09.09. Sögüt – Bozukkale | 16,04 nm

Heute hat Bea Geburtstag, auch sie ist leider (selber schuld 😉 ) nicht dabei! Da werden wir nachher von Mustafa aus doch mal kurz gratulieren.

8.30 Uhr I Wir erwachen, mehr oder weniger fit, machen wir uns daran Frühstück zu machen. Dirk holt ein Brot, Nane macht Eier und T. deckt den Tisch. Der Wind hat nachgelassen, das Wasser ist klar wie sonst kaum.

9.30 Uhr I Fertig aufgeräumt, Nane wollte noch zu Salihs Schwester, um ein paar bestellte Dinge abzuholen, die sie aber leider nicht bekommen hat. Eigentlich haben wir gar keine Lust aufzubrechen, das Ende naht – man merkt es deutlich ;-( Klar machen zum Auslaufen… 10 Uhr wollen wir los…

09.45 Uhr I Wir laufen aus, es soll heute ordentlich Wind geben…lassen wir uns überraschen. ETA 15 Uhr

10.15 Uhr I Segel setzen, Jogi ist dicht hinter uns, geht ja aber zwecks Transitlog nach Bozburun. Wir kreuzen bei gutem Wind und 6 Knoten Fahrt durch den Golf – endlich mal wieder schönes Segeln.

11.35 Uhr I Wir verlassen den Yesilova Golf, wir können deutlich abfallen, um mit ½ Wind Richtung Karaburun zu segeln. Wind im Moment ca. 12 Knoten…SOG 4,5 Knoten ETA 13.15 Uhr. Die Küstenwache kommt vorbei, ich geh mal kurz unter Deck, sie wollen natürlich nichts von uns, fahren nur vorbei.

12.15 Uhr I Der Wind wird schwächer, noch 1 sm bis zur Untiefe Karaburun, dann geht’s rum um die Nase nach Bozukkale.

12.35 Uhr I Halse – Kurs Bozukkale SOG 5,5 Knoten

13.35 Uhr I Wir liegen, nur noch ein kleines Boot liegt hier am Jetty, es hat ordentlich Wind auf den Popo der Andiamo, aber wir liegen. Selamy hat ganze Arbeit geleistet.

Der Rest des Tages verläuft völlig gechillt, baden, Cay trinken und lesen, Dirk macht Fotos… Nane verschwindet irgendwann zum Duschen und auf 20 Uhr gehen wir zum Essen. Der Jetty ist wieder mal fast voll, an den Bojen hängen auch noch Schiffe – gut für das Geschäft. Nane organisiert Eiswürfel von Mustafa und wir genießen einen Absacker an Bord, es kommt noch völlig unbeleuchtet etwas Großes rein, ankert vorm Loryma-Restaurant und ist am nächsten Morgen schon wieder weg – seltsam.

So gehen wir alle gemütlich ins Bett. Bei dem Wind hier sind auch keine Mücken zu erwarten. Es ist eine sternenklare Nacht ohne Wolken und fast ohne Mond, Rhodos ist zu sehen wie es seinen „Lichtsmog“ Richtung Himmel wirft.

 

Bozukkale

Bozukkale

Silver Moon

Bozukkale

Andiamo

Bozukkale

Bozukkale

Bozukkale

Bozukkale

Andiamo

Bozukkale

Bozukkale

Bozukkale

Bozukkale

...unterwegs

...unterwegs

...unterwegs

...unterwegs

Andiamo

Andiamo

...unterwegs

...unterwegs

Sögüt

Sögüt

frisches Brot..

08.09. Sailors Paradise – Sögüt | 12,81 nm

Heute freuen wir uns auf Sögüt – die Familie Apak ist immer eine Reise wert 😉

9.00 Uhr I ich wache auf, Nane liest und T. ist in seinem Zimmer. Also geh ich ein Brot holen, das kommt gerade frisch aus dem Backofen und ist noch ganz heiß. Frühstück, heute mit Spiegelei und Honigbrot.

