Langsam packen wir – die Vorfreude wächst…

Die Vorfreude wächst, am Freitag geht es los – Türkisch Airlines 30 kg, Nane ist happy….. Gestern erst haben wir ZR vom Flughafen abgeholt, der schon mal eine Woche ab Kos segeln war und Leros und Kalymnos erkundet hat und am Freitag dürfen wir endlich auch wieder das tun, was uns am meisten Spaß macht: Segeln in der Türkei.

Wir sind gespannt, was uns erwartet. Wir starten das erste Mal von der neuen Phoenix-Basis in der Adaköy Marina, mal sehen wie das mit Transfer, Großeinkauf etc. so klappt. Wir kommen am Freitag um 20:30 Uhr in Dalaman an, unser Hamburger Jung wartet dort auf uns, damit wir zusammen mit DM-Transfer in die Marina fahren können. Diesmal sind wir nur zu viert, Nane mit Dirk, ZR und T.  Je nachdem, wie unsere Vorbestellung (die Einkaufsliste haben Canan wir schon per Mail geschickt) bei Phoenix geklappt hat, wollen wir dann Samstag früh gleich nach Marmaris (per Taxi oder Taxi-Boat), denn die Jungs wollen sicher zum Barber und Nane braucht noch Obst und Gemüse vom Bauernmarkt.

Aktuell ist es kühler als bei uns (nur 22°C), aber zum Ende der Woche wird es wieder wärmer und der Wind passt auch.

Eine Route haben wir diesmal nicht vorbereitet, wir wollen uns spontan nach Wind, Wetter und Laune entscheiden. Wichtig ist, dass wir auf jeden Fall einmal nach Palamut fahren,  Esin und Gürcan vom Adamik müssen wir auf jeden Fall besuchen, genauso ist Sailors Paradise und Selimiye gesetzt. Nach Ciftlik wollen wir vielleicht schon am Samstag falls die Andiamo und die Papiere fertig sind. Wir können es kaum mehr abwarten, die Vorfreude wächst und wächst…

Hier ein paar Bilder von unserem Zuhause ab Freitag….

Andiamo

Andiamo

Netsel Marina

Andiamo

Andiamo

Andiamo

Andiamo

Andiamo

Andiamo

Andiamo

Andiamo

Andiamo

Andiamo

Andiamo

Andiamo

Andiamo

Andiamo

Andiamo

Andiamo

Andiamo

Andiamo

Andiamo

Andiamo

Andiamo

Andiamo

Andiamo

Andiamo

Andiamo

Andiamo

Andiamo

 

 

 

Aktueller Beitrag in der Yacht: Wie segelt es sich im Krisenrevier?

Urlaub im Krisenrevier?

Der Artikel fängt mit folgendem Satz an: “Der Grenzbereich der Ägäis zwischen türkischer Festlandküste und den Inseln des Dodekanes ist eigentlich eins der schönsten Reviere des Mittelmeeres.” – Das können wir genau so unterschreiben und wollen diesem Revier und vor allem den vielen liebenswerten, gastfreundlichen und hilfsbereiten Menschen nicht den Rücken kehren.

2016 waren wir für 2 Wochen an Pfingsten und für 3 Wochen im Sommer zwischen Fethiye, Marmaris und Bodrum unterwegs und auch 2017 werden wir an Pfingsten wieder kommen und ab Marmaris für 2 Wochen segeln. Die Frage, ob sich der Rückgang der Yachten in den Marinas und Buchten bemerkbar macht, ist schnell beantwortet: JA!

Die Charterbasen werden aufgegeben, große Charterunternehmen verlassen die Türkei und verlegen ihre Boote in andere Reviere im Mittelmeer. Die mangelnde Charter-Nachfrage nötigt Eigner und Charterunternehmen, das Revier zu verlassen, denn die meisten Yachten sind finanziert und müssen Geld erwirtschaften, wenn sie das nicht tun, rechnet sich das Geschäftsmodell nicht mehr. Das ist dramatisch für die Menschen, die hier im Bereich Technik und Service ihre Jobs hatten, die sind nun weg und neue Jobs sind in der Region und in dem Bereich nicht zu finden. Die fehlenden Chartergäste machen sich bei Törnstart schon in den Marinas bemerkbar, die Pontons sind leer, die Yachten verlegt, die Duschen frei, die wenigen Crews, die dem Revier die Treue halten, sitzen in teilweise leeren Restaurants, in denen sonst nur mit Reservierung ein Platz zu bekommen war. Das fühlt sich auch für uns als existentielle Bedrohung für die Betreiber an. In den Buchten sind die Stege der kleinen Restaurants nicht mehr voll belegt, wenn 3-4 Schiffe da sind, wo in der letzten Saison noch 20 Yachten lagen, ist es ein guter Tag. Die meist von Familien betriebenen Buchtenrestaurants müssen so viel erwirtschaften, dass die Familie im Winter von den Einnahmen der Saison leben kann, das wird so nicht mehr funktionieren, auch hier geht es an die Existenz. Das tut weh, wenn man wie wir seit Jahren mit vielen Buchtenwirten befreundet ist und deren Sorgen spürt, wie es weiter gehen soll. Um so herzlicher wird man begrüßt, bekocht und bewirtet – “danke, dass Ihr uns nicht im Stich lasst”.

Seit 10 Jahren, sind wir mit einigen Ausnahmen fast jedes Jahr in dieses Revier gekommen. Wir haben uns hier immer wohl gefühlt, wir haben uns sicher gefühlt und wurden immer herzlich willkommen geheißen. Die Menschen, die uns dieses gute Gefühl gegeben haben, sind immer noch da, sie sind die selben geblieben und sehen viele Dinge genauso kritisch wie wir, warum sollten wir uns deshalb abwenden? Trotz nachvollziehbarer Kritik und verständlicher Vorurteile in Bezug auf unsere Törnpläne, wenn wir hier in diesem traumhaften Revier segeln, unterstützen wir Menschen und keine Politik – darum werden wir wieder kommen.

Link zum Beitrag in der Yacht:

Pfingsttörn / Segeltörn 2017

Pfingsttörn 2017

Weniger Touristen, weniger Segler, weniger Charterkunden, weniger Charterfirmen…. die Entwicklung für unser Lieblingsrevier Türkei stimmt traurig. Trotz der aktuellen politischen Situation und vieler beunruhigender Nachrichten, werden wir an Pfingsten für 2 Wochen ab Marmaris segeln gehen. Wohin – das wissen wir noch nicht genau, wir sind mind. zu 4 – max zu 5….wir werden sehen.

Pfingsttörn

Pfingsttörn – so soll es wieder werden…

Die Tickets ab Stuttgart haben wir schon in der Schublade liegen, wir fliegen mal wieder mit THY (Turkish Airlines) – also hat Nane 30KG Freigepäck für den 14tägigen Pfingsttörn. Die Flugzeiten haben sich zwar alle schon hin und her verschoben, aber noch passt es. Landung in Dalaman wie immer schon am Freitag. Unsere Lieblingsyacht die Andiamo von Dreams of Sailing ist gebucht, und die Crew steht fast fest. Nur noch unser MM hat die Option mit an Bord zu gehen.

Die Vorfreude ist groß und wir zählen die Tage (der Countdownzähler läuft…) bis zum Törnstart. Sobald die Törnplanung steht, findet Ihr sie hier veröffentlicht, wir halten euch auf dem laufenden.Big Foot Bay