Samstag | 14.06.2014 | Kuzbuku Yacht Club – Bigfoot Bay (Karasüleyman Bükü) | 5,5 sm

11.00 Uhr I Wir haben klar Schiff gemacht und laufen aus, wir wollen in die Bigfoot Bay zum Ankern. In der Bucht unter dem Luxus-Hotel startet vor uns plötzlich ein Wasserflugzeug…was für ein Service?! Kurz drauf kommt sogar noch der Helikopter und bringt Gäste…

In der Bucht angekommen versuchen wir zu ankern, dies gelingt uns aber erst beim 3ten Anlauf, der Anker slippt jedes Mal…aber dann hält er, ZR steht solange tapfer am Rand mit der Landleine. Wind ist keiner angesagt, so liegen wir mit Anker und Heckleine auf 11m Tiefe mit 55m Kette. Gegen später bekommen wir heftig Seitenwind, so dass wir die Achterleine versetzen müssen, dann passt aber alles, wir liegen safe…

Zwischendurch kommt das Wasserflugzeug noch einmal und bringt neue Gäste…wir gehen alle baden und genießen den Tag…mit nur einem weiterem Segelboot sind wir die einzigen in der Bucht.

Gegen Abend dann gibt’s endlich etwas zu Essen, Nane mach Gorgonzola Nudelsuppe ( ;-) ) und alle sind happy. Es wird dunkel, sehr dunkel bis gegen Nacht dann der Mond aufgeht und die Bucht in neuem Glanz erstrahlen lässt – schön hier. Hier kommen wir wieder mal her.

Mond in der Bigfoot Bucht

Mond in der Bigfoot Bucht

Mond in der Bigfoot Bucht

Mond in der Bigfoot Bucht

Mond in der Bigfoot Bucht

Bigfoot Bay / Karasüleyman Bükü

die Fischer kommen zum Übernachten

die Fischer kommen zum Übernachten

die Fischer kommen zum Übernachten

unterwegs...

unterwegs...

Bigfoot Bay / Karasüleyman Bükü

Bigfoot Bay / Karasüleyman Bükü

Bigfoot Bay / Karasüleyman Bükü

Bigfoot Bay / Karasüleyman Bükü

Bigfoot Bay / Karasüleyman Bükü

Bigfoot Bay / Karasüleyman Bükü

Bigfoot Bay / Karasüleyman Bükü

Bigfoot Bay / Karasüleyman Bükü

Bigfoot Bay / Karasüleyman Bükü

Bigfoot Bay / Karasüleyman Bükü

Bigfoot Bay / Karasüleyman Bükü

Bigfoot Bay / Karasüleyman Bükü

D-Hotel Maris ex Hotel Club Resort Select Maris

D-Hotel Maris ex Hotel Club Resort Select Maris

D-Hotel Maris ex Hotel Club Resort Select Maris

D-Hotel Maris ex Hotel Club Resort Select Maris

D-Hotel Maris im Hisarönü

D-Hotel Maris ex Hotel Club Resort Select Maris

Freitag | 13.06.2014 | Palamut – Kuzbuku Yacht Club | 26 nm

Wir wollen gegen 10.30 Uhr auslaufen. Vorher frühstücken wir und verabschieden uns von Gürcan, der nach Datca zum Einkaufen muss. Da in der Türkei seit neuestem Alkohol-Werbung verboten ist, fehlt auf den Servietten-Haltern etwas Schönes. Gürcan, Dirk und Nane bekleben die weißen Halter mit Aufklebern der letzten Crew. Mal sehen, ob uns daraufhin mal einer anschreibt. Wir verabschieden uns von Ali, der uns noch eingelegte Peperoni mitgibt – Cok lezetli. Im Sommer möchte er aber ein Crew-Shirt mit seinem Namen haben – wir versprechen, es mitzubringen.

