Cökertme – Palamut 37,62 sm

Cökertme  37°00.309’N  027°47.473’E  – Palamut 36°40.165’N  027°30.149’E

9.25 Uhr Wir legen ab und wünschen der Familie von Captain Ibrahim noch „Happy Bayram“ – das ist hier wie Weihnachten bei uns. Wir haben ca. 40 sm vor uns, darum sind wir so früh los. Das Ablegemanöver klappt wie gewohnt sehr gut, kaum Wind. Auch draußen ist kaum Wind, daher stellen wir den Autopiloten mal auf 227° und geniessen den Motorenlärm…! In Palamut haben wir schon gestern bei Gürcan vom Adamik reserviert, was mit Sicherheit sehr gut war, denn bei Bayram sind auch viele Einheimische mit ihren Booten unterwegs und der Hafen wird voll sein!

9.50 Uhr Wir setzten das Groß zur Unterstützung der Maschine, der Wind nimmt zu – aber wieder nur voll von gegen an!

11.00 Uhr Immer noch extrem starker Wind, ca. 22 Knoten. Wir reffen das Groß, da selbst unter Motor die Schräglage zu extrem und unangenehm ist.

12.00 Uhr Wir lassen die Genua raus, der Wind hat etwas gedreht und wir können Segeln! 7,5Knoten auf Backbordbug…schön schräg! 19sm haben wir nun schon.

13.15 Uhr Nach schönem Wind kommt – gar kein Wind! Von jetzt auf gleich 0 Wind – wie immer hier bei Kos…also Jockel an und unter Motor. 23.50 sm haben wir.

14.10 Uhr Kaum haben wir das Kap von Knidos erreicht kommt wieder Wind, erst sind wir hart am Wind, dann können wir abfallen und machen einen auf „Butterfly“ – aus 10 Knoten Wind bekommen wir  immerhin 6 Knoten Fahrt. Unserem Freund Ö gefällt der Kurs nicht ganz so gut, ihm ist nicht wohl bei den rollenden Bewegungen.

15.05 Uhr – wir müssen nur noch um ein Kap, dann sehen wir die kleine Insel, die die Einfahrt nach Palamut darstellt. Ö kann es kaum zu erwarten zum Barber zu gehen. Bei D wird es auch langsam Zeit.

16.00 Uhr – wir sind sicher in Palamut, wie nicht anders erwartet ist der Hafen fast voll – aber natürlich ist unser „Stammliegeplatz“ wieder für uns reserviert! Dank Gürcan vom Adamik! Wieder haben wir eine Muring und wieder mal wartet der Cay auf uns, während die anderen Segler im Hafen kreisen und Platz suchen – ein freundschaftliches Verhalten und mal ein Efes zum Dank helfen oft Wunder.

Nach uns kommt noch eine deutsche Crew rein. Der Hafenmeister und D müssen kräftig mit anpacken, dass sie ohne Schaden anlegen – hier kommt nicht mal ein Dankeschön.

18.00 Uhr nach dem Baden und dem anschliessenden Duschen fühlen wir uns noch besser und gehen shoppen, da hier Bayram ist, ist das kleine normal verschlafene Palamut völlig überfüllt und es ist Markt… Auf dem Rückweg haben wir auf einem Bauernmarkt Tomaten, Gurken, Peperoni und riesige Pfirsiche eingekauft. Alles zusammen für nur 5 TL  – das sind 2,50 Euro. Kaum zu glauben, Gürcan meint der Händler wäre öfters mal betrunken…

Der Hafen hat keinen einzigen freien Liegeplatz mehr. Vor dem Strand ankern schon mehrere Yachten. Wir freuen uns jetzt erst mal auf ein sehr leckeres Abendessen im Adamik Restaurant.

Wie versprochen durfte N in die Küche, um das Geheimnis der Pfeffersauce zu ergründen. Gar nicht so schwer, wenn man weiß wie es geht. Wird zu Hause sofort ausprobiert.

