Donnerstag, 30.05.2013 | Sailors Paradise – Ciftlik | 30 sm

Sailors Paradise 36°42.038’N  028°00.598’E – Ciftlik 36°43.000’N  028°14.351’E

7.00 Uhr ZR ist mal wieder wach und kocht Kaffee und geht schwimmen.

8.00 Uhr wir frühstücken mit frischem Brot von Sailors und wollen zeitig los, weil wir auch ohne viel angekündigten Wind noch etwas segeln wollen.

9.30 Uhr alles klar zum Ablegen. Wir haben uns bis zum Sommer verabschiedet und Dirk will den Motor starten – nichts ausser „klack klack“ passiert. Auch nach mehrmaligen Versuchen – nichts. Also unterbrechen wir das Frühstück auf dem Cat und bitten Jürgen, sich seine Ambiente mal anzusehen. Keine Chance. Ein Crew-Mitglied der Sundowner, Dieter, kommt, um zu helfen. Rudi von der Balina bringt ein Multimeter und einen benzinbetriebenen Generator. Die erste Vermutung war der „hängende Magnetschalter“ am Anlasser – aber es ist doch die Starterbatterie – wie von Dirk von Anfang an vermutet. Mit Landstrom einem ewig langen Verlängerungskabel und dem Generator von Sailors versuchen wir die Batterie zu laden – aber sie lädt nicht. Eine Ersatz-Batterie von Mehmet wird organisiert und damit bekommen wir die Ambiente zum Laufen. Jetzt dürfen wir den Motor nur nicht mehr ausmachen. Gott sei Dank ist das nicht gestern in Dirsek bei dem Wind passiert. Um 16.00 Uhr erwartet uns ein Team von Phönix mit einer neuen Batterie in Ciftlik – das hat Jürgen schon mal organisiert.

10.30 Uhr wir kommen los und sind erleichtert. Draußen setzen wir die Segel und mit 5 Knoten kommen wir unserem Ziel langsam näher ETA 16.30 Uhr.

15.15 Uhr Der Wind war nicht wirklich brauchbar, es ist ein wildes hin und her Geschaukel, wir holen schließlich die Segel ein und nutzen den ohnehin laufenden Motor.

15.50 Uhr wir kommen in die Bucht von Ciftlik. Hier steht noch richtig Schwell rein und wir müssen zusätzlich zur Muring den Anker werfen. Das erste Manöver geht in die Hose weil Nane es nicht schafft, die Kette rausrauschen zu lassen. Die Sicherung war zu fest zu. Dirk muss kommen und mit mehr Kraft die Sicherung lösen. Beim zweiten Versuch klappt es besser, aber nicht optimal. Die Kette rauscht raus, aber stoppt zwischendrin aus unerfindlichen Gründen. Jetzt liegen wir mit 40 Meter Kette und Muring im nachlassenden Schwell am Steg des Deniz-Resuarants.

17.30Uhr für 16.00 Uhr war ein Team von Phönix angekündigt, um die Starter-Batterie zu tauschen. Kein Mensch in Sicht. Dirk hat jetzt den Motor gestoppt. Wenn er morgen nicht anspringt fahren wir mit dem Dolmus nach Marmaris und Phönix kann sich das Schiff in Ciftlik abholen. Unser Frustrationsgrad ist hoch. Gott sei Dank liegen Claudia und Rudi mit ihrer Balina neben uns, um uns ein wenig aufzuheitern.

17.45 Uhr der Techniker von Phönix ist da. Leider spricht er nur türkisch und die Kommunikation ist etwas schwierig – Übersetzung per Telefon. Er tauscht das Zündschloss aus – anscheinend hat es auch wenn der Motor aus war, Strom von der Starter-Batterie gezogen. Mal sehen, ob wir morgen früh weg kommen.

19.30 Uhr wir gehen mit der Crew der Sundowner und der Balina zum Essen. Eine australische Crew testet die Bar und versucht sich an der Wasserpfeife. Sie sind lustig, aber wir sind müde. Rudi und Claudia werden sofort vereinnahmt, als wir das Restaurant verlassen.

22.30 Uhr der Schwell reißt an den Achterklampen und wir machen uns Sorgen, ob die Klampen das mitmachen. In der Marina sollte das Phönix-Team das mal checken. Wir werden das Jürgen mal vorsorglich mitteilen. Plötzlich sehen wir Suchscheinwerfer. Zwei Yachten suchen noch nach einem Anlegeplatz. Bei Rafet Baba können sie noch an den Steg. Wir gehen schlafen.

noch eine Ambiente ???

Unterwegs...

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Balina

Balina

Balina

Balina

Balina

Balina

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Donnerstag | 30. Mai 2013

Mittwoch, 29.05.2013 | Dirsek Bükü – Sailors Paradise | 2,5 sm

Dirsek Bükü 36°41.080’N  027°58.895’E – Sailors Paradise 36°42.038’N  028°00.598’E

03.30 Uhr der Wind beginnt in die Bucht zu blasen – Nane steht auf und checkt die Lage. Die Idee mit der Spring war gut, denn die Böen aus Ost kommen kräftiger.

