Mittwoch, 29.05.2024 | Stuttgart – Dalaman – Marmaris

Endlich ist es so weit, heute Abend geht es los – 21.05 Uhr startet der Flieger direkt nach Dalaman. Dirk hat uns online eingecheckt und die Sitze 81, 8b und 8c warten auf ZR und uns. Nane ist noch im Homeoffice am Start während Dirk die Gartenmöbel reinräumt, saugt, putzt und wischt – phänomenal, so macht das Arbeiten Spaß. Als am frühen Nachmittag der Rechner runtergefahren wird, beginnt die Urlaubsstimmung und die Zeit bis uns Dirks Nichte Nicky abholt, zieht sich wie Kaugummi. Wir checken nochmal die Seesäcke, ob wir was vergessen haben. Wird schon passen.

Kurz nach 17.00 Uhr läutet es an der Tür und  Nicky steht vor der Tür. Wir packen den Parmesan in die Seesäcke, räumen unsere restlichen Sachen zusammen, lassen die Rolläden runter und verabschieden uns in den Urlaub. Wir nehmen Kurs auf Stuttgart, um ZR noch abzuholen, der sich freut, dass er standesgemäß in einem Mercedes abgeholt wird. Kurz nach 18 Uhr sind wir am Flughafen.

Die Schlange vor den Sunexpress-Schaltern ist sehr lang und wir stellen uns an – wir haben ja schon eingecheckt und müssen nur das Gepäck los werden. Unsere Mitsegler haben uns noch auf das maximale Maß von 158 cm aufmerksam gemacht, das in Summe Länge+Höhe+Breite bei Sunexpress erlaubt ist. Unsere alten Bundeswehrseesäcke kommen exakt auf das Maß, wenn man etwas großzügig misst J. Sunexpress verlangt pro Person 5,- Euro, wenn man nicht online eingecheckt hat, das trifft spannenderweise auf fast 90% der Passagiere in der Schlange zu und so zieht sich das Prozedere länger als gedacht. Dramen spielen sich ab, weil Familien nun nicht mehr zusammen sitzen können, es wird diskutiert und einsichtig zeigen sich nur wenige. Egal, wir haben Urlaub (und unsere Plätze).

Durch die Sicherheitskontrolle kommen wir diesmal ohne Drogen- und Sprengstofftest und das obwohl ZR mittlerweile die Frisur von Gandalf trägt. Die Boeing 737 startet pünktlich und der Flug verläuft ohne besondere Vorkomnisse. 1.05 Uhr landen wir überpünktlich in Dalaman. Nane geht in den Dutyfree und kauft Raki und Martini während Dirk und ZR auf die Seesäcke warten. Gott sei Dank sind alle 3 angekommen, unsere Miteigner haben da leidvolle andere Erfahrungen. Wir gehen zum Schalter 38 von DM-Transfer und steigen in einen schickes VIP-Shuttle – bitte direkt in die Adaköy Marina. Die Fahrt verschlafen wir bis kurz vor Schluss. Die letzten 20 Minuten sind etwas holprig, denn die Straße von Marmaris Richtung Adaköy Marina schüttelt einen durch Schlaglöcher ganz schön durch. Die Security am Eingang der Marina weiß Bescheid, dass wir kommen und händigt uns den Schlüssel der Pura Vida aus – prima, das hat schon mal reibungslos geklappt. Wir liegen an Ponton B und gehen an Bord, packen unsere Klamotten aus und fallen ins Bett. Der eichte Schwell in der Nacht erzeugt lautes Plätschern, so dass das Einschlafen trotz Müdigkeit nicht gelingen will. Erst mit Ohropax wird das besser und wir starten in eine kurze Nacht.

