Mittwoch 14.09.2016 | Sögüt – Bozukkale | 14,96 nm

08.45 Uhr | Wir werden wach und Nane macht sich auf den Weg zum Market, um eine Milch und frisch gebackenes Village-Brot zu kaufen. Gözleme sind auch gerade fertig und sie muss einen mitnehmen, denn die Schwester von Sabit und Salih ist extra früher aufgestanden, um die Gözleme fertig zu haben, wenn Nane zum Einkaufen kommt. Nane hinterlässt noch 10 TYL, dass sich Öykü noch ein paar Eis holen kann.

09.30 Uhr | Außer O-Saft haben wir nicht wirklich Lust auf ein Frühstück und verschieben das auf unterwegs.

10.00 Uhr | Unsere türkischen Nachbarn legen ab, sie wollen heute nach Ciftlik. Das holländische Boot neben ihnen will auch los. Die Muring ist los und die Yacht wird gegen den Jetty gedrückt. Nane und Gülümser schieben das Boot vom Jetty weg. Dann kommt er plötzlich schräg und sie müssen ihn auch noch von der Andiamo wegdrücken. Mit viel zu viel Gas fährt er dann davon. Wir verabschieden uns ein letztes Mal. Dirk dampft in die Spring, damit wir von unserem Nachbarn wegkommen und wir legen ab Richtung Bozukkale.

10.40 Uhr | Nach den zwei Inseln setzen wir die Segel, aber der angesagte Wind bleibt aus und wir kommen nur mit 3,5 Knoten voran.

11.50 Uhr | Wir segeln zwar, aber mit ETA nie macht das nicht so viel Sinn, also holen wir die Segel ein und starten den Motor. Kein Wind – schade.

12.50 Uhr | Zwischen Symi und dem türkischen Festland kommt nun doch etwas Wind auf und wir setzen die Genua. Mit 6 Knoten Fahrt und halbem bis achterlichem Wind sind wir zufrieden.

13.30 Uhr | Wir umrunden Karaburun und wundern uns über eine Segelyacht die zwar unter Motor, aber sehr sehr nah an Land das Kap umrundet.

14.00 Uhr | Nur mit der Genua cruisen wir in die Bucht von Bozukkale. Am Jetty von Mustafa liegen schon 3 Boote von Sailbest und 3 weitere Yachten. Selami steht am Jetty und gibt uns die Muring. Und so liegen wir 5 Minuten später wieder am Steg von Bozukkale. Hier fängt für uns jeder Segeltörn an und hier endet jeder Törn. Ciftlik zählt schon nicht mehr so richtig, denn da ist das Ende zu nah.

14.30 Uhr | Nane macht den letzten Salat mit Schafskäse, Gurken und Tomaten. Dazu gönnen wir uns das Gözleme von Sabits Schwester. Trotz des Windes ist uns warm und wir gehen schwimmen.

endlich Baden

15.30 Uhr | So langsam füllt sich der Jetty, neben uns liegt die Amel “Nastassja”, die wir schon bei Sailors Paradise gesehen haben und auch die Lagoon 39, die wir bei unserem ersten Besuch am Jetty hatten, kommt rein und legt sich innen längsseits. Wir gehen einen Cay trinken, unterhalten uns mit Selami und chillen danach ein wenig an Bord.

17.30 Uhr | Der Jetty ist voll, kein einziges Schiff würde mehr hier hin passen. Mustafa hat noch einen zusätzlichen Kellner eingestellt, um Bayram gut zu meistern. Wir gehen eine letzte Runde schwimmen, bevor wir uns einen Sundowner gönnen.

19.30 Uhr | Wir gehen zum Essen, Nane gönnt sich Dorade und Dirk entscheidet sich für ChickenSis. Wir können die Vorspeisen nicht mal im Ansatz aufessen, auch wenn sie sehr lecker sind. Wir unterhalten uns noch ein bisschen mit der Crew der Lagoon und fragen wo sie morgen hin wollen. Ciftlik ist das Ziel, aber sie haben noch nirgends reserviert. Mustafa übernimmt das und ruft das Azmak Restaurant an – dort ist ihnen ein Platz sicher.