12.20 Uhr I Wir haben nach der Spülerei gebadet, einen Cay getrunken, unsere Rechnung bezahlt und abgelegt. Wie immer fällt der Abschied schwer. Es ist noch lange hin bis zum nächsten Mal. Die Letizia ist schon weg, Jürgen wird heute Hüseyin und Suzan vom Aurora besuchen, allerdings noch einen Badestopp in Orhaniye vornehmen.

13.20 Uhr I Wir setzen die Genua ohne Groß und kreuzen in den Yesilova Golf hinein, das Captains Table in Sögüt ist heute voll (das freut uns ungemein für das Team!), so werden wir nach langem mal wieder beim „Octopus“ anlegen – wir werden dort auch mal wieder essen…schauen wir mal. ETA 14.30 Uhr

14.15 Uhr I Der Wind ist so lala…nur mit Genua lassen wir uns ziehen, immerhin 4,5 Knoten. Es ist ziemlich wellig, das nervt ein wenig.

15.00 Uhr I Wir kommen an, Fender raus etc., das Übliche – kein Problem. Wir legen an wie immer, alles prima – aber danach…Hafenkino pur, ein Schiff nach dem anderen kommt von Neilson rein, die Jüngelchen am Steg quatschen in ihre Funkgeräte rein und geben Anweisungen, die von den Crews gar nicht verstanden und nicht umgesetzt werden (können?) . Dazwischen kommen auch private Yachten, die keine Zeit haben und quer reingrätschen…Hammer. Mittendrin eine 57er mit 8 älteren Herren…Schweizer – es wird schattig am Jetty 😉 Wasser und Strom vorhanden, im Moment liegen wir mit Schwell am Jetty, hoffentlich legt sich das noch. Baden waren wir auch schon, hier im Wasser sind Fische die einen „anknabbern“ – Dirk zumindest?! Dondurma-Zeit.

19.00 Uhr I Wir gehen essen, welches unerwartet nicht schlecht ist. Hier nutzen wir doch tatsächlich unsere „Bonuscard“ und bekommen die versprochenen 10% Rabatt…immerhin 17 Tyl. Nach dem Essen geht T. aufs Boot, Nane und ich gehen noch ins Captains Table, um zumindest Jogi nochmals „Tschüss“ zu sagen, er liegt hier vor Anker. Die Freude bei Familie Apak in Sögüt ist groß, man entschuldigt sich hier mehrfach dafür, dass kein Platz am Jetty war…und es gibt einen sehr leckeren Nachtisch aufs Haus – hier hat unser T. eindeutig etwas verpasst.

Zurück an Bord gibt’s nicht mal mehr einen Absacker, T. schläft schon fast an Deck, Nane gesellt sich dazu und Dirk geht ins Bett 😉 Platz…! Die Nacht ist es ganz schön windig, Schwell lässt das Schiff hin und her schaukeln, Wanten schlagen und Fender quietschen…ruhig und angenehm ist anders!

Bis morgen…!

full House

full House

full House

gut besucht

gut besucht

full House

voller Jetty

Sonnenuntergang

hübsch... SLY

Sonnenuntergang

Sonnenuntergang

Sonnenuntergang

Sonnenuntergang

voll..

voll...

hoch..

voll...

Sögüt

voll...

Sailors Paradise

Sailors Paradise

Sailors Paradise

Sailors Paradise

Sailors Paradise

Sailors Paradise

 

28.08. Sögüt – Sailors Paradise | 11 nm

Sailors Paradise – Kocabahce Bay, unser Tagesziel

9.00 Uhr | Wir wachen langsam auf und haben immer noch keine Lust auf ein richtiges Frühstück – meine Güte ohne den Kaffee-Geruch von ZR kommen wir nicht in Schwung. Obst, Joghurt, Milch, Schokopops – das war’s.

9.45 Uhr | Wir gehen noch einen Abschiedscay trinken und unsere Rechnung bezahlen. Nane malt für Öykü noch ein paar Kelebeks (Schmetterlinge) mit ihren pinkfarbenen „Kalem“ und faltet aus Servietten ein kleines Boot für “Sweetie”.

10.15 Uhr | Im Supermarkt verabschieden wir uns von Salihs Schwester und ordern noch Dondurma für Öykü – sie soll die nächsten beiden Tage am Nachmittag ein Eis bekommen.

