Mittwoch, 29.05.2013 | Dirsek Bükü – Sailors Paradise | 2,5 sm

Dirsek Bükü 36°41.080’N  027°58.895’E – Sailors Paradise 36°42.038’N  028°00.598’E

03.30 Uhr der Wind beginnt in die Bucht zu blasen – Nane steht auf und checkt die Lage. Die Idee mit der Spring war gut, denn die Böen aus Ost kommen kräftiger.

04.30 Uhr Der Wind kommt mittlerweile mit 20 Knoten in Böen von Ost. Die frei schwojenden Sunsail-Jachten sind an Deck und pendeln ganz schön im Kreis. So langsam kommt jeder an Deck und versucht sein Schiff, noch etwas besser zu sichern.

05.00 Uhr Dirk und Nane mummeln sich ein und legen sich ins Cockpit, Ankerwache im Halbschlaf – aber so können wir schneller reagieren, falls etwas verrutscht.

07.00 Uhr ZR kocht uns den ersten Kaffee während der Wind zunimmt.

08.30 Uhr Wir frühstücken erst mal Sucuk und Rührei, etwas Gurken und Tomaten und schauen, wie sich die Lage entwickelt. Die ersten Gullets verlassen die Bucht. Andere Schiffe legen sich um – reger Betrieb in Dirsek.

9.30 Uhr Unsere englischen Nachbarn legen ab. Wir wollen an den Steg von Sailors Paradise, wo Nane schon am Montag für heute reserviert hat. Also müssen wir noch etwas warten, da so ca. 11.00 Uhr die ersten Boote nach dem Frühstück ablegen. Ein grüner Cat legt ab und fährt durch die Bucht, anscheinend um einen besseren Platz zu finden. Einem Mädchen fliegt in der Böe ein Buch über Bord und sie springt mit Klamotten hinterher. Die Crew bringt das Dinghi aus, um die junge Dame wieder einzufangen.

10.30 Uhr telefoniert Nane mit Mehmet von Sailors Paradise und kündigt uns an, dass wir in ca. 1 Stunde da sind – alles okay. Wir starten den Motor, lassen ihn eine halbe Stunde laufen, damit die Batterie geladen wird und unser Ankermanöver die Batterie nicht zu sehr belastet.

11.00 Uhr ZR holt die Landleinen ein und Nane holt den Anker hoch. Der Wind nimmt zu und bläst so kräftig, dass wir mit Vollgas durch die Einfahrt müssen, um Spur zu halten und nicht versetzt zu werden. Der Wind bläst mit 35 Knoten und wir fahren unter Motor zwischen den Inseln durch, um gleich wieder zu Sailors abzubiegen. Die ganzen Leinen einzuholen war ganz schön Stress.

12.00 Uhr In der Bucht von Sailors sind wir etwas irritiert. Der Jetty ist voll. Tarek kommt uns mit seinem Dinghi entgegen und erklärt, dass die SailBest-Flotille wegen des Windes nicht ablegen wollte und die anderen Schiffe auch dableiben. Er entschuldigt sich, aber er hat keine andere Möglichkeit, als uns mit Muring neben den Steg zu legen – wir bekommen eine lange Passerella, um von der Ambiente seitlich auf den Steg zu balancieren. Rudi und Claudia von der Balina liegen schon am Jetty und helfen bei den Achterleinen.

13.30 Uhr Jürgen und Elisabeth kommen mit Ihrer Sundowner an den Jetty. In der Bucht von Selimiye soll es über 40 Knoten Wind gegeben haben, dort ist heute kaum einer raus. Wir freuen uns die beiden von Dreams of Sailing wieder zu sehen –  beim Start hat es ja nicht geklappt.

