18.06.2019 | Armak Bükü – Sailors Paradise | 4,35 nm

Kurz vor acht Uhr kocht Micha schon Kaffee und ZR fragt uns, ob wir alle verrückt sind, schon am Start zu sein. Er geht erst mal schwimmen und bestellt schon mal Spiegeleier bei Nane. Das Fladenbrot kommt in den Backofen und Dirk deckt den Tisch. Wir frühstücken lange und malen Zukunftsbilder, was für ein Boot wir haben möchten, wenn wir nur noch segeln (vorausgesetzt die Altersvorsorge spielt mit). Heute haben wir keine weite Strecke vor uns, wir sehen die Einfahrt zu Sailors gegenüber – also ist Spaßsegeln angesagt. Ab morgen ist für den Rest der Woche viel Wind angesagt, wir wollen eventuell zu Serce oder nach Bozukkale und dann nach Ciftlik. Nanes Mama wurde heute wieder ins Krankenhaus gebracht – dementsprechend wollen wir erreichbar sein und beschließen, erst mal in der Bucht zu bleiben, wir haben es ja nicht weit. Nach dem Mittag dann die beruhigende Nachricht, dass es keinen Grund gibt, sie stationär aufzunehmen und sie wieder zurück ins Pflegeheim kann.  Nane macht gefülltes Fladenbrot im Backofen – je nach gusto der Mitsegler vegetarisch,  mit oder ohne Thunfisch, mit oder ohne Tomate – dekoriert wird das Ganze mit Crema di Balsamico und scheint zu schmecken, denn auch die doppelte Portion wird gegessen.

Wir gehen noch mal baden und legen kurz vor 15 Uhr ab. Wir haben Wind und können gemütlich über den Hisarönü-Golf segeln. Nur mit der Genua und halbem Wind kommen wir mit knapp 6 Knoten gut voran. Gegen 16 Uhr legen wir bei Sailors Paradise am Jetty an. Zerrin lädt uns zu Cay und frisch gebackenem Kuchen ein – das klingt doch sehr gut. Wir genießen Sesamkekse (mit viel Butter) und ein Kuchen, der einfach super schmeckt, ein Marmorkuchen mit Orangenote, fluffig und leicht – genial.  Nach der Schlemmerei gehen wir erst mal schwimmen. Der Jetty ist voll – eine holländische Flotille ist mit 4 Booten dabei, ansonsten sind die Flotillen hier weniger geworden. Dirk entdeckt am Jetty einen Octopus, den der Fischer auch geschickt mit dem richtigen Köder fängt, aber nachdem er ihn gestreichelt hat wieder frei lässt – zu klein „Baby-Octopus.“

Baby Octopus

Baby Octopus

Baby Octopus

Baby Octopus

Baby Octopus

Baby Octopus

Baby Octopus

Baby Octopus

Baby Octopus

Baby Octopus

Baby Octopus

Baby Octopus

Baby Octopus

Baby Octopus

Baby Octopus

Baby Octopus

Baby Octopus

Baby Octopus

Baby Octopus

Baby Octopus

Baby Octopus

Baby Octopus

Um 19.30 Uhr gehen wir zum Essen. Dirk und ZR gönnen sich einen fangfrischen Fisch, der hervorragend zubereitet ist und toll schmeckt. Nane nimmt King Prawns und eigentlich wollten wir nur ein paar wenige Vorspeisen wie Waterkress, Sigara Börek, Chilli-Salat und Gemüsepuffer – da haben wir die Rechnung aber ohne Zerrin gemacht, wir bekommen gefüllte Weinblätter, gefüllte Zucchini-Blüten, Calamari, Bohnensalat und Auberginen mit Walnüssen „on top“ – super lecker, aber richtig viel. Als Nachtisch bekommen wir frische Früchte, sogar ZR ist tapfer dabei – der Vitaminschock in diesem Urlaub wird ihn noch die nächsten Wochen verfolgen.

Gegen 21 Uhr verabschieden wir uns und Nane trinkt mit ZR erst mal einen großen Raki, so satt waren wir schon lange nicht mehr. Wir genießen die laue Nacht mit leichtem Wind und verabschieden uns gegen 23 Uhr – lazy days machen müde.

Kaffee gab es immer...

