Donnerstag, 23.05.2013 | Yedi Adalar – Ingiliz Limani | 13 sm

Yedi Adalar 36°52.011’N  028°02.994’E – Ingiliz Limani 36°55.200’N  028°10.300’E

8.00 Uhr ZR ist schon wach, kocht Kaffee und geht schwimmen. Das Wasser ist heute Morgen ein „paar“ Grad kälter als gestern, aber das macht zumindest ZR nichts.

9.00 Uhr Nane steht auf und macht Pfannkuchen-Teig. Es gibt das obligatorische Buchten-Frühstück der „letzten Crew“. Nach der Pfannkuchen-Back-Aktion geht Nane auch baden (es ist sehr kalt). Ö telefoniert mit dem Yat Limani Restaurant. Wir sollen um 13.30 Uhr da sein. Also legen wir fest um 11.00 Uhr aufzubrechen.

10.45 Uhr frischt der Wind noch weiter auf, wir beschließen aufzubrechen, ZR als geprüfter Landleinenschwimmer kann T gerade noch davon abhalten ins Wasser zu gehen, 2 mal pro Woche wäre für T deutlich zu oft! So legen T+Ö ab, wir warten bis der Anker oben ist, ZR macht nun auch unsere Landleine klar – Anker auf – der Anker ist schon fast oben als er aus der Nuss springt und ausrauscht, hier hilft auch kein Fuß aufstellen mehr, Dirk nimmt die Stange und steckt ihn in die Kette, es klappt. Aber es sind wieder fast 60 m Kette draußen, die Batterie jammert schon, ZR am Steuer hat die Lage voll im Griff, Nane und Dirk legen die Kette wieder sauber über die Nuß und das Spiel beginnt von neuem – Anker auf. Diesmal ohne Probleme.

11.30 Uhr verlassen wir Yedi Adalar Richtung Ingiliz Limani. Motorstundenzahl 534,6. Der Wind kommt – nicht gar keiner wie vorhergesagt sondern richtig Wind! Boen in Spitzen mit bis zu 28 Knoten, wir reffen, düsen mit kaum Segelfläche mit 5-6 Knoten Richtung Ziel, wobei wir hier reichlich kreuzen müssen.

14.30 Uhr sind wir vor der Einfahrt von Ingiliz Limani, um vorwärts zu kommen müssten wir wieder so stark abfallen, dass wir zurück segeln würden, also beschließen wir unter Motor in die Bucht einzufahren – hier haben wir 28 Knoten Wind auf die Nase…

14.45 Uhr wir liegen sicher am Steg des Yat Limani Restaurants. Das Anlegemanöver klappt wie immer auf Anhieb, die Muring sitzt, die Achterleinen passen…Vielen Dank liebe Crew…! ;-)

15.45 Uhr haben wir den ersten Anlegerdrink und Snacks hinter uns, Nane ist ziemlich platt und groggy und liest (sprich sie schläft) auf Rimini – der Rest genießt das Leben.

18.30 Uhr sind wir alle unter der Dusche gewesen, Dirk war noch baden, hat Nane davon überzeugt, dass es herrlich ist und sie auch ins Wasser gelockt. Nur ZR hatte keinerlei Lust zu baden..? Wir genießen den Sonnenuntergang, der Wind hier in der Bucht ist gleich „0“…die Temperaturen sind angenehm. So lässt es sich doch leben. Wir beschließen um 19.30 Uhr essen zu gehen. Danach werden wir garantiert alle wie die Murmeltiere in der Koje tief und fest schlafen. Da ZR gerade keine Lust hat seiner Ma ein SMS zu schreiben, hier ein Gruß von uns nach VS.

Özy hat uns alle zum Essen eingeladen – hier noch mal ein herzliches Dankeschön! Die Vorspeisen waren super lecker und Nane hat entdeckt, dass sie Seegras als Vorspeise gut findet. Zum Abschluss gab es einen türkisch Coffee und Özy hat Nane aus dem Kaffeesatz gelesen. Spannend. Nach einem Absacker sind wir dann alle in die Kojen verschwunden.

Ambiente

Ingiliz Limani

unsere Genua

Ingiliz Limani

Ingiliz Limani

Ingiliz Limani

Ingiliz Limani

Ingiliz Limani

Ingiliz Limani

Ingiliz Limani

Ingiliz Limani

Ingiliz Limani

Ambiente

Ingiliz Limani

Ingiliz Limani

Ingiliz Limani

Ingiliz Limani

Ingiliz Limani

Ingiliz Limani

Ingiliz Limani

Ingiliz Limani

Ingiliz Limani

Ingiliz Limani

Buchtenfrühstück

Buchtenfrühstück

Ingo oder was?

