Freitag, 11.09.2020 | Sailors Paradise – Karasüleyman Bükü | 5,76 nm

Heute wollen wir uns einen Ankerplatz zum freien Schwojen suchen. Aber erst mal gehen wir frühstücken und genießen das leckere Frühstück von Sailors Paradise. Die kleinen gebackenen Puffer schmecken ganz besonders lecker. Wir besprechen die Route für die kommenden Tage – irgendwann brauchen wir Wasser und Strom. Das gibt es aktuell nur in Selimiye. In Orhaniye ist das Palmiye und die Cennet Marine geschlossen. Also planen wir am Sonntag  Selimiye ein und lassen Jürgen aus der Ferne die Reservierung im Voca für uns machen. Am Montag wollen wir noch zu Sailors, dann am Dienstag nach Bozukkale, am Mittwoch nach Ciftlik und am Donnerstag nach Marmaris, um am Freitag früh im Krankenhaus den Test zu machen. Wir zahlen die Rechnung und verabschieden uns bis Montag.  Gegen 12:30 Uhr legen wir ab, mal wieder ohne Wind. Um kurz vor 14 Uhr kommen wir in die Bucht von Karasüleyman Bükü, hier liegen schon 2 Yachten und ein Katamaran vor Anker. Wir wollen uns noch dazwischen einfädeln. Die ersten beiden Ankerversuche graben den Anker nicht richtig ein, trotz hoher Drehzahl im Rückwärtsgang, also warten wir ab, bis eine Yacht und die zwischenzeitlich eingelaufenen Ausflugsboote wieder weg sind und starten einen neuen, diesmal erfolgreichen Versuch. Die Wahrscheinlichkeit, dass am Samstag noch mehr Boote auf Ankerplatzsuche sein werden ist hoch, also plädiert Nane dafür, bis Sonntagmittag hier zu bleiben. Wir genießen die Bucht, schwimmen, trinken Kaffee, quatschen. Gegen Abend macht Nane überbackenes Brot und wir schauen in die Sterne. Die AnkerApp überwacht uns und unseren Anker. Aber mit fast 50 Meter Kette auf 4 Meter und einem Anker, der „fett eingegraben“ ist, kann uns nichts passieren.

unter Wasser

unter Wasser

unter Wasser

unter Wasser

unter Wasser

unter Wasser

Kocabahce Koyu

Kocabahce Koyu

unter Wasser

unter Wasser

unter Wasser

Andiamo

Bugstrahlruder

Anker Kontrolle

Andiamo

Karasüleyman Bükü

Karasüleyman Bükü

Karasüleyman Bükü

Karasüleyman Bükü

Karasüleyman Bükü

Karasüleyman Bükü

unter Wasser

unter Wasser

unter Wasser

unter Wasser

Donnerstag, 10.09.2020 | Sögüt – Sailors Paradise | 13,11 nm

Nane hat für heute bei Zerrin reserviert. Wir hoffen auf etwas Wind um die Mittagszeit. Also lassen wir es langsam angehen. Wir checken unsere Vorräte, gehen einkaufen und frühstücken erst mal. Nane lässt „Dondurma Money“ im Market für Öykü, so dass sie sich Immer mal ein Eis holen kann. Danach gehen wir eine Runde schwimmen. So warm, wie in Sögüt war das Wasser bisher nirgends. Ein Erfrischungseffekt ist kaum wahrnehmbar. Als wir die Rechnung bezahlen wollen, kommt die Gendarmerie und prüft, ob alle Masken haben, ob am Eingang Desinfektionsmittel für die Hände da ist, ob der Abstand der Tische passt. Sie prüfen die Toiletten und die Küche und sind zufrieden. Die Vorschriften haben sich in der Türkei verschärft, da man die Schule wieder starten will, was bei höheren Infektionszahlen nicht möglich ist.  Später  sehen wir die Gendarmerie auf dem Wasser, wie sie die Gullets kontrollieren.

Wir setzen die Segel Groß und Genua (Thomas, bitte nimm das zur Kenntnis) und kreuzen aus der Bucht von Sögüt. Bis zur Untiefentonne Atabol Adasi haben wir guten Wind, und kommen in der Spitze mit über 7 Knoten gut voran, dann schläft der Wind ein. Also holen wir die Segel ein und schmeißen den Motor an. So wenig Wind wie diese Woche hatten wir noch nie. Um 16:30 Uhr steuern wir Kocabahce Koyu an. Außer uns liegen nur 2 Segler da, aber der Jetty ist abends komplett belegt. Wir gehen erst mal schwimmen und danach einen Cay trinken. Der neue Kellner erklärt zunächst  „Cay yok“ wird aber von Zerrin sofort darauf aufmerksam gemacht, dass er einen neuen zu kochen hat. Wir erzählen von den Kontrollen der Gendarmerie in Sögüt und dass Tischdecken und Sitzpolster aus Hygienegründen kritisch gesehen werden, das wird sofort übernommen.