Palamut - for Sale...

for Sale...Zustand 1A

Ambiente IV in Palamut

Palamut Hafenmeister

Palamut Hafenmeister

Palamut Hafenmeister

unterwegs

Palamut

Palamut Sonnenuntergang

Palamut Sonnenuntergang

Palamut - just married

Palamut Hafenmeister

Palamut

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Ingiliz Limani – Cökertme 25,21 sm

Ingiliz Limani 36°55.200’N  028°10.300’E – Cökertme  37°00.314’N  027°47.482’E

Heute Morgen gab es erst mal Pancakes (auch „Pfannkuchen“ genannt). Schweißtreibend, aber sehr sehr lecker. T und D haben danach gespült, aufgeräumt und gecheckt, was wir alles nachkaufen müssen. D und N waren in dem kleinen Market und haben eingekauft, jetzt gibt es einen Cay – danach wollen wir auslaufen. 11 Uhr ist der Plan. Wir haben ca. 20 sm vor uns. Und wir sollen so um 16 Uhr in Cökertme sein. Ö hat bei Halil vom Captain Ibrahim Restaurant schon reserviert. Tagsüber sieht man auf dem Gökova nicht viele Segler, aber wenn man einen Platz für die Nacht sucht oder an einen Restaurant-Steg will, ist auf einmal alles ziemlich voll. Für die nächsten Tage ist stärkerer Wind angesagt.

11.20 Uhr Abgelegt – trotz starkem Seitenwind am Jetty alles bestens, in die Luv Achterleine eingedampft

11.45 Uhr  alle Segel draußen( Groß gerefft) – Maschine aus – es wird gesegelt! 12.40 / 13.10 Uhr  Wende 13.30 Uhr Wir gehen in den Wind und lassen das Groß komplett raus Kurs 271° wäre ideal… ZR wir denken an Dich und Deine Singerei…wir sehen den Turm vom Kraftwerk!!!

14.00 Uhr N hat in der Zwischenzeit Thunfischpaste gemacht, aber damit wir nicht in Ören essen müssen fassen wir noch eine Wende. ETA 18.00 das wäre aber zu spät, mal sehen! 14.50 Uhr Wende – ETA 16.30 15.15 Uhr Genua gerefft, zu viel Schräglage – ungemütlich! Noch 5,26 sm

16.00 Uhr Wende – heftig Wind von gegen an, wir geben uns noch 20min. dann werden wir wohl unter Maschine in die Bucht fahren müssen… ETA 16.55

16.15 Uhr Segel eingeholt und Maschine an, Wind kommt nun komplett von gegen an, keine Möglichkeit mehr vernünftig zu Segeln. ETA 16.45 Mit uns kämpft sich parallel eine Sunsail Yacht durch das Wellengetöse.

16.35 Uhr Klar machen zum Anlegen, jeder weiß was er zu tun hat – wie immer hier heftiger Seitenwind in der Bucht.

16.55 Uhr nach 25,21 sm liegen wir sicher in Cökertme am Steg von Captain Ibrahim. Trotz heftigem Seitenwind haben wir gut angelegt, aber das Team von Captain Ibrahim Cökertme mit den Jungs in ihren Booten, die die Muring gleich ans Schiff bringen, in der Fahrt aufspringen und belegen ist einfach klasse!!

Motorstunden: 4419,00

Nach dem Essen (leckere Dorade) bekommen wir noch Eiswürfel fürs Boot und trinken nun für alle zu Hause gebliebenen noch den Baileys…Prost

Cökertme

Cökertme

Cökertme

Chartnavigator

Chartnavigator

schneller...

Ambiente IV unterwegs

ohne Worte...

die Segel der Ambiente IV

Ambiente IV

Ingiliz Limani

Ingiliz Limani

Ingiliz Limani

Ingiliz Limani

Ingiliz Limani

Ingiliz Limani

Ingiliz Limani

Ingiliz Limani

Ingiliz Limani

Cökertme

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Cökertme – Yedi Adalar 15,21 sm

Cökertme  37°00.309’N  027°47.473’E – Yedi Adalar 36°51.836’N  028°02.531’E

11.00 Uhr Wir laufen aus, was angesichts der Tatsache, dass neben uns keiner mehr liegt, kein Problem war. Schon in der Bucht setzen wir die Segel mit Kurs 122°

Wir werden durch die Strömung ganz schön versetzt, müssen immer wieder korrigieren, treffen aber ohne Wende genau die Einfahrt.

