Donnerstag, 31.08.2023 | Sailors Paradise – Palamut | 25,25 nm

Wir wollen um 9.30 Uhr raus, deshalb sind wir etwas früher dran mit dem Frühstück. Nane hat schon am Vorabend bezahlt, damit wir niemanden in den Morgenstunden stressen müssen. Berrin hat frisches Brot gebacken, das dürfen wir uns auf gar keinen Fall entgehen lassen und genießen das warme “Ekmek” zum Frühstück. Natürlich muss noch die „kleine Nane“ besucht werden, Berrin führt Nane in den hinteren Teil des Anwesens, da kommen morgens alle Ziegen aus den Bergen. “Dirk” (die Ziege) ist nicht dabei, aber die kleine Nane mit ihren 4 Monaten ist ganz schön groß geworden und bekommt langsam Hörner – das ist bei der Rasse Frauensache. Wir verabschieden uns bis zur nächsten Woche und pünktlich um 9.30 Uhr legen wir zusammen mit der Niki und ihrer Crew ab. Leider ist kein Wind in Sicht und so cruisen wir die 25,5 Seemeilen unter Motor gegen Palamut – chillig mit Autopilot. Gürcan ist informiert, dass wir mit zwei Booten kommen und so hoffen wir, dass es im Hafen auch den Platz hat, den wir brauchen. Wir haben kaum Strömung und so laufen wir mit 1800 Umdrehungen zwischen 5,5 und 6 Knoten. Unsere „Estimated Time of Arrival“ wird immer früher und schließlich schickt Nane Gürcan ihren Live-Standort, damit er weiß, wann wir da sind. Als wir in den Hafen einlaufen ist der Hafenmeister informiert und wir liegen an unserem Lieblingsplatz neben der Niki. Nane geht los und kauft erst mal ein Domdurma (Speiseeis) für alle, als Gürcan um die Ecke kommt. Er darf sich auch gleich ein Eis aussuchen und so gehen wir an Bord und tauschen erst mal Neuigkeiten aus. „Wie geht es der Familie, was machen die Schwestern, was macht das Business, etc.“ Wir überreichen erst mal 2 Packungen Duplo und freuen uns, dass es unserem „Melek“ von Palamut gut geht. Gegen halb acht wollen wir gemeinsam Burger essen gehen und verabreden uns auf später. Angelika, Manu und Nane laufen erst mal zum Bazar am Ende des Ortes und kaufen frisches Obst. Die Fischerhemden, die Dirk so liebt sind laut Händler nicht mehr verfügbar weil „oldfashioned“ also müssen wir die verbleibenden Exemplare schonend behandeln.  Auf dem Rückweg verlieren wir Manu im Supermarkt und Nane läuft nochmal zurück, um sie zu suchen. Prompt fällt sie über die eigenen Füße und bezahlt das mit einem verstauchten großen Zeh, der sofort dunkelblau anläuft. Es ist warm und so gehen/humpeln wir auch hier erst mal zum Strand. Die Wellen sind ganz schön stark und weil wir die Badeschuhe vergessen haben, ist es gar nicht so leicht ins Wasser zu gehen und schon gar nicht aus dem Wasser wieder raus zu kommen. Wir robben im wahrsten Sinne des Wortes zurück an den Strand und sind froh, dass das niemand filmisch dokumentiert. Nach einem kurzen Power-Nap gehen wir zum Burger-Laden und finden die Burger einfach genial – nur zu empfehlen! Danach gönnen wir uns Cay und lecker Süßigkeiten bei einem kleinen Backshop und trinken an Bord noch Bier und Wein. Gürcan hilft Achim beim Aufladen seiner Prepaid-Card für das Internet – er löst das kurzerhand über sein Konto und wir geben ihm das Geld in bar. Perfekt. Morgen wollen wir seine Eltern oben im Dorf besuchen und freuen uns darauf die beiden bald wieder zu sehen. Wir sind alle etwas bettschwer und wünschen uns eine gute Nacht.