10.30 Uhr | Wir laufen aus nachdem wir den Wassertank nochmals gefüllt und aufgepasst haben, dass Elmar beim Auslaufen nix kaputt macht. Es erwartet uns kaum Wind, trotzdem setzen wir die Segel und cruisen, mit knapp 3 Knoten, dem Ziel entgegen… ETA 19 Uhr

12.00 Uhr | Der Wind ist eingeschlafen, wir müssen den Motor anschmeißen, vielleicht wird es nach dem Kap an der Spitze der Datca-Bucht besser. Jetzt essen wir erst mal Kirschen…

13.30 Uhr I Wir hatten kurz Wind…wirklich nur ganz kurz, jetzt dümpeln wir nur mit der Genua mit 3 Knoten Richtung Ziel. Nane macht Salat mit Schafskäse – meistens kommt Wind auf, wenn wir gerade etwas zu essen vorbereiten – vielleicht hilft’s ja. Diesmal hat es leider nicht geklappt. Der Wind nimmt nicht zu – wir schaffen nicht mehr als 3 Knoten Fahrt. ETA immer noch 19.00 Uhr.

15.15 Uhr I Wir haben Salat gegessen, abgewaschen…sprich alles probiert – kein Wind! Daher schmeißen wir den Jockel an und tuckern los…

17.10 Uhr | Wir liegen am niegelnagelneuen Steg des Kuzbuku Yacht Club. Man springt an Bord (ohne zu fragen) und hilft bei der Muring – alles neue Leinen. Bis jetzt macht die Anlage einen sehr guten Eindruck. Bissl schicker – genau richtig für T+Ö, die leider nicht dabei sind. Der 2te Eindruck zeigt es allerdings genauer, alle noch ziemlich planlos, viele Menschen, die zum Personal gehören aber keiner weiss was er tun soll, die Anlage wird zwar schön gepflegt etc. und bietet fast alles aber es ist halt durcheinander und wirr.

Beim Abendessen zieht sich der „rote Faden“ fort, die Hälfte von dem was wir bestellen kommt nicht, das Brot kostet extra, es kommt eine Flasche Wein die wir nicht geordert haben, sondern der Nachbartisch, man bestellt beim einen der andere liefert, das Essen kommt immer nur für 2 – ein gemeinsames Essen ist nicht möglich. Immer wieder Stromausfall was nicht schlimm ist, aber es wirkt halt alles recht komisch…und das obwohl nur 2 Tische mit insgesamt 10 Personen belegt sind. Sollten hier wirklich mal alle Murings (7 Stck) und Bojen belegt sein – was geht dann wohl ab?!

Zahlen werden wir am nächsten Morgen – hier ist keiner mehr vom Personal aufnahmefähig. Man verspricht uns Cay – erst als wir gehen wollen, fällt es wieder ein und wir bekommen noch eine Runde Tee. Es ist alles schön gemacht, aber ein gutes Feelling kommt bei uns nicht an.

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Kuzbuku Yacht Club

Palamut Ade...

weiter gehts...

Micha & die wilden Tiere

Micha & die wilden Tiere

Kuzbuku Yacht Club

Kuzbuku Yacht Club

Kuzbuku Yacht Club

Kuzbuku Yacht Club

Kuzbuku Yacht Club

Saadet II

Saadet II

Kuzbuku Yacht Club

Kuzbuku Yacht Club

Matze springt...

Matze springt...

Matze springt...

Matze springt...

Matze springt...

Matze springt...

Matze springt...

Matze springt...

Matze springt...

Matze springt...

unterwegs...

was nützliches...

unterwegs

unterwegs

Donnerstag | 12.06.2014 | Palamut

8.30 Uhr | Gürcan kommt vorbei und möchte wissen, wann es losgehen kann. Wir sind gerade dabei das Frühstück vorzubereiten. Nane macht Menemen und bekommt aktive Unterstützung, sprich Gürcan kommt an Bord und macht das Menemen erst perfekt: mehr Tomaten, mehr Zwiebel, mehr Öl, mehr Pfeffer, keine verquirlten Eier, der Dotter muss ganz bleiben, lecker! ZR bekommt ein Omelett mit Schinken und Käse, weil er doch keine Paprika und keine warmen Tomaten mag – auch fein. Was für ein Frühstück…

