Mittwoch, 3.9. | Cökertme – Palamut | 37,24 nm

7.00 Uhr | Der Wecker klingelt. Nane steht auf und kocht Kaffee für die Überfahrt. Wir wollen auf See frühstücken. Jeder macht sich fertig, die Luken dicht und wir können los.

7.30 Uhr | Pünktlich wie geplant legen wir ab. Die See ist spiegelglatt. Aktueller Motorstunden-Stand: 343. Es gibt Kaffee, O-Saft, Nutella-Brote und Nektarinen-Schnitze zum Frühstück. Das Meer sieht um diese Uhrzeit toll aus – pastellfarbene Blautöne.

8.17 Uhr | Außer uns, ist nur noch ein Catamaran zu sehen, der einen ähnlichen Kurs hat. ETA 14.00 Uhr. Wind ist für heute keiner angesagt, aber das war gestern genauso und wir hatten trotzdem guten Segelwind. Jetzt wird gechillt – den Kurs hält Charly der Autopilot. Mit 1500 Umdrehungen kommen wir mit 5,9 Knoten (SOG) gut voran. Der Drehzahlmesser hat dann und wann mal einen Aussetzer.

8.45 Uhr | Es ziehen Wolken auf – hinter uns der Himmel ist recht dunkel. Angesagt ist nichts und auch der Luftdruck hält sich die letzten 16 Stunden konstant auf 1005 hPa. Im Boot zeigt die Temperaturanzeige 27°Grad an.

9.30 Uhr | Wir haben die ersten 11.5 nm hinter uns. Es weht kein Lüftchen. Der Skipper hat sich wieder schlafen gelegt.

10.30 Uhr I 17 nm sind geschafft. Noch immer kein Wind und keine Welle. Nane geht in die Kombüse und bereitet einen Thunfischsalat für nachher vor. Jetzt steht er im Kühlschrank und kann noch etwas ziehen, dass wir pünktlich um 12.00 Uhr was zum Mittagessen haben.

11.30 Uhr | Der Hunger ist schneller da als die Mittagszeit also essen wir früher. Nach dem Essen will HW freiwillig spülen, der Skipper unterstützt ihn dabei.

14.00 Uhr | Wir liegen pünktlich am Steg. Dirk und HW spritzen erst mal die Ambiente ab, damit wir wieder ein sauberes Schiff haben. BW, MW und Nane gehen ins Adamik, trinken ein Wasser und einen Cay und warten, dass die Jungs kommen.

15.30 Uhr | Wir gehen baden und genießen Sonne und Meer. Nach einer ausgiebigen Dusche gönnen wir uns ein Dondurma. Gürcan bekommt auch ein Magnum „Double Chocolate“. Wir haben noch eine Packung Kinderschokolade, die wir Esins Töchtern spendieren. Nane lässt sich von Esin erklären, wie man Cay kocht und zumindest die Crew meint, dass der Tee hervorragend schmeckt.

18.30 Uhr | Wir sitzen mit Esin auf der Hafenmauer, trinken Weißweinschorle und quatschen – „quality time“.

19.45 Uhr | Wir gehen zum Essen und gönnen uns Sigara Börek mit Tsatzik, Salat, Pfeffersteak, Köfte am Mastikbuschspieß und Chickencurry – lecker! Nane geht in die Küche, um bei der Herstellung der Pfeffersoße dabei zu sein und zu schauen, ob sie das zu Hause auch mal so hin kriegt. Ercan und Esin erklären genau worauf es ankommt – müsste passen.

21.20 Uhr | Nane bekommt die Souflée-Schulung Teil 1 (wie präpariere ich die Auflaufform und was ist beim Backofen zu beachten). Teil 2 folgt morgen früh (wie mache ich den Teig.) Nane ist mit Esin für 9.00 Uhr morgen in der Küche verabredet, um Souflée-Teig zu machen und dann für die Crew und die Familie Frühstück zuzubereiten. Das wird sicher genial.

Knidos

unterwegs...

Knidos

unterwegs...

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Adios Cökertme

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BEST PLACE – Dankeschön

BEST PLACE Tipp:

Auf unseren Törns besuchen wir viele schöne Plätze, begegnen tollen Menschen und fühlen uns an vielen Orten willkommen und zu Hause. Wenn man so viel Herzlichkeit und Gastfreundschaft begegnet, wie bedankt man sich? “You are familiy” ist ein tolles Kompliment, für das wir uns revanchieren möchten. Darum lassen wir für zwei unserer “BEST PLACES” Postkarten drucken und nehmen sie im Sommer mit. Wenn Euch diese Postkarten begegnen, schreibt sie an befreundete Segler und empfehlt diese Orte einfach weiter – wir lieben sie.