22.00 Uhr | Wir haben noch ein “Kirschsaftschorle” mit Raki als Absacker getrunken und gehen ins Bett.

Bozukkale vorraus

Bozukkale vorraus

Sailors House voraus...

Bozukkale

Sailors House Bozukkale

Unterwasserwelt

Unterwasserwelt

Bozukkale

Bozukkale

Bozukkale

Bozukkale

Bozukkale

Bozukkale

Bozukkale

unterwegs...

unterwegs...

unterwegs...

unterwegs...

Andiamo

unterwegs

unterwegs

...sehr schön

Bozukkale

Bozukkale

unterwegs

unterwegs

unterwegs

unterwegs

unterwegs

unterwegs

 

Dienstag 13.09.2016 | Sailors Paradise – Sögüt | 11,4 nm

09.00 Uhr | Wir haben gut geschlafen und gönnen uns nur ein kurzes Frühstück mit Chocopops. Wir wollen noch baden gehen und so gegen 11.00 Uhr nach Sögüt auslaufen.

09.45 Uhr | Das letzte Mal schwimmen bei Sailors Paradise – wir waren an Pfingsten 2 mal hier und im Sommer 3 mal – diesmal sogar für 2 Tage – trotzdem fällt uns der Abschied schwer.

10.15 Uhr | Wir gehen zum letzten Cay rüber ins Restaurant und wollen unsere Rechnung bezahlen, was wir nicht dürfen – wir wurden eingeladen – herzlichen Dank dafür. Wir unterhalten uns ein wenig mit Turgut und Tuna – es sind etliche Crews zum Frühstück da und das Team ist schon wieder am Rennen – bewundernswert wie sie von morgens bis in die Nacht ohne Pause 7 Tage die Woche arbeiten. Wir verabschieden uns schweren Herzens und hoffen uns nächstes Jahr wieder zu sehen.

11.20 Uhr | Wir versuchen zwischen unseren Nachbarbooten rauszufahren. Turgut und Tuna stehen am Steg. Die Achterleinen sind los, wir kommen kein Stück vorwärts und sind richtig eingequetscht. Dirk legt den Vorwärtsgang ein – nichts passiert. Er muss richtig Gas geben und beide Nachbarn schieben uns nach vorne, so dass wir aus der Lücke kommen.

11.45 Uhr | Wir fahren unter Motor gegenan zwischen den Inseln durch – wow so viel Schiffsverkehr hatten wir noch nie. Wir werden von 2 Gullets und 5 Motorbooten überholt, müssen entgegenkommenden Jachten und Gullets ausweichen (die Regel – jeder ein wenig nach steuerbord ist den türkischen Skippern aber eher unbekannt) und kämpfen gegen die Wellen, die die Superyachten mit Vollgas verursachen. Wir haben 20 Knoten Wind auf die Nase und Nane muss mehr Drehzahl geben, dass wir überhaupt vorankommen. Wir setzen erst die Genua, als wir in den Yesilova Golf abfallen können und schon ist auch die Welle angenehmer.

12.15 Uhr | Wir gehen zwischen Atabol Burun und der Untiefe Atabol Adasi mittig durch und fallen dann weiter ab. Nur mit der Genua haben wir 7 Knoten Fahrt und je weiter wir in den Yesilova Golf reinkommen, um so weniger Welle macht das Segeln angenehm.

13.30 Uhr | Wir fahren unsere erste und letzte Halse an der Sögüt Adasi und cruisen in die Sögüt Koyu. Jetzt haben wir den Wind quer ab und bekommen noch mal richtig Fahrt. Dirk macht parallel schon die Achterleinen klar und bereitet die Fender vor. Kurz vorm Octopus Steg holen wir die Genua ein und steuern den leeren Jetty von Captains Table an.

14.00 Uhr | Wir haben heftigen Seitenwind und neben dem Jetty liegt eine Oceanis etwas schräg an der Muring. Beim ersten Anlauf kommen wir schräg – jetzt wäre das defekte Bugstrahlruder doch geschickt. Sabit schickt einen jungen Mann im Dinghi los, der hilft, die Position zu halten und so kommen wir gut an den Jetty. Sabit wirft Nane die Muring zu und springt dann an Bord, um sie selbst zu ziehen und zu belegen – das ist ein Service.

