Freitag, 27.08.2021 | los geht`s

Wir können los, im Vorfeld haben wir uns wie gefordert ONLINE den HES Code geholt, wozu man diesen benötigt, kann man am besten bei Thomas auf seinem TürkeiReiseblog nachlesen. Die ganzen Impfnachweise haben wir in jeglicher Form dabei…

Geld haben wir noch vom letzten Mal, etwas Bares nehmen wir trotzdem mit, den Rest wollen wir mit der Kreditkarte lösen.

8.00 Uhr Wolfgang kommt ;-) Alles Gepäck wird in seinen Golf verladen, er fährt uns netterweise an den Flughafen ;-) Der Flieger geht um 11 Uhr – lieber etwas früher und rechtzeitig dort sein. Nach dem Umstieg in Istanbul werden wir um 18.40 Uhr in Dalaman landen.

Dort angekommen werden wir schon erwartet, der übliche Transfer von DM, der uns diesmal nach Fethiye zur Ece Saray Marina bringt – nicht wie sonst nach Marmaris ;-) ist auch gleich günstiger ;-)

Da wir die Andiamo erst am Samstag (hoffentlich sehr früh) bekommen, haben wir noch für schlappe 40 € inkl Frühstück eine Nacht im Hotel gebucht, aber dieses liegt direkt am Hafen, also kurze Wege.

Das Schöne ist, dass wir am Abend noch Claudi von der Loreley treffen, dieses Schiff wollten wir tatsächlich mal kaufen, aber irgendwie kam es dann doch nicht dazu. Mal sprechen was die Zukunft so bringt?! Eventl. werden wir auch eine Etappe gemeinsam segeln…?!

Auf jeden Fall sind wir platt, wenn wir heute hier angekommen sind…darum la le lu, machen wir die Äuglein zu… ;-)

Wir freuen uns auf 3 schöne Wochen

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Freitag, 18.09.2020 | Marmaris

Wir sind kurz vor halb acht schon auf den Beinen. Micha kocht einen Kaffee, wir gehen duschen. Wir wollen rechtzeitig am AHU Krankenhaus sein, ab 9.00 Uhr kann man sich dort auf Covid testen lassen. Als wir um 8.45 Uhr mit dem Taxi dort sind, warten schon einige vor der Tür. Wir müssen unsere Pässe abgeben und warten. Nach ca. 15 Minuten bekommen wir Zettel, die wir ausfüllen müssen, mit unseren Kontaktdaten und unserer Heimatadresse. Dann werden wir für den Test aufgerufen. Einzeln müssen wir in eine Box, in der wir von einem Arzt von außen über Handschuhe ein Wattestäbchen in Rachen und jedes Nasenloch steckt. Beides ist nicht angenehm. Im Rachen bekommt man einen leichten Würgereiz und in der Nase hat man das Gefühl, das Stäbchen geht bis ins Hirn. Micha meint, er hätte sich nie träumen lassen, dass er so was mal machen muss. Um 19 Uhr können wir die Ergebnisse abholen.

Wir fahren mit den Taxi zurück und gehen erst mal im Pineapple Restaurant in der Marina frühstücken. Danach Richtung Bazaar, um Tücher zu schoppen und Gewürze. Nane entdeckt sogar den NaneLimon-Tee, der bei Erkältungen super hilft. Bei unserem Lieblingsladen Silvermoon sitzen wir erst mal mit Hüsniye zusammen und trinken türkischen Kaffee und unterhalten uns über dieses verrückte Jahr 2020. Wir kaufen Tücher, Badetücher und kleine Kaffeekännchen als Mitbringsel und quatschen. Langsam wird es heiß und wir gehen zurück Richtung Marina, um zu packen.

An Bord ist es warm. Dirk will die Technik verpacken, also ist das unser letzter Eintrag für diesen Törn, der Rest folgt zu Hause.

Marmaris

Marmaris

Marmaris

Marmaris

Marmaris

Marmaris

Marmaris

Marmaris

Marmaris

Marmaris

Marmaris

Marmaris

Marmaris

Marmaris

Marmaris

Marmaris

Marmaris

Netsel Marina

Netsel Marina

Netsel Marina

Netsel Marina

Netsel Marina

Netsel Marina

Netsel Marina

Netsel Marina

Netsel Marina

Netsel Marina

Netsel Marina

Netsel Marina

Netsel Marina

Donnerstag, 17.09.2020 | Ciftlik – Marmaris | 12,52 nm

Die Nacht war furchtbar, wie zu erwarten. Micha hat sogar in seiner Kabine geschlafen, aber der Lärm der Nachbarn ist trotzdem in jede Ritze der Andiamo vorgedrungen. Wir fühlen uns wie gerädert. Auch der Kaffee hilft nicht wirklich. Micha geht mal schwimmen und fühlt sich besser. Spannend, dass die Crew des Nachbarboots topfit am Start ist, trotz Wodka. Wir gönnen uns erst mal ein Frühstück im Deniz Restaurant bezahlen unsere Rechnung vom Vortag und nehmen noch ein frisches Brot mit für unterwegs. Die schreckliche Nachbarcrew ist weg und wir schwimmen das letzte Mal dieses Jahr in Cirflik. Urlaub geht zu schnell vorbei.

Um kurz vor eins ankern wir noch mal in der Kumlu Bükü Bucht und wollen ein allerletztes Mal schwimmen. Knapp 2 Stunden bleiben wir in der Bucht, bis Wind aufkommt und wir das restliche Stück Richtung Marmaris mit der Genua segeln können. Der Wind bläst ganz schön stark, teilweise mit über 20 Knoten und wir kommen so kurz vor 17 Uhr an die Tanke in Marmaris. Wir sind die einzige Yacht und müssen nicht warten, sondern können sofort längsseits fest machen. Der Tankwart freut sich, uns wieder zu sehen und bekommt traditionell erst mal ein kaltes Efes. Wir hatten 39 Motorstunden auf dem Törn und die Andiamo hat 1,47 Liter pro Motorstunde verbraucht, perfekt! Wir waren auch immer gemütlich mit 2.000 Umdrehungen unterwegs.

Die Marineros helfen uns beim Anlegen und zwei Jungs von Phoenix stehen am Steg für die Achterleinen. Zurück in der Netsel Marina – der Segeltörn ist vorbei. Schön war’s. Wir gönnen uns einen Anleger und gehen erst mal lange und ausgiebig duschen – herrlich. Nane und Dirk chillen den Abend über an Bord und genießen eine stille Marina. Micha geht spazieren und kommt irgendwann nachts zurück, als die beiden schon schlafen.

unterwegs

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