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Freitag | 13.06.2014 | Palamut – Kuzbuku Yacht Club | 26 nm

Wir wollen gegen 10.30 Uhr auslaufen. Vorher frühstücken wir und verabschieden uns von Gürcan, der nach Datca zum Einkaufen muss. Da in der Türkei seit neuestem Alkohol-Werbung verboten ist, fehlt auf den Servietten-Haltern etwas Schönes. Gürcan, Dirk und Nane bekleben die weißen Halter mit Aufklebern der letzten Crew. Mal sehen, ob uns daraufhin mal einer anschreibt. Wir verabschieden uns von Ali, der uns noch eingelegte Peperoni mitgibt – Cok lezetli. Im Sommer möchte er aber ein Crew-Shirt mit seinem Namen haben – wir versprechen, es mitzubringen.

10.30 Uhr | Wir laufen aus nachdem wir den Wassertank nochmals gefüllt und aufgepasst haben, dass Elmar beim Auslaufen nix kaputt macht. Es erwartet uns kaum Wind, trotzdem setzen wir die Segel und cruisen, mit knapp 3 Knoten, dem Ziel entgegen… ETA 19 Uhr

12.00 Uhr | Der Wind ist eingeschlafen, wir müssen den Motor anschmeißen, vielleicht wird es nach dem Kap an der Spitze der Datca-Bucht besser. Jetzt essen wir erst mal Kirschen…

13.30 Uhr I Wir hatten kurz Wind…wirklich nur ganz kurz, jetzt dümpeln wir nur mit der Genua mit 3 Knoten Richtung Ziel. Nane macht Salat mit Schafskäse – meistens kommt Wind auf, wenn wir gerade etwas zu essen vorbereiten – vielleicht hilft’s ja. Diesmal hat es leider nicht geklappt. Der Wind nimmt nicht zu – wir schaffen nicht mehr als 3 Knoten Fahrt. ETA immer noch 19.00 Uhr.

15.15 Uhr I Wir haben Salat gegessen, abgewaschen…sprich alles probiert – kein Wind! Daher schmeißen wir den Jockel an und tuckern los…

17.10 Uhr | Wir liegen am niegelnagelneuen Steg des Kuzbuku Yacht Club. Man springt an Bord (ohne zu fragen) und hilft bei der Muring – alles neue Leinen. Bis jetzt macht die Anlage einen sehr guten Eindruck. Bissl schicker – genau richtig für T+Ö, die leider nicht dabei sind. Der 2te Eindruck zeigt es allerdings genauer, alle noch ziemlich planlos, viele Menschen, die zum Personal gehören aber keiner weiss was er tun soll, die Anlage wird zwar schön gepflegt etc. und bietet fast alles aber es ist halt durcheinander und wirr.

Beim Abendessen zieht sich der „rote Faden“ fort, die Hälfte von dem was wir bestellen kommt nicht, das Brot kostet extra, es kommt eine Flasche Wein die wir nicht geordert haben, sondern der Nachbartisch, man bestellt beim einen der andere liefert, das Essen kommt immer nur für 2 – ein gemeinsames Essen ist nicht möglich. Immer wieder Stromausfall was nicht schlimm ist, aber es wirkt halt alles recht komisch…und das obwohl nur 2 Tische mit insgesamt 10 Personen belegt sind. Sollten hier wirklich mal alle Murings (7 Stck) und Bojen belegt sein – was geht dann wohl ab?!

Zahlen werden wir am nächsten Morgen – hier ist keiner mehr vom Personal aufnahmefähig. Man verspricht uns Cay – erst als wir gehen wollen, fällt es wieder ein und wir bekommen noch eine Runde Tee. Es ist alles schön gemacht, aber ein gutes Feelling kommt bei uns nicht an.

Kuzbuku Yacht Club

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Palamut Ade...

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Micha & die wilden Tiere

Kuzbuku Yacht Club

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Kuzbuku Yacht Club

Kuzbuku Yacht Club

Kuzbuku Yacht Club

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Saadet II

Saadet II

Kuzbuku Yacht Club

Kuzbuku Yacht Club

Matze springt...

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Matze springt...

Matze springt...

Matze springt...

Matze springt...

Matze springt...

Matze springt...

unterwegs...

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unterwegs

unterwegs