14.00 Uhr Wir palavern mit Rudi, tauschen Anekdoten aus, schwimmen, essen Schafskäsepäckchen, schwimmen noch mal und Dirk bringt wegen dem achterlichen Wind noch eine Landleine aus. Jürgen spendiert und Sweet Nuts und ZR kocht Kaffee während Dirk auf der Suche nach den Schildkröten, von denen Wolfgang berichtet hat, den Hügel hinauf läuft. Ein gemütlicher Nachmittag. Voller Begeisterung über die „wilden“ Schildkröten und mit vielen Bildern kommt er zurück und erzählt uns stolz, dass er einer Schildkröte sogar eine Distel aus dem Auge entfernt hat. Wir genießen den Nachmittag und schenken unseren holländischen Nachbarn noch eine große Packung Feta-Käse, die wir nicht mehr verbrauchen können.

19.30 Uhr wir gehen gemeinsam mit der Crew der Sundowner und der Balina zum Essen. Jürgen freut sich, dass unser Tisch größer ist, als der der SailBest-Flotille. Ein schöner Abend. Die letzte Crew verschwindet zeitig in der Koje, weil die letzte Nacht doch etwas kurz war durch den Wind. Nach einem letzten Baileys (ein Geschenk von T) schlafen wir tief und fest.

Sailors Paradise

Sailors Paradise

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Sundowner

Sundowner

Sailors Paradise

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;-)

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Mittwoch | 29. Mai 2013

Montag, 27.05.2013 | Sailors Paradise – Selimiye | 8 sm

Sailors Paradise 36°42.038’N  028°00.598’E – Selimiye 36°42.454’N  028°05.506’E

8.30 Uhr Heute früh weckt uns die Nachbar-Crew mit lautem Palaver. Was soll’s, erst mal gemütlich frühstücken. Das frisch gebackene Brot von Sailors schmeckt herrlich zu Spiegeleiern und Sucuk. Wir lassen den Tag langsam angehen. Lesen, Baden, Sonnen – wir haben es heute nicht weit und wollen nachher mit Wolfgang zusammen raus, dass er ein paar schöne Fotos von der Ambiente unter Segel für uns machen kann – einzige Bedingung: Nane darf nicht gerefft raus gehen, das sieht nicht schön aus. Auch die Sprayhood muss runter.

12.45 Uhr wir machen alles klar zum Auslaufen. 544,9 zeigt der Motorstundenzähler an. Wir haben sonnige 27° C und genießen den Unterschied zu Deutschland. Wir verabreden uns, hinter den beiden Inseln, um ein paar Fotos unter Segel von den beiden Schiffen zu machen. Die Bilder wollen wir in der Ankerbucht vor Selimiye austauschen. Es macht riesig Spaß trotz wenig Wind durch die Inseln zu halsen.

14.40 Uhr wir gehen neben Wolfgang ins Päckchen, bekommen einen super Kaffee und Cookies an Bord der Yavas Yavas und tauschen die Bilder aus. Wolfgang gibt uns noch ein paar Tipps in Sachen Segel-Trimm, die wir gerne annehmen. Dann wollen wir noch eine Runde Baden. In der Bucht haben wir türkisfarbenes Wasser. Wolfgang fotografiert unseren „Arschbomben-Contest“ und sogar Dirk (wer hätte das gedacht) lässt sich von Wolfgang motivieren, ins Wasser zu springen. Dann verabschieden wir uns von Wolfgang und Neri – Danke noch mal! Wir müssen noch einmal um’s Eck und schon sind wir in Selimiye.

16.55 Uhr wir liegen am Steg des Aurora-Restaurants. Das Anlegemanöver hat wie am Schnürchen geklappt und nach einem kurzen Anlegeschluck hat Nane die Jungs zum Barber geschickt, die unrasiert zurück kommen, denn der Barber ist heute in Marmaris. Also ab ins Cafe Cérie. Unser Lieblingscafe ist jetzt direkt an der Uferpromenade – ein bisschen schlecht zu erkennen, gemeinsam mit dem Schmuck-Lädchen Losta. Wir sind so froh, die beiden gesund und munter wieder zu sehen. Wie immer ist der Kuchen köstlich (Cheesecake and Chocolatecake) und die NaneLimon-Limonade schmeckt super lecker. Danach kaufen wir ein und bekommen vom Coskun Market sogar einen Yacht Service. Jetzt genießen wir ein Weinschorle als Sundowner und freuen uns auf ein Abendessen im Aurora.