Armak Bükü

Armak Bükü

Armak Bükü

Armak Bükü

Armak Bükü

Armak Bükü

Armak Bükü

Armak Bükü

in der Palmenbucht

in der Palmenbucht

in der Palmenbucht

in der Palmenbucht

in der Palmenbucht

in der Palmenbucht

in der Palmenbucht

in der Palmenbucht

in der Palmenbucht

in der Palmenbucht

in der Palmenbucht

in der Palmenbucht

in der Palmenbucht

in der Palmenbucht

in der Palmenbucht

in der Palmenbucht

in der Palmenbucht

in der Palmenbucht

in der Palmenbucht

in der Palmenbucht

in der Palmenbucht

17.06.2019 | Sögüt – Armak Bükü | 15,42 nm

Die Nacht war schwül warm – etwas gerädert stehen wir auf. Micha und ZR gehen erst mal schwimmen. Der Himmel ist aufgeklart, für heute ist kein Wind angesagt – deshalb wollen wir heute Abend in die Palmenbucht (Armak Bükü). Wir legen gegen 11 Uhr ab und setzen bei leichtem Wind die Segel. Wir kreuzen aus der Bucht von Sögüt in den Yesilova Golf und kommen mit 4,5 bis 5 Knoten gut voran. Ab der Untiefentonne Atabol Adasi schläft der Wind wieder ein und wir motoren in den Hisarönü-Golf.  Mit dem Fernglas versuchen wir die Lage in der Azmak Bükü auszumachen. Es liegen einige Gullets und zwei Segler schon vor Anker. Wir schauen nach Dirsek rein, aber auch da ist die Bucht gut besucht. Also nehmen wir mit achterlichem Wind und der Genua Kurs auf Azmak Bükü und setzen darauf, dass bis zu unserer Ankunft, der ein oder andere wieder geht.

Es ist 16 Uhr, wir haben noch 45 Minuten vor uns und die ersten Gullets legen bereits ab. Bis wir ankommen, liegt nur noch der Katamaran mit Achterleine und Anker mittig in der Bucht – perfekt. Wir suchen uns ein Plätzchen im westlichen Teil der Bucht aus. ZR schwimmt die Landleine, Dirk ist am Steuer und Micha macht den Anker. Beim ersten Versuch haben wir zu wenig Kette draußen, also noch mal – ZR bringt die Landleine und wir liegen perfekt. Erst mal schwimmen – ohne Anleger gehen wir ins Wasser. Der Coban Salat kann auch später noch gemacht werden.

Das Wasser ist herrlich – manche Stellen Richtung Ufer sind karibisch blau. Dirk begibt sich mit seiner Kamera auf Fotosafari – der Rest der Crew trinkt Kaffee. Micha wünscht sich Vanilleeis mit Erdbeeren – leider können wir den Wunsch nicht erfüllen.

Kurz vor 18 Uhr ist Dirk zurück und wir gönnen uns einen Coban Salat, Thomas Portion bleibt übrig. Wir haben keinen wirklichen Hunger mehr und beschließen, die Pasta mit Gorgonzola Sauce auf einen anderen Tag zu verschieben. Es kommt noch ein Segler in die Bucht und schmeisst vor uns seinen Anker mit Kette auf einen Haufen, um frei schwojend liegen zu bleiben. Da kein Wind angesagt ist, kann das gut gehen, für unser Gefühl ist er zu nah an den westlichen Felsen.

Wir schnacken, ZR und Nane gönnen sich ein Weißweinschorle oder zwei und wir genießen das Zirpen der Grillen, das Rauschen des Wassers, wenn es das Ufer erreicht und die Palmen – einfach schön. Der Mond geht auf – wir haben Vollmond und der Mond leuchtet in einem wundervollen orange. Micha und Dirk versuchen das mit ihren Kameras festzuhalten.

Es geht ein leichter Wind aus Nord, der achterlich ins Boot weht – ZR freut sich, dass auch er mal frischen Wind in seine Kabine bekommt. Es ist nicht zu warm, sondern angenehm frisch. Wir bewundern die Sterne, beschließen, mal wieder ins Planetarium zu gehen, wenn wir zu Hause sind und gehen in die Kojen.

in der Bucht...

Katamaran in der Armak Bükü

Katamaran in der Armak Bükü

Ziegentransport

Ziegentransport

Spaß im Dinghi

Katamaran in der Armak Bükü

Katamaran in der Armak Bükü

Spaß im Dinghi

Spaß im Dinghi

Katamaran in der Armak Bükü

Sögüt

Sögüt

Sögüt

Palmenbucht

Palmenbucht

Palmenbucht

Palmenbucht

Palmenbucht

Palmenbucht

Palmenbucht

Palmenbucht

Palmenbucht

Palmenbucht

Palmenbucht

Palmenbucht

Palmenbucht

Palmenbucht

Palmenbucht

Palmenbucht

16.06.2019 | Karasüleyman Bükü – Sögüt | 20,56 nm

Wir genießen den Morgen in der Bucht und lassen es langsam angehen. Nane macht cheesy eggs zum Frühstück und dekoriert das Ganze mit einem Basilikumblatt (anscheinend will sie Vorräte aufbrauchen – der Käseanteil im Verhältnis zu den Eiern ist sehr hoch). Dazu gibt gibt es Gurken und Tomaten und ein aufgebackenes Fladenbrot aus Selimiye – lecker, wir lassen es uns schmecken. Wir wollen erst gegen Mittag los, der Platz am Jetty des Captains Table ist reserviert – wir müssen uns nicht beeilen. Auf jeden Fall wollen wir noch schwimmen, vielleicht auch zwei mal.

