Freitag, 27.09.2024 | Karasüleyman Bükü – Orhaniye | 3,92 nm

Was für ein tolles Licht am frühen Morgen in der Bucht – Nane und Micha genießen die Aussicht bei einer Tasse Kaffee während der Rest der Crew noch schläft. So könnte jeder Freitagmorgen starten. Da unser Brot zum Aufbacken leider Schimmel angesetzt hat, gibt es heute das typische Buchtenfrühstück der letzten Crew: Pfannkuchen. Dirk schickt Thomas ein paar Fotos, der noch auf seinen Flug wartet, aber in seiner VIP-Lounge sicher nicht so schlecht versorgt wird.

Wir genießen den sonnigen Tag und sind alle in einer sehr chilligen Stimmung. Gegen 14:30 Uhr wollen wir aufbrechen, weil wir ja auch noch abpumpen und tanken müssen. Nane schreibt mit Dogan vom Palmiye , der ihr erklärt, das man auch bei ihm am Steg tanken kann und dass er die Bluecard auch ausstellen kann – perfekt, dann brauchen wir den Zwischenstopp in der Marti-Marina nicht mehr einlegen – toller Service. Die Bluecard darf neuerdings maximal 15 Tage alt sein, sonst verhängt die Küstenwache empfindliche Strafen.

Mit etwas achterlichem Wind cruisen wir gemütlich Richtung Orhaniye und werden am Steg schon erwartet. Wir legen an, Sven und Micha springen los, um sich ein Dondurma im Supermarkt zu holen und Lenka, Nane und Dirk gönnen sich einen letzten Anleger, auch wenn die halbe Crew nicht da ist – was sich gehört, gehört sich.

Nane und Dirk schicken Lenka und Sven an den Pool, um den letzten Tag zu genießen und spritzen mit Micha die Pura Vida ab. Putzen innen schon ein wenig, klären, wann der Tank-Service zu uns kommen kann und gehen auch noch an den Pool. Micha schwimmt zur Sandbank, um dort ein wenig spazieren zu gehen.

Thomas hat wider Erwarten seinen Anschlussflug noch bekommen und landet pünktlich, er wird so gehen 20:30 Uhr ankommen. Wir gönnen uns eine ausgiebige heiße Dusche nach dem Pool, kommen pünktlich zum Tanken zurück an Bord und sind ganz überrascht, dass der Sprit nicht teurer ist, als an der Tankstelle. Das liegt daran, dass das Palmiye eine Marina-Zulassung hat und der Tank-Service aus der Marti-Marina auch wegen der Sail-Fleet-Flotte kommt –besser geht es nicht.

Als wir zum Abendessen gehen, ist Thomas gelandet und ist happy, dass sein Gepäck mit an Bord war. Also kann er beruhigt in den Transfer steigen. Passend zur Nachspeise ist Thomas dann auch da und wir genießen noch gebackene Halva mit Vanille-Eis. Thomas bezieht sein Zimmer im Palmiye-Hotel, Nane holt noch zwei Flaschen Leyla und wir quatschen noch ein bisschen an Bord. Thomas will nicht glauben, dass die Steuerbord-Kabine für den Smutje ist und er nun Lenkas Job übernehmen muss. Hier muss mal ganz klar gesagt werden, dass Lenka die beste Bordköchin ist, die wir je auf einem Törn dabei haben durften – Prädikat wertvoll, ist der richtige Ausdruck dafür. Morgen früh verabreden wir uns um 9.30 Uhr zum Frühstück, da werden Lenka und Sven auch abgeholt. Wir werden sie vermissen, das waren schöne 2 Wochen und die zwei sind ein cooles Pärchen.

