Montag, 10.09.2018 | Selimiye – Armak Bükü | 12,52 nm

9.00 Uhr | Nane und Dirk sind wach. Dirk füllt die Wassertanks auf und Nane bereitet Menemen vor. Thomas und Alex schlafen noch tief und fest. Der Bäcker kommt mit nur einem Brot, Nane meint, sie braucht noch eins. Er erklärt wortreich „yok“. Hüsseyin lässt ihn nochmal losfahren, dass wir noch ein Fladenbrot bekommen – Danke.

10.00 Uhr | Wir frühstücken und Thomas empfindet es als warm. Das frische Fladenbrot und Menemen – lecker. Als Nachtisch noch ein Brot mit Nutella. Nane will noch Salat einkaufen und versuchen Basilikum zu kriegen, Thomas und Alex wollen noch mal in eines der schnuckeligen Lädchen. Also ziehen wir los.

11.00 Uhr | Nane und Dirk gehen noch mal ins Karadut, um sich für diese Saison zu verabschieden und trinken noch einen letzten Cappuccino und streicheln die kleine Katze. Wir verabschieden uns von Hüsseyin und er schenkt Nane noch 4 Flaschen Soda, da im ganzen Ort außer kleinen Flaschen nichts zu bekommen ist.

12.30 Uhr | Wind kommt auf und wir laufen aus. Wir wollen heute in die Palmenbucht (Armak Bükü). In der Bucht von Selimiye setzen wir das Groß und die Genua und Thomas kreuzt uns aus der Bucht.

13.00 Uhr | Alex übernimmt das Ruder und Nane erklärt anluven, abfallen, Kurs halten etc. Er macht das gut und darf auch gleich seine erste Wende fahren. Er kommt gleich nah ans Optimum und schafft die 90 Grad. Der Wind frischt auf und wir machen das Groß etwas auf, um die Schräglage etwas zu reduzieren.

14.20 Uhr | Thomas übernimmt wieder und Alex meint, dass es wirklich Spaß macht, aber mehr Konzentration und Anstrengung benötigt, als er gedacht hat, Kurs zu halten und am Steuer zu stehen. Der Wind nimmt noch etwas zu – wir haben 20 Knoten und steuern auf die Bucht von Armak Bükü. Thomas muss am Ruder richtig arbeiten.

14.50 Uhr | Wir wollen die Segel einholen und Thomas geht in den Wind. Die Genua haben wir schnell eingeholt. Nane macht alles fertig, um das Groß einzuholen. Einen Moment nicht aufgepasst und der Unterliekstrecker des Groß rauscht durch die Hand. Die Brandblase am Zeigefinger kann sich sehen lassen. Aber vor dem Jammern, muss das Groß rein. Danach schnell die Hand ins Eisfach gedrückt. Wir steuern in die Bucht. Dort liegen schon zwei Gullets. In der Mitte der Bucht lassen wir den Anker auf 17 Meter Wassertiefe fallen und kommen rückwärts. Nane macht sich bereit, die Landleine zu schwimmen, da kommt das Beiboot der Gullet und nimmt uns das freundlicher Weise ab. Wir bedanken uns herzlich.

15.15 Uhr | In der Bucht haben wir leichten Seitenwind aus westlicher Richtung mit ein paar kräftigen Böen zwischendurch. Aber wir liegen sicher. Nane und Dirk schwimmen den Anker ab. Wir haben die Komplette Kette draußen. Bei der 20 Meter Markierung hört die Sicht nach unten auf. Alex findet das Wasser super und so kommt auch Thomas ins Wasser. Alex meint, dass seine Oma immer Butter auf Brandblasen gepackt hat. Wir probieren das aus. Die Kombination aus Eisfach und Butter hat dazu geführt, dass die Blase nicht dick wird. Das merken wir uns. Nach der Badepause macht Nane einen Coban Salat. Mit dem frischen Fladenbrot schmeckt das sehr gut.

17.00 Uhr | Wir chillen an Deck und quatschen, hören Musik und Dirk geht auf Expeditionstour. Er kommt erst nach einer Stunde zurück, bringt aber tolle Bilder mit, die er von einer Anhöhe geschossen hat auf die er mit Badeschuhen gekraxelt ist. ts, ts, ts…

19.00 Uhr | Nane fängt an das Abendessen vorzubereiten, es gibt Limonen Pasta mit Basilikum und Parmesan (auf speziellen Wunsch unseres Nordlichts). Zwischendruch gönnen wir uns pünktlich zum Sonnenuntergang einen Sundowner-Drink – einfach herrlich.

20.00 Uhr | Nane freut sich, die Pasta schmeckt allen richtig gut und wir schaffen fast den ganzen Topf Pasta aufzuessen. Thomas, Dirk und Alex spülen und Nane bereitet die Windlichter vor. Es kommen immer noch kräftige Böen rein, aber spätestens um Mitternacht soll das vorbei sein. Thomas macht den DJ und wir genießen den Abend mit leckeren Drinks.

