Freitag, 04.09.2020 | Karasüleyman Bükü – Palamut | 43,2 nm

In der Nacht kam noch eine Motoryacht, die mit lauter Partymusik uns ein wenig den Schlaf geraubt hat. Der Kaffee am frühen Morgen schmeckt trotzdem gut. Wind kommt  auf und Nane will los, weil 25 Knoten angesagt sind, die gegenan anstrengend werden können. Im Hisarönü-Golf ist der erwartete Wind erst mal nicht da, Dirk macht Witze über Nanes Wettervorhersagen. Aber auf der Höhe von Kurucabükü ist er da. Wir setzen die Segel und nehmen Kurs auf die Spitze von Symi. Nach den nächsten beiden Wenden steht der Wind optimal und wir können auf den Leuchtturm nehmen, der die Spitze der Datca-Bucht kennzeichnet. Wir haben teilweise über 10 Knoten Fahrt durchs Wasser und fliegen nur mit der Genua hart am Wind Richtung Palamut. Um 14.30 Uhr macht der Wind erst mal Pause – wir sind in einem Windloch gelandet und Micha nutzt die Zeit für Käsehäppchen, Oliven, Pepperoni und Brot. Nach dem kurzen Snack kommt der Wind erst mal von der falschen Seite, nicht mehr aus West, sondern von Süden. Aber nur kurz – dann kommt er wieder mit volle Wucht aus West und wir kreuzen gegenan. Die See wird kappeliger . Auf der Höhe von Hayit Bükü wenden wir das letzte Mal und segeln parallel zur Küste. Als wir zu stark abfallen müssten, um weiter aufzukreuzen, beschließen wir für die letzte halbe Stunde zu motoren. Die Genua einzuholen ist wirklich Arbeit, Dirk und Micha haben richtig zu tun. Der Wind nimmt weiter zu, über 30 Knoten, weiße Schaumkronen stehen auch in der Bucht von Palamutbükü. Vor dem Hafen liegen schon zwei Segler vor Anker. Nane hofft, dass Gürcan einen Platz für sie reserviert hat. Als wir in den Hafen reinkommen, ruft schon jemand Gürcan Arcadas – Gott sei Dank, das hat geklappt. Dirk legt in einer engen Lücke zwischen zwei Seglern an und wir sind froh da zu sein. Kurze Zeit später kommt Gürcan, wir quatschen ein wenig und tauschen Neuigkeiten aus. Er hat noch einen Termin und wir verabreden uns zum Abendessen ins Almond.

Der Wind pfeift, aber in Palamut liegen wir sicher, also gehen wir erst mal an den Strand um eine Runde zu schwimmen. Das Wasser hier ist wie immer deutlich kälter als andernorts. Aber nach dem langen windigen Tag, kommt uns das gerade recht. Zurück an Bord kocht Micha einen „schnellen“ Kaffee und wir spazieren gemütlich einmal durch den lang gezogenen Ort. Fast alle tragen hier auch auf der Straße Masken. Die Gendarmerie überprüft das regelmäßig. Ein paar Restaurants sind dazu gekommen, ein paar weggefallen. Laut Gürcan hatte Palamut eine gute Saison. Im Sommer sind viele Türken in Griechenland, um Urlaub zu machen, das war dieses Jahr nicht möglich, also waren die heimischen Strände gut besucht. Wir essen im Almond, Gürcan leistet uns Gesellschaft und erzählt, dass er Jagdhunde gekauft hat und von einem Wildschein angegriffen wurde – er hatte Glück.

Der Wind hat noch zugenommen und pfeift heftig. Wir müssen aufpassen, dass unser Salat nicht vom Tisch geblasen wird. Auf dem Rückweg gönnen wir uns noch ein Dondurma und genießen den Wind im Cockpit. Dirk und Nane nehmen noch einen Raki mit Kirschsaft als Absacker und wir gehen ins Bett. Der Wind hat kein bisschen nachgelassen.

auf nach Palamut

auf nach Palamut

auf nach Palamut

auf nach Palamut

auf nach Palamut

auf nach Palamut

auf nach Palamut

auf nach Palamut

auf nach Palamut

auf nach Palamut

auf nach Palamut

auf nach Palamut

Donnerstag, 03.09.2020 | Selimiye – Karasüleyman Bükü | 5,24 nm

Auch heute ist kein Wind angesagt, also wollen wir ein wenig Obst und Gemüse shoppen gehen und uns eine schöne Bucht suchen, in der wir am Nachmittag und über Nacht bleiben wollen. Wir gehen noch mal ins Karadut und veabschieden Jürgen und Yuppa mit der Sundowner. Sie wollen Richtung Göcek und Fethiye.  Mit dem bisschen Wind, cruisen wir Richtung Big Foot Bay und finden einen herrlichen Platz, an dem wir mit Landleine festmachen können. Das Wasser ist türkisfarben und klar – wir liegen perfekt. Wir schwimmen, gönnen uns Melone-Feta-Salat als Mittags-Snack, schwimmen, dösen, trinken Kaffee und irgendwann gehen die Jungs auf Erkundungstour an Land. Sie bringen schöne Fotos von der Andiamo in der Bucht mit und so verbummeln wir herrlich gechillt den Tag. Am Abend gibt es Backofengemüse, dass sehr sehr lange braucht in dem Backofen, das nächste mal müssen wir viel früher starten. So essen wir spät und bei fast vollem Mond an Deck und genießen die Sterne. Für morgen ist viel Wind angesagt. Wir wollen nach Palamut, weil wir am Samstag mit Esin und Familie verabredet sind.