15.30 Uhr Wir erreichen wieder den Ankerplatz den wir Pfingsten hatten, er ist frei und nachdem hinter uns noch einige hier einlaufen nehmen wir diesen auch gleich. Alles klar machen zum Ankern.

Der erste Versuch klappt nicht gleich, wir versuchen es also nochmals und dann mit unserer zu Hause ausgedachten Variante, N schwimmt mit der Landleine und macht sie fest, am anderen Ende ein Fender und dann noch unsere 200 zusätzliche Maurerleine aus dem Baumarkt, während N. dann also wieder an Bord ist, fahren wir nochmals gerade voraus und fieren die Maurerleine, Anker fällt und beim langsamen zurücktreiben holt D die Maurerleine wieder ein bis er den Fender an Bord nehmen kann. Der Anker wird nochmals eingefahren, 2000 U/min hält er locker über eine Minute aus – 60 Meter Kette sind draußen – das muss halten. Noch eine 2te Landleine ausgebracht und wir liegen, schön und sicher. Nachdem wir das Sonnensegel ausgebracht haben gehen wir erst mal baden…

Gegen Abend kommt noch eine Gulet und legt sich zu uns, aber eine der angenehmen Art, nach Nudeln in Gorgonzolasauce genießen wir noch den Sternenhimmel, als wir dann schließlich an Deck einschlafen…bis wir es geschafft haben, unter Deck zu gehen und im Bett weitergeschlafen haben. Urlaub!

Ein neuer Tag
Yedi Adalar 36°51.836’N  028°02.531’E

Die Nacht war kalt, sehr kalt, wir mussten uns sogar noch die dicken Decken nehmen – zusätzlich zum Schlafsack! Aber wir haben sehr gut und tief geschlafen. Bis auf ein, – zweimal Kontrolle ob alles O.K ist habe ich durchgeschlafen.

Heute werden wir einfach hier bleiben und den Tag genießen, Baden und nix tun…, eventuell mal das Dinghi aufblasen und ein paar Bilder von der Bucht und der Ambiente IV machen…wer weiß, wir werden sehen. Jetzt ist 10.00 und wir werden erst mal frühstücken.

Wir haben nichts getan, den ganzen lieben langen Tag außer zu lesen, ich habe heute mein 2tes Buch angefangen und ausgelesen, nichts konnte mich davon abhalten weiterzulesen, es war so furchtbar spannend das ich wirklich nur durch gelegentliches Baden oder Essen und Trinken „gestört“ wurde. („Stigma“ von Michael Hübner Goldmann Verlag – wer Krimis mag – der Hammer!) Nun haben wir 19.00 – wir haben das Sonnensegel trocken eingeholt und aufgeräumt damit wir morgen rechtzeitig in Akbük Limani sind. Besuch kommt.

Später gibt es bestimmt noch was zu essen…anschließend werden wir die Ruhe und den Sternenhimmel genießen, da kein Mond und Lichtsmog stört ist die Aussicht fantastisch!

Wir schlafen wieder wunderbar ein, bis uns T. um 0.00 Uhr anruft…und uns weckt. “Wo müssen wir noch mal hin kommen?”

Yedi Adalar

Ambiente IV Motor

Ambiente IV Salon

Ambiente IV Salon

Ambiente IV Salon

Ambiente IV Bugkabine

Ambiente IV Heckkabine

Ambiente IV Heckkabine

Yedi Adalar

Yedi Adalar

Yedi Adalar

Yedi Adalar

Yedi Adalar

Yedi Adalar

Yedi Adalar

Yedi Adalar DLC Flagge

Yedi Adalar

Ambiente IV vor Anker

Ambiente IV vor Anker

Yedi Adalar

Yedi Adalar

Yedi Adalar

Yedi Adalar

Yedi Adalar

Yedi Adalar

Yedi Adalar

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