Samstag, 16.09.2023 | Ciftlik – Marmaris | 11,5 nm

Der letzte Morgen in Ciftlik ist schon immer etwas wehmütig, wenn wir hier ablegen, ist der Segelurlaub quasi beendet. Wir haben die Flüge so gelegt, dass wir erst am Samstag zurück in die Marina müssen, um das Freitags-Chaos an der Tankstelle zu umgehen. Freunde von uns waren etxtra schon am Donnerstag tanken, mussten aber auch über 1 Stunde kreisen, bis sie abpumpen und tanken konnten. Danach sind sie nochmal raus – den Plan hatten andere aber auch. Wir hoffen also, dass unser Samstags-Plan der richtige ist. Wir wachen früh auf und die Aussicht auf das Packen stimmt uns nicht besonders fröhlich. Dirk will früh los, um ausreichend Zeit in der Marina zu haben. Wir gehen noch schnell einen Cay trinken und verabschieden uns von Hassan und der restlichen Crew und zahlen unsere Rechnung. Kurz nach 8 Uhr legen wir ab. Es ist kein Wind also fahren wir  unter Motor. Die morgendliche Sonne spiegelt sich im Wasser, das wunderschön glitzert und wir hören ein Hörbuch über unsere Bose-Box. Kurz nach 9 Uhr passieren wir die Bucht Caycagiz Koyu als die PuraVida plötzlich zu vibrieren anfängt. Nane nimmt sofort den Gang raus und  Dirk macht sich bereit zu tauchen, um den Propeller zu checken – wir haben uns bestimmt was eingefangen. Die Strömung ist nicht zu unterschätzen und Nane besteht darauf, dass er sich mit einer Leine sichert. Badeleiter raus mit einem Messer bewaffnet geht es ab ins Wasser. Als Dirk wieder auftaucht, hat er eine Plastiktüte aus dem Propeller geholt, die sich Gott sei Dank noch nicht festgefressen hat, weil wir den Gang rausgenommen haben. Als er wieder an Bord ist, legt Nane den Gang ein und der Motor der Propeller läuft wieder einwandfrei. Wir gehen auf 1800 Umdrehungen und nehmen Kurs auf Marmaris. Die Aufregung am letzten Tag hätte es nicht gebraucht – aber es ist ja alles gut gegangen. Um 10.30 Uhr sind wir an der Tanke, dort liegen zwei riesige Motoryachten, wir warten und warten und warten, drehen einen Kreis nach dem anderen…nichts passiert und nichts geht voran. Nach 30 Minuten ruft Nane dem Tankwart zu, wie lange es noch dauert, er ruft zurück, dass wir noch 2 bis 3 Stunden warten müssen – das war’s mit dem genialen Plan, erst am Samstag zu tanken. Wir sind genervt und fragen bei Miknatis nach, ob wir das Abpumpen und das Tanken nächste Woche als Service beauftragen können – klar. Die Pura Vida hat noch keine neue Crew, deshalb ist das möglich. Wir funken die Marina an und Dirk parkt die PuraVida an ihrem Stammplatz wieder ein. Das letzte Anlegemanöver in dieser Saison für uns klappt wunderbar – Nane besteht auf einen Anleger, auch wenn es erst 11 Uhr ist. Wir fangen an zu packen, Dirk will noch mal zum Barber und Canan wollen wir auch noch besuchen, bevor wir Hüsniye im Bazaar besuchen und im Silvermoon noch in paar Schals mitnehmen. Wir bekommen die Info, dass wir uns nicht ärgern sollen, wie es heute an der Tankstelle gelaufen ist, am Freitag muss es katastrophal gewesen sein. Zwei große Motoryachten der Koc-Familie wurden an der Tanke geparkt, so dass nur 1 Platz für’s Tanken und Abpumpen frei war und alle Yachten mehrere Stunden warten mussten – die Nerven lagen blank – okay den Stress hatten wir nicht.

Wir nehmen noch den aktuellen Bay Express (2023/2024) bei Canan mit, den ersten hat uns Manu abgekauft. Canan bekommt noch ein paar Lebensmittel von uns und freut sich über den übrigen Gin. Unsere Bay-Express Sammlung der letzten 10 Jahre ist nun vollständig. Dirk geht zum Barber, wir packen und räumen die Dinge, die an Bord bleiben in unser Fach. Die Ikea-Taschen sind optimal und wir lassen noch eine für Walter und Regina an Bord. Nach einer ausgiebigen Dusche gehen wir in die Stadt und gönnen uns ein Dondurma mit Hüsniye und ihrer Mama. Wir kaufen Duschtücher für Dirks Nichte (Vorgabe: Altrosa – kein Tussi Pink!!) und ihren Freund, Nane nimmt noch ein paar Tücher mit und im Anschluss gehen wir eine Kleinigkeit im Golden Plate essen. Zurück an Bord gönnen wir uns noch den ein oder anderen Drink und gehen irgendwann schlafen, zumindest versuchen wir es gegen den Lärm der Bar-Street. Um 4.00 Uhr läutet der Wecker und wir werden abgeholt, DM steht wie immer mega pünktlich am Jetty. Tschüss Pura Vida, tschüss Marmaris. Wann wir nächstes Jahr wieder da sind, steht noch nicht fest – aber vor Juni 2024 wird das wohl nichts….

