08.09.2017 | Karasüleyman Bükü (Bigfoot)

04.00 Uhr | Wir werden durch eine laute Sirene wach. Nanes Ankeralarm ist losgegangen. Alles gut, nur der Schwojekreis war zu klein angegeben in der APP – aber so wissen wir wenigstens, dass es funktioniert 😉

09.00 Uhr | Dirk wird wach und verlegt seinen Schlafplatz ins Cockpit. Gemütlich mit Kissen und Decke schläft er dort noch eine Runde weiter. Nane geht auch nach oben und liest. Das 7. Buch hat sie gerade fertig und überlegt, welches ebook ihr noch Spaß machen könnte – welch ein Luxus: Zeit.

10.30 Uhr | Wir frühstücken nur paar Chocopops – zu mehr haben wir keine Lust. Danach naschen wir noch paar Weintrauben.

11.00 Uhr | Wir liegen jetzt quer in macht der Bucht und tauchen mal unsere Ankerkette ab. Sie beschreibt jetzt eine Kurve, aber die letzten 20 Meter zum Anker sind unverändert, er sitzt genauso fest, wie gestern Abend kontrolliert.

15.00 Uhr | Musik. Lesen, Chillen – herrlich, wir wussten gar nicht, dass wir das so gut können. Nane macht einen Coban Salat und Dirk will nach dem Essen die Kamera in eine wasserdichte Box packen und dann ans Ufer schwimmen, um den Pfad Richtung Gipfel hoch zu laufen. Nane passt lieber auf die Andiamo auf und liest.

17.00 Uhr | Dirk kommt zurück und ruft schon von weitem, dass er dringend eine kalte Dose Fanta braucht. Nane nimmt ihm die Kamerabox ab, die er schwimmend mit einem Arm über Wasser hält und reicht ihm die Fanta. Schöne Bilder hat er mitgebracht. Jetzt sehen wir wieder die wilden Pferde den Weg lang laufen, den Dirk auch erst gelaufen ist, sie gehen in die nächste Wucht, wo wir sie das erste Mal entdeckt haben und kaum glauben konnten, was wir sehen.

19.30 Uhr | Viel Hunger haben wir nicht und Nane macht noch einen Salat mit Parmesanhobeln, dazu gibt es geröstetes Brot. Es wird jetzt viel schneller dunkel als noch in der ersten Woche, aber mitten im Hisarönü-Golf liegt eine Mega-Yacht namens Luna, die zu groß für eine Bucht wäre und beleuchtet mit ihren 4 Stockwerken den halben Golf. So haben wir bis der Mond aufgeht zumindest eine Orientierung.

20.30 Uhr | So langsam dreht der Wind und wir liegen wieder mit dem Bug Richtung NW, so wie wir gestern auch den Anker ausgebracht haben. Das soll laut Vorhersage heute Nacht auch so bleiben. Langsam sieht man schon hinter den Hügeln auf der Ostseite der Bucht das Licht des Mondes, der aufgeht. Wir genießen den Sternenhimmel, hören Musik und lesen – 5 Tage Bucht, hatten wir noch nie, aber da kann man sich auch dran gewöhnen, zumindest im Sommer, wenn das Baden wegen der angenehmen Wassertemperaturen auch Spaß macht.

23.00 Uhr | Wir gehen langsam ins Bett. Nane aktiviert den Ankeralarm mit einem großzügigeren Schwojekreis und so hoffen wir diese Nacht durchzuschlafen. Für morgen haben wir im Aurora einen Platz reserviert und Sonntag und Montag wollen wir bei Sailors bleiben.

Karasüleyman Bükü

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