Palamut – Sailors Paradise

Um 10.45 Uhr laufen wir in Palamut aus. Die Sonne scheint, wir haben 25°C. Mit nur 1 Bft aus NNW unterstützen wir unsere Motorleistung mit der Genua. Wir freuen uns auf unser Ziel. Sailors Paradise gehört zu den absoluten Lieblingsorten der letzten Crew. Um 15.15h legen wir an. Es wird ein unvergesslich schöner Abend. Wir lachen, dass uns die Tränen kommen. So langsam arrangieren wir uns mit unserem Schrott-Kutter CEMO. Eine amerikanische Crew lässt es sich gut gehen, bis einer den Moralischen kriegt. Ein Crew-Mitglied der “Garcia Ripple” kümmert sich rührend um den armen Kerl, bekommt aber wenig Schlaf in dieser Nacht.

Sailors Paradise

das Örtliche Sailors Paradise

das Örtliche Sailors Paradise

Sailors Paradise

CEMO beim Auslaufen...

Sailors Paradise

Sailors Paradise

Sailors Paradise

Sailors Paradise

Sailors Paradise

unterwegs

Turgutreis – Palamut

Wir haben immer noch einiges auf der CEMO zu richten. Die Leinenführung für das Reff muss komplett neu aufgebaut werden. Langsam kommt eine Art Galgenhumor auf. Unsere befreundete Crew der Garcia Ripple lebt schon “Holidays” in der Marina von Turgutreis und wir kommen uns vor wie im Arbeitslager. Als wir um 11 h auslaufen, hat sich unsere Stimmung schon deutlich gebessert. Mit nur 2 Bft aus S oder SSO laufen wir unter Maschine um KOS. In der Navigation habe ich die Ideal-Linie geplant – wir überlegen, wie weit wir ausweichen müssen, um die Hoheitsrechte Griechenlands nicht zu verletzen. Um 14 h versuchen wir die Segel zu setzen, aber viel ist nicht drin, also wieder Motor an. Um 17.30 Uhr laufen wir in Palamut ein. Wir liegen an der NW-Seite mit Murings – das ist für uns neu. Im Jahr zuvor konnte man nur an der NO- und der SW-Seite mit Anker anlegen. Dann pünktlich zum Sundowner das Hafenkino. Eine österreichische Yacht mit einer 2-Mann-Besatzung kommt ziemlich zügig in den Hafen gerauscht. Der Skipper hört nicht auf die Rufe der Fischer “Achtung Ankerketten” und hängt mit seinem Kiel in der Kette. (die Farben für Manövrierunfähigkeit waren doch rot-weiß-rot – wie die österreichische Flagge). Ein Taucher muss her. Nachdem das Schiff befreit ist, wieder mit Vollgas im Hafen unterwegs. Zack hängt er in unseren Murings. Wieder kann das Schiff nur durch fremde Hilfe befreit werden. Der Skipper ist dabei nicht sehr hilfreich, weil er durch seine Manöver die Situation immer noch verschlimmert. Die Crews unserer beiden Schiffe sind im Einsatz, um eventuelle Schäden bei uns zu verhindern. Oh je. Als Entschuldigung bekommen wir 3 Flaschen Wein geschenkt. Im Adamik (direkt am Hafen von Palamut) genießen wir ein üppiges Abendessen. Als Nachtisch testen wir gebackene Halva und Souflée aus – lecker (cok lezetli). Die Rechnung kommt wie üblich in einem Taschenbuch in unserer Sprache. Viele Crews lassen ausgelesene Bordlektüre hier und so werden die Taschenbücher immer weiter gegeben.

Palamut

Palamut

Palamut

Palamut

Palamut

Palamut

Palamut Adamik Pfeffersteak...

Garcia Ripple in Turgutreis

Turgutreis

Turgutreis

CEMO unterwegs