Ciftlik

Ciftlik

Ciftlik

Ikea Tasche für das Eignerfach

Olivenöl - ganz frisch

unser Eignerfach

Unser Fach in der Pura Vida

Sonnenaufgang in Ciftlik

Sonnenaufgang in Ciftlik

Sonnenaufgang in Ciftlik

Sonnenaufgang in Ciftlik

Käseladen Marmaris

Guten Morgen aus Ciftlik

Käseladen Marmaris

Golden Plate Pizza

Der letzte Trip in die Marina

Der letzte Trip in die Marina

Der letzte Trip in die Marina

Der letzte Trip in die Marina

Der letzte Trip in die Marina

Der letzte Trip in die Marina

Ciftlik Sonnenaufgang

Ciftlik Sonnenaufgang

Ciftlik Sonnenaufgang

Ciftlik Sonnenaufgang

Ciftlik Sonnenaufgang

Ciftlik Sonnenaufgang

Ciftlik Sonnenaufgang

Ciftlik Sonnenaufgang

Ciftlik Sonnenaufgang

Freitag, 15.09.2023 | Bozukkale – Ciftlik | 15,86 nm

Wir gönnen uns nach dem Müsli-Frühstück noch eine Runde Schwimmen bevor wir uns von Bozukkale verabschieden. Wir bezahlen unsere Rechnung verabschieden uns von Mustafa und seinem Team bis zum nächsten Jahr. Der Koch schenkt Dirk noch frisch gebackene Zucchini-Puffer (die waren mega lecker und haben auch nicht lange gehalten) und wir legen kurz nach 11 Uhr ab. Wind ist für heute nicht angesagt, aber wir haben ja einen 75 PS-Motor. Wenn wir schon nicht segeln können, gönnen wir uns ein spannendes Hörbuch – macht auch Spaß. So cruisen wir ohne besondere Vorkommnisse Richtung Ciftlik. Kurz nach 14 Uhr steuern wir schon in die Bucht und legen am Steg des Deniz-Restaurant an. Jetzt brauchen wir eine Abkühlung und gehen erst mal eine Runde schwimmen. Danach genießen wir den letzten gemütlichen Nachmittag an Bord und versuchen den Gedanken zu verdrängen, dass drei Wochen Segel-Urlaub auch mal zu Ende gehen. So vergeht der Nachtmittag mit Hörbuch und Musik bis zum Sundowner – wir schicken ein „Prost“-Bild an Angelika und Joachim und gehen kurz vor acht zum Essen. Diesmal entscheiden wir uns für Kavurma mit Hühnchen (und natürlich Käse) – lecker. Das Brot von Deniz ist mit Abstand das beste in der Region – lecker. Nach ein paar Cay gönnen wir uns den letzten Raki an Bord und genießen die friedliche Abend-Stimmung in der Bucht.

Whiskey

Ciftlik

Ciftlik

Ciftlik

Ciftlik

Ciftlik

Ciftlik

Ciftlik

Ciftlik

Ciftlik

Ciftlik

Ciftlik

Ciftlik

Ciftlik

Ciftlik

Ciftlik

Ciftlik

Ciftlik

Ciftlik

Ciftlik

Sonnenaufgang

Sonnenaufgang

Sonnenaufgang

Sonnenaufgang

Sonnenaufgang

Sonnenaufgang

Whiskey - will nicht mit

Wegzehrung aus Bozukkale

Whiskey - will nicht mit

Eine Insel....