Gegen Mittag kommt etwas Wind auf und wir schauen, dass wir um 12.30 Uhr los kommen. Wir kreuzen aus dem Hisarönü-Golf und bekommen richtig Fahrt. Nane ruft 7,85 Knoten und nach über einer Woche entschließt sich die Logge auch mal wieder mitzuspielen. Dirk und Micha hatten sie mehrfach von Muscheln und Algen befreit, aber sie wollte nicht. Wir gönnen uns eine kleine Competition mit einer Hanse von Perfect Sail. Nane gibt alles und schafft die 8 Knoten – das gibt nachher ein Bier. Nach der letzten Wende Richtung Yesilova nimmt die Hanse „Serenity“ einen anderen Kurs – schade, es hat Spaß gemacht. Wir kommen schnell voran und knacken noch zwei mal die 8 Knoten-Grenze.

Unterwegs ist sogar eine Gulet unter Segeln zu sehen – Selten und schön

Gulet unter Segel

Gulet unter Segel

Gulet unter Segel

Gulet unter Segel

Gulet unter Segel

Gulet unter Segel

Gulet unter Segel

Gulet unter Segel

Gulet unter Segel

Gulet unter Segel

Gulet unter Segel

Gulet unter Segel

Gulet unter Segel

Kurz vor zwei Uhr passieren wir die Untiefentonne Atabol Adasi und wie üblich nimmt der Wind ab, sobald wir die Abdeckung von Symi haben. Wir gleiten im Slow Motion Modus  mit achterlichem Wind Richtung Sögüt. ETA 17 Uhr bei 3 Knoten Fahrt. Als wir in die Bucht von Sögüt kommen, nimmt der Wind ganz ab – nicht mal die übliche Düse bringt uns voran, also holen wir die Segel ein und motoren das letzte Stück.

Der Jetty von Captains Table ist voll. Wir „quetschen“ uns am Ende des Jettys an den Steg – es kamen unverhofft 4 Frankonia-Segler rein mit deutschen Männer-Crews. Das freut uns für Sabit und seine Frau – die Qualität spricht sich doch langsam rum, der Steg des Octopus-Restaurants ist nicht voll.

Wir begrüßen die Familie Apak – der kleine Deniz ist goldig und hat ein Grübchen, dass Nane dahinschmelzen lässt, wenn er lächelt. Öykü ist etwas angeschlagen, sie hatte eine Grippe und war sogar im Krankenhaus – also kein Dondurma heute. Nach einem kurzen Anlegerdrink und gehen wir schwimmen,  ZRs Kommentar zur Wassertemperatur „Entengrütze“ – es ist tatsächlich sehr warm – schätzungsweise 25 Grad. Wir gehen duschen und beschließen vor der großen Gruppe essen zu gehen, sonst dauert es zu lange. Nach zwei, drei Cay bestellen wir Garlic Mushrooms, Hunter Börek, Köfte, Kavurma und Salat. Es schmeckt wie immer sehr lecker und zum Nachtisch bekommen wir ein super Backlava spendiert. Wir unterhalten uns mit einem Pärchen aus England, die auf Zypern leben und mit ihrer Segelyacht jetzt Richtung Griechenland wollen. Sie erzählen, dass es letzten Sommer so heiß war, dass auf Zypern bei über 50 Grad die Ampeln geschmolzen sind – für uns eindeutig zu heiß. Nane bezahlt die Rechnung und Captains Table gehört zu den besten, aber auch günstigsten Restaurants auf dieser Reise.

Wir gehen zurück an Bord, es ist drückend schwül, aber der angekündigte Regen in der Nacht bleibt aus – besser so, denn Micha schläft ja draußen.

Bigfoot am Morgen

Bigfoot am Morgen

Bigfoot am Morgen

Bigfoot am Morgen

Bigfoot am Morgen

Bigfoot am Morgen

Bigfoot am Morgen

Bigfoot am Morgen

...unterwegs

...unterwegs

...unterwegs

...unterwegs

...unterwegs

...unterwegs

...unterwegs

...unterwegs

...unterwegs

Hisarönü Golf

Hisarönü Golf

Bigfoot Bay

Bigfoot Bay

Bigfoot Bay

Bigfoot Bay

Bigfoot Bay

Bigfoot Bay

Bigfoot Bay

Bigfoot Bay

Bigfoot Bay

Bigfoot Bay

Bigfoot Bay