Freitag, 27.08.2021 | Stuttgart – Istanbul – Dalaman – Fethiye

Die Seesäcke sind gepackt und wir frühstücken noch Latte Macchiato und Croissant, die Nane vom Bäcker geholt hat. Kurz bevor wir von Wolfi abgeholt werden, kommt der Parmesan und die Salami noch mit ins Gepäck. Mit 25 und 26 kg sind wir zwar unter den erlaubten 30 kg von Turkish Airlines, aber Dirk hat Bedenken, ob wir die 20 kg Grenze für den Rückflug mit SunExpress schaffen. Nane ist da zuversichtlicher, schließlich ist das Gepäck um Kaffee, Müsli, Nutella etc. leichter und nach 3 Wochen hat sich das Gewicht von Duschgel und Sonnenmilch auch deutlich reduziert. Dirk bleibt skeptisch.

Unser Flug geht um 11 Uhr, um 8.40 Uhr lässt uns Wolfi vor dem Terminal raus und wir machen uns auf dem Weg zum CheckIn. Noch ist die Schlange nicht sehr lang, aber es geht nicht an allen Schaltern schnell vorwärts, da einige Passagiere vergessen haben, sich für den vorgeschriebenen HES-Code vorab beim tükischen Ministry of Health zu registrieren. Unsere Impfnachweise werden kontrolliert andere Passagiere müssen einen negativen Antigen-Test vorlegen. Diesmal müssen wir mit unseren Seesäcken nicht zum Sperrgepäck und können direkt zur Sicherheitskontrolle.

So richtig viel ist heute nicht los und so kommen wir auch gut durch die Sicherheitskontrolle. Nanes ebook-Reader wird ein zweites Mal durchleuchtet und darf dann wieder ins Handgepäck. Dirk wird ausnahmsweise nicht auf Sprengstoff im Laptop gecheckt, so dass wir direkt zur Passkontrolle und zum Gate können. Das Warten macht und heute nicht viel aus, denn wir wissen ja worauf wir warten – endlich wieder Urlaub, endlich wieder Segeln.

Wir starten pünktlich und Türkish Airlines macht uns neben den Sicherheitseinweisungen darauf aufmerksam, dass die Luft im Flugzeug alle 3 Minuten komplett ausgetauscht wird und das Flugzeug nach den letzten Passagieren desinfiziert wurde – ein beruhigender Hinweis. Es gibt ein kleines warmes Mittagessen, Börek mit Schafskäse, Spinat und gegrillter Paprika. Nane bekommt ihren Weißwein und Soda und Dirk begnügt sich mit Cola. Während Nane das Film-Angebot checkt, göönt sich Dirk ein Nickerchen, modern „Power-Napping“.

In Istanbul landen wir pünktlich und haben ausreichend Zeit, bis zu unserem Weiterflug nach Dalaman. Es gibt verschiedene Passkontrollen, Nane fragt nach, welche für den Weiterflug die richtige ist und prompt werden wir beim ersten Mal falsch informiert. Also nach 20 Minuten falschen Anstehens weiter an die richtige Passkontrolle für „Domestic Transfer“. Die Wege auf dem neuen Istanbuler Flughafen sind sehr lang, das sollte man bei knappen Umsteigezeiten mit einkalkulieren, aber wir können das gechillt angehen. Die Schlange ist nicht sehr lang und wir sind recht schnell durch. Auch hier wurde neben dem Pass und dem Boardingpass auch der HES-Code verlangt.

Duty Free interessiert uns nicht, wir kaufen in Dalaman am Flughafen ein. Leider verzögert sich unser Weiterflug aus unerfindlichen Gründen um 40 Minuten. Man versucht noch einen Stand-Bye Passagier unterzubringen. Als wir endlich im Flugzeug sitzen, ist die Verzögerung noch nicht vorbei. Der StandBye Passagier wird von einem auf den anderen Platz gesetzt, aber immer wieder kommt ein Passagier, der genau diesen Platz hat, am Ende muss nicht nur der StandBye aussteigen, sondern auch sein Koffer wieder entladen werden. Letztendlich starten wir mit 1 Stunde Verspätung.

Als International Passengers werden wir für die Zollabfertigung in den International Arrivals Part des Flughafens umgeleitet und während Dirk das Gepäck holt, geht Nane shoppen. Einen Martini und einen Raki. Zeitgleich hat Dirk unsere Seesäcke und wir gehen durch den Zoll zum Ausgang. Zuverlässig wie immer steht ein Fahrer von DM-Transfer mit einem Schild „Dirk Mühlhaus“ am Ausgang und wir steigen in unser VIP-Shuttle, einen neuen VW-Bus mit Lederausstattung und roter Ambient-Beleuchtung ein, um nach Fethiye zu fahren.

Da die Andiamo noch verchartert war, müssen wir für eine Nacht ins Hotel. Dirk hat das gleiche Hotel gebucht, wie die Crew der Loreley und wir checken in der Ideal Pansiyon oberhalb der Ece Saray Marina ein. Der Hotelbetreiber nötigt uns, uns hinzusetzen und erst mal anzukommen. Wir bestellen zwei Shandy (Radler), dafür muss ein Mitarbeiter aber erst mal in den Supermarkt rennen – egal. Die Crew der Loreley ist noch nicht da und so machen wir einen Spaziergang zur Ece Saray Marina, entdecken die Andiamo und freuen uns, dass auf dem Bimini tatsächlich Solarpanel installiert sind. Das tut den Batterien sicher gut. Zurück in der Pansiyon bestellen wir noch eine Flasche Wasser, auch dafür muss wieder der kleine Supermarkt gegenüber herangezogen werden.  Als die Crew der Loreley mit dem Taxi kommt, unterhalten wir uns noch kurz, zahlen das Zimmer und unsere Getränke, um dann todmüde ins Bett zu fallen. Nane duscht vorher noch, leider kommt nur kaltes Wasser, aber die Erfrischung tut gut.