23.30 Uhr | Der Sternenhimmel ist phantastisch. Wir haben sogar Sternschnuppen gesehen. Der Wind lässt langsam nach, die Böen werden seltener und weniger kräftig. So langsam verkrümeln wir uns in die Koje.

 

Die Palmenbucht

Spaß im Hisarönü Golf

mit neuen Segeln...

Die Palmenbucht

Palmenbucht

Armak Bükü

Armak Bükü

Armak Bükü

in der Palmenbucht

in der Palmenbucht

beim Segeln...

in der Palmenbucht

mit neuen Segeln...

in der Palmenbucht

Selimiye Aurora

Karadut No:12

Karadut No:12

Karadut No:12

Karadut No:12

Karadut No:12

Karadut No:12

Karadut No:12

Karadut No:12

Karadut No:12

Karadut No:12

Karadut No:12

Karadut No:12

Karadut No:12

Selimiye

Romantik pur

Donnerstag, 06.09.2018 | Selimiye – Karasüleyman Bükü | 5,95 nm

9.00 Uhr | Wir werden wach. Dirk hat gut geschlafen, weiß aber noch nicht, wie es ihm geht. Nane steht auf und räumt ein bisschen rum, schreibt Blog und kocht Kaffee. Dirk geht erst mal schwimmen, um seinen Kreislauf in Schwung zu bringen. Wir bekommen unser Brot und Nane richtet das Frühstück.

09.30 Uhr | Die Sundowner Crew verabschiedet sich. Wir helfen beim Ablegen und winken am Steg. Jan und Irem haben versprochen noch einen kleinen Törnbericht über den Ausflug bei uns an Bord zu liefern – wir freuen uns darauf.

10.00 Uhr | Wir gehen noch etwas Obst kaufen und holen beim Bäcker die kleinen Apfeltaschen für Zerrin. Die Sennur will heute nach Kocabahce Koyu und wir lassen diesen kleinen Gruß an Sailors Paradise überbringen. Dirk geht es so lala – die Wettervorhersage sagt für 18 Uhr 20 Knoten Wind aus NW an. Nane will es trotzdem mit der Bucht versuchen. Als Backup können wir imme noch zurück nach Selimiye – Hussein ist nicht ausgebucht.

11.30 Uhr | Wir machen die Luken dicht, verabschieden uns bis Sonntag (Nane hat reserviert, denn Selimiye steht auf Thomas Wunschliste) und tuckern im ersten Gang aus der Bucht von Selimiye.

12.15 Uhr | Wir setzen die Genua und kreuzen Richtung Karasüleyman Bükü.

13.15 Uhr | Die große Bucht ist leer, so wie wir uns das gewünscht haben und wir lassen den Anker Richtung  WNW fallen. Dirk gibt 60 Meter Kette bei einer Tiefe von 5 Metern, das müsste auch bei 20 Knoten passen.

15.00 Uhr | Der Wind hat wie angekündigt aufgefrischt, Nane schnorchelt den Anker ab – passt. Jetzt kommen Ausflusgboote in die Bucht, 15 Minuten dürfen die Gäste baden und dann wieder weiter. 5 Buchten auf einem Trip.

16.00 Uhr | Dirk schaut sich auch noch mal den Anker an – passt. Die Instrumente zeigen Böen von 16 Knoten – alles gut.

18 Uhr | Wie vorhergesagt, kommen die Böen jetzt mit 20 Knoten, manche mit 22, 23 Knoten, wir pendeln an der Kette, aber bleiben auf unserer Position. Nanes Anker App bestätigt das.

19.00 Uhr | Wir sehen eine Yacht in Rückwärtsfahrt vom Golf Richtung Bucht fahren und wundern uns. Als die Yacht näher kommt, sehen wir, dass sie den Anker vor sich her zieht. Sie stoppt vor der Bucht, fährt vorwärts, rückwärts, versucht den Anker einzuholen, nix geht. Der Skipper telefoniert. Sie sind aber zu weit weg, als dass wir hätten fragen können, wo das Problem liegt. Nane geht in die Küche, um einen Salat zu machen, auf mehr haben wir heute keine Lust.

20.00 Uhr | Ein Schlauchboot unter Motor kommt der Yacht zur Hilfe, Sie fahren mit der Yacht bei viel Gas noch mehrmals hin und her und bekommen den Anker dann eingeholt. Was genau das Problem war, ist für uns nicht ersichtlich.

21.00 Uhr | Der Sternenhimmel ohne Lichtsmog ist phantastisch. Wir hören Musik und liegen an Deck – einfach herrlich.

24.00 Uhr | Der Wind hat nachgelassen und wir gehen ins Bett.

Ciftlik

Ciftlik

Ciftlik

Ciftlik

Bigfoot Bay

ankern...

in der Bigfoot Bay

Bigfoot Bay

In der Bucht...

In der Bucht...

In der Bucht...

In der Bucht...

In der Bucht...