Im Anschluss an die Morgentoilette setzt uns Gürcan alle in ein Taxi und wir fahren zusammen nach Cesme, seinem Heimatdorf – ca. 5 km von Palamut entfernt. Hier treffen wir seinen Vater in der Teestube – was für eine Freude auf beiden Seiten! Auch seine Mutter kommt dazu, wir tratschen und trinken Cay, viel Cay! Im Anschluss werden wir eingeladen, doch das Haus der Familie Cakir zu besichtigen, Nane bekommt noch einen „Wie mache ich richtig türkischen Kaffee-Kurs“ und Gürcans Papa schenkt uns Salbei, um „Ada-Cay“ zu machen, Kekik aus dem Garten, Maydonuz (Petersilie) und frische Mandeln, wie man sie mit dem Hammer knackt und am besten isst, erklärt er auch gleich. Danach bekommen wir eine Besichtigungstour durchs Dorf.

Gürcan will noch Mastik-Äste schneiden, weil er die für’s Restaurant braucht. Eine Spezialität des Hauses sind Köfte am Mastik-Spieß oder Hähnchen am Mastik-Spieß. MM beschließt ihn zu begleiten und zu Fuß zurück nach Palamutbükü zu kommen. Nane kauft bei der Mutter des ehemaligen Hafenmeisters (Caglar) von Palamut noch Honig und frisches Village-Bread. Der Rest von uns wird wieder mit dem Taxi zurück gebracht – ein toller Tag. Wir gehen erst mal schwimmen. Das Wasser ist empfindlich frisch, aber wir finden es genial. Unser Skipper braucht zwar etwas Zeit, aber er kommt schließlich auch ins Wasser. Nach dem Baden gehen wir Cay trinken und in der „Garage“ Obst und Gemüse kaufen. Nane kauft zusammen mit MM und ZR Napoleon-Kirschen (sehr lecker), Aprikosen, Pfirsiche, Tomaten, Gurken, Äpfel – wir sind voll beladen und zahlen knapp 30 TL. Danach bunkern wir noch Soda, Eier, Butter und Frischkäse. Der Skipper und MS sind beim Barber. Wir chillen an Bord und beschließen um 19.30 Uhr mit der Crew von der Gemini essen zu gehen. Selbstverständlich werden Köfte am Mastik-Zweig bestellt, aber auch Filet Royal mit einer genialen Champignon-Soße, Cökertme Kebab, Pacenga-Börek, gefüllte Zucchini-Blüten, Salat und Chicken-Curry lassen unseren Tisch wie das Schlaraffenland aussehen. Nane gibt dem Skipper der Gemini einen Raki aus, weil wir seinen Geburtstag im Mai vergessen haben – peinlich! Dann setzt sie ihre neu erlernten Kaffee-koch-Kenntnisse ein und macht erst mal Turkish Coffee und ein paar Cay. Im Adamik fühlen wir uns wie zu Hause. Am Nachbartisch bestellt eine südafrikanische Crew Souflée wir bekommen eines geschenkt und genießen diese Leckerei mit Kaymak (Sahnecreme). Nane kündigt an im Sommer einen Souflée-Kurs bei Ali in der Küche zu machen. Das wird bestimmt spannend.

Es ist Vollmond und Dirk und MM ziehen los, um noch paar tolle Fotos zu schießen, der Rest von uns nimmt noch einen Absacker in Form von Baileys bzw. Raki an Bord, dann verschwinden wir in den Kojen. Für Morgen ist 10.30 Uhr zum Auslaufen angepeilt.

Çeşme Cad. Palamut

Çeşme Cad. Palamut

Çeşme Cad. Palamut

Çeşme Cad. Palamut

Çeşme Cad. Palamut

Çeşme Cad. Palamut

Çeşme Cad. Palamut

Gürcans Papa

Menemen

Qualität und Handarbeit !

Çeşme Cad. Palamut

Gürcan

Çeşme Cad. Palamut

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Flora & Fauna

Flora & Fauna

Flora & Fauna

Flora & Fauna

Çeşme Cad. Palamut

Flora & Fauna

Çeşme Cad. Palamut

Çeşme Cad. Palamut

Çeşme Cad. Palamut

Çeşme Cad. Palamut

Çeşme Cad. Palamut

Çeşme Cad. Palamut

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Die Saadet II in Palamut

So macht man Menemen

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