Ab in den Urlaub

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Ab in den Urlaub

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Freitag, 18.09.2020 | Marmaris

Wir sind kurz vor halb acht schon auf den Beinen. Micha kocht einen Kaffee, wir gehen duschen. Wir wollen rechtzeitig am AHU Krankenhaus sein, ab 9.00 Uhr kann man sich dort auf Covid testen lassen. Als wir um 8.45 Uhr mit dem Taxi dort sind, warten schon einige vor der Tür. Wir müssen unsere Pässe abgeben und warten. Nach ca. 15 Minuten bekommen wir Zettel, die wir ausfüllen müssen, mit unseren Kontaktdaten und unserer Heimatadresse. Dann werden wir für den Test aufgerufen. Einzeln müssen wir in eine Box, in der wir von einem Arzt von außen über Handschuhe ein Wattestäbchen in Rachen und jedes Nasenloch steckt. Beides ist nicht angenehm. Im Rachen bekommt man einen leichten Würgereiz und in der Nase hat man das Gefühl, das Stäbchen geht bis ins Hirn. Micha meint, er hätte sich nie träumen lassen, dass er so was mal machen muss. Um 19 Uhr können wir die Ergebnisse abholen.

Wir fahren mit den Taxi zurück und gehen erst mal im Pineapple Restaurant in der Marina frühstücken. Danach Richtung Bazaar, um Tücher zu schoppen und Gewürze. Nane entdeckt sogar den NaneLimon-Tee, der bei Erkältungen super hilft. Bei unserem Lieblingsladen Silvermoon sitzen wir erst mal mit Hüsniye zusammen und trinken türkischen Kaffee und unterhalten uns über dieses verrückte Jahr 2020. Wir kaufen Tücher, Badetücher und kleine Kaffeekännchen als Mitbringsel und quatschen. Langsam wird es heiß und wir gehen zurück Richtung Marina, um zu packen.

An Bord ist es warm. Dirk will die Technik verpacken, also ist das unser letzter Eintrag für diesen Törn, der Rest folgt zu Hause.

Marmaris

Marmaris

Marmaris

Marmaris

Marmaris

Marmaris

Marmaris

Marmaris

Marmaris

Marmaris

Marmaris

Marmaris

Marmaris

Marmaris

Marmaris

Marmaris

Marmaris

Netsel Marina

Netsel Marina

Netsel Marina

Netsel Marina

Netsel Marina

Netsel Marina

Netsel Marina

Netsel Marina

Netsel Marina

Netsel Marina

Netsel Marina

Netsel Marina

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Donnerstag, 17.09.2020 | Ciftlik – Marmaris | 12,52 nm

Die Nacht war furchtbar, wie zu erwarten. Micha hat sogar in seiner Kabine geschlafen, aber der Lärm der Nachbarn ist trotzdem in jede Ritze der Andiamo vorgedrungen. Wir fühlen uns wie gerädert. Auch der Kaffee hilft nicht wirklich. Micha geht mal schwimmen und fühlt sich besser. Spannend, dass die Crew des Nachbarboots topfit am Start ist, trotz Wodka. Wir gönnen uns erst mal ein Frühstück im Deniz Restaurant bezahlen unsere Rechnung vom Vortag und nehmen noch ein frisches Brot mit für unterwegs. Die schreckliche Nachbarcrew ist weg und wir schwimmen das letzte Mal dieses Jahr in Cirflik. Urlaub geht zu schnell vorbei.

Um kurz vor eins ankern wir noch mal in der Kumlu Bükü Bucht und wollen ein allerletztes Mal schwimmen. Knapp 2 Stunden bleiben wir in der Bucht, bis Wind aufkommt und wir das restliche Stück Richtung Marmaris mit der Genua segeln können. Der Wind bläst ganz schön stark, teilweise mit über 20 Knoten und wir kommen so kurz vor 17 Uhr an die Tanke in Marmaris. Wir sind die einzige Yacht und müssen nicht warten, sondern können sofort längsseits fest machen. Der Tankwart freut sich, uns wieder zu sehen und bekommt traditionell erst mal ein kaltes Efes. Wir hatten 39 Motorstunden auf dem Törn und die Andiamo hat 1,47 Liter pro Motorstunde verbraucht, perfekt! Wir waren auch immer gemütlich mit 2.000 Umdrehungen unterwegs.

Die Marineros helfen uns beim Anlegen und zwei Jungs von Phoenix stehen am Steg für die Achterleinen. Zurück in der Netsel Marina – der Segeltörn ist vorbei. Schön war’s. Wir gönnen uns einen Anleger und gehen erst mal lange und ausgiebig duschen – herrlich. Nane und Dirk chillen den Abend über an Bord und genießen eine stille Marina. Micha geht spazieren und kommt irgendwann nachts zurück, als die beiden schon schlafen.

unterwegs

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