Ankern Yedi Adalar

Ankern Yedi Adalar

Ankern Yedi Adalar

Donnerstag | 23. Mai 2013

Dienstag, 21.05.2013 | Palamut – Cökertme | 37,5 sm

Palamut 36°40.196’N  027°30.244’E – Cökertme 36°59.900’N  027°44.700’E

7.30 Uhr wir sind wach – der eine mehr, der andere (Dirk) weniger und ZR macht schon mal Kaffee. Nane geht zum Gemüsehändler und bringt frisches Brot und Simit mit. Zum Frühstück kämpfen die Jungs mit einer Dose Leberwurst, die Technik des Dosenöffners ist ein wenig tricky. Wir verabschieden uns bis Samstag von Gürcan und trinken einen letzten Cay.

10.00 Uhr wir legen pünktlich ab. Der Motorstundenzähler zeigt 526,7 an. ETA 16.30 Uhr. Wind ist derzeit mal wieder keiner in Sicht, dafür ist die Präsenz der Güvenlik und des Militärs erstaunlich hoch, sie kommen auf uns zugerast, stocken auf, drehen ab…folgen uns parallel und geben wieder Gas, das gibt einem schon ein mulmiges Gefühl. Das Militär hingegen liegt gemütlich vor der Kulisse von Knidos und an Bord werden Fotos von der Crew gemacht – es will also keiner etwas von uns. Das Groß haben wir mal gesetzt, in der Hoffnung doch noch etwas Segeln zu können. Darum gibt’s erst mal paar Vitamine. Der Skipper schneidet Pfirsich für alle.

13.00 Uhr – kein Wind…der reichen würde um zu segeln, allerdings unterstützt er etwas…immerhin sind wir dadurch 0,5 Knoten schneller. Die Spitze von Kos bildet keine Abdeckung mehr, die Wellen von Backbord nehmen zu und werden grösser, aber kein Wind, dachten wir…dann endlich ist ausreichend Wind zum Segeln da, aus 16 Knoten halber Wind machen wir mit der Ambiente 7 Knoten Fahrt, allerdings immer noch die doofe Welle von Backbord…die das Steuern nervig macht. T bleibt unter Maschine und folgt uns unauffällig.

14.30 Uhr ZR macht einen Snack und erst jetzt merken wir, dass wir eigentlich Hunger hatten. Simit, Käse, Wurst in mundgerechte Häppchen geschnitten, geschickt, wenn man beide Hände zum Steuern braucht.

15.00 Uhr ETA 15.55 Uhr – nicht mehr lang und wir sind da. Der Wind lässt etwas nach und T kommt mit der Papillon wieder näher. Auf dem letzten Stück überholen, das haben wir gern – und dann noch unter Motor.

15.30 Uhr der Wind wird kräftiger und in Böen haben wir 27 Knoten. Kurz vor der Einfahrt zu Captain Ibrahim in Cökertme holen wir die Genua ein. Das Groß wollen wir in der Bucht einholen, doch der Wind lässt uns trotz Motor fast die Sonne küssen, also holen wir auch das Großsegel ein bevor wir in die Bucht abbiegen.

15.45 Uhr machen wir am Jetty fest, in gewohnter Art kommen die Jungs mit der Muring zum Boot, wir legen uns neben Thomas der uns ja ohne Segeln unter Motor in der Einfahrt überholt hat.

16.00 Uhr Anleger – Baden! Halil begrüßt uns freudig. ZR und Nane gehen sofort schwimmen und behaupten das Wasser wäre angenehm warm. Nane sucht wieder die Logge, Dirk bequemt sich auch ins kalte Wasser um festzustellen, dass an der Stelle wirklich nichts zu finden ist, weil die Öffnung verschlossen ist. Wir checken das an Bord – tatsächlich nur ein Blindstutzen – die Logge liegt daneben und wir schöpfen erst mal Wasser aus dem Boot.

17.00 Uhr ZR kocht Kaffee für alle und Nane schäumt Milch für Cappuccino auf. Ein paar Kekse runden diese Kaffeepause ab.

18.00 Uhr Hassan verabschiedet sich von uns, er muss heute Abend noch nach Hamburg. 3 Tage Schnupper-Segeln bei T+Ö an Bord haben ihm ganz gut gefallen. Vielleicht sehen wir ihn ja beim nächsten Törn wieder. Jetzt wird erst mal gechillt.

19.30 Uhr wollen wir zum Essen. Irgendwie hatten wir noch die Idee, dass wir MM sehen würden, wenn wir hier einlaufen – mit einem Grinsen im Gesicht als Überraschung. Aber anscheinend hat es mit einem späteren Flug auch nicht geklappt. Schade.

Papillion

Papillon

Papillon

unterwegs...

unterwegs...

unterwegs...

Papillon

Papillon

hübsch...

Papillon

hübsch...

unterwegs

Papillon

Sahil Güvenlik

Sahil Güvenlik

Papillon

Papillon

180° Flagge

Papillon

180° Flagge

Papillon

Papillon

Papillon

Papillon

Papillon

Papillon

uiuiui....