In der Bucht...vor Anker

In der Bucht...vor Anker

Sonnenuntergang

Sonnenuntergang

Sonnenuntergang

Sonnenuntergang

Sonnenuntergang

Andiamo

Bigfoot Bay

Sonnenuntergang

Sonnenuntergang

Sonnenuntergang

vor Anker

Bigfoot Bay

Sonnenuntergang

Sonnenuntergang

Sonnenuntergang

28.05.2018 | Selimiye – Karasüleyman Bükü | 7,65 nm

9.30 Uhr | Micha und Thomas waren schon in Selimiye unterwegs und verkünden, dass es warm ist – richtig warm. Okay das passt ja für unseren Plan in eine Bucht zu gehen. Wir frühstücken erst mal und wollen warten, ob für den kurzen Schlag noch ein wenig Wind aufkommt. Nane fragt Hüssein, wo er das leckere Fladenbrot kauft, er bestellt kurzerhand noch 2 Brote, die gleich geliefert werden und schenkt sie uns. Danke Hüssein! Nane und Micha gehen noch in die Patisserie, um für unseren Nachmittags-Kaffee kleine Apfeltaschen zu kaufen. Auf dem Rückweg nehmen sie noch frischen Rucola mit 1 Tyl kostet hier ein Bund – faszinierend.

Selimiye

Selimiye – anklicken und bei Flickr viele Bilder anschauen

11.00 Uhr | Wir entschließen uns, noch einen Abschieds-Cappuccino im Karadut No. 12 zu trinken. Die Mädels sind einfach goldig. Als wir ankommen telefoniert Hüssein schon mit Manu vom Karadut. Die kleine Katze schläft in ihrem Kuscheltier und ist einfach goldig. Wir trinken nun wirklich unseren letzten Cappuccino, bekommen noch ein leckeres Küchlein geschenkt, das vom Geschmack an Christstollen erinnert und verabschieden uns bis September. Manu will unbedingt die Fotos von der kleinen Katze und gibt uns ihre Mail-Adresse – wir versprechen sie zu schicken.

Karadut No12

12.15 Uhr | Wir legen ab. Leichter Wind kommt auf und wir setzen in der Bucht die Genua. Wir haben es nicht eilig und kreuzen aus der Bucht von Selimiye Richtung Karasüleyman Bükü (auch BigFoot genannt).

13.30 Uhr | Thomas und Micha stellen beim Skipper den Antrag frei schwojend zu ankern. Die rechte Bucht ist frei, so dass wir uns schön in die Mitte legen können. Micha macht den Anker, den wir Richtung NW legen. Wir geben 70 Meter Kette und liegen optimal in der Bucht. Nane macht mit Micha einen leckeren Salat mit Rucoloa, Tomaten, Gurken und Schafskäse. Thomas und Micha bekommen noch Thunfisch obendrauf. Danach geht – Nane schwimmen und schaut, ob der Anker gut eingegraben ist – er ist im Mud nicht mehr zu sehen, Dirk hat ihn mit richtig Schub rückwärts gut eingefahren.

Karasüleyman Bükü

16.00 Uhr | Wir chillen an Bord. Plötzlich fängt es, an zu nieseln. Mist, das stand auch in keiner Vorhersage. Wir gehen unter Deck und kochen Kaffee und gönnen uns die kleinen Puderzuckerbedeckte Apfeltaschen. Es regnet immer noch. Dirk verzieht sich in die Koje und hört weiter sein Hörbuch von Cody McFaden. Nane, Micha und Thomas spielen Stadt, Land Fluss. Danach kommt Micha auf die Idee, reihum eine Geschichte zu schreiben. So fangen wir an, nach 5 Minuten wechseln wir die Blätter und so weiter. Wir lachen Tränen – die so entstandenen Geschichten sind bizarr, witzig und machen Spaß. So vergeht der Nachmittag, während es weiter nieselt.

19.00 Uhr | Nane bereitet Schafskäse-Päckchen vor. Wir starten nochmal eine Runde „Kreis-Geschichte“, diesmal mit einem Drink auf dem Tisch und wieder sind wir geflasht von den Übergängen und den abstrusen Geschichten, die dabei entstehen. Dirk, der in sein Hörbuch versunken ist, kann unsere Lachflashs gar nicht nachvollziehen. Es regnet immer noch und hinter den Bergen sehen wir heftige Blitze, aber der Donner kommt erst nach 30 Sekunden – also ist das alles weit weg und mit unseren 70 Meter Kette sehen wir keine Notwendigkeit etwas zu tun.

22.30 Uhr | Wir haben lecker gegessen, gequatscht und gelacht. Dirk bekommt nur Fetzen unserer Storys zu hören und kann nicht immer verstehen, warum wir losgackern. Nane aktiviert ihre Anker-App und schaltet sie scharf, so dass wir geweckt werden, wenn wir uns aus dem manuell angelegten Sicherheitsbereich entfernen. Der Regen hat aufgehört und Micha beschließt draußen zu schlafen, er will in die Sterne schauen.

unterwegs

unterwegs

unterwegs

unterwegs

unterwegs

unterwegs

Selimiye

Selimiye

Selimiye

Selimiye

Selimiye

Aurora Restaurant

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Aurora Restaurant

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