Um kurz nach 10 h verabschieden wir uns von der Bucht und starten Richtung Ciftlik. Es wird ein schöner Segeltag mit 5 Bft in Böen 6 Bft. Um 15.30 haben wir die 27,9 sm Strecke hinter uns gebracht und laufen in die Bucht von Ciftlik ein. Bis jetzt kannten wir Ciftlik als ruhiges Plätzchen. Das Deniz-Restaurant ist unsere traditionelle Anlaufstelle und wir freuten uns auf ein paar gemütliche Cays und Gespräche mit Kadir. Aber nicht am Sonntag! Ausflugsboote überall, die einem auch ungeniert ins Anlegemanöver hinein fahren. Menschenmassen, die karavanenartig von den Booten in die Restaurants und wieder zurück pilgern. Was war denn hier los? Das ist der Sonntags-Effekt. Den werden wir in Zukunft auf jeden Fall vermeiden! Nach den Ausflusgbooten kamen die Flotillen und wir hatten Hafen-Kino für die nächsten Stunden. Der Schocker des Nachmittags war aber ein Flotillen-Schiff, das seinen Mast verloren hat. Wie das passiert ist haben wir nicht heraus bekommen, denn die Crew stand unter Schock. Als wir am Ende des Törns in Marmaris liegen, konnten wir zumindest das “abgebrochene Ende” des Mastes fotografieren. Beschreiben kann man das nicht wirklich…
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Göcek – Asi Koyu
Schon um 8.00 h wird unsere befreundete kleine Crew in Göcek abgeholt. Wir bringen Sie zum Bus und winken ihnen traurig nach. Die Temperaturen steigen. Also nutzen wir die Chance noch einiges einzukaufen und machen uns auf den Weg Richtung Hafen. Schon um 9.30 Uhr haben wir 30°C und beschließen abzulegen. Der Wind lässt uns zunächst im Stich, aber Punkt 12 h können wir die Segel setzen. Wir sind etwas lethargisch – irgendwie hängt uns der Abschied noch nach. Die Bucht, die am ersten Törntag überfüllt war, haben wir heute zunächst für uns allein. Ein kleines Fischerboot leistet uns Gesellschaft, am späten Nachmittag kommt eine deutsche Crew dazu, die wissen möchte, ob man hier über Nacht ankern kann. Wir nutzen die Zeit für ein “perfektes Dinner” und kreieren ein sehr leckeres Kartoffel-Gemüse-Gratin. Als die Sonne untergeht ist es erst mal stockdunkel. Man sieht nichts. Ein leicht unheimliches Gefühl. Als der Mond kurz später aufgeht, ist alles wieder gut.
Günlüklü – Göcek
Der letzte Segeltag der “Lazy Days” bricht an. Unsere befreundete Crew ist leider nur 1 Woche dabei. Wir baden noch einmal ausgiebig und warten auf Wind. Um die Mittagszeit haben wir 3-4 Bft. Also los. Es ist heiß 37°C. Leider kommt nicht mehr Wind auf und schon um 15 h kann man nicht mehr segeln. Schade. Am letzten Tag hätte es ruhig noch mal Competition-Sailing sein dürfen. Aber so bleibt der Crew der Lazy Days genügend Zeit zu packen. Gepäck haben sie ja genug. Wir kochen ein Abschied-Essen für unsere Freunde. Am Abend gehen wir noch auf ein paar letzte Drinks nach Göcek und bummeln durch die Stadt. Die kleine Crew muss am nächsten Morgen früh raus.

























































