04.30 Uhr Der Wind kommt mittlerweile mit 20 Knoten in Böen von Ost. Die frei schwojenden Sunsail-Jachten sind an Deck und pendeln ganz schön im Kreis. So langsam kommt jeder an Deck und versucht sein Schiff, noch etwas besser zu sichern.

05.00 Uhr Dirk und Nane mummeln sich ein und legen sich ins Cockpit, Ankerwache im Halbschlaf – aber so können wir schneller reagieren, falls etwas verrutscht.

07.00 Uhr ZR kocht uns den ersten Kaffee während der Wind zunimmt.

08.30 Uhr Wir frühstücken erst mal Sucuk und Rührei, etwas Gurken und Tomaten und schauen, wie sich die Lage entwickelt. Die ersten Gullets verlassen die Bucht. Andere Schiffe legen sich um – reger Betrieb in Dirsek.

9.30 Uhr Unsere englischen Nachbarn legen ab. Wir wollen an den Steg von Sailors Paradise, wo Nane schon am Montag für heute reserviert hat. Also müssen wir noch etwas warten, da so ca. 11.00 Uhr die ersten Boote nach dem Frühstück ablegen. Ein grüner Cat legt ab und fährt durch die Bucht, anscheinend um einen besseren Platz zu finden. Einem Mädchen fliegt in der Böe ein Buch über Bord und sie springt mit Klamotten hinterher. Die Crew bringt das Dinghi aus, um die junge Dame wieder einzufangen.

10.30 Uhr telefoniert Nane mit Mehmet von Sailors Paradise und kündigt uns an, dass wir in ca. 1 Stunde da sind – alles okay. Wir starten den Motor, lassen ihn eine halbe Stunde laufen, damit die Batterie geladen wird und unser Ankermanöver die Batterie nicht zu sehr belastet.

11.00 Uhr ZR holt die Landleinen ein und Nane holt den Anker hoch. Der Wind nimmt zu und bläst so kräftig, dass wir mit Vollgas durch die Einfahrt müssen, um Spur zu halten und nicht versetzt zu werden. Der Wind bläst mit 35 Knoten und wir fahren unter Motor zwischen den Inseln durch, um gleich wieder zu Sailors abzubiegen. Die ganzen Leinen einzuholen war ganz schön Stress.

12.00 Uhr In der Bucht von Sailors sind wir etwas irritiert. Der Jetty ist voll. Tarek kommt uns mit seinem Dinghi entgegen und erklärt, dass die SailBest-Flotille wegen des Windes nicht ablegen wollte und die anderen Schiffe auch dableiben. Er entschuldigt sich, aber er hat keine andere Möglichkeit, als uns mit Muring neben den Steg zu legen – wir bekommen eine lange Passerella, um von der Ambiente seitlich auf den Steg zu balancieren. Rudi und Claudia von der Balina liegen schon am Jetty und helfen bei den Achterleinen.

13.30 Uhr Jürgen und Elisabeth kommen mit Ihrer Sundowner an den Jetty. In der Bucht von Selimiye soll es über 40 Knoten Wind gegeben haben, dort ist heute kaum einer raus. Wir freuen uns die beiden von Dreams of Sailing wieder zu sehen –  beim Start hat es ja nicht geklappt.

14.00 Uhr Wir palavern mit Rudi, tauschen Anekdoten aus, schwimmen, essen Schafskäsepäckchen, schwimmen noch mal und Dirk bringt wegen dem achterlichen Wind noch eine Landleine aus. Jürgen spendiert und Sweet Nuts und ZR kocht Kaffee während Dirk auf der Suche nach den Schildkröten, von denen Wolfgang berichtet hat, den Hügel hinauf läuft. Ein gemütlicher Nachmittag. Voller Begeisterung über die „wilden“ Schildkröten und mit vielen Bildern kommt er zurück und erzählt uns stolz, dass er einer Schildkröte sogar eine Distel aus dem Auge entfernt hat. Wir genießen den Nachmittag und schenken unseren holländischen Nachbarn noch eine große Packung Feta-Käse, die wir nicht mehr verbrauchen können.

19.30 Uhr wir gehen gemeinsam mit der Crew der Sundowner und der Balina zum Essen. Jürgen freut sich, dass unser Tisch größer ist, als der der SailBest-Flotille. Ein schöner Abend. Die letzte Crew verschwindet zeitig in der Koje, weil die letzte Nacht doch etwas kurz war durch den Wind. Nach einem letzten Baileys (ein Geschenk von T) schlafen wir tief und fest.