Abends sitzen wir wieder am runden Tisch unter der Palme und genießen die Köstlichkeiten aus der Küche. Zum Nachtisch bekommen wir eine Art Milchreis mit Zimt und Nüssen – sehr lecker. Mehmet lädt und zum Frühstück ein und wir unterhalten uns ein bisschen. Neben uns liebt eine Jeanneau, die uns gut gefallen würde. Wieder malen wir uns aus, was für ein Schiff für uns mal ideal wäre. Große Genua für die Nane  und einen anständigen Backofen. Ordentlicher Anker für den Dirk und ausreichend Power, Micha würde im Cockpit gern ausreichend Platz  zum Schlafen haben und so kommen wir vom Hundertsten ins Tausendste. Als Absacker gönnen wir uns noch einen Raki und gehen in die Kojen.

Kocabahce Koyu

Kocabahce Koyu

Kocabahce Koyu

Kocabahce Koyu

Kocabahce Koyu

Kocabahce Koyu

Kocabahce Koyu

Kocabahce Koyu

Kocabahce Koyu

Kocabahce Koyu

Kocabahce Koyu

Kocabahce Koyu

Kocabahce Koyu

Sögüt

Sögüt

Mittwoch, 09.09.2020 | Kuruca Bükü – Sögüt | 14,11 nm

Wir haben herrlich geschlafen. Die Sonne glitzert auf dem Wasser und Micha war schon schwimmen und hat Kaffee gekocht, als Nane und Dirk aufstehen. Nane macht überbackene Simit zum Frühstück – sehr lecker und danach gehen wir erst mal schwimmen. Es ist kein Wind angesagt, aber Micha ist trotzdem sicher, dass Wind kommen wird. Also beschließen wir, nach Sögüt zu segeln und uns vorher die Ankermöglichkeiten vor Bozburun anzuschauen.  Dirk macht die erste Landleine gleich los, als er noch im Wasser ist, der Skipper hat es plötzlich eilig ;-) Wir legen um 12 Uhr ab und setzten hochmotiviert gleich mal das Groß. Der Wind lässt trotzdem auf sich warten.

Um 13:15 Uhr passieren wir die Untiefentonne Atabol Adasi – Wind ist nicht wirklich in Sicht. Um 14.00 Uhr fahren wir um die Insel Kizil Ada und schauen uns die Ankermöglichkeiten an. Leider komplett überlaufen. Kein Wunder, bei den Preisen, die Boszburun gerade aufruft. Also nehmen wir Kurs auf Sögüt.

Kurz nach 15 Uhr passieren wir das Kap an der Einfahrt von Sögüt und nutzen für die letzte Strecke noch mal die Genua. Um 16 Uhr liegen wir am letzten Platz von Captains Table. Wir hatten nicht reserviert – Glück gehabt. Die Familie Apak freut sich uns zu sehen, aber auch hier begrüßen wir uns „nur mit dem Coronagruß“. Öykü wird immer hübscher und nachdem wir einen Cay gertunken haben und eine Runde schwimmen waren, gehen wir in das kleine Café in der Straße von Irems Market und trinken Eiskafee, Maulbeerlimonade und Pflaumenlimonade – lecker. Nane kauft für Öykü ein kleines Armbändchen und auf dem Rückweg nehmen wir Dondurma für die ganze Familie mit. Die Jungs wollen noch weiter laufen und Nane genießt die Ruhe an Bord. Öykü kommt an den Steg und wir „unterhalten“ uns auf Distanz. Funktioniert besser als gedacht. Nane will, das Ökü englisch lernt und Öykü will, dass Nane türkisch lernt – mal sehen…

Nane testet die neuen Duschen – super! Thomas, Du würdest Dich wundern. Toiletten und Duschen sind umgebaut und modernisiert – kein Vergleich zu vorher, richtig klasse. Zum Sonnenuntergang gönnt sich Nane einen Martini mit Tonic Water und dann kommen auch irgendwann die Jungs von ihrer Erkundungstour zurück. Ein Grundstück hat es ihnen angetan, mit eigenem Steg und Platz für 2 Boote. Also werden wir wohl wieder Lotto spielen, wenn wir zu Hause sind. Micha meint, das Geld wäre schon da, nur noch nicht bei uns. Nane schenkt Deniz einen kleinen Kran von Lego Duplo und Öykü das Kettchen. Ein Danke auf Distanz funktioniert auch ganz gut.

Wir gehen essen und wie immer ist das Essen vorzüglich. Dirk gönnt sich Fisch, Nane King Prawns und Micha Salat und Knoblauch Mushrooms. Das Baklava zum Nachtisch versüßt den Genuß und wir gehen glücklich und zufrieden an Bord. Heute werden wir nicht alt und verschwinden recht bald in den Kojen.

Kuruca Bükü

Sahil Güvenlik

Sahil Güvenlik

Kuruca Bükü

Sahil Güvenlik

Kuruca Bükü

Kuruca Bükü

Kuruca Bükü

Kuruca Bükü

Kochen auf Solarpanel...

Kuruca Bükü

Kuruca Bükü

Kuruca Bükü

Kuruca Bükü

Kuruca Bükü

Kuruca Bükü

Kuruca Bükü

Kuruca Bükü

Kuruca Bükü

Kuruca Bükü

Kuruca Bükü

Kuruca Bükü

Kuruca Bükü

Kuruca Bükü

Kuruca Bükü

Kuruca Bükü

Kuruca Bükü

Kuruca Bükü

Kuruca Bükü

Kuruca Bükü