Papillon

Papillon

Papillon

Montag, 20.05.2013 | Sögüt – Palamut | 30,5 sm

Sögüt 36°39.600’N  028°05.020’E – Palamut 36°40.196’N  027°30.244’E

Heute Nacht haben uns Mücken geplagt – 4 dieser Biester mussten heute früh daran glauben. ZR war schon schwimmen. Dirk holt Brot und jetzt wird gefrühstückt, dann wollen wir los Richtung Thomas und Özy, die gerade in Knidos liegen und sich heute mit uns in Palamut treffen wollen. Zusammen geht’s dann weiter in den Gökova-Golf.

9.40 Uhr wir machen alles klar zum Auslaufen. Das Geschenk für Mareike und Sali haben wir abgegeben und hoffen, dass sich die beiden darüber freuen.

9.50 Uhr wir laufen aus und verabschieden uns bis zum Sommer. Aktuelle Motorstundenzahl 522,1, auch heute werden es wohl wieder ein paar Stunden mehr werden, denn es sieht nicht nach Wind aus. Wir passieren Bozburun und werfen einen Blick auf den „Hangar“ in dem gerade die größte Holzsegelyacht der Welt gebaut wird – aber außer dem Hangar sieht man leider nichts.

11.35 Uhr lassen wir Symi an Backbord, es frischt etwas auf und wir hoffen gleich die Segel setzen zu können. Wir setzen gegen 12.00 Uhr die Segel – und es reicht doch tatsächlich zu 5 Knoten Fahrt…Endlich!

13.15 Uhr ist es wie verhext…gerade haben wir richtig Speed mit 6,8 Knoten auf direktem Kurs und plötzlich von 20 Knoten Wind NW auf 0,0 !!!  Wir werfen den Motor an. Es kommt Wind auf – jetzt aus SW – wir müssen kreuzen. Da der Wind nur mit 10 Knoten bläst, setzen wir das komplette Groß, dass Nane heute früh wegen der Vorhersage um ¼ gerefft haben wollte.

14.00 Uhr der Wind frischt auf und kommt mit über 20 Knoten. Wir reffen die Genua. Die See ist kabbelig. Mal kommt eine warme Brise, mal eine kalte – komisches Wetter heute. Mit vollem Groß wird es bei 24 Knoten ungemütlich und der Wind frischt weiter auf.

15.00 Uhr wir holen die Segel ein und beschließen die restliche Stunde auf direktem Kurs nach Palamut zu laufen, schließlich werden wir erwartet.

16.00 Uhr wir laufen in Palamut ein und haben einen perfekten Platz mit Muring direkt neben der Papillon von T + Ö. Wiedersehensfreude pur. Auf das Wiedersehen müssen wir anstoßen, nach einer Weißweinschorle gibt es erst mal Cay im Adamik. Danach gehen ZR, Dirk und Nane schwimmen – naja ZR und Nane schwimmen, Dirk ist das Wasser zu kalt. Im Verhältnis zu Sögüt und Ciftlik ist es wesentlich frischer und außer uns sind nur 2 einheimische Kinder im Wasser. Wir gehen duschen und freuen uns über heißes Wasser und entsprechenden Wasserdruck.

17.30 Uhr eine australische Flotille läuft ein, 5 Boote, die eine mehrtägige Regatta untereinander austragen. Wir befüllen unseren Wassertank und spritzen die Ambiente ab, damit sie wieder schön aussieht. T hübscht seine Papillon ebenfalls auf. Unsere Nachbarn aus Ciftlik laufen ein, wollen aber heute selber kochen (sie wissen nicht, was sie verpassen).

19.00 Uhr wir gehen zum Essen, denn die Flotille mit 20 Personen hat sich auf 19.30 Uhr angekündigt. Die „weiße“ und die „schwarze“ Crew fallen den Australiern auf und wir werden gebeten eine Video-Gruß an eine Daheimgebliebene im Chor zu sprechen. Pfeffersteak und Filet Royal schmecken köstlich, zum Nachtisch gibt es eine Obstplatte. Das Licht geht aus und Happy Birthday erklingt. Eine australische Lady hat Geburtstag und wir bekommen von dem leckeren, aber sehr süßen Kuchen etwas ab. Dann wird getanzt – sieht aus wie eine Art Sirtaki, auf türkisch eben. Die Australier sind begeistert und machen mit. Plötzlich sind Özy und Nane auch dabei – was ein Spaß. Dann noch ein Absacker an Bord der Papillon und wir gehen kurz vor Mitternacht in die Koje, denn morgen müssen wir um 10.00 Uhr los, damit H ein Freund von T+Ö seinen Flughafen-Transfer um 17.00 Uhr rechtzeitig in Cökertme erreicht.

20 Mai 2013

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Montag | 20. Mai 2013