Sailors Paradise

Sailors Paradise

Sailors Paradise

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Sundowner

Sundowner

Sailors Paradise

Sailors Paradise

Sailors Paradise

Sailors Paradise

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Sailors Paradise

Sailors Paradise

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Sailors Paradise

;-)

Sailors Paradise

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Sailors Paradise

Sailors Paradise

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Sailors Paradise

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Sailors Paradise

Sailors Paradise

Sailors Paradise

Sailors Paradise

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Mittwoch | 29. Mai 2013

Dienstag, 28.05.2013 | Selimiye – Dirsek Bükü | 9 sm

Selimiye 36°42.454’N  028°05.506’E – Dirsek Bükü 36°41.080’N  027°58.895’E

9.15 Uhr wir sind heute etwas langsamer. Die Jazz-Bar neben dem Aurora hat bis 2.30 Uhr gespielt und ZR hat Mücken gejagt. Jetzt machen wir uns fertig, gehen noch einmal ins Café Cerie und dann nach Dirsek. Wegen dem Wind aus SE bleiben wir Mittwoch dann bei Sailors und lassen auf dem Rückweg Mustafa diesmal aus. Von Sailors geht es direkt nach Ciftlik. Jetzt sind wir 2 Tage offline. Was in dieser Zeit alles passieren kann, soll man nicht für möglich halten.

10.30 Uhr wir gehen noch mal in den Ort, um 2 Brote für die Bucht zu kaufen, einen Abschieds-Cappuccino im Cafe Cérie zu trinken und Schokoladenkuchen für die Bucht als „Takeaway“ mit zu nehmen. Wir bekommen ein Glas Erdbeermarmelade (natürlich selbstgemacht!!!) geschenkt und verabschieden uns bis zum Sommer. MM wird vermisst – wo er denn sei und ob es ihm gut geht – wir sollen Grüße bestellen!

11.25 Uhr wir legen ab. Für heute ist kein Wind angesagt. Der Motorstundenzähler zeigt 546, 5 – so viel motort sind wir noch nie. Also werden wir die kürzeste Verbindung zur Dirsek-Bucht wählen, in der Hoffnung dort einen schönen Ankerplatz zu finden. E+P sind kaum 15 sm von uns entfernt auf Rhodos und wir können uns nicht treffen – das ist richtig schade!

12.15 Uhr sind wir unter Segeln unterwegs, obwohl kein Wind angesagt ist, haben wir 13 Knoten Wind und 6 Knoten Fahrt. Zwischen uns kreuzen die Hobbie Kats vom Hotel umher.

13.15 Uhr haben wir eine Begegnung der lustigen Art, die „Sundowner“ kreuzt unseren Weg und wir begrüßen uns, machen Fotos und ein kurzes Video. Wir sehen uns ja alle morgen bei Sailors Paradise und fahren/segeln dann gemeinsam nach Ciftlik.

14.30 Uhr wir liegen in der Dirsek Bucht an unserem alt bekannten Platz mit SE direkt auf den Hintern. Wir schwimmen und tauchen den Anker ab, leider liegt er so tief, dass wir nichts sehen können. Eine Oceanis 45 legt neben uns an und rauscht mit dem Kiel voll auf einen Fels. Es tut einen heftigen Schlag. Die englische Crew scheint das locker zu nehmen. Sie tauchen den Schaden ab, lachen und machen erst mal ein bisschen Party.

15.30 Uhr Wir genießen den Schokoladenkuchen vom Cafe Cérie mit einem Kaffee von ZR. Nach einem Dinghi-Ausflug zum Restaurant kommen unsere englischen Nachbarn zurück und bringen einen zweiten Anker Richtung Osten aus. Nane fragt nach, welche Informationen sie haben. Der Wirt meinte, dass der Wind in der Bucht dreht und von Osten mit heftigen Böen reinbläst. Wegen der Vorhersage mit starkem Wind ab 4.00 Uhr morgens sollte man die Boote sichern. Also legen wir eine Spring auf unseren Bug. Auch die Nelson Flotille am Steg bringt zusätzlich zu den Murings noch Anker per Dinghi aus.

18.30 Uhr eine deutsche Yacht mit einer riesigen bayerischen Flagge läuft noch ein und geht an eine Boje des Restaurants.

19.00 Uhr der Wind ist vollkommen eingeschlafen, wir machen Salat und Pasta al Burro e Parmighiano und genießen den Abend.

22.00 Uhr Dirk gießt ZR und Nane noch ein Schorle ein und verschwindet im Bett, „vorschlafen“ nennt er das.

Sundowner

Sundowner

Sundowner

Sundowner

Sundowner

CAFE CERI`s

CAFE CERI`s

CAFE CERI`s

CAFE CERI`s

Pepe...der Badehund

Selimiye

Selimiye

Selimiye

Selimiye

Selimiye

Selimiye

Selimiye

Selimiye

Selimiye

Selimiye

Selimiye

Selimiye

Pepes Freund...

Aurora

Aurora

Aurora

Aurora

Aurora

Aurora

Dienstag | 28. Mai 2013