Zu Gast auf der Pura Vida
Mittwoch, 27.10.2021 | Kelebekler Vadisi – Wall Bay/Göcek Limani

In der Nacht hier im “Butterfly Valley” hatten wir mit Schwell zu kämpfen und keiner fühlt sich so richtig ausgeschlafen. Wir gehen erst mal eine Runde schwimmen. Nach dem Frühstück verabreden wir uns zwischen 16 und 17 Uhr im Adaia-Restaurant mit der von uns geretteten Crew. Wir machen auf dem Weg in den Göcek Golf noch einen Abstecher an der Küste von Ölydeniz und umfahren die Insel Gemiler Rede – Sightseeing auf See – perfekt. Trotz der späten Jahreszeit sind hier noch etliche Yachten unterwegs. Die Wolkendecke wird am Nachmittag dichter und als wir an der Insel Domus Adasi vorbei Richtung Wall Bay fahren, fängt es an zu nieseln. Am Steg des Adaia Restaurants werden wir erst mal abgewiesen „full“ – das kann doch nicht wahr sein, wir haben doch eine Reservierung für 2 Schiffe. Wir beginnen mit dem jungen Kerl am Jetty zu diskutieren – er zuckt die Achseln. Nach einigem hin und her will er uns vor dem Restaurant an die Mole legen mit Anker und Achterleinen. Das klappt auch aber unsere Ruderblätter sind an der Mole in Gefahr, so richtig gefällt uns der Plan nicht. Ein Teil der Crew ist schon schwimmen oder duschen, als Mitarbeiter des Restaurants kommen und sich entschuldigen und uns doch zwei gerade frei gewordene Plätze am Jetty anbieten. Also Anker auf und umparken. Nane steht mit dem Jetty-Jungen in Segeljacke und Kapuze am Steg, nicht das sich doch noch eine andere Yacht dazwischen drängt. Aber am Ende liegen wir seitlich am Jetty ohne dass wir uns Sorgen um Ruder oder Kiel machen müssen – perfekt. Die Anlage ist traumschön und exklusiver angelegt, als andere Anlaufstellen hier in der Region. Wir bekommen einen Tisch im Kaminzimmer und das prasselnde Feuer tut uns allen ganz gut. Der Service ist etwas schwerfällig und um diese Jahreszeit ist die Hälfte der Gerichte auf der Karte aus, aber was solls – am Ende findet jeder noch etwas, was ihm schmeckt. Wir schnacken mit unseren zwei Unglücksraben und haben einen sehr schönen Abend. Zum Abschluss werden wir noch auf die Bavaria C45 eingeladen und sind beeindruckt von dem Schiff. Der Eigner selbst ärgert sich über elektrische Probleme, die trotz zahlreicher Panels und Kontrollfunktionen nicht in den Griff zu kriegen sind. Dirk und Nane denken wehmütig an ihre alte Andiamo und auch an ZR der immer sagt „Sell Elektrisch is ell a Glomb.“ – wie recht er hat. Wir verabschieden uns und wünschen eine gute Nacht. Trotz Nieselregen war das ein sehr schöner Tag mit interessanten Menschen.

Gemiler Adası

Gemiler Adası

Karacaören

Karacaören

Karacaören

Karacaören

Karacaören

Karacaören

Karacaören

Karacaören

Karacaören

Karacaören

Karacaören

Karacaören

Karacaören

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Karacaören

Karacaören

Karacaören

Karacaören

Karacaören

Karacaören

Karacaören

Karacaören

Karacaören

unterwegs

unterwegs

unterwegs

Ölüdeniz

Zu Gast auf der Pura Vida
Dienstag, 26.10.2021 | Kalkan – Kelebekler Vadisi

Heute gönnen wir uns Sucuk und Rührei zum Frühstück. Martin war schon beim Bäcker und hat frisches Brot mitgebracht – lecker. Wir legen gleich nach dem Frühstück ab. Ziel heute ist Gemiler Adasi, aber wir wollen vorher noch in eine Badebucht. Außer uns sind noch ein paar Ausflugsboote da, denn in der Bucht kann man sich mit “Schlamm” einschmieren – keiner von uns hat da große Lust drauf, aber wir amüsieren uns über die anderen Crews, die sich von Kopf bis Fuß eingeschmiert haben. Wir haben nicht viel Wind und cruisen gemütlich vor uns hin. Am langgezogenen Strand von Patara (12km lang!) überlegen wir, noch mal einen Badestopp einzulegen und steuern Richtung Ufer. Die letzte Badepause ist noch nicht so lange her, so dass keiner wirklich Lust hat, als wir vor uns Richtung Strand eine Segelyacht sehen, die augenscheinlich Probleme hat. Die Jungs schauen sich das mit dem Fernglas mal genauer an und berichten, dass ein Crewmitglied am Baum hängt und versucht die Segelyacht frei zu schaukeln. Anscheinend ist die Yacht auf Sand aufgelaufen. Dirk geht ins Wasser, schwimmt zu der Yacht und schaut sich das Problem mit der Taucherbrille an. Der Kiel sitzt fest im Sand. Die deutsche Crew besteht aus 2 Mann und anscheinend besteht auch noch ein Problem mit dem Ruder. Das Steuerrad lässt sich nicht drehen. Dirk schaut sich das auch noch mal Unterwasser an, aber das Ruder ist frei, daran kann es nicht liegen. Wie so oft, wurde aus Versehen der Autopilot aktiviert, so dass zumindest das Ruder in die richtige Richtung gelegt werden kann. Nane funkt mit dem Skipper der anderen Yacht und Dirk versucht das vor Ort zu koordinieren. Der Skipper befestigt eine Leine am Spiefall und wir versuchen die Segelyacht mit unserer Landleine in Schräglage (Krängung) nach vorne wegzuziehen. Dabei müssen wir auf unsere eigene Tiefe achten, nicht das wir auch noch feststecken. Trotz viel Gas bewegt sich das Schiff bei den ersten Versuchen kaum. Aber endlich nach über 1 Stunde spüren wir eine Bewegung und bekommen die Yacht wieder frei. Die Freude ist riesig – bei uns an Bord genauso wie auf der befreiten Yacht. Wir verabreden uns in der Kelebekler Vadisi / Butterfly Valley um die Rettungsaktion zu feiern. Wir ankern in der wunderschönen Bucht auf 15 Meter Tiefe und Nane schwimmt die Landleine. Die befreite Yacht liegt frei schwojend vor Anker und der Skipper bringt uns mit seinem Dinghi eine Flasche Prosecco, um sich zu bedanken. Am nächsten Abend will er uns zum Essen einladen, um die Befreiungsaktion richtig zu feiern, wir nehmen die Einladung gerne an. Die Reservierung im Adaia Restaurant in der Manastir Koyu im Göcek-Golf übernimmt unsere gerettete Crew. Martin zaubert inzwischen in der Kombüse eine super leckere Ragu-Soße mit Spaghetti für uns und Dirk darf assistieren (zumindest mal die Soße umrühren), was alle überrascht. Normalerweise lässt Martin niemand in die Küche, wenn er am Kochen ist ;-) Die Pasta schmeckt super und der Prosecco ist auch sehr lecker – was für ein Tag. Nane dekoriert das Cockpit noch mit Lichterketten von unserem Hamburger Jung und wir genießen den Abschluss eines aufregenden Tages unter tollem Sternenhimmel im Cockpit. Mit dem guten Gefühl, einer anderen Crew geholfen zu haben, verschwinden wir nacheinander extrem Müde in den Kojen.