14.15 Uhr | Wir begrüßen die ganze Familie und freuen uns, sie alle gesund und munter wieder zu sehen. Wir wünschen allen Iyi bayramlar und Nane schenkt Öykü ein Armbändchen, dass sie in Selimiye für sie gekauft hat. Das kleine Mädchen strahlt und wir bekommen jeder einen feuchten Schmatz als Dankeschön.

15.00 Uhr | Wir gehen mit Öykü zum Market von Sabits und Salihs Schwester, die sich riesig freut, uns zu sehen und kaufen erst mal 10 Eis. Öykü hat sich ihr Twister gleich selber aus der Tiefkühltruhe geholt, für den Rest der Famile kaufen wir Cornetto mit Brombeer und Schokolade und Oreo-Eis.

15.15 Uhr | Gemeinsam genießen wir unser Eis auf der Terasse, parallel wird frischer Cay aufgesetzt. Im Anschluss bekommen wir einen mega leckeren Kuchen mit Nüssen und getrockneten Früchten, der nach Weihnachten schmeckt. Cok Lezettli. Öykü will noch mit uns zwei Hunde besuchen, die im Cafe nach dem Market wohnen. Dabei entdecken wir ein wirklich süß gemachtes Cafe mit lauter handwerklich hergestelltem Schmuck und einem herrlich bunten Garten voller Kunstwerke – der Weg hat sich gelohnt. Öykü streichelt die Hunde und Nane kauft sich ein Armband. In der Zwischenzeit haben wir Nachbarn bekommen, eine 36er Sun Odyssey.

16.15 Uhr | Wir gehen noch eine Runde schwimmen und so langsam füllt sich der Jetty, sogar die Meridian legt an, leider ohne Axel.

18.45 Uhr | Nane war duschen, denn ohne Spülung kriegt man die Knoten nicht mehr aus den Haaren und jetzt genießen wir einen Sundowner an Deck.

20.00 Uhr | Wir gehen zum Essen und gönnen uns Hunter-Börek, Campignons und Hamsi als Vorspeise. Nane entscheidet sich für gegrillten Octopus, Dirk für Hühnchenbrust und als Nachtisch gibt es Baklava.

22.30 Uhr | Nane nimmt noch ein paar Eiswürfel mit an Bord für einen Absacker und wir verschwinden auf die Andiamo.

Gulet unter Segeln

kein Wind

unterwegs

Gulet unter Segeln

unterwegs

unterwegs

unterwegs

unterwegs

unterwegs

unterwegs

unterwegs

unterwegs

unterwegs

unterwegs

unterwegs

unterwegs

unterwegs

unterwegs

unterwegs

unterwegs

unterwegs

unterwegs

unterwegs

unterwegs

unterwegs

unterwegs

unterwegs

unterwegs

unterwegs

unterwegs

18.05.2016 | Sögüt – Palamut | 39,33 nm

7.30 Uhr | Nane ist in Sögüt noch wach und checkt noch mal das Wetter. Heute ist Wind aus West angesagt mit 20 Knoten. Das kann als scheinbarer Wind im Am-Wind-Kurs auch auf knapp 30 klettern. Wir wollen um 10.00 Uhr raus. T ist über Wind und Auslaufzeit informiert, glaubt die Wettervorhersage aber nicht. Unser Skipper kränkelt mit Halsschmerzen und Husten – aber das kriegen wir wieder hin.

8.00 Uhr | Nane geht in den Market von Sabits Schwester und kauft frisches selbst gebackenes Brot und Gözleme – sie haben jetzt einen eigenen Ofen im Garten vor dem Market. Es gibt noch Aprikosen aus dem eigenen Garten für die Reise, Minze, Basilikum und ein paar Zitronen.

9.20 Uhr | Wir haben gefrühstückt und Micha, Lorenz und Ernst spülen das Geschirr. Danach gehen wir zum Abschieds-Cay zu Captains Table. Nane spielt noch ein bisschen mit Öykü und dann verabschieden wir uns bis August.