Ambiente

Ambiente

Ambiente

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Ambiente

Ambiente

Ambiente

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Ambiente

Ambiente

Ambiente

Ambiente

Ambiente

Ambiente

Ambiente

Ambiente

Ambiente

Ambiente

Ambiente

Ambiente

Ambiente

Ambiente

Ambiente

Ambiente

Ambiente

Ambiente

Ambiente

Montag | 27. Mai 2013

Montag | 27. Mai 2013

Sonntag, 26.05.2013 | Palamut – Sailors Paradise | 25 sm

Palamut 36°40.196’N  027°30.244’E – Sailors Paradise 36°42.038’N  028°00.598’E

8.15 Uhr ausnahmsweise ist Nane als erstes wach und „weckt“ den Rest der Crew. Wir kommen nur langsam in die Gänge. Dirk holt erst mal ein Brot. Wir müssen noch ein paar Getränke bunkern. Die Wettervorhersage hat sich schon etwas beruhigt. Jetzt sind es „nur“ noch 30 Knoten von Mittwoch auf Donnerstag Nacht.

10.50 Uhr wir machen alles klar zum Auslaufen, haben uns bei Esin, Gürcan und dem gesamten Team verabschiedet. In 82 Tagen landen wir wieder in Dalaman und sind dann 3 Wochen unterwegs. Gürcan hat uns Sailors oder Dirsek für die Mittwoch Nacht empfohlen, so dass wir wohl 2 mal bei Sailors sein werden, aber das macht uns gar nichts, Hauptsache wir liegen sicher. Die Geschichte mit dem Wind ist dieses Jahr schon spannend, er kommt wann, wo und wie er will – Vorhersagen stimmen keine…!

11.30 Uhr Die Segel sind gesetzt, bis dann um 12.30 Uhr der Wind einschläft…gähn. 13.15 wir setzen erneut die Genua, mit achterlichem Wind machen wir zwischen 3,5 und 5 Knoten – yavas yavas geht es heute ganz gemächlich voran. Dafür dass der Wind heute im Laufe des Nachmittags auffrischen sollte, schläft er gerade immer mehr ein. ETA 17.30 Uhr.

14.00 Uhr Der Skipper schneidet die Melone auf, die wir seit letzten Montag spazieren fahren – eine leckere Erfrischung zwischendurch und ZR scheint es heute auch schon wesentlich besser zu gehen, er will nachher schwimmen. Der Wind kommt auf Höhe Symi mit knapp 15 Knoten, die Ambiente schafft die 5 Knoten Marke…ETA 16.30 Uhr.

16.26 Uhr trotz Seitenwind mit heftigen Böen, klappt unser Anlegemanöver wie gemalt. ZR hat mittlerweile Multitasking-Aufgaben: Achterleine + mobiler Fender. Wolfgang mit seiner Yavas Yavas ist auch gerade eingelaufen. Wir genießen unseren Anleger und gehen gleich baden.

19.30 Uhr Zusammen mit Wolfgang und seiner super netten Freundin Neri gehen wir essen. Ein richtig schöner Abend mit vielen Geschichten, lustigen Gesprächen und super entspannt. Yavas Yavas eben – ganz Wolfgangs Motto. Wegen dem Wind in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag reservieren wir gleich einen Platz am Steg. Die Bucht von Sailors ist gegen südliche Winde wunderbar geschützt und einer der schönsten Plätze, also kommen wir auch gern zweimal her.

Sailors Pardise

Sailors Pardise

Sailors Pardise

Sonntag | 26. Mai 2013