DSC_0175

Patara Strand

Patara Strand

Patara Strand

Patara Strand

Patara Strand

Patara Strand

Patara Strand

Patara Strand

Patara Strand

Patara Strand

Patara Strand

Patara Strand

Patara Strand

Patara Strand

Patara Strand

Patara Strand

Patara Strand

Patara Strand

Patara Strand

Patara Strand

Patara Strand

Patara Strand

Patara Strand

Patara Strand

Patara Strand

Badebucht

Badebucht

unterwegs

Stadthafen Kalkan

Zu Gast auf der Pura Vida
25.10.2021 | Kekova – Kalkan

Morgens funktionieren wir schon wie eingespieltes Team. Wasser für Tee und Kaffee wird gekocht, Obstsalat geschnippelt, Brot aufgebacken, der Tisch wird gedeckt und der O-Saft eingeschenkt. Wir schwimmen noch mal eine Runde und legen ab. Wir kommen an Kas und Kastellorizon vorbei und steuern Kalkan an. Wir hoffen, im Stadthafen noch einen Platz zu bekommen und verzichten auf eine Badepause, um rechtzeitig vor Ort zu sein.

Heute wollen wir einkaufen gehen und K. erzählt uns von einer Cocktailbar in einem Baumhaus, die wir unbedingt austesten müssen. Wir kommen kurz vor 16 Uhr in Kalkan an und bekommen noch einen Platz im Hafen. Zwischen einem Ausflugsboot und einem Katamaran quetschen wir uns an die Hafenmauer und machen uns gleich auf den Weg zum Einkaufen. Wir müssen die Straße am Hafen ein wenig bergauf laufen, um nach einem Kreisverkehr einen Migros Jet zu finden. Vorher kaufen wir beim Metzger ein Kilo Rinderhack, das frisch für uns durch den Fleischwolf läuft. Wir lassen es noch in der Kühlung und nehmen es auf dem Rückweg vom Migros zurück an Bord. Leider bietet auch dieser Migros keinen Yachtservice an und wir verteilen das Gewicht untereinander auf, um unsere Einkäufe Richtung Pura Vida zu schleppen.

Nach der schweißtreibenden Angelegenheit brauchen wir erst mal eine Erfrischung und gönnen uns für 20 Tyl in der Marina eine ausgiebige Dusche. Auf der Suche nach einem Restaurant bummeln wir durch die Gassen des Städtchens und genießen das Flair. Schließlich landen wir im Akin Restaurant, das uns alle wirklich begeistert. Eine tolle Aussicht, mit sehr leckerem Essen, tollem Service und einem fairen Preis-Leistungsverhältnis – was will man mehr.

Im Anschluss ans Essen wollen wir uns die von K. so gerühmte Baumhaus-Bar anschauen und machen uns auf den Weg in die Botanik-Garden-Bar. Wir klettern die steile Holztreppe hoch Richtung Baumhaus und machen es uns auf den Kissen gemütlich. Den Kellner ruft man über eine Klingel am Baumhaus und wir gönnen uns alle einen Cocktail. So ganz geheuer ist uns die Konstruktion nicht, aber der Abend ist sehr lustig. In so einer Location haben wir noch nie etwas getrunken und wir können es wirklich nur empfehlen – vorausgesetzt die Crew ist schwindelfrei. Kurz vor Mitternacht klettern wir wieder zurück auf die Erde, quatschen noch ein bisschen mit dem Wirt und gehen zurück an Bord. Morgen wollen wir wieder in eine Bucht und kochen – bzw. Martin will kochen und darauf freuen sich schon alle.

Herbstsegeln

Herbstsegeln

Herbstsegeln

Herbstsegeln

Herbstsegeln

Kalkan

Kalkan

Kalkan

Kalkan

Kalkan

Kalkan

Kalkan

auf nach Kalkan

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auf nach Kalkan

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auf nach Kalkan

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auf nach Kalkan

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