Markttag in Palamut

Markttag in Palamut

Palamut

Palamut

Markttag in Palamut

Markttag in Palamut

Markttag in Palamut

Markttag in Palamut

Blumenpracht

die "kleine" Nane

die "kleine" Nane

die "kleine" Nane

die "kleine" Nane

die "kleine" Nane

die "kleine" Nane

die "kleine" Nane

Sonnenaufgang

die "kleine" Nane

Sonnenaufgang

Palamut

Palamut

Palamut

Palamut

Angelika und Joachim

Angelika und Joachim

Angelika und Joachim

Angelika und Joachim

Angelika und Joachim

Angelika und Joachim

Angelika und Joachim

Mittwoch, 30.08.2023 | Karasüleyman Bükü – Sailors Paradise | 10,09 nm

Wir genießen einen herrlichen Morgen in “unserer” Bucht. Nane und Manu machen einen Dinghi-Ausflug mit Angelika Richtung „Big Foot“ und Nane ist fasziniert von dem Elektro-Außenborder – das macht richtig Spaß. Wir baden und gehen kaum getrocknet wieder ins Wasser – herrlich. Dirk und Joachim fahren an den Stand und lassen die Drohne fliegen – wir bekommen traumhafte Aufnahmen von der Bucht und können es kaum fassen, wie schön es hier von oben aussieht. Gegen 13.30 Uhr holen wir die Anker auf und kreuzen nur mit der Genua den Hisarönü-Golf hinauf. Manu übernimmt das Steuer und hält richtig gut Kurs. So segeln wir ein „M“ für Manu ins Wasser – schließlich will man einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Als wir in die Bucht Kocabahce Koyu kommen, sind wir irritiert, es ist richtig voll. Viele Güllets liegen in der Bucht und sehr viele kleine Motorboote für Tagesausflüge liegen am Steg. An der Boje sind gleich zwei Bote im Päckchen vertäut und das Anlegemanöver gleicht einer Slalomfahrt. Gott sei Dank haben wir die beiden Plätze rechtzeitig reserviert. Das Nachbarboot reicht die Muring leider nicht rüber und Nane hat die halbe Reeling im Bauch, bis sie die Muring mit dem Bootshaken kriegt. Dirk muss helfen die Muring zu ziehen, aber dann liegen wir am Steg und können nach dem ersten Anleger gleich wieder eine Abkühlung vertragen – ab ins Wasser. Nane verquatscht sich mit der Crew der “White Marlin” und so vergeht die Zeit wie im Flug. Nane geht noch zu Zerrin und Berrin, um einen Cay zu trinken – heute ist ein stressiger Tag, weil wegen des Feiertags „Tag des Sieges“ viele türkische Tagesgäste da sind. Wir gönnen uns noch einen Kaffee an Bord und wollen gegen 19.30 Uhr zum Essen. Joachim hat vorher noch eine Video-Konferenz und so sind wir kurz vor 20 Uhr am Tresen, um uns unsere Vorspeisen und Hauptgänge auszusuchen. Wie immer ist das Essen lecker und Mehmet gibt als Betthupferl noch einen Raki aus. Eine englische Crew hat den Generator laufen, machen ihn aber aus, als Nane sie (energisch) darum bittet. Der Jetty ist voll, aber im Vergleich zu früher passen nur noch 8 oder 9 Boote an den Steg, früher waren es 12 bis 15 – die Yachten werden immer breiter. Wir lassen den Tag ausklingen, klönen noch von Schiff zu Schiff mit Angelika und Joachim und verschwinden noch vor Mitternacht in den Kojen, morgen wollen wir früh los.

Karasüleyman Bükü

Karasüleyman Bükü

Karasüleyman Bükü

Karasüleyman Bükü

Karasüleyman Bükü

Karasüleyman Bükü

Karasüleyman Bükü

Karasüleyman Bükü

Sonnenaufgang

Karasüleyman Bükü

SY Niki

SY Niki

SY Niki

SY Niki

SY Niki

Karasüleyman Bükü

Karasüleyman Bükü

Karasüleyman Bükü

Karasüleyman Bükü

Karasüleyman Bükü

Karasüleyman Bükü

Karasüleyman Bükü

Karasüleyman Bükü

Karasüleyman Bükü

Karasüleyman Bükü

Karasüleyman Bükü

Karasüleyman Bükü

Karasüleyman Bükü

Karasüleyman Bükü

Karasüleyman Bükü

Dienstag, 29.08.2023 | Sögüt – Karasüleyman Bükü | 21,53 nm

Nane und Manu sind gegen 7.30 Uhr wach und es gibt erst mal einen Kaffee. Danach gehen die beiden einkaufen und kommen mit Gözleme zum Frühstück zurück – lecker. Die Wettervorhersage verspricht wie gestern auch 15 bis 20 Knoten Wind, aber das hat ja am Vortag nicht wirklich geklappt. Im Sögüt Limani haben wir durch die Düse noch guten Wind und kommen nur mit der Genua gut voran, draußen im Yesilova sieht es wieder mau aus, also holen wir das Groß raus und Nane übergibt Manu das Steuer – wenn der Kurs passt, am besten eine Landmarke suchen und darauf zusteuern – das macht Manu sehr gut. Die Wende fährt Nane und übergibt dann wieder und der Wind nimmt zu. So cruisen wir mit 7,3 Knoten aus dem Yesilova-Golf. Um 13.30 Uhr sind wir auf der Höhe der Untiefentonne Atabol Adasi und Manu wird es für das erste Mal am Steuer etwas zu viel Schräglage. Nane übernimmt und bekommt zwischenzeitlich 8,3 Knoten Fahrt bis wir dann in Richtung Hisarönü wieder abfallen können. Die Niki musste noch vorher nach Bozburun und zum Tanken in die Marti Marina, will aber heute Abend zu uns in die Bucht kommen. Im Hisarönü gehen wir in den Wind und holen das Groß ein. Dann nehmen wir wieder Kurs auf Karasüleyman Bükü und kommen mit achterlichem Wind mit 5 – 6 Knoten gut voran. Gegen 15.30 Uhr steuern wir die Bucht an, die recht voll wirkt, aber kaum sind wir da, legt ein Motorboot ab und zwei Ausflugsschiffe holen den Anker auf. Als dann noch eine Güllet geht, können wir unser Glück kaum fassen und ankern wie immer hier auf 5,5 Meter Tiefe frei schwojend – herrlich. Wir gehen erst mal eine Runde schwimmen und tauchen den Anker ab, der ist fett eingegraben im Sand – so muss es sein. Kaum zurück an Bord kommt die Niki rein und ankert in der Nähe, wir schwimmen zusammen und verabreden uns auf ein Glas Weißwein am Abend bei uns an Bord. Nach dem Sonnenuntergang machen Nane und Manu Pasta à Limon und dann kommen Angelika und Joachim vorbei und wir unterhalten uns, wie wir zum Segeln gekommen sind und was uns so alles schon passiert ist etc. Zum Abschluss gönnen wir uns noch einen Gin Tonic und genießen die nächtliche Stimmung mit der Beleuchtung aller Motoryachten in der Ferne.

Karasüleyman Bükü

weiter geht`s

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Captains Table Sögüt

Captains Table Sögüt

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Karasüleyman Bükü

Karasüleyman Bükü

...unterwegs

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unterwegs...

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Karasüleyman Bükü

unterwegs...

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Käsefüsse ;-)

Pura Vida unterwegs...

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