Orhaniye Palmiye

Orhaniye Palmiye

Orhaniye Palmiye

Orhaniye Palmiye

Orhaniye Palmiye

Karasüleyman Bükü

Karasüleyman Bükü

Karasüleyman Bükü

Karasüleyman Bükü

Karasüleyman Bükü

Karasüleyman Bükü

Karasüleyman Bükü

Karasüleyman Bükü

Karasüleyman Bükü

Karasüleyman Bükü

Karasüleyman Bükü

Karasüleyman Bükü

Karasüleyman Bükü

Karasüleyman Bükü

Karasüleyman Bükü

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Karasüleyman Bükü

Karasüleyman Bükü

Karasüleyman Bükü

Karasüleyman Bükü

Karasüleyman Bükü

Karasüleyman Bükü

Karasüleyman Bükü

Karasüleyman Bükü

Orhaniye Palmiye

Montag, 10.06.2024 | Orhaniye – In Bükü | 3,8 nm

Heute haben wir Zeit, denn unser Ziel ist nur knapp 4 Seemeilen entfernt. Wir wollen aber nach dem Frühstück direkt zum Einkaufen. Nane und Petra gehen erst mal duschen und Nane nimmt die Dusche, in der ein großer Falter sitzt, mit dem Petra nicht zusammen duschen möchte. Der Wasserdruck ist nicht stark, aber er reicht aus, um uns zu erfrischen.

Wir machen uns auf den Weg zum Migros uns A101 und kommen am Palmiye Restaurant vorbei, Mehmet winkt und wir werden, wenn wir die Einkaufswägen zurück bringen bei ihm kurz stoppen, um einen Cay zu trinken. Im Migros bekommen wir alles, was wir noch brauchen, Wasser, Wein, Bier, Obst, Gemüse, Salat…. Und wir machen uns mit zwei Einkaufswegen auf den Weg zurück zur Ersoy Pansiyon. Wir kommen am Eingang der ehemaligen Cennet Marine vorbei, die verschlossen ist. Am Jetty liegen ein paar Boote – einheimische Dauerlieger.

Der holprige Weg Richtung Jetty stellt uns vor Herausforderungen, dass keine Weinflasche kaputt geht, das letzte Stück müssen wir tragen. Als alles in der Pura Vida verstaut ist, bringen Nane und Dirk die Einkaufswägen zurück, quatschen mit Mehmet, trinken einen Cay und kaufen noch ein Eis und Eiswürfel.

Zurück an Bord machen wir schnell, dass wir in die Bucht kommen, wir wollen baden – es ist zu heiß und der Einkauf hat uns ganz schön ins Schwitzen gebracht. Wir setzen die Genua und cruisen gemütlich Richtung In Bükü. Dort liegen schon 4 Schiffe, aber wir machen einen Platz für uns aus, an dem wir den Anker werfen möchten. Nach dem zweiten Versuch hält der Anker und wir liegen. Einen schnellen Anleger und dann ab ins Wasser. Es ist herrlich hier, die Bucht ist von Pinien umsäumt, der braune Tuffstein ragt mit interessanten Felsgebilden zwischendurch raus und optisch erinnert uns alles an nordische Fjorde, bis auf die Tatsache, dass das Wasser hier viel wärmer ist. Wir genießen den Nachmittag in vollen Zügen, hören Musik, baden, trinken Kaffee und zum Abendessen gibt es nochmal die Zitronen Pasta nach dem Rezept von Andrea – lecker. Der Sternenhimmel ist ein Traum und die Temperaturen in der Bucht sind angenehm, so dass wir sehr gut schlafen werden.

