gemütlich voran. So eilig haben wir es ja auch nicht, dem Ende entgegen. Sobald wir in der Netsel Marina sind, wird es unruhig. Klar Schiff machen für das Team von “Dreams of Sailing“. Es wird gepackt, gesucht, verstaut… In 3 Wochen verteilen sich doch viele Sachen über’s Schiff. Wir haben 368,9 sm in 3 Wochen ersegelt. Wir hatten lange und kurze Schläge dabei. Für den ein oder anderen ist das nicht viel, aber wir beherzigen den türkischen Ausdruck “yavaş yavaş”, was so viel bedeutet wie langsam, langsam oder immer mit der Ruhe. Wir haben Urlaub.

Am Abend genießen wir noch einmal Steaks bei Natalies. Morgen werden wir schon um 5.30 h abgeholt. Das wird eine kurze Nacht.

Bozukkale

Bozukkale-Sögüt-Kocabahce

Bozukkale

Bozukkale

Bozukkale

Bozukkale

Bozukkale

Bozukkale

Bozukkale

Bozukkale

Bozukkale

Bozukkale

Bozukkale

Bozukkale

Bozukkale

Bozukkale

Bozukale

Bozukkale

Bozukkale

Lagerfeuer Bozukkale

Bozukkale

Bozukkale

Sailors House

Nächtlicher Fang

Lagerfeuer Sailors House

Vorspeisen Sailors House

Sailors House | Bozukkale

Sailors House Bozukkale 2008

Sailors House Bozukkale

Sonnenuntergang

Törnstart: Marmaris – Asi Koyu – Göbün Koyu

Um 10.42 h laufen wir aus der Netsel Marina aus. Wir lassen uns noch ein paar technische Feinheiten erklären. 40,6 sm am ersten Tag! Das war nicht der ursprüngliche Plan. Eigentlich wollten wir nur in Asi Koyu vor der grauen Felswand ankern. Diese Idee hatten aber auch noch andere Crews. Mit zwei Schiffen keine Chance. Also weiter zur Insel Baba Adasi aber auch hier kein Ankerplatz mehr frei. Es bleiben zwei Möglichkeiten: entweder 12 sm zurück nach Ekincik oder einfach weiter in den Golf von Fethiye. Wir sind uns einig: zurück macht keinen Sinn. Also geht’s weiter Richtung Gobün Koyu. Um hier nicht erneut das Problem “kein Platz” zu haben, reservieren wir im Kapı Creek Restaurant. Die letzte Crew ist geschlaucht – noch nicht richtig angekommen, müde und durch die Hitze mit hoher Luftfeuchtigkeit leicht angeschlagen.  Da kommt ein längerer Schlag am ersten Tag nicht gut an. Am Nachmittag schläft einer nach dem anderen ein. N. ist am Ruder und hält die Stellung. Als der Wind einschläft, holt sie mit Hilfe von Charlie (dem Autopiloten) allein die Segel ein. Zum Sonnenuntergang sind alle wieder wach und es entstehen tolle Fotos. Um 19.15 h kommen wir an. Kapi Creek hatten wir in den Törn nicht eingeplant, aber so haben wir ein sehr schönes Fleckchen Erde kennengelernt. Koordinaten: 36º 38′ N 28º 53′ E