10.08 Uhr | Wir laufen aus. Özy steht an Deck der Vega und winkt. Im Yesilova-Golf haben wir schon Schaumkronen, also setzen wir das Groß nur mit 40% – die Genua der Andiamo ist so groß, dass wir damit genügend Fahrt bekommen, ohne all zuviel Schräglage.

11.00 Uhr | Wir kreuzen durch den Golf und sehen die Vega hinten im Golf um die Ecke biegen. Sie setzen das Groß und gehen auch auf Kreuzkurs durch den Yesilova.

11.30 Uhr | Wir haben richtig Fahrt mit 7 bis 8 Knoten. Die Vega beschließt unter Motor weiter zu fahren und die Segel schlagen heftig im Wind.

12.30 Uhr | Wir passieren die Untiefentonne Atapol Adasi und kreuzen 5 Mal an Symi und der Bucht von Datca vorbei. Der Wind nimmt zu und wir bekommen zwischenzeitlich über 10,5 Knoten Fahrt. Das macht richtig Laune, obwohl Nane wirklich arbeiten muss, um das Schiff trotz Welle auf Kurs hart am Wind zu halten.

14.30 Uhr | Wir sitzen in einem Windloch auf der Seite von Symi und warten ab, bis wir wieder Fahrt Richtung Datca aufnehmen können. Sandra nutzt die kurze Flaute, um uns einen Mittagssnack zu kredenzen. Leckere Currycreme, Cracker, Brot und die Gözleme mit Spinat und Feta.

14.45 Uhr | Der Wind nimmt wieder zu und wir haben eine ordentliche Schräglage. Nane hat das Gefühl die Andiamo fliegt über das Wasser. 1 Stunde lang haben wir zwischen 9 und 10 Knoten Fahrt.

15.45 Uhr | Wir passieren das Leuchtfeuer am Kap von Datca.

16.15 Uhr | Der Wind dreht und wir müssten Richtung Thilos kreuzen. Dafür ist es Nane zu spät und wir beschließen die restliche Strecke bis Palamut unter Motor zu fahren. Mit 1800 Umdrehungen haben wir 7 Knoten Fahrt durch’s Wasser aber nur 4,5 über Grund.

17.45 Uhr | Wir liegen im Hafen von Palamut. Thomas gibt uns die Muring und begrüßt uns mit der Nachricht, dass seine Mitsegler überlegen von Bord zu gehen. Kompliment an Ernst und Lorenz – beide haben Spaß am Segeln und sind auch seefest!

16_05_18_Soeguet_Palamut

18.30 Uhr | Nach einem Anleger (den wir uns nach über 9 Stunden auch verdient haben) gehen wir ins Adamik. Gürcan begrüßt uns, aber Esin und Salih sind leider nicht da. Ada hat ein Konzert in Bodrum. Wir telefonieren über facetime und verschieben die Umarmung auf August. Gürcan hat die Order die Joghurette für Esin und die Mädels und die weiße Schokolade für Salih aufzuheben.

20.00 Uhr | Wir haben Hunger und gehen Essen. Seegras, Börek, Hamsi, Auberginensalat, Käse, Oliven kommen als Starter. Lorenz und Sandra entscheiden sich für das Pfeffersteak, Micha und Ernst für Gemüse Casserole, Dirk für Köfte am Mastikbuschspieß und Nane für Chicken à la Creme. Lecker! Als Nachtisch gibt es selbstverständlich Souflée und gebackenes Halva. (Liebe Bea ich habe ganz doll an Dich gedacht).

22.30 Uhr | Nane macht noch eine Runde Cay und danach verkrümelt sich die Hälfte der Crew in die Kojen und unsere Bayern laufen noch eine Runde durch Palamut.

Adamik Küche

Küche Adamik

Küche Adamik

Palamut Hafen

Küche Adamik

Palamut Hafen

Palamut Hafen

Palamut Hafen

unterwegs...

Palamut

Palamut

Palamut

Palamut

Palamut

Palamut

Palamut

Sögüt

Sögüt

Sögüt

Nachtisch in Palamut