in der Bucht

in der Bucht

in der Bucht

in der Bucht

in der Bucht

in der Bucht

in der Bucht

in der Bucht

in der Bucht

in der Bucht

in der Bucht

in der Bucht

in der Bucht

in der Bucht

in der Bucht

Bigfootbay

Bigfootbay

Bigfootbay

Bigfootbay

Bigfootbay

Bigfootbay

Bigfootbay

Bigfootbay

Bigfootbay

Bigfootbay

Bigfootbay

Bigfootbay

Bigfootbay

Bigfootbay

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Mittwoch, 02.09.2020 | Sailors Paradise – Selimiye | 7,87 nm

Bei einer Tasse Kaffee schauen wir vom Boot aus zu, wie der Ofen angefeuert wird, damit wir frisches Brot zum Frühstück bekommen. Wir gehen erst noch mal schwimmen. Jürgen schlägt vor, uns um die Mittagszeit in der Bucht Sig Koyu vor Selimiye zu treffen und lädt und zum Mittagessen ein. Prima – wir sind begeistert.  Jürgen und Yuppa legen ab, wir trinken erst noch mal gemütlich Cay und bezahlen die Rechnung.

Kurz vor 12 Uhr verabschieden wir uns und machen uns ohne Wind auf den Weg Richtung Selimiye. Pünktlich um 13 Uhr legen wir neben Jürgen im Päckchen an. Die Bucht ist voll und er hatte Glück, noch ein Plätzchen frei schwojend zu ergattern. Wir gehen erst mal baden. Das Wasser ist türkisfarben klar – karibisch schön. Dann gibt es Jürgens berühmte Spaghetti mit Knoblauch, Tomaten und Feta in viel Olivenöl  – sehr lecker. Es ist so warm, dass wir gleich nach dem Essen noch mal ins Wasser gehen, um uns abzukühlen. Kurz nach 15 Uhr machen wir los und wollen wenigstens das letzte Stück heute noch unter Segel zurücklegen. Ein kurzes Stück klappt das auch, bis der Wind einschläft. Um 16 Uhr kommen wir an den Steg des ehemaligen Aurora und legen an. Am Jetty ist man leider etwas überfordert, wir bekommen die Muring auf der falschen Seite und man wirft uns die Achterleine zurück ins Wasser, statt sie fest zu halten, so dass wir quer kommen. Dafür rennt man zu einem anderen Boot, das parallel anlegen will und nicht warten wollte, bis wir fertig sind. Dirk ist überhaupt nicht begeistert und flucht wie ein Rohrspatz. Einer der ehemaligen Mitarbeiter von Hüssein richtet das Chaos dann. Als wir liegen, kommt Jürgen mit einer Kufe des Katamaran noch neben uns an den Steg und gegen die drückende Hitze ohne Wind, hilft nur eins: baden.
Gegen 18 Uhr gehen wir ins Karadut und wollen den Mädels hallo sagen und eine Karadut-Limonade trinken bzw. Cappuccino. Wir lassen Hüssein ausrichten, dass wir am Abend nach dem Essen noch mal kommen und wir erwarten, ihn zu sehen.
Das Flair des Aurora ist nicht mehr vorhanden. Man fühlt sich auch nicht willkommen, die Crew des Voca ist mehr mit den eigenen Smartphones beschäftigt, als mit den Gästen, aber wenn man in Selimiye anlegen will, ist das der einzige Steg, denn auch der Gemeindesteg ist keine Alternative mehr, voll mit Dauerliegern und ohne Service beim Anlegen.
Das Essen ist in Teilen identisch mit dem Angebot vom Aurora, aber obwohl der Koch der gleiche ist, nicht auf dem Niveau – die Preise hingegen schon.
Nach dem Essen gehen wir gemeinsam mit Jürgen und Yuppa ins Karadut und Hüssein leistet uns Gesellschaft. Er ist gut drauf und hat wieder Pläne. Nächstes Jahr werden wir ihn hier in der Region wieder als Anlaufpunkt haben, wo ist noch nicht klar, aber das ist egal, Hauptsache wir können ihn wieder auf unserer Route einplanen.

Auf der Sundowner nehmen wir noch einen Absacker und lauschen dem Sänger aus der Pianobar, der nicht gut singt, dafür aber laut. Gute Nacht.

treffen mit der Sundowner

treffen mit der Sundowner

treffen mit der Sundowner

treffen mit der Sundowner

treffen mit der Sundowner

treffen mit der Sundowner

treffen mit der Sundowner

treffen mit der Sundowner

treffen mit der Sundowner

treffen mit der Sundowner

treffen mit der Sundowner

treffen mit der Sundowner

treffen mit der Sundowner

treffen mit der Sundowner

treffen mit der Sundowner

treffen mit der Sundowner

treffen mit der Sundowner

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treffen mit der Sundowner

treffen mit der Sundowner

treffen mit der Sundowner

treffen mit der Sundowner

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