Törnvorbereitungen laufen – noch 19 Tage!

Törnvorbereitungen auch bei den Mitseglern, heute habe ich nach Rücksprache mit der Crew und Überprüfung aller Ausweisdaten etc. die Crewliste an den Vercharterer gemailt. Der Flug ab Stuttgart, der Transfer und die Hotelübernachtung für 5 Mitglieder der letzten Crew ab Stuttgart ist fix gebucht.

Das letzte Mitglied der “Stammcrew” hat alles selbst organisiert und kommt einen Tag später nach.

Törnvorbereitungen ;-)

Törnvorbereitungen ;-)

Wir freuen uns schon auf einen gemeinsamen Anleger ;-) mit der ganzen Crew bei Freunden.

 

Die See kocht | Segeln, kochen und Meer.

Wir haben da einen tollen Blog entdeckt: Die See kocht! In diesem Blog geht es ums Essen, Trinken und Genießen auf einer kleinen Segelyacht. Mit aktuellen Rezepten, Einkaufs-, Lagerungs- und Anlegetipps für unterwegs.

Cornelia Glenz schreibt über sich selbst:

Der Anfang. Schon als Kind wollte ich immer nur ans Meer. Nordsee, Mittelmeer, Atlantik, Pazifik, Indischer Ozean – egal, Hauptsache ans Wasser. Sogar ans Rote und Tote Meer hat mich meine Reiselust getrieben. Irgendwo war ich immer am und auch unter Wasser unterwegs. Dabei ist wohl auch meine Liebe zu Booten entstanden. Ablegen, blaues Wasser, den Horizont sehen. Ich kenne fast nichts besseres – bis auf eine Kleinigkeit.

Aber am besten Ihr schaut mal direkt bei Ihr vorbei…

Die-See_kocht

Seekrankheit – was hilft?

Fast auf jedem Törn taucht die Frage auf “Warst Du auch schon mal seekrank?”. Klar waren wir auch schon seekrank und das Thema interessiert uns v.a. auch im Hinblick auf unsere Mitsegler. Als Gesprächsstoff eignet sich Seekrankheit eher an Land als an Bord, denn die bloße Beschreibung der Übelkeit, kann es manchem schlecht werden lassen. In einer Unterhaltung mit einem jungen Mediziner vor ein paar Tagen wurden wir auf eine Studie von Prof. Dr. Reinhard Jarisch aufmerksam gemacht, der einen Zusammenhang zwischen Histamin und Vitamin C festgestellt hat. Ein erhöhter Histamingehalt im Hirn soll für die Seekrankheit verantwortlich sein und da Vitamin C Histamin abbaut, soll es helfen, wenn man es regelmäßig und schon vor Reiseantritt zu sich nimmt. Auch das Europäische Segelinformations-System verweist auf diese Studie.

Unsere bisherigen Erfahrungen zeigen, dass v.a. die ersten Tage eines Törns als Eingewöhnungszeit wichtig sind. Wir planen also keine sehr langen Schläge für die ersten Törntage ein, damit sich unser Körper und unser Gleichgewichtssinn an die Bewegungen des Schiffs anpassen können. Es  gibt Menschen, die überhaupt kein Problem haben und auch bei starkem Seegang Unterdeck für den Rest der Crew Schnittchen schmieren können, dazu gehören bei uns ZR und MM (gut, dass wir sie haben). Dem ein oder anderen wird nur unter Deck übel, wenn sie unterwegs für längere Zeit unten sind – das kann man ja vermeiden. Bei Nane ist ab dem dritten Tag alles im grünen Bereich und sie kann unter Deck ihr Logbuch führen, die Navigation machen und auch noch kochen. Bei anderen hilft Schlaf, z.B. bei unserem Skipper ;-) Er kommt dann zum Anlegen wieder an Deck.

Manche Lebensmittel wirken sich negativ aus und verstärken das flaue Gefühl im Magen, z.B. Käse, Salami, Thunfisch (aus der Dose), Alkohol, schwarzer Tee, Schokolade – genau das sind aber histaminhaltige Lebensmittel, was ja wieder für die Studie von Prof. Dr. Jarisch sprechen würde.

Wir werden es ausprobieren und für viel Vitamin C auf den nächsten Törns sorgen. Wer den Artikel komplett lesen will, wie er in einer Ärztezeitschrift veröffentlicht wurde, kann sich das PDF hier runter laden.

In der Zwischenzeit ist uns noch ein Bericht auf www.esys.org von Ralf Uka aufgefallen. Dieser ist auch sehr interessant und lesenswert und hält noch den ein oder anderen Tipp bereit. Das PDF findet ihr hier: Seekrankheit