10.50 Uhr | Wir legen ab und hoffen auf etwas Wind, aber nein, Wind „yok“ – aus. Also nehmen wir direkten Kurs auf Sailors Paradise, um wenigstens den Nachmittag über schwimmen zu können.

13.15 Uhr |Wir kommen langsam in die Bucht. Fender und Achterleinen sind vorbereitet und wir warten, bis die Yacht vor uns mit dem Anlegemanöver fertig ist. Turgut macht heute den Dockmaster, weil Zerrin und Tarek auf einer Hochzeitsparty waren und noch nicht wieder da sind. Wir sind das 2. Boot am Steg, wir liegen neben einem österreichischen Pärchen, das kurz vor uns eingelaufen ist. Die zwei sind aus Fethiye hier hoch gekommen und finden die Bucht wie wir auch echt klasse.

14.00 Uhr | Wir mussten erst mal eine Runde schwimmen, um uns abzukühlen. Das Wasser ist herrlich hier – genau richtig. So langsam füllt sich der Jetty, neben uns kommt ein türkischer Eigner rein, dann ein „Einhandsegler“ und so weiter…. Außer Turgut sind heute keine bekannten Gesichter hier auszumachen.

16.00 Uhr | Wir trinken Cay mit Mehmet und seiner Frau. Erzählen die Geschichte des Katamerans und beide sind entsetzt, weil auch sie den deutschen Eigner kennen und hoffen, dass er sein Boot und damit auch sein Business schnell wieder bekommt. Mehmet meinte, wir sollen doch den deutschen Außenminister bitten, zu intervenieren – netter Gedanke.

17.00 Uhr | Turgut holt Zerrin und Tarek ab, die von der Hochzeit zurückkommen. Beide sind todmüde, aber freuen sich riesig, uns zu sehen. Mit dabei ist Esra, die wir auch schon seit Ewigkeiten aus Bozukkale kennen, sie ist mit Mehmets Sohn Levent zusammen und wir freuen uns, sie mal wieder zu sehen. Sie hat uns schon vor 10 Jahren in Bozukkale Tücher und Armbänder von Ihrem kleinen Boot aus verkauft.

18.30 Uhr | Wir gehen noch mal schwimmen und entdecken danach bei den Duschen ein kleines Kätzchen, das gerade mal 2 Tage alt ist – goldig. So langsam bekommen wir Hunger und um halb acht gehen wir zum Essen. Da wir näher im „Small-Talk-Bereich“ der Family sitzen wollen. Wir gönnen uns leckere Hunter-Börek (mit Hackfleisch gefüllt) und Meze, Dirk nimmt Chicken-Sis und Nane gönnt sich King Prawns. Danach bekommen wir noch Mais aus Zerrins Garten und Melone.

22.00 Uhr | Wir gehen zurück auf die Andiamo und unterhalten uns noch mit unseren österreichischen Nachbarn über das Segelrevier als wir plötzlich einen riesen Pflatsch hören. Wir springen auf und entdecken eine badende Dinghi-Crew, die mitsamt Dinghi umgekippt ist, als sie zu ihrer Yacht zurück wollen. Wir fischen einen nach dem anderen aus dem Wasser und versuchen, sie wieder sicher in ihr Dinghi zu befördern. Die canadische Crew ist schon leicht angeheitert und der Kipper versucht seinen 3 Ladies zu erklären, wie sie ins Dinghi steigen müssen – pflatsch – schon wieder liegt eine im Wasser. Beim nächsten Mal klappt es und wir warten am Jetty, bis sie sicher bei Ihrer Yacht angekommen sind. Eine der Damen stand noch die ganze Zeit am Jetty und als wir den Satz hören „why are you so dry“ prusten wir los vor Lachen.

23.00 Uhr | Wir verkrümeln uns langsam in die Koje, denn morgen wollen wir nicht allzu spät los, wir haben 25 nm bis Palamut.

Täuschen & Tarnen

Täuschen & Tarnen

Täuschen & Tarnen

Täuschen & Tarnen

Sailors Paradise

Täuschen & Tarnen

Sailors Paradise

Vollmond

Mond geht auf

...müde

Katzenbaby...1Tag alt

Sailors Paradise

Sailors Paradise

Sailors Paradise

Gület