Orhaniye

In Bükü

In Bükü

In Bükü

In Bükü

In Bükü

In Bükü

In Bükü

In Bükü

In Bükü

In Bükü

In Bükü

In Bükü

In Bükü

In Bükü Hisarönu

In Bükü Hisarönu

In Bükü Hisarönu

In Bükü Hisarönu

In Bükü Hisarönu

In Bükü Hisarönu

In Bükü Hisarönu

In Bükü Hisarönu

Orhaniye

Orhaniye

Orhaniye

In Bükü Hisarönu

Orhaniye

Orhaniye

In Bükü Hisarönu

Orhaniye

Sonntag, 09.06.2024 | Sögüt – Orhaniye | 20,25 nm

Wir wollen heute nicht zu spät ablegen und Elmar hat schon mal die beiden Fladenbrote geholt, die Dirk gestern Abend bei Irem vorbestellt hat. „Nane will come and pay“ funktioniert hier einwandfrei. Nach dem Frühstück gehen Nane und Dirk nochmals in Irems Market, kaufen eine neue Flasche Gas und bezahlen das Brot. Im Anschluss zahlen wir bei Captains Table unsere Rechnung vom Vorabend und machen die Pura Vida klar, um abzulegen. 10:15 Uhr winken wir ein letztes Good Bye – wir sehen uns im Sommer. Auch heute hoffen wir auf segelbaren Wind und setzen Groß und Genua. Der Anfang lässt sich gut an, wir können ein wenig aufkreuzen, aber kurz vor der Untiefentonne schläft der Wind schon wieder ein. Heute wollen wir nach Orhaniye und einer Empfehlung von Hansi und Wolfgang Kahl folgen – eine Zeitreise zurück in die alte Türkei wie sie Segler vor 30 Jahren angetroffen haben. Wir haben einen Platz bei Ersoy am Steg reserviert und sind gespannt.

Im Hisarönü-Golf bekommen wir wieder etwas achterlichen Wind und können uns Richtung Orhaniye tragen lassen. Der Steg von Ersoy hat nur Platz für 3 Boote, wobei ein Engländer dauerhaft dort liegt. Wir machen neben einer englichen Motoryacht von Beneteau fest und werden herzlich begrüßt „Willkommen“, „Wie geht’s“. Ersoy und sein Koch stehen auf einem Holzsteg und nehmen die Leinen an. Die Statik des Stegs würde sicher keiner Berechnung standhalten, aber er trotzt der Theorie. Als wir liegen, erklärt uns die nette ältere Engländerin der Beneteau, dass das Essen hier sehr gut sei und auch das Wasser am Steg könnte man bedenkenlos tanken, sie hätten es mit ihrem “Watertester” überprüft. Schwimmen kann man in Orhaniye nicht, das Wasser hier hinten ist zu schlammig und Nane hat für die Muring vorsichtshalber schon Handschuhe angezogen, denn die Leinen haben hier gern Muscheln, an denen man sich die Finger aufschneiden kann.

Dirk geht mit seine Kamera auf Entdeckungstour und kommt mit Geschichten von Schafen, Kätzchen, Idylle und Bougainville zurück. Es gibt Toiletten und Duschen, die einfach sind, aber wir hatten es schon schlimmer, darum alles okay. Die Familie gehört zu den “Sammlern”, denn überall liegt etwas auf einem Haufen, was man noch brauchen könnte. Sobald jemand von Bord geht, springt jemand auf und fragt, wie er helfen kann – irgendwie goldig hier.

Als wir zum Essen gehen sind wir gespannt. Wir bekommen die Vorspeisen aufgezählt und ZR meint, er solle doch einen Teller machen – gemeint war ein Teller mit „von allem ebbes“ aber wir bekommen 10 Teller mit großen Portionen von unterschiedlichen Vorspeisen. Bohnen, Auberginen, frittierte Zucchini, Spinat, Haydari, gefüllte Weinblätter, Sigara Börek….. Petra und Nane sind froh, keinen Hauptgang bestellt zu haben, denn sie können sich an den Vorspeisen ausreichend satt essen. Elrmar und ZR entscheiden sich für Lammspieße und Dirk für Hähnchen – es schmeckt super lecker und alle sind zufrieden – auch die Mücken, die sich an uns sicher auch gut satt essen konnten. Zurück an Bord bitten wir die Nachbarn ihre Klimaanlage auszustellen, was nicht auf Gegenliebe stößt, aber das Geräusch ist einfach zu nervtötend, als dass wir es die ganze Nacht ertragen wollten. Nach einem letzten Drink verschwinden wir in den Kojen.

...unterwegs

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Pura Vida

Captains Table Sögüt

Captains Table Sögüt

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